Zum Tag der deutschen Einheit: Deutschlands täglicher und alltäglicher Antisemitismus

Wenn das Strafmaß für solche Taten und wenn das Strafmaß für diesen antisemitischen Auswurf derart gering ist, daß es kein Risko bedeutet, beim Schmieren erwischt zu werden und wenn man von (rotgrünen) Richtern noch für seinen Mut gelobt wird, wie das kürzlich in Berlin geschah, dann werden sich in einem solchen „Rechtsstaat“ eben solche Taten wiederholen. Und dann kann man wohl auch sagen: Wir sind wieder so weit. Das „Nie wieder!“ war, was wir hätten ahnen können, eine Leerformel und erweist sich als Makulatur. Es waren Phrasen, die bei schönem Wetter gut funktionierten. Weil sie nichts kosteten. Es sagt sich leicht daher. Die Stolpersteine für ermordete Juden putzt mancher gerne. Tote Juden sind bequeme Juden. Die hier in Deutschland und anderswo und also auch in Israel lebenden Juden interessieren die meisten einen feuchten Dreck. Im Gegenteil. Sie werden allein gelassen. Kein Aufschrei, keine Künstler, die am Brandenburger Tor auftreten, wenn in Deutschland wieder Juden angegangen, geschlagen und bedroht werden. Nichts. Während 2018 nach ein paar Bildern aus Chemnitz, wo bis heute nicht klar ist, was dort wirklich geschah, eine Riesengeschichte gemacht wurde, samt „Wir sind mehr“. Plötzlich funktionierte es. Geht es aber gegen Juden geschieht nichts. Oder deutlich zu wenig.

Wer, wie das Merkel seit 2015 tat, massenhaft Menschen aus dem muslimischen Kulturraum nach Deutschland ungehindert einreisen läßt, mithin Menschen hier ins Land bringt aus Staaten, darin der Judenhaß und Antisemitismus die Staatsraison bilden, braucht sich dann nicht über das zu wundern, was nun in Deutschland auf den Straßen geschieht: wenn Menschen, die sichtbar als Juden unterwegs sind, sich nicht mehr sicher durch die Straßen bewegen können. Wer vom Islam in Europa und der Massenmigration aus muslimischen Ländern nicht reden will, sollte vom Antisemitismus dann besser schweigen – soviel an die immer wieder salbadernden Politiker und die Journalisten gerichtet.

Und die Schreibtischtäter, die für diese Stimmung gegen Juden weltweit mitverantwortlich sind, sitzen vielfach auch in den Medien – etwa bei der Tagesschau und ebenso gehörtt die sich als ARD-Korrespondentin ausgebende Hamas-Pressesprecherin Sophie von der Tann dazu, die wahrscheinlich noch in der NDR-Kantine in Hamburg-Lokstedt mit Helm und Splitterschutzweste herumläuft, um bedeutungsvoll zu wirken.

Daß Juden in Deutschland nicht mehr sicher leben können, hätten manche sich vor drei Jahren noch nicht träumen lassen. Wobei kluge Juden immer schon wußten, daß das alles hier auf Zeit ist. Und der Polizeischutz vor Synagogen sowie jüdischen Kindergärten und Schulen existiert seit Jahrzehnten schon. Keine Moschee in Berlin oder anderswo hingegen muß von der Polizei geschützt werden. Soviel zur „Religion des Friedens“.

Phrasen und Sonntagsreden jedoch auch heute – oftmals von genau den Politikern, die diese entsetzliche Grenzöffnung samt Massenmigration zu gelassen haben. Statt in solchen Feiertagsreden einmal nur eine klare Botschaft zu senden: Wer nach Deutschland migriert und an antisemitischen Aufmärschen sich beteiligt sowie Judenhaß verbreitet, der hat in Deutschland nichts verloren! Aber bloße Reden reichen nicht. Das macht das Leben für Juden in Deutschland nicht sicherer.

Und nicht nur für Juden, sondern für jeden Bürger. So auch jetzt wieder im Blick auf die Hamas-Terroristen, die in Deutschland Anschläge planten. Zwei dieser Terroristen, Abdel Al G. und Ahmad I., besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Wenn es nach der taz, der Jungen Welt, manchem Politiker sowie dem Deutschen Presserat ginge, der „die nächste empörte Zurechtweisung an die deutsche Polizei abgelassen hat, wenn sie Nationalität und Herkunft von Gewalttätern nicht länger verschweigen will“ (Jens Peter Paul), dann müßte in der Zeitung wohl stehen „zwei Deutsche“. So wie beim Anschlag gestern auf die Synagoge in Manchester dann Britischer Staatsbürger. Tatsächlich aber war es ein britischer Staatsbürger mit syrischer Abstammung namens Jihad al Shani. Immmer dasselbe Muster, immer dieselben Phrasen. Auch in diesen beiden Fällen zeigt sich einmal wieder, wie bei allen Gewalt- und Sexualdelikten, daß es für den politischen und gesellschaftlichen Kontext wichtig ist, nicht nur die Staatsangehörigkeit zu nennen, sondern auch die Herkunft oder aber die Vornamen. (Bis die Mohammeds Matthias und die Fatimas Franziska heißen wird wohl noch einige Zeit vergehen.) Und es zeigt sich vor allem, wie fahrlässig Deutschland mit der Vergabe der deutschen Staatsangehörigkeit umgeht – als sei es Freibier. Wenn man sich in Deutschland allerdings für seine Einbürgerung Sprachtests kaufen kann, ohne daß dies von den verantwortlichen Behörden irgendwie und auch nur im Ansatz bemerkt wird, verwundert solches aber nicht.

Emrah Erken auf X: „Der Terrorist, der gestern in #Manchester unter „Allahu Akbar“-Rufen Juden mordete, hieß Jihad al Shani. Die pro-dschihadistische BBC hat gestern „vermutet“, dass der Anschlag aus der rechten Szene stamme. Die öffentlich-rechtlichen Medien im Westen tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die in diversen westlichen Staaten wahrnehmbare Pogromstimmung gegen Juden. Sie haben nicht nur verharmlost und sich auf die Seite der Islamofaschisten, der Woke-Linken und der Linksradikalen gestellt, die in sog. „pro-palästinensischen Protesten“ zur Gewalt gegen Juden aufrufen. Durch ihre Lügen- und Lückenpresse haben sie sich selbst delegitimiert.“ (Gefunden bei Jürgen Fritz auf Fb)

Welche Formen dieser Antisemtismus in Deutschland inzwischen annehmen kann, zeigt sich an der Kneipe Bajszel in Berlin-Neukölln. Das Bajszel ist eine linke Programm-Schänke, die sich klar zu Israel bekennt und die sich gegen jeglichen Antisemitismus stellt, egal ob von rechts oder von links oder aus dem migrantisch-muslimischen Milieu. Regelmäßig finden im Bajszel Veranstaltungen und Lesungen statt.

Seit dem 7. Oktober 2023 ist das Bajszel allerdings erheblichen Bedrohungen ausgesetzt. Immer wieder werden von migrantischen Arabern und von antisemitischen Linken Gäste und die drei Betreiber der Kneipe bedroht. Die Fassaden der Kneipe wurden nachts mit roter Farbe beschmiert, und am frühen Morgen wurde ein Papierkorb direkt vor der Kneipe in Brand gesetzt und zugleich wurde das Türschloss verklebt. In der Kneipe befanden sich noch Menschen. Immerhin konnte das Feuer gelöscht werden und es wurde lediglich die Fassade beschädigt. Die Betreiberin des Lokals wertet diesen Brandanschlag zurecht als Mordversuch.

Nun hat diese antisemitische Gewalt eine neue Eskalationsstufe erreicht: Es kursieren in Berlin-Neukölln und im Internet Morddrohungen gegen die drei Betreiber:

Sollte man jene Leute, die diesen Mordaufruf verfaßt haben, erwischen, so wird dies vermutlich ebenfalls kaum Folgen haben. Es bleibt also nur, zur Solidarität mit dem Bajszel aufzurufen. Und es bleibt an diesem Tag der deutschen Einheit der Aufruf, sehr genau hinzusehen und zu handeln, wenn in Deutschland wieder das Leben von Juden, von jüdischen Einrichtungen bedroht ist, wenn jüdische Kinder sich nicht mehr in Schulen trauen, wenn jüdische Studenten aus Furcht vor teils migrantischen, teils linken Antisemiten, die sich als Aktivisten tarnen, nicht mehr oder nur noch ungerne die Universitäten betreten. Und noch ein weiteres: Wenn der Rechtsstaat Juden nicht schützen kann, dann werden es irgendwann die Juden und jene, die mit ihnen solidarisch sind, selber in die Hand nehmen.

Ein bißchen Antisemitismus ist aber schon ok. Und ein bißchen mehr schadet auch nicht.

Die immergleiche Scheiße. Der in Deutschland grassierende Antisemitismus.

„Wir sind wieder soweit:
– Kauft nicht bei Juden.
– Esst nicht mit Juden.
– Musiziert nicht mit Juden.
– Singt nicht mit Juden.
– Spielt nicht mit Juden Fußball.
– Forscht nicht mit Juden
UND:
– Belohnt Judenmörder mit einem eigenen Staat!“
(Quelle: Ute Martens/Sharon Frankfurt )
(Gefunden bei Malca Goldstein-Wolf auf Facebook)

In Deutschland muß man inzwischen fürchten, daß der, der eine solche sarkastische, rené-polleschartige Überschrift bringt, juristisch eher noch zur Rechenschaft gezogen wird, als ein Gastwirt in Fürth und ein Einzelhändler in Flensburg, die kundtun, daß sie Juden nicht als Kunden haben wollen. Natürlich haben sie es hinterher dann gar nicht so gemeint, wenn da „Juden unerwünscht“ oder „Israelis kommen hier nicht rein“-Schilder aufhängen.

Und auch gehen die antisemtischen Aktionen, wo sich muslimisch-migrantische Antisemiten und postkoloniale Linke zusammenfinden, an vielen Hochschulen weiter, so an der Universität Frankfurt, wie BILD gestern berichtete:

„Israel-Hasser verfolgen jüdische Wissenschaftler, schüchtern Professoren ein, bedrängen eine Delegation aus Tel Aviv. Schließlich muss die Polizei einschreiten. Es sind unfassbare Szenen, die sich vor wenigen Tagen an einer der renommiertesten deutschen Hochschulen abgespielt haben. Die Goethe-Universität in Frankfurt hatte am 15. September gerade eine Delegation der Partner-Uni Tel Aviv (Israel) zu Gast, als Linksradikale der Gruppe „Students4Palestine“ mit Palästinensertüchern und Fahnen in das Gebäude für Sprach- und Kulturwissenschaften eindrangen. Sie riefen Hass-Parolen, die die Auslöschung Israels bedeuten, bedrängten Uni-Mitarbeiter und drangen schließlich in den ersten Stock zu den Besuchern aus Israel vor.

Nicht das erste Mal, dass es an der Goethe-Universiät zu antisemitischen Vorfällen kam. Im Juli klebten Israel-Hasser Flugblätter gegen Verträge mit der Tel Aviv University – und griffen Uni-Präsident Prof. Enrico Schleiff und Vizepräsidentin Prof. Sabine Andresen persönlich an.

