Vor mir am Steuer sitzt Judith Hermann. Ihre Finger lose am Lenkrad eingehängt steuert sie den Wagen durch die Nacht.
Ich blicke nach vorne und halte mich mit beiden Händen an den Stäben ihrer Kopfstütze fest.
Der Asphalt rutscht unter uns hindurch, rollt sich im. Rückspiegel wieder aus und verliert sich in der Schwärze der Nacht.
Im Radio dudelt ein Tenorsaxophon vor sich hin. Judith zieht die Wangen ein und bläst sie wieder auf. Ihre Nackenhaare leuchten im Licht entgegenkommender Scheinwerfer.
In meinem Kopf läuft ein Haflingertrio eine Dorfstraße entlang.
Der Takt ihrer Hufe:
Klapp Klapp – Klapp Klapp
(vorne links, hinten links, Pause
hinten links, hinten rechts, Pause)
Meine Augen fallen zu.
