Im März geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal auf den amerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Costa Rica (deutsch: Reiche Küste) in Mittelamerika.
Costa Rica liegt auf der Landenge, die Süd- und Nordamerika verbindet, und besteht aus einem schmalen, durchschnittlich 200 km breiten Landstreifen, der das Karibische Meer im Ost-Nordosten vom Pazifischen Ozean im Südwesten trennt. Das Land grenzt im Norden auf einer Länge von 309 km an Nicaragua und im Südosten auf einer Länge von 330 km an Panama. Die Hauptstadt, San José, liegt im Zentrum des Landes.
Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Armee 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft wurde und das Land fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen gewinnt. Ökotourismus wird stark gefördert, rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.
Die costaricanische Küche ist – wie viele andere Küchen Mittel- und Südamerikas – von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Küche der Ureinwohner mischt sich mit Zutaten und Gerichten, die die Spanier bei der Eroberung des Kontinents mitbrachten genauso wie durch die der schwarzen Sklaven, die aus Afrika nach ganz Amerika verschleppt wurden.
Bei meiner Suche nach auch bei uns in Deutschland halbwegs nachkochbaren Rezepten stieß ich z. B. auf das Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), das ich eigentlich nachkochen wollte, bis ich feststellte, dass ich ein zwar veganes, aber im Prinzip identisches Gericht schon für unseren Abstecher nach Ecuador (Juli 2021) gekocht hatte.
Mehr zur costaricanischen Küche kann man auf der entsprechenden Wikipedia-Seite nachlesen.
Heute bringe ich Euch als erstes ein leckeres schnell gemachtes Fischgericht namens Pescado al Mojo de Ajo, also Fisch in Knoblauchsauce oder -marinade, dessen Rezept ich einmal mehr auf der Seite Nationalgerichte gefunden habe.
Die Marinade enthält Limettensaft, so dass der Fisch quasi – ähnlich wie bei Ceviche – vorgart. Er muss nur noch schnell durch die heiße Pfanne gezogen werden.
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 frische Fischfilets (ich: Skrei, also Winterkabeljau) *)
- 4 – 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
- Saft von 1 Limette
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver
- 1 TL Kreuzkümmel
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frischer Koriander zum Garnieren
*) Im Originalrezept werden Schnapper oder Tilapia vorgeschlagen.
Zubereitung:
Knoblauchzehen in einer Schüssel **) mit Olivenöl, Limettensaft, Paprikapulver und Kreuzkümmel mischen.
Fischfilets in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Falls Ihr Filets mit Haut habt, diese nach oben legen.
**) Ich nehme immer gerne eine verschließbare Vorratsdose, da man den Fisch darin gut mit der Marinade durchschütteln kann. Ich habe ihn nachmittags eingelegt und bis abends im Kühlschrank gelassen. So ist die Marinade schön eingezogen.
Pfanne erhitzen, die marinierten Fischfilets bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten je Seite braten oder die Filets auf der Hautseite scharf anbraten, die Hitze runtergegeln, Deckel auflegen und gar ziehen lassen.
Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit gehacktem Koriander servieren (Habe ich leider vergessen.).
Hier sieht man schön, dass der Fisch perfekt gegart ist.
Als Beilage passen Reis und ein Salat, z. B. eine Ensalada de Palmitos.
Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:
- Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pan Natillero – Brot mit Natilla (saurer Sahne) und Käse
- Tina von Küchenmomente mit Orangenkuchen aus Costa Rica
- Susanne von magentratzerl mit Picadillo de Chayote
- Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Arroz con Camarones und Salsa Lizano hausgemacht
- Regina von Bistroglobal mit Mango-Salsa
- Friederike von Fliederbaum mit Enchiladas mit Chorizo und Salsa Lizano
- Britta von Brittas Kochbuch mit Pescado al Mojo de Ajo – Fisch mit Knoblauchmarinade
- Britta von Brittas Kochbuch mit Ensalada de Palmitos – Salat mit Palmherzen



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Liebe Britta,
der Fisch ist dir ja wirklich perfekt gelungen! Noch dazu hört sich das Rezept herrlich unkomplizert an. Das Rezept ist somit auch was für mich 😉 .
Herzliche Grüße
Tina
Ja, unkompliziert ist es wirklich.
Da ich mir meine Kräfte immer mehr einteilen muss, mag ich Gerichte, die ich vorbereiten, dann Pause einlegen und später schnell fertig machen kann.
Der Fisch sieht super aus! Und Arroz con Pollo hatte ich auf dem Schirm, und habe gedacht, ich lasse es das machen alle. Wollen wir wetten, dass es keiner machen wird?
Hatten wir das nicht mal bei einem Weltreiseziel?
Jede/r dachte, dass jemand anderes das eine Spezialgericht kocht und dann war es nicht dabei. 😁
Liebe Britta, dein Skrei wäre jetzt genau das richtig Gericht für mich. Viele Grüße, Regina
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