Auf einem Flugblatt ist im Hintergrund auch eine Dozentin zu sehen, die sich zunächst nicht mehr zur Uni traute. Die Wissenschaftlerin schrieb per Mail an ihre Studenten: „Die Situation belastet mich sehr, und gerade lässt sich auch die Bedrohungslage nicht abschätzen. Ich werde daher den Rest der Woche nicht zur Uni kommen.“
[…]

Eine Augenzeugin berichtet, wie sie von den selben Hetzern bereits mit dem Handy verfolgt, beschimpft und bedroht wurde. Sie sagt: Das Schlimmste sei, dass die Israel-Hasser immer noch als harmlos gelten, aber „immer radikaler und aggressiver werden“.

Wortführer der radikalen Vereinigung „Students4Palestine“ ist u. a. Moaad Ben Mansour. Anhänger der Gruppe folgen auch der verurteilten Frankfurter Hetzerin Aitak Barani, die den mörderischen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 als „gelungene Widerstandsaktion“ gefeiert hatte. Bei dem Terror-Angriff wurden 1200 Juden ermordet, 250 in den Gaza-Streifen verschleppt.“

Ich kann mich da nur wiederholen: räumen und exmatrikulieren und sollten bei diesen Protesten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit sein, muß solches Verhalten dazu führen, daß der Aufenthaltstitel erlischt. Moaad Ben Mansour und Aitak Barani nehmen lange schon nicht mehr ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahr, sondern sie tragen erheblich zur Störung der öffentlichen Ordnung bei. Und in diesem Sinne sind also auch die Paragraphen 53 und 54 des Aufenthaltsgesetzes anwendbar, die in solchem Fall eine Abschiebung vorsehen.

So hieß es gestern in der Jüdischen Allgemeinen, die ich jedem zum Lesen sehr empfehle.

Allerdings werden im Blick auf den Judenhaß die Appelle nicht viel nützen, wenn insbesonder Medien immer wieder einseitig über die israelische Militäroperation berichtet: kein Wort zur Hamas, die sich in Gaza mit Lebensmitteln den Bauch vollschlägt. An dieser Stimmungslage im übrigen tragen auch Formate wie Tagesschau und heute, mithin ÖRR-Medien, für die wir alle Gebühren bezahlen müssen, erhebliche Schuld, insbesondere solche Gestalten wie Sophie von der Tann, die vermutlich noch in der NDR-Kantine in Lokstedt mit Helm und Splitterschutzweste herumhampelt, damit sie möglichst bedeutungsvoll wirkt.

Und ich bin inzwischen der Ansicht, daß die andauernen Proklamationen und Bekenntnisse im Zweifelsfall nicht helfen. Der in Deutschland grassierende muslimische Antisemitismus – von den zunehmenden Gewalt- und Sexualdelikten, an denen überwiegend Migranten aus dem islamischen Raum beteiligt sind – hat etwas mit der Migration aus islamischen Ländern zu tun. Und er hat ebenfalls etwas mit Fertilitätsraten zu tun und daß die Zahll der migrantisch-muslimischen Gemeinschaften immer weiter zunimmt und sich in Parallelgesellschaften ausdrückt. Ich kann hier nur immer wieder auf Frankreich und England verweisen, um dort die schrecklichsten Auswüchse solcher Gesellschaften in den Blick zu bekommen. In Paris fahren junge Frauen in den RER-Vorortzügen inzwischen mit einer Art Ganzkörperhijab, damit sie nicht sexuell belästigt werden. Nichtmuslimische Frauen wohlgemerkt.

Es gibt von Anabel Schunke einen recht sinnvollen Vorschlag, über den man nachdenken sollte:

„Man bräuchte nicht mal Grenzen schließen:
– Bürgergeld für Migranten streichen
– Kopftuchverbot
– Verbot für Halalschlachtung
– Verbot der Auslandsfinanzierung von Moscheen bzw. islamischen Gemeinden
– Verbot von konsanguinen Ehen
– Shishabars, Barbershops etc. dazu verpflichten, Kartenzahlung anzubieten
– keine Ramadan-Beleuchtung und anderer anbiedernder Blödsinn
– wer in den Heimaturlaub fliegt, verwirkt seinen Schutzstatus
– wer hier an israelfeindlichen Demos teilnimmt, verwirkt seinen Schutzstatus
– Straftaten, die das Sicherheitsgefühl der Menschen tangieren, schwerer Diebstahl, Körpverletzung, sexuelle Übergriffe enden mit Entzug des deutschen Passes oder eben Entzug des Schutzstatus
– Einbürgerung nach frühestens 12 Jahren etc.

Was glaubt ihr, wie schnell die Leute, die wir nicht hier haben wollen, weg sind, wenn man nur die Hälfte davon umsetzt?“

Und dem muß ich inzwischen leider zustimmen.

Kürzlich auf Twitter/X zu lesen bei einem Basti Gassl – ich habe es über Fb gefunden, weil ich nicht bei X bin:

„Es ist eine Frage der Zeit, bis jüdische Menschen in Deutschland offen erschossen oder sonst getötet werden und ich weiß schon jetzt, dass Linke und weite Teile der muslimischen Community anfangen werden mit „Ja aber…“.

Kann man sich nicht ausdenken, dass ich in 2025 Schiss um jüdische Freunde haben muss. Weil wir devot einfach alles hinnehmen und aus reiner Bequemlichkeit die Rechte von Antisemiten nicht einschränken wollen.“

Aus dem Kinderbuch „Kröta auf Reisen“

„Mitte: Entführte, unterdrückte Aktivistin in Lebensgefahr. (Kontakt verloren)
Rechts: Zionistischer Entführer.“
(Süffisantes Zitat des Militärbloggers U.M.)

Tja, wenn Antisemitinnen reisen, dann haben sie auch was zu erzählen. So auch Kröta Thunberg

„Defense Minister Israel Katz instructed the IDF to show passengers of the ‚Madeline‘ Gaza flotilla the ‚horror footage‘ from Hamas’s massacre on October 7. ‚The antisemitic Greta and her Hamas-supporting friends should see exactly who the Hamas terror organization is that they came to support and work for, what atrocities they committed against women, elderly and children, and who Israel is fighting against in self-defense,‘ the minister’s office stated. ‚I commend the IDF for the swift and safe takeover of the Madeline flotilla to prevent them from breaching the blockade and reaching Gaza’s shores.'“

Womöglich lächelt Kröta aufgrund der Bilder vom 7. Oktober 2023 derart versonnen, wie ein Facebookuser schrieb.

Und sehr treffend schreibt die WELT:

„Die winzige Menge an Hilfsgütern auf der Yacht, die nicht von den ‚Promis‘ aufgebraucht wurde, wird nun über echte Hilfskanäle in den Gazastreifen gebracht.“

9. November-Folklore, die Hetzjagd auf Juden in Amsterdam und was das mit einer anderen Migrationspolitik zu tun haben muß

Der 9. November ist jener besondere Tag, der für Deutschland, für die deutsche Geschichte eine hohe Bedeutung besitzt. Das mehrfach aufgeladene Geschichtszeichen. Die gescheiterte und womöglich auch sinnlose Novemberrevolution 1918, der Auftakt zum Faschismus mit dem Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 in München, das Novemberpogrom am 9. November, als in ganz Deutschland systematisch Juden verfolgt und Synagogen in Brand gesteckt wurden: das lieferte ein Vorspiel auf Kommendes und war vielleicht auch ein Versuch, um auszutesten, wie weit man gehen kann. 51 Jahre später dann jener legendäre und die meisten Menschen überraschende Fall der Mauer 1989 und die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands.

Aber hier und an dieser Stelle soll es aber nicht um Geschichtsphilosophie oder um irgend einen hohen staatstragenden Ton gehen, der im theoretischen Gerüst versucht, entsetzliche Ereignisse mit Worten einzuhegen. Am 9. November 1938 zeigte sich, was möglich ist, wenn Antisemitismus sich ungehemmt entladen kann. Das ist uns nicht etwa Mahnung gewesen, sondern solches Datum verkümmerte zur Kranzabwurfstelle und zum Ritual. Und weggeschaut wird, wenn nun Antisemitismus in seiner neuen Gestalt auftritt. Ja, es ist eine gute Sache, wenn wir an diesem Tag Stolpersteine putzen und dort Kerzen aufstellen – wieviele davon heute in Berlin durch arabische und deutsche Antisemiten zerstört sein werden, will ich mir nicht ausmalen. Ich möchte mich über solches Gedenken, solches Putzen gar nicht lustig machen, es sind solche symbolischen Akte auch objektiv wichtig, weil sei Bewußtsein stiften, gerade und vor allem im Blick auf die Gegenwart, wo vielleicht der eine oder der andere bemerken wird, daß wir es seit mehreren Jahrzehnten und durch anhaltende Migration aus dem muslimischen Kulturraum mit neuen Problemen zu tun bekommen. Aber es reicht solches Gednken eben nicht, wenn es bloßes Ritual und wenn es Geste bleibt und nicht gelebt wird.

465867487_9082617431751127_675798621314618108_nNie wieder ist jetzt: Das wissen wir spätestens seit dem 7. Oktober 2023 als durch Berlin-Neukölln migrantische Antisemiten und totalitäre Linke zogen und Zuckergebäck verteilten und als es in Berlin fast an jedem Wochenende Aufmärsche und Ausschreitungen eines antisemitischen Mobs gab. Das wissen wir spätestens seit dem Punkt, wo Juden in Deutschland ihres Lebens nicht mehr sicher sein können, wenn sie sich öffentlich als Juden zu erkennen geben. Und unsere linken Abwiegler haben es bis heute nicht bemerkt. Daß Gestalten wie der widerliche Schmiermichel Daniel Bax (taz unter anderem)  Antisemitismus und die systematische Hetzjagd auf Juden wieder hoffähig machen, indem sie ein Pogrom auf den Charakter harmloser Fankrawalle herunterdimmen, wundert mich nicht ein Stück. Dieser linke Antisemitismus, all das Relativieren und Beschwichtigen ist nichts Neues. Es gibt in Deutschland und in Europa keine einzige jüdische Einrichtung, die nicht unter Polizeischutz steht. Seit Jahrzehnten. Und aus diesem Grunde sind auch solche Bekenntnisse von Politkern nichts als Phrase, wie man sie eben zu solchen Tagen absondert, um dann morgen wieder zur Routine und zum Alltag überzugehen.

Die Judenjagd von Amsterdam ist nur das Vorspiel auf Kommendes und was Juden in Europa drohen wird. Jene migrantisch-muslimischen Antisemiten haben gesehen, daß es funktioniert. So wie schon die antisemitischen Ausschreitungen an den Unis in Deutschland funktioniert haben und deutsche Professoren arabischen und postkolonialen Antisemiten und Israelhassern in offenen Briefen Rosen auf den Weg streuten und zu weiteren Taten am Ende ermunterten, so wie ein Dauerreigen an antisemitischen Araberaufmärschen in Berlin gut funktioniert. All jene, die heute wegen Gewalt verhaftet werden, sind morgen wieder frei, arabische Clans in Deutschland unterstützen seit Jahren die Hisbollah mit Geld aus kriminellen Aktionen. Mehrfach verurteilte migrantische Straftäter und Mitglieder von Araberclans leben weiter unbehelligt in Deutschland. Migrantisch-muslimischer Antisemitismus ist tagtäglich auf den Straßen anzutreffen. Die Gesellschaft, nicht nur die politische Linke, schweigt dazu, beschönigt, wiegelt ab. Und das reicht bis in die öffentlich-rechtlichen Medien hinein.

