Ein Architekturkonzept für eine neue politische Ordnung, in der Macht nicht verloren, delegiert oder eingefroren wird, sondern dauerhaft beim Menschen verbleibt. Statt Wahlritualen entsteht eine kontinuierliche, unverlierbare Form der Bürgerbeteiligung: anonym, sicher, überprüfbar.
Dieses Repository dokumentiert die Konzepte, Mechanismen und institutionellen Strukturen einer Ordnung,
in der der Bürger nicht verwaltet wird, sondern Auftraggeber staatlichen Handelns ist.
Es bildet die technische, philosophische und organisatorische Grundlage für das Konzept des lebenden Stimmrechts.
Das lebende Stimmrecht ersetzt punktuelle Wahlen durch eine dauerhaft aktive, kryptographisch gesicherte Stimme, die jederzeit aktualisiert werden kann und niemals erlischt. Souveränität wird nicht gewährt, sondern bleibt beim Menschen.
- Die heutige Demokratie ist strukturell formal, nicht funktional.
- Zwischen Wahlen verliert der Bürger faktisch seine politische Wirkung.
- Staatliche Autorität wird nicht gebunden, sondern vorausgesetzt.
- Dieses Projekt beschreibt die Umkehr: vom verwalteten Untertan zum souveränen Auftraggeber.
- Bürger als Ursprung der Macht
- Staat als Dienstleister statt Besitzer
- Permanente Beteiligung statt Intervallwahlen
- Kryptographisch garantierte Privatsphäre
- Transparente Mittelverwendung und verifizierbare Prozesse
- Institutionelle Unkippbarkeit
- Technologie als Schutzschild, nicht als Kontrollapparat
Analyse des bestehenden Systems: Wie der Staat den Bürger zur Ressource macht.
- Der Staat als Miteigentümer und Selbstzweck
- Regulierung als versteckte Steuer
- Lebensleistung ohne Eigentum
- Zwei Klassen – Bürokratie als Schutzwall
- Der Mensch als Rohstoff im Selbsterhaltungsapparat
- Von der Verfügungsmasse zur Unangreifbarkeit
- Der unvollendete Staat – Artikel 146
Der Gegenentwurf: Wie ein Bürgerstaat funktionieren könnte.
- Souveränität als Besitz – Der Staat von unten
- Verwaltung und Vorsorge als Dienst
- Pflege und Politik ohne Beute
- Der Staat mit Risiko – Demokratie als ständige Kontrolle
- Das lebende Stimmrecht (Kernkonzept)
- Vom Parteienstaat zum Bürgerstaat im Alltag
- Unkippbare Institutionen – Vom Untertan zum Auftraggeber
Das politische Profil besteht aus drei Ebenen:
- Grundwerte (Identitätsebene) – Welches Staatsverständnis vertrete ich?
- Prioritäten (Ressourcenlenkung) – Wohin sollen meine Steuermittel fließen?
- Vertretungslogik (Entscheidungsmodus) – Wie soll gehandelt werden, wenn ich schweige?
Technische Absicherung:
- Zero-Knowledge-Proofs für Verifikation ohne Identifikation
- Dezentrale Architektur ohne Single-Point-of-Failure
- Kryptographische Anonymisierung auf Verfassungsebene
Ergebnis: Der Bürger nimmt immer teil – auch ohne physische Anwesenheit. Seine Stimme stirbt nicht, wenn er sie abgibt. Sie lebt.
📘 Vollständige Neuauflage
Band I enthält sowohl die Diagnose (Teil I) als auch den Gegenentwurf (Teil II) mit dem Konzept des lebenden Stimmrechts als zentralem Element. Er bildet die Grundlage für die Reihe „Das politische Profil: Die Architektur der Freiheit" und dient gleichzeitig als Referenz für Modelle, Tools und politische Mechanismen.
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Asterios Raptis Autor, politischer Denker und Gründer von BFREI
„Wer Macht nicht zurückholen kann, hat sie nie besessen."
