Wunschquilt

Jetzt muss der Ravenbrook- Quilt eine Weile pausieren. Meine Blöcke dort sind alle fertig, jetzt müssen noch „Lückenfüller“ genäht werden, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ich dachte.

Es hat sich ein Wunschquilt dazwischen geschoben, der keinesfalls zu spät fertig werden darf. Die ersten Tage waren dem Zuschnitt gewidmet, es gibt sehr viele Teile, die ich alle beschriftet habe, dass ich sie nicht verwechsele. Dafür bot das Muster (den Namen gebe ich später bekannt) schon entsprechende Labels, die man nur ausschneiden musste. Zusätzlich habe ich von der Pappteller- Methode gelesen, die eine Sortierung entweder von einzelnen Zuschnitten oder von Teilen eines Blocks möglich macht. Das ist eine gute Basis für effektives Arbeiten. Überhaupt ist das Schnittmuster super gut durchdacht, die Planung geht bis ins kleinste Detail. In dieser Ausführlichkeit habe ich das wirklich selten erlebt. Großes Lob an die Designerin!

Begonnen habe ich dann mit einfachen HST’s, einer Schnellschnittmethode und meinem geliebten BloLoc- Lineal für Halbquadrate.

Das war Fleißarbeit, insgesamt habe ich 72 HST’s zugeschnitten, von den anderen Teilen sind es zum Glück weniger.

Auf dem nächsten Bild sind schon alle weiteren Farben zu sehen, die in unterschiedlicher Verteilung ihren Platz im Quilt finden werden.

Man kann schon Augen erahnen…

…und die Schnäbel.

Als nächster Schritt kommt der Mittelteil dran, welcher weniger stark untergliedert ist.

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„Regenbögen“ zum Jahresende

Kurz vor dem Jahresende ergänzen noch ein paar „Regenbogen“- Blöcke den Ravenbrook- Quilt. Als nächstes gibt es Streifen und Halbquadrate (HST’s).

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Jahresausklang und Neubeginn

Wie oft habe ich die Worte Neustart und Hoffnung auf mehr Nähzeit hier schon formuliert? Ich zähle das lieber nicht. Immer steckte der Wille dahinter, endlich wieder mehr Zeit und Herz in das Nähen zu stecken. Zumeist scheitert dies an den falschen Prioritäten. Natürlich passieren immer Dinge, entstehen Situationen, die alle Pläne zunichte machen. Doch wenn man sich selbst keine Auszeiten schafft, wer soll das für einen tun?

So langsam begreife ich, dass man sich selbst sabotiert. Und mir fehlt mein Hobby, um gesund zu werden und zu bleiben. Und das ist doch ein erster wichtiger Schritt!

Dank einer netten Frau im Quiltsterne- Forum habe ich ein Quiltprojekt begonnen, welches ich fast verpasst hätte, den Ravenbrook- Quilt von 2024. Es sind sehr einfache Böcke, aber gerade das war wichtig für mich. Erstmal einfach einsteigen, um auch dranzubleiben. Es sind insgesamt zwölf Teile, vier davon habe ich schon bearbeitet. Einzelne Blöcke werden erst am Ende, kurz vor der Vollendung des Quilts, zusammengefügt. So bleibt das Projekt variabel. Und die Lust aufs Nähen ist zurück gekehrt. Mehrmals in der Woche gibt es kleine Portionen, das ist gut für den Anfang.

Und ganz nebenbei verschwinden auch ein paar Stoffreste. Ich hoffe, ein paar meiner Leser drücken mir die Daumen für mein Durchhaltevermögen.

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