David Rosenblatt hat auf X Zeugenaussagen vom Pogrom in Amsterdam eingestellt, die von Malca Goldstein-Wolf auf Facebook vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurden:

„Wir baten die Geschäftsinhaber in der Gegend um Hilfe, aber sie ignorierten uns völlig. Als ich versuchte, in einem Taxi zu fliehen, nahm mich der Fahrer mit Gewalt raus und kooperierte sogar mit den Angreifern bei dem Versuch, mich ausfindig zu machen.“

Außerdem sagten Israelis aus, daß Betäubungsgranaten auf Wohnungen geworfen wurden, in denen sie wohnten.

„Der Hotelbesitzer weigerte sich, uns Unterschlupf zu gewähren. Nur dank einer Gruppe junger Niederländer, die eingriffen und die Polizei riefen, konnten wir fliehen.“

Auch über Israelis, die sich auf Dachböden in der Stadt versteckten, gibt es erschreckende Berichte.

Viele der Israelis gaben an, daß ihre Pässe gestohlen wurden.

„Zehn Leute gingen mit Pfefferspray auf mich und meine Partnerin los. Sie rannte in eine Wohnung, die sie nicht kennt, und alle rannten hinter mir her“, schrieb einer von ihnen.“

„Ich habe mich über eine Stunde lang in einem Boot im Fluß versteckt, in der Kälte von 5 Grad, während ich vorgab, eine Leiche zu sein, bis die Polizei mich rettete. Sie fahren in Konvois von Dutzenden von Fahrzeugen vorbei, beobachten und suchen nach jemandem, den sie ermorden können.“

Ein anderer Fan sagte: „Wir kamen im Hotel an, sie hätten uns fast in ihrem Auto entführt“, und ein anderer twitterte: „Ein Ereignis, das mich mental für immer prägen wird. 30 Palästinenser auf meinem Rücken.“

„Wir sind vor Tausenden von Muslimen geflohen, und einige Israelis haben KFC betreten, während die Polizei in geringer Zahl unterwegs war und nicht wußte, wie sie mit der Veranstaltung umgehen sollte. Sie brachten nicht einmal einen Arzt zu jedem, der sich dort bemerkbar machte, weil ‚es keine Möglichkeit gibt, euch zu helfen‘.“

Die Muslime versuchten zu überrennen, zu entführen, zu schlagen und zu morden.“

Auch diese Berichte gehören, als Aussagen von Zeitzeugen, zum 9. November. Und es werden solche Pogrome irgendwann auch in Berlin geschehen oder in irgend einer anderen Stadt in Deutschland und auch dann noch werden die üblichen Abwiegler in den Medien kommen. Es fängt mit den Juden an und es geht damit weiter, daß migrantische-muslimische Islamisten immer weiter der freien Gesellschaft ein Stück ihrer klerikaltotalitären, islamofaschistischen Lebensweise aufzwingen werden. In der Politik ist der politische Islam in Deutschland bestens vernetzt über solche Leute wie Sawsan Chebli, Lamya Kaddor, Aydan Özoğuz, Khola Maryam Hübsch, die Missy-Magazin-Fraktion, Kübra Gümüsay und über Teile der postkolonialen Linken bis in Wissenschaftlerkreise hinein. (Adorno und die Kritische Theorie, deren zentrales Anliegen es war, Antisemitismus zu analysieren, würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie heutige Ausprägungen „Kritischer“ Theorie sehen müßten.)

Solches Beschwichtigen fängt mit vermeintlich harmlosen Ritualen an: Ramadan-Beleuchtung und Kopftüchern in Schulen auch bei Lehrern an, das fängt damit an, daß man selbst bei Kindern das Ramadanfasten durchgehen läßt, indem sie den Tag über nichts trinken dürfen, und daß Lehrer und Schulbehörden wegsehen, wenn andere Kinder bedrängt werden, sich an die Ramadan-Regeln zu halten. Diese Prozesse geschehen schleichend. Und immer ein Stück weiter. Und auch wenn das Pogrom von Amsterdam unmittelbar und auf den ersten Blick nichts mit vermeintlich harmloseren Formen des Islam zu tun zu haben scheint: ich halte das vermeintlich freundliche Gesicht des Islam lediglich für ein Einfallstor der totalitären Variante

Der Islamismusexperte Ahmad Mansour warnt in der b.z. sehr zu recht und dringlich, daß solche Pogrome auch in Berlin jederzeit möglich sein können:

„Mansour erzählt von einem Maccabi-Fan, der berichtet habe, von den Behörden aufgefordert worden zu sein, in seinem Hotel zu bleiben und kein Taxi zu nutzen. Denn, so Mansour, auch Taxifahrer hätten dem antisemitischen Mob Informationen über die Aufenthaltsorte von Juden gegeben, das Pogrom unterstützt.“

Mir reichen inzwischen die ewigen, dahergefaselten Trauerbekundungen an den üblichen Gedenktagen wie dem 9. November und dem 27. Januar, und die schwarzen Kacheln auf irgendwelchen Internetprofilen. Und mir reichen auch diese ewigen Wischiwaschi-Worte, die Betroffenheit in Anschlag bringen. Dadurch wird nichts besser, dadurch bekommt man Menschen, die nie in Europa hätten leben dürfen, nicht aus dem Land heraus. Was Europa braucht, sind Taten und ein konsequentes Vorgehen gegen migrantisch-muslimische Antisemiten und rechtskräftig verurteilte Straftäter, etwa wegen Landfriedensbruch:

„1. Eine Einreisesperre gegen Menschen aus Ländern des arabisch-islamischen Raums.

2. Abschiebung aller Pogromisten mit Migrationshintergrund.

3. Die Einbürgerung von Menschen aus islamisch geprägten Gesellschaften gehört auf den Prüfstand.“ (So gelesen bei Jonas Dörge)

„Wer Europa einer Kultur überläßt, die auf „judenreinen“ Siedlungsgebieten besteht, der wird natürlich irgendwann Pogrome erleben.“ so schrieb es Eckhard Mackh. Inzwischen haben wir in Deutschland No-go-Areas für Juden. Und hier gilt es vor allem, nicht im unklaren zu lassen, wer die Täter sind, sondern sie zu benennen, denn bekanntlich ist die Wahrheit konkret. Jonas Dörge formulierte zu recht:

„Es sind nicht die Zuwanderer und Flüchtlinge aus der Ukraine, aus Südamerika oder Südostasien, sondern die vor allem seit 2015 eingewanderten Menschen aus Syrien, Afghanistan, aus Nordafrika und dem Libanon, die in der großen Mehrheit ein gefestigten Hass auf Israel und Juden haben. Die weitere Einwanderung aus dieser Region zu unterbinden, die sukzessive Rückführung dieser Personen und der Stop jeder staatlichen und gesellschaftlichen Einbindung der Islamverbände – die alle dem legalistischen Islamismus zuzuordnen sind – und vor allem das Ende der Auslandsfinanzierung dieser Verbände, wären erste Schritte um dieser Form des Antisemitismus wirksam entgegen zu treten.“

Alles andere bleibt am 9. November leeres Gerede. Kranzabwurfstellen der Politiker, die sich damit einen reinen Fuß machen wollen. Betroffene Gesichter reichen lange schon nicht mehr aus – und ebensowenig die 9. November-Folklore. Immer wieder zu zitieren bleibt Henryk M. Broder:

„Sich mit toten Juden zu solidarisieren ist eine wohlfeile Übung. Man kann die Ermordeten weder noch einmal umbringen noch nachträglich retten. Aber falls jemand doch so etwas wie „Verantwortung“ verspürt, was im Prinzip nicht verkehrt ist, sollte er sich mit denjenigen solidarisch erklären, die heute leben. Und am Leben bleiben wollen.“

Wer in Berlin-Neukölln und in vielen anderen Stadtteilen sichtbar als Jude durch die Stadt geht, ist seines Lebens nicht mehr sicher. Und das läßt sich auch nicht durch Gedenktage und salbungsvolle Worte kaschieren.

Antisemitisches Pogrom in Amsterdam und die Reaktionen darauf in den Medien

„Übelste Szenen in Amsterdam! Rund um das Europa-League-Spiel Ajax Amsterdam gegen Maccabi Tel Aviv haben Israel-Hasser Fans des Gästeclubs durch die Straßen gejagt. Sie brüllen, treten auf sie ein, hetzen sie, schlagen sie brutal zusammen, bewerfen sie mit Feuerwerkskörpern. Immer wieder sind Rufe auf Arabisch zu hören.

Die Juden-Hasser kontrollierten sogar die Pässe der israelischen Fans. Bislang wurden 57 Menschen vorläufig festgenommen. Zehn Menschen sollen laut „Jerusalem Post“ in Krankenhäusern und drei vermisst sein. Der Nationale Sicherheitsrat fordert die Israelis auf, in ihren Hotelzimmern zu bleiben und keine Sachen zu tragen, die sie als Juden zu erkennen geben.“ (BILD heute morgen; sieben Uhr)

Während alle anderen großen Medien und insbesondere BILD und WELT über die antisemitischen Ausschreitungen in Amsterdam berichteten, liest man um sieben und noch um acht Uhr morgens auf der Seite des „Qualitätsmediums“ Tagesschau: Nichts. Großes Lob geht hier an BILD und an Springer, weil die immer schnell reagieren, wenn in Deutschland und anderswo Juden und Israelis bedroht und drangsaliert werden – allein weil sie Juden, allein weil sie Israelis sind oder sich mit Juden und mit Israel solidarisch zeigen. Die postkolonialen Arschloch-Redakteure der Multi Media-Abteilung Tagesschau müssen wohl noch ausschlafen, weil sie von ihrem Ausgeh-Abend im Hamburger Schanzenviertel erschöpft sind oder weil sie sich in ihren vierzehn Geschlechtern morgens noch nicht richtig sortiert haben.

Immerhin aber kommt dann irgendwann gegen halb neun auf der Homepage der Tagesschau ein Bericht. Doch auch jetzt wieder, bei dem Pogrom in Amsterdam letzte Nacht, die Tagesschau mittenmang und vorne mit ran, wenn es darum geht, Antisemitismus zu beschönigen:

„In Amsterdam ist es nach einem Fußballspiel zu Ausschreitungen zwischen propalästinensischen Demonstranten und israelischen Fans gekommen. Es gab mehrere Festnahmen. Israels Premier Netanyahu will Fans ausfliegen lassen.“

Alles schön im Nebulösen gelassen. und so getan als wären es Fankrawalle, wo irgendwie beide Seiten schuld haben. (Nicht anders bei der Berichterstattung über die Hisbollah und die Hamas.) Was mich dabei am meisten ärgert: Daß dieser Dreck von uns allen bezahlt werden muß. Und daß das Medium Tagesschau ein antisemitisches Pogrom unter der Überschrift „Nahostkonflikt“ subsumiert, zeigt ebenfalls, was in den Köpfen dieser Journaille vor sich geht. Nein, es ist nicht einfach nur ein Nahostkonflikt, sondern es ist ein seit Jahrzehnten nach Europa importierter Antisemitismus aus dem muslimischen, aus dem arabischen, aus dem persischen, aus dem afghanischen und aus dem nordafrikanischen Raum. All das ist latent seit Jahrzehnten in den Niederlanden, in Frankreich vor allem und massiv inzwischen auch in Deutschland vorhanden. Ja, vielleicht haben Politiker wie Geert Wilders am Ende doch recht gehabt.

