Arye Sharuz Shalicar zur Operation „Brüllender Löwe“

28. Februar 2026

[…]

Natürlich wussten wir alle, dass der Tag kommen wird. Und ich will ehrlich mit euch sein. Ich habe diesen Tag herbeigesehnt, wirklich herbeigesehnt. Wann wird der Tag endlich kommen? Und das wünsche ich mir eigentlich seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, eigentlich mein ganzes Leben. Und ich hatte wirklich Hoffnung vergangenen Juni, dass vergangener Juni eventuell das Regime stürzen wird. Doch es war nur eine Art Warmmachrunde, die 12 Tage im Juni 25. Doch spätestens seit dem 8./9. Januar diesen Jahres, also vor eineinhalb Monaten, als das Regime Zehntausende seiner eigenen Bevölkerung, seiner eigenen Menschen auf grausamste Weise niedergemetzelt hat, spätestens seit Mitte Januar ist klar, dass das Ende des Regimes nah ist, gereift ist, dass der Albtraum ein Ende haben muss.

[…] es heißt wieder einmal Israel im Krieg. Wieder einmal Israel im Krieg, aber nicht alleine, sondern wie gesagt Seite an Seite mit den USA und Verbündeten in der Region und auf der Welt. Viele Verbündete, die sich ein Stück weit hinter verschlossenen Türen halten, sich nicht gerne in die Front stellen, natürlich mit berechtigten Ängsten, dass sie zum Ziel werden des Unrechtsregimes im Iran.

Aber der Tag heute ist der Tag, an dem endlich, hoffentlich der Startschuss gegeben wurde für das Ende des grausamsten Regimes, das ich auf dieser Welt kenne. Und das ist das iranische Regime, das seit 47 Jahren im Iran wütet, im Nahen Osten wütet, auf der gesamten Welt wütet, sehr viel Blut an seinen Händen hat – von Menschen im Iran, von Menschen in Israel, von US-Amerikanern, von Europäern, von vielen, vielen Menschen auf dieser Welt, sehr viele Menschen, die durch dieses Unrechtsregime leider ihr Leben auf den Kopf gestellt bekommen haben. Und es ist Zeit, diese Sache endlich zu Ende zu bringen. So wie jede Diktatur, sowie jedes Unrechtsregime in der Geschichte der Menschheit irgendwann zu Ende ging, muss auch dieses Regime ein Ende finden. […]“

(Aus: Arye Sharuz Shalicar’s Podcast „Nahost Pulverfass“ zur Operation „Brüllender Löwe“. In Gänze nachzuhören HIER.

AM ISRAEL CHAI!

Antisemitismus heute trägt keinen Scheitel, er trägt Moral

„Guten Abend.

HaTikva – das Thema des heutigen Abends: Hoffnung, nicht Optimismus, nicht „Es wird schon irgendwie wieder werden“, sondern Hoffnung. Das heißt, ich sehe die Realität und ich entscheide mich für Verantwortung.

Genau darüber möchte ich heute sprechen, den Abend, über Antisemitismus, über Deutschland, über eine Unwucht, an die wir uns gewöhnt haben und darüber, warum „Nie wieder“ kein historisches Zitat ist, sondern eine Gegenwartsform.

Ich bin in Deutschland aufgewachsen, in einem Land, das sich vorgenommen hat, aus seiner Geschichte zu lernen. Wir haben Gedenktage, wir haben Stolpersteine, wir haben Schulbücher, wir haben Mahnmale und manchmal denke ich, wir erinnern uns so intensiv an die Vergangenheit, damit wir in der Gegenwart möglichst wenig fühlen müssen. Denn Erinnern ist bequem, Handeln ist anstrengend.

Wenn wir über Antisemitismus sprechen, dann passiert oft etwas ganz Merkwürdiges. Juden sagen, das ist antisemitisch. Und dann sagen andere: „Nein, das ist nur deine Meinung.“ Stellen Sie sich das einmal bei anderen Minderheiten vor, etwa bei der Diskussion um Black Lives Matter. Menschen, die sagen, das fühlt sich rassistisch an und dann würden wir sagen: „Ja, das ist halt deine Meinung.“ Komischerweise ist das bei Juden so, da wird diskutiert, eingeordnet, relativiert, da heißt es dann, das war nicht so gemeint, das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Antisemitismuskeule. Interessant übrigens, dass beim Thema Juden häufig von Keulen die Rede ist.

Und dann ist da Israel. Sobald Israel im Spiel ist, wird ganz besonders scharf hingeschaut. Doppelt, dreifach, mit der Lupe: Israel macht einen Fehler. Schlagzeile. Israel verteidigt sich. Seitenweise Analyse, Debatte. Und gleichzeitig sehen wir Katastrophen im Jemen, im Sudan, in anderen Ländern mit hunderttausenden Toten, Millionen Vertriebenen, aber keine Demos, keine Talkshows, keine Instagram-Kacheln. Und ich frage mich, geht es wirklich um Menschenrechte oder geht es darum, wer sie – möglicherweise – verletzt hat?

