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One Layer Card

Samstag, 24. Juli 2021

Da sind wir wieder mit einer neuen Anleitung für euch! Dieses Mal stellen wir die One Layer Card vor, d. h. eine Karte, die ganz ohne Designpapier und nur auf einem einzigen Stück Cardstock erstellt wird.

Ihr braucht:
- festen weißen Cardstock (DIN A5)
- wasserfestes Stempelkissen
- Masking Tape
- Distress Stempelkissen (oder ähnliche) + Blending Tool (oder Bürsten)
- evtl. Splatter Brush und Wasser
- Stempelmotive und einen Spruchstempel
- ggf. Stempeltool

Schneidet euren weißen Cardstock auf die Größe A5 (21 x 14,8 cm) zurecht und faltet die Karte in der Mitte auf A6 Größe. Dies wird der Kartenrohling.

Stempelt euer Haupmotiv mit einem wasserfesten Stempelkissen auf die Vorderseite eures Kartenrohlings. Wichtig ist hierbei, dass ein Teil des Motivs später "aus dem Hintergrund übersteht". Stempelt das Motiv also entweder etwas weiter nach oben oder nach unten. Erstellt euch auch gleich eine Maske aus eurem Masking Tape.

Klebt die Maske über euer Motiv und stempelt noch ein paar Dekoelemente um das Hauptmotiv herum.

Jetzt bestimmt ihr den Bereich eurer Karte, den ihr mit den Distress (oder ähnlichen) Stempelkissen einfärben möchtet. Bei mir sollen auf beiden Seiten Teile des Motivs in die weißen Bereiche überstehen.

Wichtig ist, dass eure Maske noch über eurem Hauptmotiv klebt. Dann könnt ihr loslegen und den Hintergrund einfärben. Ich nutze dazu Kosmetikbürsten und fange immer mit der hellsten Farbe an.

In kreisenden Bewegungen trage ich die Farbe auf. Ich arbeite mich dann von Farbschattierung zu Farbschattierung oder von Farbton zu Farbton. 


Also immer von hell nach dunkel.


Anschließend verblende ich die Farben noch einmal miteinander. D. h. ich gehe mit den beiden helleren Farben noch einmal über die Flächen, damit die Fläche "glatt" aussieht.


Wenn ihr jetzt eure Masken abzieht, sieht es so aus. Wer noch Wasserspritzer im Hintergrund verteilen möchte, der tue das bitte noch mit dem Maskenpapier drauf! Ich habe das hier vergessen!


Meinen Spruch stempel ich mit dem Stempeltool, damit nichts schiefgeht.


So muss ich nicht befürchten meine Karte zu ruinieren, weil ich verrutsche. Ich habe hier auch noch zwei kleine Dekoelemente aufgestempelt.


Da ich die Wasserspritzer vergessen habe, habe ich noch einmal schnell die Masken aufgeklebt und die Spritzer mit meinem Splatter Brush hinzugefügt.



Jetzt kann coloriert werden!


Und fertig ist die One Layer Card.

Diese Karten gehen wirklich ganz einfach und funktionieren mit allen möglichen Motiven! Probiert es doch einfach auch mal aus.

Hier sind noch die One Layer Cards vom Team:

Jay Jay








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Distress Stencil Technik

Samstag, 19. September 2020

Hallo Ihr Lieben! Heute möchten wir Euch mal wieder eine Technik vorstellen, mit der Ihr auf ganz einfache Art tolle Hintergründe gestalten könnt. 

Sieht das nicht toll aus? Die Idee ist aus einem Video von Jennifer McGuire, und wir dachten uns, Ihr freut Euch sicher über eine kurze deutschsprachige Anleitung. Also, los geht's!



Ihr braucht:

- Distress Ink oder Distress Oxide Stempelkissen



- weißen Cardstock



- eine Schablone - keinen Embossingfolder sondern eine der dünnen Folienschablonen, durch die z. B. Tinte oder Strukturpaste aufgetragen werden kann



- ein Babyfeuchttuch, ein angefeuchtetes Blatt Küchenrolle geht aber ebenso



- die Teile für Eure Stanzmaschine, um Stanzen prägen zu können. In der Regel eine Silikonmatte und eine spezielle Platte zusätzlich. Solltet Ihr das nicht haben, kein Problem. Ihr könnt den Hintergrund auch "normal" durch Eure Stanzmaschine kurbeln, erhaltet dann aber die Prägung nicht oder nicht so stark.

Färbt Euren Cardstock gut mit Distress Ink oder Oxide ein. Fahrt dabei am besten direkt mit dem Kissen über den Cardstock und legt wirklich eine dicke Lage auf. Ihr könnt nur eine Farbe verwenden oder mehrere. Wie Ihr seht, habe ich mir keine Mühe gemacht, die Farben zu verblenden. Natürlich könnt Ihr, wenn Ihr sanfte Farbübergänge haben möchtet, nach dem Auftragen mit dem Kissen die Farben mit einem Blending Tool ineinander wischen.