Eine gute Freundin hat es sehr treffend heute auf Facebook beschrieben:

„Amsterdam
Die nächste Eskalationsstufe ist erreicht. Juden werden auf europäischem Boden durch die Straßen gejagt. Brutale Israelhasser leben ihren Antisemitismus mit roher Gewalt aus.
Anstatt das Unfassbare deutlich zu benennen, üben sich Teile der Presse in Ausweichmanövern und Relativierungen, wie sie sich die Spindoktoren des Politischen Islams nicht besser hätten ausdenken können. Gewalt gegen Juden wird als Hooligan-Phänomen geframt, die SZ scheut sich nicht, Stellungnahmen der Polizei durch Nebensätze in die gewünschte Richtung zu zu führen: „Nach Angaben der Polizei gab es an mehreren Orten im Zentrum der niederländischen Hauptstadt Unruhen – wobei nicht näher erläutert wurde, von welcher Seite die Gewalt ausging.“
Zweifel werden gesät, vage Zuordnungen gemacht (Wer war da mit Feuerwerkskörpern zugange? Israelische Fussballfans?), bis das Geschehen keine Hatz auf Juden mehr ist, schon gar kein Pogrom, sondern vielleicht gar nicht stattgefunden hat wie all die monströse Gewalt am 7. Oktober?
Zu dieser Zerstörung der Zivilisation, zu dieser Untat der Leugnung und dem Verbrechen an Juden trägt nicht nur der Mob in den Straßen bei, sondern auch diejenigen, die hier – auch auf FB – niemals klar für Juden eintreten, immer ein Türchen offen lassen für den eigenen unausgesprochenen Antisemitismus.
Wie reagiert ihr? Wie handeln wir, wenn sie in Berlin Jagd machen werden?“

Was in Berlin passiert? Das kann ich genau sagen: Da treten dann die einschlägigigen Personen des Kulturbetriebs und bestimmte Journailleisten (ich nennen mal keine Namen, wir alle wissen, wer in beiden Fällen gemeint ist) vor die Kamera und erfinden Ausweichmanöver. Und ggf. werden diese Pogrome dann darauf geschoben, daß eben der – hahaha – „antimuslimische Rassismus“ die Araber hier so wütend gemacht hat. Und schnell springen auch die übliche Leute aus den öffentlich-rechtlichen Bezahlmedien bei, nachdem ein oder zwei Tage betroffene Gesichter gemacht wurden. Dazu müssen wir dann wieder eine der Sonntagsreden der entsetzlichen Bundesschleiereule über uns ergehen lassen, die sich am Ende, wenn es um tatsächliche Konsequenzen geht, als leeres Gewäsch erweist.

Daß diese Gesellschaft sich den migrantischen Antisemitismus seit bald einem Jahrzehnt konstant importiert, und zwar durch eine völlig irrsinnige Migrationspolitik, bleibt bei all dem natürlich unerwähnt. Erst Anfang des Jahres wieder reisen Araber des Barbakh-Clans aus Gaza nach Berlin ein, um natürlich sofort bei Demos aufzufallen. Leute wie Helmi Barbakh müßten nach einer rechtskräftigen Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch eigentlich sofort abgeschoben werden. Und sofern das – angeblich – nicht möglich ist, müssen für solche Rückführungen Gesetze geschaffen werden. Und ich denke, daß diese Sprache in dieser Szene gut verstanden wird.

Auf Facebook schrieb ein Kommentator sehr treffend:

„Aber auch bei der Clankriminalität , die ganze Wirtschaftsbereiche mit Geldwäsche überschütten wird zugesehen , ohne das die Verwaltung überhaupt in der Lage ist etwas dagegen zu tun.“

Und diese Araber-Clansin Berlin und im Ruhrgebiet sind zudem tief in die Finanzierung der Hisbollah involviert und es sind diese Gestalten regelmäßig auf den antisemitischen und überwiegend von arabischen und oft auch islamistischen Migranten besuchten Demos mit dabei. Ein Thema wie Remigration dürfen wir nicht mehr den Rechtsextremisten und Leuten wie Martin Sellner überlassen. Wir haben es hier in Deutschland mit Personen zu tun, die für unsere Demokratie und unsere freie Lebensform nichts als Verachtung übrigen haben. Wir haben es mit Leuten zu tun, die ganz offensiv ihren Antisemitismus hier ausleben. Es kann nicht sein, daß sich in Deutschland Juden, die als Juden sichtbar sind, nicht mehr auf die Straßen trauen. Es muß genau anders herum sein: Arabisch-muslimische Migranten, die in der Öffentlichkeit, in Schulen, auf der Straße nicht gewillt sind, sich an bestimmte Regeln zu halten, müssen das Land verlassen. Tun sie es nicht freiwillig, muß es einen Rahmen geben, in dem der Staat diese Aufgabe übernimmt.

Man mag zu recht viele Vorbehalte gegen Donald Trump hegen, aber im Blick auf solche üblen Gestalten im Land, die ihren Judenhaß offen ausleben, hat Trump die richtigen Worte gefunden:

„Wir werden die ausländischen Jihad-Sympathisanten abschieben. Und wir werden sie sehr schnell abschieben und die Hamas-Unterstützer werden weg sein. Wenn Du Amerika haßt und Israel auslöschen willst, dann wollen wir Dich nicht in unserem Land, wir wollen Dich wirklich nicht in unserem Land. Ich werde die Ansiedlung von Flüchtlingen aus terrorinfizierten Gegenden wie dem Gazastreifen verbieten und wir werden Hamas-Schurken inhaftieren, die Bundeseigentum verwüsten. Und wir werden das Leben für eine Menge Leute hier im Land sehr schwer machen.“ (Hier in dieser Stelle bei einem Facebookfreund als Ausschnitt nachzuhören.)

Ich würde mir wünschen, daß auch in Deutschland Politiker der SPD und der CDU den Mut haben, endlich einmal diese Dinge beim Namen zu nennen. Und nicht nur das Nennen reicht aus, sondern es müssen konkrete Gesetze her und es müssen völlig andere Regeln und Grundsätze für die Migration aus dem muslimischen Kulturraum gefunden werden: ob das Nordafrika ist, ob das der Nahe oder der Mittlere Osten ist oder andere Regionen in Afrika und Asien. Es gibt keinerlei Grund Menschen in Deutschland aufzunehmen, die für die hier herrschenden Werte und für das hier herrschende politische System nichts als Verachtung übrig haben und deren einziges Ziel es ist, ihre eigene Ideologie und ihre totalitäre Religion des Islam hier in Deutschland zu implementieren. Bei gleichzeitiger Migration in die Sozialsysteme. Daß für solche Unterwanderung von westlichen Staaten durch den politischen Islam dann genügend finanzielle Mittel bereitstehen, dafür sorgen Länder wie die Türkei, der Iran, Katar und Saudi Arabien samt ihren willigen Helfern in der SPD und bei den Grünen. Und ja: nach all dem linken Toleranzgeseiere bis in die Regierung und in große Teile der Grünen hinein, sind hier und jetzt klare Worte gefragt, die das Problem benennen. Aber ich vermute, daß sich auch über dieses Pogrom an Juden wieder einmal wie Mehltau das Schweigen übers Land legen wird.

„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“ (Henryk M. Broder)

PS: Sara Rukai schreibt zu recht über die dramatische Lage in Amsterdam:

„Es werden noch mehrere Fans vermisst, die aus Israel wegen eines Fußballspiels von Maccabi Tel Aviv angereist waren. Mit Messern und Knüppeln wurden sie von hunderten arabisch-stämmigen Jihadisten auf den Straßen Amsterdams bewusstlos geprügelt, in online gefeierten Videos von Autos überfahren und unter »Free Palestine«-Rufen durch die Nacht gehetzt. Netanjahu schickte zwei Flugzeuge nach Amsterdam, um Schlimmeres zu verhindern und alle verbliebenen Israelis zu evakuieren.

Die Pogromnacht von Amsterdam sollte als letzter Weckruf verstanden werden. Bevor sich die Geschichte wiederholt und auch hierzulande wieder Passanten wahllos dazu aufgefordert werden, ihren Pass auf jüdische Spuren kontrollieren zu lassen.

Solches Geschehen muß uns eine Warnung für ganz Europa sein und insbesondere für Deutschland, wo solche Meuten und solcher Mob in Berlin wie auch im Ruhrgebiet und in vielen anderen Orten inzwischen einen festen Platz hat.

Amsterdam, 8. November 2024

7. Oktober 2023

„Sie schossen so unkontrolliert, daß die Umstehenden wiederholt in Deckung gehen mußten, um nicht von Kugeln getroffen zu werden. Überall in den Straßen und Häusern waren die Leichen erschossener Juden zu sehen.“

„Eine der jungen Frauen weigerte sich, sich auszuziehen. Wegen Ungehorsams zwang er sie, ihren Rock von hinten zu heben, und schoss ihr dann in die Genitalien.“

„Ich sah, wie ein Baby aus dem Schoß der Mutter genommen und lebend in den Heizofen geworfen wurde. Das ist etwas, über das ich nie hinweggekommen bin …“

Heute vor einem Jahr überfielen Araber aus Gaza Juden in Israel und begingen ein furchtbares Massaker. 1.200 Menschen wurden ermordet, über 5.000 verletzt, 250 als Geiseln verschleppt. Überall kam es zu entsetzlichen Bildern wie den oben beschriebenen. (Jürgen Florenz, Facebook)

Es waren Massaker, wie sie vor über 80 Jahren ähnlich auch die SS-Einsatzgruppen in Osteuropa verübten. Nur mit dem Unterschied, daß diese Deutschen sich dabei nicht filmten oder photographierten, und sie schrieben auch nicht ihren Frauen und Familien freudestrahlend in der Feldpost, wie sie gemetzelt und auf welche Weise sie Juden ermordet haben, und sie prahlten damit auch nicht, als es auf Fronturlaub nach Hause ging, sondern schamvoll beschwiegen diese Männer ihre entsetzlichen Verbrechen – allenfalls in kleiner trauter Runde beim Kameradenabend mit Rheinwein mochte der eine oder der andere schwelgen und prahlen. Anders die Gaza-Araber. Sie taten es ungeniert und öffentlich. Auch das bleibt nach diesem 7. Oktober unvergessen. Wie auch der Jubel nach 9/11 in Berlin im Rollbergviertel.

Der Militärblogger U.M. schrieb heute auf Facebook:

„Heute vor einem Jahr wurde durch Palästina das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit dem Zweiten Weltkrieg verübt. Getötet wurden unterschiedslos auch Angehörige anderer Ethnien und Glaubensrichtungen.“

„Durch Palästina?“ fragt sich mancher? Ja, denn das, was die Gaza-Araber am 7. Oktober taten, das bestialische Emorden von Zivilisten, von Frauen und Kindern und Männern, wurde vom rund dreiviertel der Araber dort in Gaza und auch im Westjordanland bejubelt. Das eben blüht Israel, wenn „Palästina“ spricht. Und um es mit einem Buchtitel von Christopher R. Browning zu schreiben, der über die Deutschen forschte, die 1940 in Polen auf die Jagd nach Juden geschickt wurden: das Buch heißt „Ganz normale Männer“, und genau so war es auch beim Überfall der Hamas auf Gaza. Es waren ganz normale Araber, die genauso in Deutschland hätten leben können und die genau dort mitgemacht hätten, wenn man sie ließe. Und dieses Geschmeiß – ich finde für solche Leute kein anderes Wort – haben wir auf vielen deutschen Straßen, wie man fast jeden Woche in Berlin und in anderen deutschen Städten beobachten kann.