Ich bin Journalist. Ich habe lange Zeit im Nahen Osten gearbeitet, ich spreche Arabisch. Ich kenne die Region ganz gut und gerade deshalb sage ich, Kritik an der israelischen Regierung ist natürlich legitim. Aber das, was wir oft erleben, ist keine Kritik, es ist Obsession. Israel ist der einzige Staat der Welt, dessen Existenz immer noch regelmäßig in Frage gestellt wird. Und das gilt dann bisweilen sogar als moralisch. Kein Mensch fordert ja ernsthaft, China darf es nicht geben oder jetzt auch angesichts der Krise im Iran diese schrecklichen Unterdrückung der Menschen durch die Mullahs. Der Iran hat kein Existenzrecht, aber bei Israel ist das nach wie vor in bestimmten Kreisen salonfähig. Und wenn Juden sagen, das fühlt sich bedrohlich an, dann heißt es immer noch sehr schnell, „Jetzt stell dich mal nicht so an.“

Deutschland sagt „Nie wieder“, aber „Nie wieder“ heißt ja nicht „Nie wieder Gaskammern“, sondern „Nie wieder“ heißt „Nie wieder wegschauen“, „Nie wieder relativieren,“ „Nie wieder schweigen“, wenn Juden bedroht werden und zwar nicht erst, wenn es brennt, sondern wenn der Rauch aufzieht.

Antisemitismus heute trägt keinen Scheitel. Er trägt Haltung, er trägt Moral, er trägt Palästinenser-Tuch oder Anzug. Er sagt nicht, „Ich hasse Juden“, er sagt, „Ich habe ja nichts gegen Juden, aber …“. Und genau da beginnt das Problem.

HaTikvah – Hoffnung – heißt für mich, dass wir Juden endlich glauben, wenn sie sagen, was Antisemitismus ist, dass wir „Nie wieder“ nicht als deutsches Selbstlob verstehen, sondern als tägliche Aufgabe. Und dass wir begreifen, es ist kein jüdisches Problem, es ist ein deutsches.“

Constantin Schreiber, nachzuhören hier.

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Eine wunderschöne Interpretation der israelischen Nationalhymne HaTikva (Hoffnung) von Igor Levit und Constantin Schreiber:

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AM ISRAEL CHAI!

Sarah Maria Sander: „Nein. Verträge gelten. Rechte gelten.

Ich lasse mich nicht aus meinem eigenen Werk drängen! Ich bin schuldlos in dieser Situation. Und genau deshalb kann ich nicht still sein!“

In diesem Video erkläre ich, warum ich vor Gericht gegen eine Filmproduktion stehe. Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um vertragliche Zusagen, Rechte – und um die Frage, ob politische Haltung in einem Filmprojekt, das auf meinem eigenen Stoff basiert, faktisch zum Ausschlusskriterium werden kann. Es geht nicht darum, wer ich bin, sondern wofür ich stehe und was ich öffentlich sage – und darum, ob Verträge in der deutschen Filmbranche unabhängig davon gelten.

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Bild berichtet: Schauspielerin verliert Hauptrolle wegen Pro-Israel-Video

Apollo-News berichtet ebenfalls: Sarah Maria Sander, Wegen pro-israelischer Haltung: Schauspielerin verliert Hauptrolle

AM ISRAEL CHAI!

Eine Frage von Verantwortung, Analyse und Ergebnissen

Venezuela, Trump und die Linke: Warum man die USA verurteilt und Maduro in Schutz nimmt

Warum empören sich große Teile der politischen Linken reflexhaft über Donald Trump – während sie gleichzeitig das Regime von Nicolás Maduro relativieren oder sogar verteidigen?

In diesem Video analysiere ich die ideologischen Muster hinter der westlichen Empörung über das Vorgehen der Vereinigten Staaten gegen Venezuelas Präsident Nicolás Maduro. Es geht nicht um Parteinahme für Donald Trump, nicht um die Verklärung von Machtpolitik und nicht um politische Loyalität. Es geht um politische Klarheit.

Ich zeige, warum in vielen linken Debatten nicht mehr die Realität in Venezuela im Zentrum steht, sondern ein starres Deutungsraster: der Westen als ewiger Täter, antiwestliche Akteure als moralische Gegenseite. Warum autoritäre Regime relativiert werden, solange sie sich rhetorisch gegen die USA positionieren. Und warum Trump dabei zum moralischen Ersatzfeind wird, der es erlaubt, über Maduro, seine Verbrechen und das Leid der venezolanischen Bevölkerung hinwegzusehen.

Politik ist kein Gesinnungstest. Sie ist eine Frage von Verantwortung, Analyse und Ergebnissen. Wer autoritäre Gewalt relativiert, nur weil sie von den „richtigen“ Akteuren ausgeht, verrät genau jene Menschen, in deren Namen er moralisch spricht.

(Sarah Maria Sander)

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AM ISRAEL CHAI!

Ein Wunder namens Israel

Nach mehr als zwei Jahren Krieg an sieben verschiedenen Fronten können sich selbst Experten nicht erinnern, wann Israels Wirtschaft zum letzten Mal in einer so starken Verfassung war – in fast allen Bereichen.

  • Die Inflation geht zurück.
  • Die Löhne steigen.
  • Die Zahl der offenen Stellen nimmt zu.
  • Die Erwerbsquote und die Beschäftigungsquote erreichen Rekordwerte.
  • Die Kapitalbeschaffung im High-Tech-Bereich nimmt zu.
  • Die Steuereinnahmen sind hoch.
  • Die Kreditkartenausgaben steigen.
  • Die Exporte steigen.
  • Die Immobilienpreise fallen.
  • Israelische Staatsanleihen werden zu niedrigeren Renditen als US-Anleihen gehandelt.(!)
  • Die Tel Aviver Börse liefert eine Rekordperformance.

Quelle

AM ISRAEL CHAI!