Google übersetzt:
solitude and loneliness mit Einsamkeit und Einsamkeit,
Bedürfnis und Bedürftigkeit mit need and need
und
Dürftigeit und Armut mit poverty and poverty
Der Testamentsvollstrecker ist am Werk und stellt uns vor Wahlen, die er anschließend stillschweigend kassiert. Meine Gefühle dazu lassen sich in etwa übersetzen mit: powerlessness und helplessness bzw.: wenn das der Kanzler wüsste, oder: gut, dass der Kanzler das nicht mehr erleben muss.
Das gegen unseren Willen (wir hatten gebeten, einen erfahrenen Makler zu beauftragen) vom Vollstrecker in dilettantischer Hybris (Kameraknipse) erstellte Exposee zeigt anstelle des kleinen Schlößchens eine gruftartige Bruchbude. Zu besichtigen auf einschlägigen Immoportalen. Fast könnte man meinen, der Vollstrecker trachte danach, das Haus zu einem möglichst niedrigen Preis zu verschleudern.
Um den schlechten Gefühlen keinen Raum zu lassen, mache ich ausgiebige Spaziergänge oder radele mit Wokilein zum Schloss und beobachte auf dem Rückweg die Pilgerströme am Alex, glücklich, Geschäfte nur betreten zu müssen, um Lebensmittel einzuholen. Und selbst da schafft Rewe Abhilfe.
Anfang November werde ich noch einmal, vielleicht zum letzten Mal, nach Frankfurt reisen und dort meine Cousinen und Cousins treffen. Selbst die US-amerikanische Cousine wird anreisen und mit ihr ihre Mutter, die Schwester meines Vaters. Auch der Cousin mit den Drillingen wird dabei sein und der Prof. Dr. aus Bremen wird ebenso erwartet.
Am 16. Januar, dem Tag der Bestattung meines Vaters, hatten wir uns beschworen, nicht auf den nächsten Sterbefall zu warten bis zum nächsten Wiedersehen. Und es scheint, als würden diesem Vorsatz (Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, höre ich den Kanzler mahnen) nun wirklich Taten folgen.
Ich freue mich!
//
Der Titel dieses Textes ist übrigens ein Diktierfehler ohne tiefere Bedeutung.
Er hätte genauso gut Hibou & Chouette oder Momme & Karat heißen können.