Und was das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart betrifft und all das laute Schweigen, da halte ich es mit Henryk M. Broder:

„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“

Und bereits 2012 schrieb Broder sehr treffend im Tagesspiegel:

„Sich mit toten Juden zu solidarisieren ist eine wohlfeile Übung. Man kann die Ermordeten weder noch einmal umbringen noch nachträglich retten. Aber falls jemand doch so etwas wie „Verantwortung“ verspürt, was im Prinzip nicht verkehrt ist, sollte er sich mit denjenigen solidarisch erklären, die heute leben. Und am Leben bleiben wollen.“

Über diesen Jahrestag 7. Oktober wird viel geschrieben werden. Und wir sind, was den Antisemitismus in Deutschland und vor allem im migrantisch-muslimischen Milieu betrifft, nicht einen Schritt weiter. Die Großdemonstrationen nach dem 7. Oktober, wo zehntausende Muslime und migrantische Araber vor dem Brandenburger Tor demonstrierten und jene Schilder hochhielten, darauf stand „Nicht in unserem Namen!“. Herrlich! Leider hat die Sache einen Haken: Es gab diese Demos nicht. Das Gegenteil war der Fall, in Neukölln verteilten migrantische Araber unter dem Jubel mancher Bewohner Zuckergebäck. Während die Linke und die traurigen Omas gegen rechts ansonsten schnell bei der Arbeit sind, wenn es ans Hochhalten von Schildern geht, sobald auch nur ein einzger AfD-Parteitag stattfindet. Tobt aber, wie seit einem Jahr, ein antisemitischer Mob immer mal wieder durch die Straßen Berlins oder tyrannisiert die Universitäten, so geschieht gar nichts. Oder vielmehr doch: Es finden sich Professoren, die offene Briefe schreiben, um ihre Solidarität auszudrücken. Ich schrieb an dieser Stelle darüber – mit Photos von dieser Aktion – und auch hier, was die Damen und Herren Professoren betrifft: sie waren sich nicht zu schade, Antisemiten und Israelhasser zu beklatschen, ihnen Blumen auf ihren Weg zu streuen und ihre, natürlich, wie das bei Linken üblich ist, kritische Solidarität zu zeigen.

Auch hier wieder zeigt sich bis heute hin und bis ins Akademische und den Kulturbetrieb hinein: Teile der Linken haben seit den ausgehenden 1960er Jahren ein Antisemitismusproblem und sie haben es bis in unsere Gegenwart hin. Der 7. Oktober brachte es noch einmal deutlich ans Tageslicht. Wären ein paar Tausend Rechtsradikale auf dem Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern plötzlich eingedrungen und hätten, im Verhältnis gemessen an der Bevölkerungszahl, zehntausende Menschen ermordet, gefoltert, verstümmelt, Frauen vor den Augen ihrer Männer vergewaltigt und dort möglicherweise in der näheren Ortschaft spielende Kinder vor den Augen ihrer Eltern zerstückelt oder in einen Backofen gepackt (all diese Bilder sind nachzusehen), dann gäbe es in der gesamten Clubszene weltweit einen Aufschrei und Massenproteste. Hier aber: Es waren bloß Juden, Israelis und einige Menschen, die so dumm waren, Israel zu besuchen, wie etwa die 23Jährige deutsche Studentin Carolin Bohl. Der Tagesspiegel berichtet hier über diese junge Frau, deren Leben durch arabische Terrorsiten aus Gaza beendet wurde.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/hamas-totet-berliner-studentin-jetzt-ist-doch-was-passiert-schreibt-carolin-plotzlich-12475823.html

Vor allem aber waren es Israelis, die ihr von Gaza-Arabern getötet wurden: Dina Kapshetar-Dehterev, born 6.3.1989, Alin Kapshetar, born 29.12.2015 (אלין קפשטר) murdered with their dad & little bro. (Memorial “October, 7” by Alex Plutser, https://www.facebook.com/media/set?vanity=plutser&set=a.1582210015644559)

Und genau deshalb geht der IDF entschieden und mit aller Härte bis heute gegen dieses Milieu vor. Wer Wind sät, wird Sturm ernten und da braucht auch die Tagesschau nicht jedesmal um 20 Uhr ihre Gaza-Propaganda zu fahren, indem sie Hamas-Narrative reproduziert. Beim Ukrainekrieg macht die Tagesschau es schließlich auch nicht, daß sie Bilder von russischen Medien ausstrahlt.

Und es bleibt dabei: Mein Mitleid mit Menschen, die dieses Massaker bejubeln, geht gegen null. Die Operation des IDF in Gaza und nun auch im Libanon ist insofern richtig, weil es bei einer politischen Lösung des Konflikts zunächst einmal darum gehen muß, solche Akteure zu eliminieren, die aus religiösen und damit auch politischen Gründen keinerlei Interesse an einer Lösung haben. (Ob für den längeren Weg hin zu einem pragmatischen Frieden die demokratisch gewählte Koalition Netanjahus für weitere Friedensschlüsse mit dem Westbank- und Gaza-Arabern die richtige Regierung bedeutet, ist nochmal ein anderes Thema.)

Israel zumindest geht zunächst einmal entschieden gegen zwei vom Iran finanzierte Terrororganisationen vor. Wie bei jedem Krieg – Deutschland konnte seit 1940 davon ein Lied singen – kommen dabei auch Zivilisten ums Leben. Das mag mancher bedauern. Ich tue es nur bedingt und unter Einschränkungen. Wer zudem, wie Hamas und Hisbollah, sich Zivilisten auswählt, um sich hinter diesen zu verschanzen, muß damit rechnen, daß dann auch Zivilisten ums Leben kommen – solche meist, die mit den Zielen von Hamas und Hisbollah übereinstimmten. Und der Verkauf von Jugendlichen an die Hamas und die Hisbollah als Kämpfer oder Selbstmordattentäter ist zudem für die Familien eine willkommene Einkommensquelle samt lebenslanger Rente. Bei sechs oder acht oder zehn Kindern wird man eines sicherlich gut verschmerzen. Auch hier kann man einmal wieder nur jenen der ehmaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir zugeschriebenen Satz anführen:

„Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“

Für die arabischen Gaza-Kinder mag dieser Krieg gegen den Terror schlimm sein – das ist wohl wahr und wie in jedem Krieg trifft es auch Unschuldige. Das war in Dresden 1945 und in Hamburg 1943 so.

Der 7. Okotober zeigt uns vor allem deutlich, daß wir hier in Deutschland Menschen aufgenommen haben, die niemals in Deutschland hätten leben dürfen. Was sich seit einem Jahr auf den Straßen Berlins und auch in vielen anderen deutschen Städten abspielt, hat auch mit einer seit Jahrzehnten mißlungenen Migrationspolitik zu tun: Menschen in diesen Kulturkreis aufzunehmen, die ihren Antisemitismus und ihren Haß auf Juden und auf Israel seit Kindheit an in sich tragen.

Und solche Szenenwie in diesem Video zu sehen: das ist in Berlin leider Alltag. Dazu immer wieder hysterisch kreischende Araber-Weiber, Schleiereulen und ein paar Problemponys.

Ihttps://www.facebook.com/reel/572486891885785

Und jedes Wochenende, fast jeden Tag läuft solcher antisemitischer Abschaum durch die Stadt:

Am Samstag (5.10.) sollte bei der oben im Bild zu sehenden Demonstration der Antisemiten in Berlin eine 25-Jährige Touristin in den Zug gezerrt werden, die als Passantin zusammen mit ihrem 60-Jährigen Vater Zeichen der Isrsalsolidarität trug und diese auch äußerten. Was dort im Araberzug mit ihr passiert wäre, kann man sich ausmalen. Und ich denke nicht, daß wir hier in Berlin wesentlich andere Araber haben als in Gaza am 7. Oktober 2023, als diese Barabaren sich auf den Weg machten, die Grenzzäune zu überwinden, um Menschen zu töten, foltern und zu verstümmeln.

Und aus diesem Grunde und wenn man auf die vielen israelfeindlichen und antisemitischen Demos in Berlin blickt, ist der Ausspruch „Gegen jeden Antisemitismus“, mit dem heute auf dem Bebelplatz in Berlin demonstriert werden soll, grundsätzlich falsch. In diesem Fall handelt es sich um einen muslimisch-migrantischen Antisemitismus. So wie wir nach Überfällen auf Migranten auch nicht sagen: „Gegen jeden Rassismus, auch den von Migranten gegen Deutsche!“ Hier und bei diesen Anti-Israel-Demos geht es um einen spezifisch im muslimisch-migrantischen Milieu verwurzelten Antisemitismus und zum Teil auch um einen linken Antisemitismus. Hinzu kommt: Die Zahl der antisemitischen Straftaten in Berlin hat sich seit dem 7. Oktober verzehntfacht. Und diese Leute haben mitten unter uns gelebt. Ganz normale Araber, ganz normale Deutsche teils. (Von den kleinen Paschas in Schulen, wo der Antisemitismus und der Haß auf Juden von Kindsbeinen an schon den Kindern eingeträufelt wird, ganz zu schweigen. Nährboden allemal.)

Hinzuweisen sei auch noch auf diesen guten Artikel in den „Ruhrbaronen“ von Stefan Laurin:

„Es gibt Gründe, warum die Pogrome der Hamas am 7. Oktober 2023 in Deutschland, wie in fast allen westlichen Staaten, zu einer bislang beispiellosen Welle des Antisemitismus führten. Warum es wenig überraschend ist, dass Linke und Muslime zu den eifrigsten Unterstützern der Schlächter gehören, erklärt das von Vojin Saša Vukadinović herausgegebene Buch „Siebter Oktober Dreiundzwanzig: Antizionismus und Identitätspolitik“.“

In Berlin-Neukölln feierten vor allem Araber den Mord auf der Straße. Man verteilte Süßigkeiten. Die Gruppe „Palästina spricht“ bejubelte das Massaker als „Ausbruch aus dem Gefängnis“, und in Duisburg erschallte neben „Allahu Akbar“ der Ruf „Die ganze Welt feiert den Widerstand der Palästinenser!“ auf den Straßen Hochfelds. Als die israelische Armee wenige Tage später zum Gegenschlag ausholte, um die Hamas zu vernichten und die Geiseln zu befreien, empörten sich jene Intellektuellen und Künstler, die zu Morden und Vergewaltigungen entweder geschwiegen hatten oder versucht hatten, sie zu „kontextualisieren“. Die Hamas-Jubler verwandelten sich innerhalb von Stunden in Klagepallis die zusammen mit ihren vielen Freunden den Reportern erklärten, wie schlimm es ihren Landsleuten in Gaza doch geht und wie sehr sie in Deutschland vom Staat daran gehindert werden, gegen Juden und Israel zu hetzen. Auf Gehör und Verständnis stießen sie bei einem großen Teil der deutschen Medien, die nun erschüttert über die Gewalt der israelischen Armee waren.

So wie in Deutschland war es in nahezu allen westlichen Staaten: Linksradikale taten sich mit Islamisten zusammen. Der Hass auf Juden und alles, was mit dem Westen zu tun hatte, verband sie. Das nun von Vukadinović herausgegebene und kürzlich erschienene Buch „Siebter Oktober Dreiundzwanzig: Antizionismus und Identitätspolitik“ ist eine Reaktion auf die Verbrechen der Hamas in Israel, eine linke Szene, die sich auf die Seite der Mörder und Vergewaltiger stellt, aber auch eines Deutschlands, das sich nicht nur bereitwillig Milieus ergibt, die auf der Seite von Judenschlächtern stehen und alles hassen, was eine freie Gesellschaft ausmacht, sondern sie auch noch mit Steuergeldern durchfüttert.

https://www.ruhrbarone.de/siebter-oktober-dreiundzwanzig-antizionismus-und-identitaetspolitik/232879

Und weiter heißt es – im Blick aufs angeblich Progressive auch:

„Ein Gedanke, den weiter hinten im Buch auch Ioannis Dimopulos im Gespräch mit Vojin Saša Vukadinović aufgreift, wenn er sagt: „Als Max Horkheimer behauptete, dass radikal zu sein mittlerweile bedeutet, konservativ zu sein, hat er einen wunden Punkt getroffen. Es ist offensichtlich besser, wenn alles so bleibt, wie es ist, als dass irgendwelche geistig verwahrlosten Linksliberalen die Revolution annoncieren und dadurch alles noch schlimmer machen.““

Max Horkheimer, Doyen der kritischen Theorie, kann man da nur recht geben. Am erbärmlichsten aber war das Verhalten und das gesammelte Schweigen des Kulturbetriebs nach dem 7. Oktober 2023 – nur wenige wie Danger Dan, Iris Berben und Igor Levit sprachen klare Worte. All jene aber, die ansonsten sofort die Aufstände der Anständigen, die „Wir-sind-mehr“-Aktionen aufrufen: sie waren plötzlich nicht mehr gesehen. Wo waren die Toten Hosen, die Ärzte, der unermüdliche Grönemeyer mit ihren Solidaritätskonzerten nach dem 7. Oktober? Leider waren sie nirgends zu sehen oder terminlich verhindert, wie es so schön heißt, wenn man keinen Bock hat. Wenn arabische Antisemiten durch die Stadt marschieren und den Juden ans Leben wollen, wird es plötzlich wieder sehr still in Deutschland. Und da bin ich nochmal beim Zitat von Henryk M. Broder:

„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“

Und dieser Wahrheit, die Arye Sharuz Shalicar (Sprecher des IDF und damals in Berlin-Wedding aufgewachsener Jude aus Persien), ausspricht, müssen sich nicht nur Linke, sondern muß sich unsere ganze Gesellschaft stellen:

Nebenbei gesagt: Man kann viel gegen die BILD schreiben, aber mit Springer und mit Bild haben wir in Deutschland stabile Medien, die es sich zum Grundsatz gemacht haben, gegen Antisemitismus anzuschreiben. Vor allem auch jenen Antisemtismus aus dem migrantischen Milieu, bei dem ein Großteil der Linken plötzlich in tiefes Schweigen verfällt und stattdessen dann die Mär vom „antimuslimischen Rassismus“ fährt. Marion Horn, die Chefredakteurin, kommentierte es in BILD heute sehr treffen:

„Wie viele Juden ich kenne, weiß ich erst durch unsere Berichterstattung in den Wochen nach dem Massaker. Weil sie sich bei mir dafür bedankt haben, wie klar BILD an der Seite der Opfer steht.

Dass wir das Grauen nicht wie so viele andere zu legitimieren versuchen mit dieser „Begründung“, den Palästinensern sei in der Geschichte eben auch so viel Unrecht widerfahren …

Meine Güte, wer das tatsächlich für einen triftigen Grund fürs Abschlachten unschuldiger Männer, Frauen und Kinder hält, der sollte vor allem als Deutscher sehr vorsichtig sein. Der müsste es auch in Ordnung finden, wenn Polen oder Russen oder Franzosen vergewaltigend und mordend durch Deutschland zögen, weil unsere Großväter deren Heimatländer zerbombt und Millionen unschuldige Menschen ermordet haben.“

Antisemiten und Israelhasser in Berlin-Steglitz

Es ist mitnichten nur Neukölln, wo sich diese Israelhasser und Antisemiten aus dem arabisch-muslimischen Milieu inzwischen auf Demos tummeln. Sie marschieren nun auch im ansonsten ruhigen Steglitz, und zwar mit dem Slogan „Stoppt den Gaza Genozid“ – was schon auf der Faktenebene nebenbei falsch ist. Die IDF versucht einen militärischen Gegner zu besiegen, bei dem Zivilisten von Terroristen vielfach nicht zu unterscheiden sind und wo Terroristen Zivilisten bewußt als Opfer instrumentalisieren. Die New York TImes immerhin berichtete kürzlich darüber.

Schrill-kreischend, Parolen brüllend mit Trommeln und bereits zum zweiten Mal und schon letzte Woche (siehe Bild) zog diese Gruppe durch Schöneberg und Steglitz: Hamas-Bengel, Clan-Milieu, Schleierfrauen: Menschen, die nie in Deutschland hätten leben dürfen. Dazwischen ein paar linke Queerdenker, die als Queers in Gaza ihren Ort an einem Baukran gehabt und sich selbst dort noch mit ihrer Blödsinnsdenke gefeiert und am Ende vor Angst nur noch kotanal eingeschissen hätten. Auf dieser Demo sind es Verbündete, über deren Naivität jene verschleierten Frauen wie auch die Hamas-Bengel ansonsten lachen, wenn sie zu Hause sind. Allies, die diese Leute ansonsten verachten. Nützliche Idioten, die entsorgt werden, sobald man sie nicht mehr braucht.

„Großeinsatz in Schöneberg. Israel-Hasser-Demo eskaliert – viele Verletzte“ so titelte die B.Z. über den gestrigen Aufmarsch am 13. Juli, und ähnlich auch der Tagesspiegel: „Gegen 18 Uhr beendete die Versammlungsleitung den Aufzug, nachdem auch Flaschen geworfen worden waren. Mehrmals wurde in größeren Gruppen der Spruch „From the river to the sea“ gerufen.

Zeitweise waren bis zu 1100 Menschen in der Demonstration unterwegs. Am Abend standen noch 200 Teilnehmer am Innsbrucker Platz. Polizisten nahmen Personalien auf und stellten Strafanzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.“

Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin, sagte es laut B.Z. wie folgt.

„Es ist nie gut, wenn die Polizei eine Demo auflösen muss, weil das bedeutet, dass Regeln gebrochen wurden. Wenn das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für Hass und Hetze missbraucht wird, sind unsere Kollegen zu entsprechenden Maßnahmen gezwungen und können eben nicht einfach wegsehen. Wer deshalb Flaschen auf Menschen wirft, hat den demokratischen Rechtsstaat entweder nicht verstanden oder er lehnt ihn ab. Beides ist besorgniserregend. Wir wünschen den Verletzten alles Gute“

Nein, ich wünsche den Verletzten keineswegs alles Gute.

Ich habe den Zug letzte und auch diese Woche als Beobachter begleitet: es war von Anfang an eine aggressive Grundstimmung: kreischende Frauen dort mit ihren entsetzlichen Vollschleiergewändern, aggressive Jungmänner. Es wurden verbotene Parolen wie „Kindermörder Israel“ gerufen, es wurden die üblichen roten Hände gezeigt, ohne daß die Polizei einschritt. Und natürlich der vielsagende Ruf „One solution“. Viel zu wenig Polizeikräfte, die den Zug begleiteten. Kurzzeitig eskalierte die Lage an der Feuerbachstraße, weil eine Passantin den Leuten das zurief, was angemessen war: Antisemitenpack. Daß die Demo nicht schon viel früher außer Rand geriet, war nur einem Glück geschuldet. Den Mut dieser älteren Frau hätte ich auch gerne gehabt. Am Ende der Demo wurde dann das verbotene „From the river to the sea“ gerufen und die Polizei löste die Demo auf, was dann zu Flaschenwürfen auf die Polizei führte

Die Menschen am Straßenrand in der Schloßstraße, die diesen Zug betrachteten und noch halbwegs bei Sinnen waren, schauten betreten und schwiegen. Man kaufte denn doch lieber ein.

Während noch einen Tag vorher zahlreiche Demonstranten gegen Martin Sellners Auftriff bei der Staatsreparatur in Lankwitz auf die Straße gingen, wohlfeil und gratismutig, waren heute keine Omas gegen rechts, keine Grünen, keine SPD, kein Niemand da, der sich den Arabern in den Weg stellte. Eine einzige Frau begleitete diese Demo und hielt ein Schild hoch: „Rape is no restistance“. Geschützt von Polizeikräften.

Bei dem Gedanken, daß jedes Jahr hunderttausende Menschen aus den muslimischen Ländern nach Deutschland migrieren, wird mir übel. Auch angesichts des Jubels immer wieder vom Straßenrand durch die Araber in den Geschäften oder aus den Autos heraus.

Daß sich die Szene der migrantisch-muslimischen Antisemiten und Israelhasser inzwischen Steglitz aussucht und nicht mehr die Sonnenallee hat System. In zehn Jahren wird diese Szene derart angewachsen sein, daß nicht mehr nur fünfhundert oder tausend Leute demonstrieren.

Wer sich diesen Zug anschaute, konnte Parallelgesellschaften par exellence sich betrachten. Parallelgesellschaften, die sich immer mehr in Berlin breitmachen. Nicht nur in Neuköllen. Jene Mercedes AMG-Fahrer, die auch bei dieser Demo anwesend waren, haben ihre Domizile inzwischen schon lange woanders. Dazu eine Frau, die auf ihrem Rücken die Aufschrift trug „If Gaza burns, Berlin burns“ Dies ist politisch die Androhung von direkter Gewalt. Vom Milieu her dürften das dieselben Leute sein, die deutsche Universitäten mit ihren Aktionen belästigen. Kürzlich würde dem FU-Präsidenten von einem dieser Gaza-AktivistenWasser ins Gesicht gekippt. Soviel zu den „Diskussionsangeboten“. Wer mit Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen wieder auf. Mein Mitleid mit Ziegler hält sich in Grenzen. Da bekommen halt die Liberalalas die Kost zu schmecken, die sie sich bestellt haben.

Mit Parolen wie „If Gaza burns, Berlin burns“ darf man unbehelligt über die Straßen von Berlin laufen. Singen zugekokste Bonzenkinder auf Sylt oder dumme Suffkes auf irgendwelchen Festen ihr „Döp dödö döp“, so rückt der gesamte Rechtsstaat samt Medienmacht an. Tauchen antisemitische und gewaltverherrlichende Sprüche auf, passiert gar nichts: beziehungsweise im Gegenteil streuen Professoren wie Michael Wildt, Robin Celikates, Rahel Jaeggi, Christoph Menke, Diederich Diederichsen, Daniel Loick und viele andere jenen Antisemiten und Israelhassern an deutschen Universitäten Rosen auf den Weg. War früher einmal die Kritische Theoretiker im Exil und später dann am Frankfurter Institut für Sozialforschung angetreten, den Antisemitismus zu analysieren und zugleich auch kritisch ihre Stimmen zu erheben, hofiert sie ihn heute. Sara Rukaj beschrieb diese Situation treffend:

„Eine Handvoll dummgekokster Bonzenkinder aus der Sylter Schickeria skandiert betrunken Nazi-Parolen und schafft es damit in die internationale Berichterstattung, öffentlicher Schauprozess und fristlose Kündigungen inklusive. Just zu dem Zeitpunkt planen zwei jugendliche Moslems einen Mordanschlag auf die Besucher der Heidelberger Synagoge, worüber ich bisher kaum etwas gelesen habe. An deutschen Universitäten sind jüdische Studenten im Jahr 2024 die einzige Minderheit, die sich nicht mehr in die Hörsäle traut, Morddrohungen gegen Mitarbeiter und Kommilitonen werden seitens der Universitätsleitung der HU Berlin toleriert, statt Hakenkreuzen findet sich überall das rote Dreieck der Hamas wieder. Trotzdem wird geradezu rituell nach Möglichkeiten des »offenen Dialogs« und der Erschließung anderer »Diskursräume« Ausschau gehalten, statt die Uni räumen zu lassen und den antisemitischen Mob strafrechtlich zu belangen. Eine andere Sprache als die autoritäre verstehen autoritäre Gemüter nämlich nicht. Auch in Frankfurt residiert der Hamas-Fanclub seit einer Woche ungestört auf dem Campus. Es sind täglich dieselben Leute, täglich dieselbe jungspündisch-vitale Clique, die da Stimmung gegen Juden macht, was mich erneut in meiner Vermutung bestätigt, dass der Antisemitismus akademischer und migrantischer Provenienz nicht nur geduldet, sondern erwünscht ist.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Was ich heute und vor einer Woche hier in Steglitz gesehen haben, veranlaßt mich, mir Martin Sellners Buch zur Remigration zu bestellen. Nicht weil ich Sellner und diese rechtsidentitären Leute gut finde, sondern weil mich seine Überlegungen interessieren und das, was er tatsächlich schreibt und nicht das, was die Medien berichten, was er wohl geschrieben haben mag. Nein, Sellner ist kein guter Gewährsmann. Aber seine Thesen müssen analysiert werden. Das Thema „Abschiebung und Rückführung“ darf nicht denen von Rechtsaußen überlassen werden. Was ich heute in Steglitz, Friedenau und Schöneberg gesehen habe, zeigt mir, daß wir dazu nicht länger schweigen dürfen, sondern vielmehr sind Taten, ist politisches Handeln erforderlich. Solange die SPD nicht konsequent den Kurs der dänischen Sozialdemokraten von Mette Frederiksen fährt, wird sie irgendwann im einstelligen Bereich angekommen sein. Von einer Ferda Ataman allerdings braucht man sich nichts zu erhoffen – im Gegenteil ist sie Teil des Problems. In zehn Jahren werden wir und vor allem die hier lebenden Juden dieses Land nicht mehr wiedererkennen. Frankreich und Belgien sollten uns als abschreckende Beispiele dienen, was auf Deutschland zukommen kann und was solche Massenmigration aus dem muslimischen Kulturraum bedeutet. Und vor allem dürfen wir dieses Thema nicht den Rechtsextremen überlassen. Mein Ceterum censeo.

Peter Schöttler (Historiker) macht den Treitschke

Das ist Peter Schöttler.

Peter postet, seit er wegen Rentnerdasein seine Bedeutung als FU-Professor eingebüßt hat, anscheinend viel im Internet herum. Oft postete er dummes Zeug, aber das ist Peters Sache. Solcher Tweet bzw. solches Retweeten jedoch ist nicht mehr nur als eine private Meinungsbekundung zu werten, sondern sie sagt etwas über die grundsätzliche Denkweise eines solchen Menschen aus. Hier geht es nicht einfach bloß darum, die Regierung Netanjahu zu kritisieren oder das Vorgehen Israels. Peter Schöttler war Historiker an der FU. Ich hoffe, er wirkt dort nicht mehr und wenn, daß dies seine jüngster Tag dort gewesen ist.

Jeder hat zuweilen einen schlechten Tag und postet im Netz Unsinn. Wer aber solchen antisemitischen Dreck ins Internet einstellt und verbreitet: solches Verhalten und sich solche Bezüge dann auch noch witzig zu finden, sagt viel über das dahinter stehende Denken aus. Vielleicht glaubt Peter Schöttler aber auch nur, er sei ein neuer Heinrich von Treitschke, was markige Sprüche und Blahfasel anbelangt. Die WELT titelte es gestern abend noch ausgesprochen höflich: „Professor der FU Berlin teilt fragwürdige Beiträge“. Ich würde es schärfer formulieren: Peter Schöttler reproduziert antisemitisches Denken. Und wer solches reproduziert, auf den fällt genau dieser Antisemitismus dann auch zurück.

Daß solche Leute mit der Postcolonial Studies-Szene gut verbandelt sind, sagt zugleich leider einiges auch über diesen Studienzweig aus, der seine Studenten und auch manche Professoren nicht zu klardenkenen Menschen auszubilden vermag. Daß Postcolonial Studies auch wegen solcher Figuren wie Peter Schöttler einen schlechten Ruf haben, verwundert in solchen Kontexten dann nicht mehr.

Während ich Geraldine Rauch für eine einfältige und talentfreie Person halte, die ihrer Arbeit nicht gewachsen ist und die anscheinend Hakenkreuze nicht identifizieren kann, würde ich Typen wie Peter Schöttler als Antisemiten bezeichnen. Während ich bei Geraldine Rauch eine unangenehme und dumme politische Agenda vermute, die dabei zugleich an Unis antisemitisch agierdende Studenten entschuldigt, was ich aber mit einer entsetzlichen Ahnungslosigkeit über diese Szene mir noch erklären kann, halte ich Gestalten wie Peter Schöttler für einen Antisemiten. Emprisch haben wir in Schöttler einmal wieder einen Beleg für jene Querfront aus Rechts- und Linksextremisten und daß sich die Extreme an den Rändern berühren.

In diesem Kontext greift auch der Marx-Satz „Sie wissen es nicht, aber sie tun es“ nicht mehr. Wer derartige Propaganda- und Desinformationsseiten die „Pamphlets“ (ob die Bezeichnung „Chinese State-Affilated Media“) verlinkt (und das als ehemaliger HISTORIKER), der muß sich noch viel mehr fragen lassen, was er da tut, als ein ganz normaler Bürger oder irgend ein Politiker, der in seinen Jugendjahren Unsinn fabrizierte, mit dem ihn dann dieselben Leute, die gerne Hakenkreuz und Israel analogisieren, nach über 30 Jahren versuchen, ans Bein zu pissen. Wer das Hakenkreuzberlin und die Solidaritäts mit Israel nach dem 7. Oktober gleichsetzt, muß es sich gefallen lassen, daß man hinter solchem Verhalten anitsemitische Motive vermutet. Und das ist jetzt sehr höflich geschrieben.

FU Berlin, 7.5.: Antisemitischer Protest (1)

Die Besetzung der FU Berlin durch Israelhasser und Antisemiten
und dazu ein Offener Brief

Gestern wurde von antisemitischen wie antiisraelischen Studenten die FU Berlin besetzt, genauer gesagt an der sogenannten Rost- und Silberlaube. Da ich nicht weit entfernt wohne, dachte ich mir in diesem Falle, daß ich dort mit dem Fahrrad hinfahre, um zu sehen, ob es Gegenprotest gibt und vor allem aber, um zu dokumentieren, was passiert. Da ich diese Nachricht erst gegen Mittag wahrnahm, bekam ich die Besetzung des Theaterinnenhofes nicht mehr mit. Rost- und Silberlaube waren beide abgesperrt, als ich dort ankam. Ich habe mir hinterher dann Informationen durch die Sichtung zahlreicher Videos im Internet verschafft. Als ich an der FU ankam, drang aus dem Gebäudekomplex ein dauernder Feueralarm. Die Türen waren verschlossen. Eine gespenstische Situation. Und traurig vor allem für eine Freie Universität.

Konsequent jedoch und robust (großes Lob!) hat die Berliner Polizei sehr schnell den teils antisemitischen Protest aufgelöst. Vorher bereits wurde im Inneren der Universität geräumt, da der Rektor Günter M. Ziegler, der bisher nicht durch übermäßigen Einsatz gegen Antisemitismus an der Universität auffiel, diesmal rechtzeitig die Polizei zur Hilfe gerufen hat. Das war genau richtig. Denn man darf solchen Leuten in keinem Fall den universitären Raum überlassen. Nicht einmal für wenige Stunden. Die Zelte des Protestcamps im inneren Theaterhof, nomen est omen, Intifada-Theater, wurden rasch geräumt. Draußen vor der FU-Mensa versammelten sich weiterer Aktivisten. Drei Aufforderungen zum Verlassen des Geländes gab es. Diese wurden nicht befolgt. Und dann wurde mit Ketten und Polizeigriffen der Platz leergemacht. Sehr gut. Natürlich gab es das übliche Gemosere und „Ganz Berlin haßt die Polizei“-Rufe.

Es ist nun einmal, auch vom Gesetz geregelt, so: Wer nach der Aufforderung der Polizei, den Ort zu verlassen, sich nicht entfernt, muß mit polizeilichen Maßnahmen rechnen, die bis hin zu einfacher körperlicher Gewalt und Schmerzgriffen gehen. Mein Mitleid mit diesen Leuten hält sich in Grenzen. Zumal die Polizei moderat vorging. Genausogut hätte man eine Hundestaffel einsetzen können oder mit Schlagstöcken und Schildern den Raum zurückgewinnen können. Auf solche Maßnahmen wurde verzichtet. Die Polizei trug nicht einmal Helme. Im ganzen also alles gemütlich.

Bei den Protesten nahmen auch Externe, also Nicht-Studenten, und viele migrantische Araber teil, mit den üblichen Rufen. Eine seltsame Melange: teils aggressiv und mit Macho-Gebaren auftretende Araber, teils Studenten und insbesondere viele Studentinnen aus dem woken Milieu, die hysterisch herumkreischten, als hätte man sie einem Hamas-Hauptmann zugeführt oder daß man sie für Patienten einer psychiatrischen Klinik hätte halten können; teils auch Kopftuch-Frauen, die sich auffallend ruhig, aber präsent verhielten. Die ganze Aktion heute schien mir geplant und orchestriert. Einige der Demonstranten wurden hinterher dann mit Autos abgeholt und luden Transparente und Banner ein. Zelte und Vorräte wurden mitgebracht.

Besonders „Yallah, Yallah Intifada“ fand ich in diesem Kontext interessant und es zeigt, woher hier der Wind weht. Bei den „Free Palestine“-Rufen war kein einziger dabei, der diesem Slogan hinzufügte „from Hamas“. Die Hamas, der 7. Oktober und die israelischen Geiseln wurden von diesen entsetzlichen Leuten mit keinem Wort thematisiert. Daß die Angriffe auf Gaza eine Ursache haben, war überhaupt kein Thema, an keiner Stelle.

Daß diese antisemitische Aktion ausgerechnet am 7. Mai geschah, eine konzertierte Aktion dazu, da parallel auch in Leipzig solche Attacken auf die Universität stattfanden, sehe ich nicht als Zufall an. All das sieben Monate nach dem 7. Oktober: auch solches kann man als symbolisches Statement interpretieren – zumal ich, persönlich vor Ort, keinerlei Rufe „Free Gaza from Hamas“ oder irgendeine Parole oder ein Statement gegen die Hamas und für die Freilassung der Geiseln gehört habe. Was im übrigen Free Palestine für Israel und für die dort lebenden Juden bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Die Massaker vom 7. Oktober 2023, die in der Eruptivität denen der SS in Osteuropa in nichts nachstanden und teils noch deutlich bestialischer waren, was die Folter von Kindern vor den Augen der Eltern betraf, weisen darauf. Während die SS ihre schrecklichen Taten verbergen wollte, prahlten die Gaza-Araber vor ihren eigenen Leuten in Videos und Bekundungen mit dem Massenmord. Auch das ist der Umschlag von Quantität in eine neue Qualität des eliminatorischen Antisemitismus. Hier werden Historiker genügend Arbeit haben.

Thema war all das jedoch nicht. Hierüber schwiegen die Studenten und ihre von Außen herbeigeeilten Helfer. (Was es nebenbei für jüdische Studenten bedeutet, Kommilitonen mit dem Arafat- und Leila Chaled-Feudel zu sehen, wäre noch einmal ein Thema für sich. Demnächst wird vielleicht auch die Swastika in linken postkolonialen Kreisen als altes Glücksymbol oder als Symbol indischer Weisheitslehre wieder hoffähig .) Und auch hier zeigt sich einmal wieder, wozu das Mitläufertum von ersichtlich biodeutschen, bioblöden Studenten führt. Jenen Aktivistinnen, die da an der FU steindumm herumkreischten und in schriller Stimmlage ihre Sprechchöre herauskrähten, möchte ich doch gerne einmal zur Anschaulichkeit 72 Gaza-Araber auf den Hals wünschen, die mit diesen Damen genau das tun würden, was sie mit Shani Louk und anderen Frauen gemacht haben. Wir erinnern uns an das Bild der blutig gefickten Frau in der Jogginghose im Auto: Ob diese entsetzlich dummen Aktivistinnen dann immer noch davon fabulieren, daß Terror Widerstand sei und ob sie dann wohl noch immer in schriller Stimmlage „Viva, viva Palestina!“ rufen werden? Insofern: ihr könnt euch euer ganzes Viva-Palestina-Gegröle in eure schlecht riechenden Aktivistengendersternchen-Arsche hineinschieben. Und nein: ich wünsche niemandem eine Vergewaltigung an den Hals, nicht einmal solchen Kindermenschen, aber ich erwarte, daß gerade solche Leute, die sich als Studenten sehen, ihren Kopf gebrauchen. Und da machen solche Hinweise vielleicht für das eine oder andere intersektionale Hamsterköpfchen mit den seltsam getönten Haaren die Sache anschaulich.

Auch glaube ich nicht wirklich, daß die Gaza-Araber eine besondere Sympathie für eine nonbinäre Geschlechterordnung oder für Schwule hegen. Diese Art von „intersektionalem Feminismus“ würde in Gaza, in der Westbank, in Syrien, im Irak, in Saudi Arabien oder im Iran nicht einen Tag überleben. Statt einmal nur die Selbstanwendung zu praktizieren oder zumindest über diese nachzudenken und einen Systemabgleich vorzunehmen, werden Dummheiten auf Transparente geschrieben. Wer dekolonisieren will , sollte zunächst einmal die Frage nach Zwangsverschleierung, Zwangsheirat und Frauenrechten stellen. Und dazu vielleicht auch die unrühmliche Rolle der Araber im afrikanischen Sklavenhandel. Postcolonial Studies at its worst.

Wie dem auch sei: Skandalös ist es, daß eine ganze Universität wegen eines antisemitischen Mobs, teils Studenten, teils Externe, die Gebäude stürmen, abgeschlossen und abgesperrt werden muß. Es wird Zeit, daß es Gesetze gibt, die es ermöglichen, diejenigen Studenten, die derart den Universitätsbetrieb stören und verunmöglichen, zu exmatrikulieren. Two strikes and you are out! Diese Sprache wird verstanden. (Und inzwischen bin ich auch der Ansicht, über Studiengebühren nachzudenken.) Solche Art von Protest, die den Universitätsfrieden stört, darf erst gar nicht einreißen. Diskussionen und Debatten im universitären Kontext: ja. Aber ganz sicherlich keine Besetzung und schon gar nicht das Stören des Universitätsbetriebes samt Herumgekreische.

Dank noch einmal an die umsichtige und zugleich konsequent vorgehende Berliner Polizei. Antisemitismus und Universitätsbesetzungen durch Antisemiten und Israelhasser dürfen in Deutschland keinen Platz haben – auch nicht, wenn sie im Gewand vermeintlicher Israelkritik daherkommen. Was die gezeigten Photographien betrifft, diesmal, so haben andere Photographen deutlich bessere Bilder gemacht. Mit einer ca. 15 x 10 cm großen Israelfahne vorne im Hemd macht es sich leider nicht ganz so entspannt Photos. Man wird automatisch zum Zielobjekt der Antisemiten und kann auch nicht derart agieren, wie ich es sonst mache. Und dazu gehört, mit diesen Gesellen ins Gespräch zu kommen und so zu tun, als ob man ihre Ziele teilt (da bekommt man dann am ehesten die Wahrheit zu hören und wie diese Leute ticken.) Was mir nur eben bei diesem Thema mehr als schwerfällt.

Morgen gibt es dann noch einen Beitrag zu jenem öffentlichen Brief, der heute die Runde machte, nämlich das entsetzliche wie naive „Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten„. Die, nebenbei, mitnichten alle in Berlin lehren, sondern vielmehr aus irgend einer Ferne teils einen traurigen Sermon dazugeben, ohne überhaupt gesehen oder auch nur im Ansatz über Videos recherchiert zu haben, was sich an der FU zutrug. Aber Hauptsache, man kann sich aktivistisch positionieren. Mitten dabei das Erdogan- und Milli Görüs-Fangirl Kübra Gemüsay – mit Wissenschaft hat diese Frau freilich soviel zu tun, wie Björn Höcke mit einem Lehrstuhl für Kritische Theorie. Im ganzen ist dieser Brief ein entsetzliches und auch trauriges Dokument. Und bei einigen der Namen dort zeigt es das vollendete Scheitern der Kritischen Theorie. Diese ist tot. Was bleibt, ist Leichenfledderei. Aber dazu morgen mehr.

Gaza und die Gaza-Araber: Wer Wind und Terror sät, wird Sturm und Vergeltung ernten

Es ist ein Unterschied, ob deutsche Bomberverbände Warschau, Coventry und Rotterdam zerstören oder ob als Reaktion und in Verteidigung der Freiheit alliierte Bomberverbände Hamburg, Schweinfurt oder Berlin angreifen. Da kämen lediglich Rechtsextremisten und einige Revanchisten auf die Idee, letztere anzuklagen – selbst dort, wo auch deutsche Opfer zu bedauern sind, wie beim entsetzlichen Bombardement von Hamburg und Dresden. Es hat jedoch dieses Entsetzliche eine Ursache. Und die ist mitzunennen. Es ist ein Unterschied, ob russische Orkverbände ukrainische Städte bombardieren oder ob die Ukraine sich tapfer wehrt und russisches Territorium deshalb angreift, bombardiert und hoffentlich bald auch mit Tauris-Flugwerk beschießt. Und ähnlich, wenn auch in einem anderen Kontext, verhält es sich mit Israel. Israel übt sein Recht der Selbstverteidigung aus. Israel ist nicht Angreifer, sondern es wurde auf eine brutale Weise von der Hamas nicht nur einfach angegriffen, sondern mit Terror überzogen. In Israels Verteidigungsaktion gegen Gaza geht es nun darum, die Hamas mit Stumpf und Stiel auszuschalten. Diesen Umstand und daß Israel hier lediglich reagiert und eine brutale Terrororganisation von der politischen Bühne schafft, ist unabdingbar mitzunennen. Eine Organisation nebenbei, die Kinder vor den Augen ihrer Eltern gefoltert hat, die Babys verbrennt, die Frauen schändelt und mißbraucht. Alles Dinge, die in der israelischen Armee nicht üblich sind.

Wer von den Opfern bei den Gaza-Arabern spricht, der muß zum einen diesen Aspekt immer mitnennen – und das gilt insbesondere auch für die teils israelfeindliche Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien, wenn in den Tagesthemen unsäglicher und dumm von einem Geiselaustausch gesprochen wird, un der muß unbedingt auch dazu sagen, daß die Hamas Zivilisten bewußt instrumentalisiert und als menschliche Schutzschilde einsetzt, um für die westlichen Medien die entsprechenden Mitleidsbilder zu produzieren. Und er sollte dazu sagen, daß Moscheen und Krankenhäuser von der Hamas bewußt als Waffenverstecke und als Kommantozentralen benutzt werden und daß darunter sich teile Tunnelsysteme befinden. Insofern sind Krankenhäuser in Gaza eben nicht bloß Krankenhäuser, sondern zulgeich militärische Ziele. Und die dürfen in einem Verteidigungskrieg dan durchaus angegriffen werden. Weist einer, der ansonsten wortreich die Opfer bei den Gaza-Arabern beklagt, darauf nicht hin und tut einer das nicht, muß er sich schon noch fragen lassen, warum er solche Aspekte, die unabdingbar mit zu diesem israelischen Verteidigungskrieg dazugehören, verschweigt. Und auch in diesem Kontext ist es unredlich, palästinensische Araber und Israelis zu analogisieren. Entweder geschieht dies aus Unwissenheit oder aber es sollen bewußt bestimmte Aspekte unterschlagen und ausgeklammert werden, die Motive liefern, warum Israel so handelt, wie es handelt.

Arye Sharuz Shalicar, Sprecher der israelischen Streitkräfte, schreibt auf Facebook:

„BITTE schaut euch das Video von der gestrigen Freilassung der Geiseln bis zum Ende an.
https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=286719483821054 [Video siehe Linke]
Fällt euch auf wer die jubelnde Masse ist?

Hamas hat ALLE unter 20-jährigen in Gaza indoktriniert wie einst die Nationalsozialisten die junge Generation in der Hitlerjugend indoktriniert haben.“

Zu den armen angeblichen Opfern der Gaza-Araber schreibt er weiter:

„Ron Krivoi wurde am 7.10. nach #Gaza verschleppt und ist jetzt wieder auf freiem Fuss.
Er erzählt wie er es schaffte seinen Geiselnehmern zu entkommen, sich für 4 Tage in Gaza zu verstecken, bevor palästin. Zivilisten ihn entdeckten und ihn der #Hamas übergaben statt ihm zu helfen.“

Bei Leuten, die beim Tod von Israelis, wie dies am 7. Oktober geschah, derart jubeln, bei Leuten, die eine entkommene Geisel wieder an die Hamas ausliefern und deren „Allahu akbar“-Rufe für bestialische Gewalt und faschistischen Terror stehen, hält sich mein Mitleid in Grenzen, wenn sie nun das zurückgezahlt bekomme, was sie selber akklamieren. Wer Wind sät und dazu jubelt, der wird dann Sturm ernten.