Nun wird das ganze durch die Stanzmaschine gekurbelt. Ich habe eine Big Shot - da mein Stencil recht groß war, habe ich die Plus verwendet, es geht aber natürlich auch mit der "normalen". Hier sieht das Sandwich folgendermaßen aus: Grundplatte ohne Aufleger, Silikonmatte, Cardstock - gefärbte Seite nach oben -, Stencil, ein Babyfeuchttuch und das Impression Pad. Kurbelt das Ganze dann langsam ein paar mal in der Maschine hin und her. 



Wenn Ihr eine andere Maschine besitzt, richtet Euch bitte nach den Angaben auf/bei Eurem Gerät.



Solltet Ihr das Zubehör zum Prägen von Stanzen nicht besitzen, könnt Ihr Euren Cardstock mit Stencil und Babyfeuchttuch auch so durch die Maschine drehen, als ob Ihr ein Thinlit stanzen würdet. Evtl. müsst Ihr dann eine Lage Cardstock extra mit einlegen. Dann erhaltet Ihr die hellen Bereiche, aber eben ohne Prägung. Sieht aber auch toll aus! 

Nach dem Trocknen - man kann mit dem Heißluftfön nachhelfen - kommt der Effekt bei den Inks erst richtig zur Geltung. Bei den Oxides sieht man ihn bereits früher. Und wie man sieht, sind die Farbübergänge durch die Feuchtigkeit von selbst weicher geworden. 

Schon ist Euer Hintergrund fertig und kann auf einer Karte verarbeitet werden. Das kann dann so aussehen: 

Da mein Hintergrund sehr herbstlich ausgefallen ist, habe ich das auch gleich zum Thema der Karte gemacht. Dabei wollte ich nicht zu viel des Hintergrundes abdecken, damit er auch schön zur Geltung kommt. 

Jetzt seid Ihr dran! Viel Spaß beim Werkeln - aber vorher zeigen wir Euch noch die Werke vom Rest des Teams:



Sandra






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Ombre-Karten

Samstag, 7. Dezember 2019

Es ist wieder Samstag und wir befinden uns mitten in der Weihnachtszeit. Da sind wir doch alle auf der Suche nach Kartenideen, die man auf die Schnelle machen kann. Auf der Suche nach neuen Themen sind wir hier über Ombre-Karten gestolpert. Die machen echt was her und sind gar nicht schwer. Wollt ihr es auch mal versuchen?

Der Ombre-Hintergrund ist ein richtiger Hingucker.

Ihr braucht:
  • Papier
  • Embossing-Stempelkissen/weißes Embossingpuder/Heißluftföhn
  • Musterstempel
  • Schwämmchen oder Bürste zum Wischen
  • weißes Moosgummi
  • "Klebeseiten" oder Flüssigkleber
  • Wort-Stanze

Zuerst bereitet ihr den Hintergrund vor, indem ihr euren Musterstempel mit dem Embossing-Kissen auf das Papier aufstempelt und weiß heißembosst. Danach tragt ihr auf ca. ein Drittel der Karte kräftig die von euch gewählte Farbe auf.

Auf das mittlere Drittel tragt ihr die Farbe nicht mehr ganz so stark auf...

... und im letzten Drittel nur noch gaaanz leicht. So entsteht der Ombre Hintergrund. Ihr könnt anstatt der Bürste natürlich auch ein Distress Tool oder Pinsel verwenden. Je nachdem womit ihr am besten arbeiten könnt!

Die Ombre-Hintergründe sind wirklich fix gemacht.

Als nächstes braucht ihr ein Stück weißes Moosgummi, ein gleich großes Stück Papier (nehmt das Papier, welches ihr auch für den Hintergrund verwendet habt) und zwei "Klebeseiten". Wenn ihr so etwas nicht habt, dann geht auch Flüssigkleber.

Beklebt jetzt das Moosgummi von beiden Seiten mit den Klebeseiten. Auf eine Seite klebt ihr noch euer Papier.

Ihr habt nun ein Sandwich aus Moosgummi und eurem Papier. Das Moosgummi klebt durch die untere Klebeschicht nun von allein. Stanzt ein Wort oder einen Schriftzug aus der Seite mit dem Papier nach oben aus.

Auch das gestanzte Wort wird jetzt im Ombre-Stil eingefärbt.

Wenn ihr passend zu dem von euch ausgesuchten Wort ergänzend noch gestempelte Worte hinzufügen möchtet, dann embosst diese ebenfalls am besten in weiß.

Dann könnt ihr den Worten einen farblich perfekt passenden Hintergrund verpassen.

Zusammengesetzt könnte eure Karte dann so aussehen. 

Oder so :) Wenn euch der Rand mit schwarz zu heftig ist, könnt ihr natürlich auch einen Rand mit eurem Stempelkissen wischen, dann habt ihr alles Ton in Ton. Das ist Geschmacksache.

Und hier sind die Ombre-Karten vom Team:



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Direkt auf's Papier

Samstag, 20. Juli 2019

Juchu, es ist schon wieder Samstag! Unsere liebe Croli hat diese Woche ein Thema für uns ausgesucht. Gesehen hat sie es bei Jennifer McGuire. Die Technik heißt direct to paper = direkt auf's Papier. Damit lassen sich ganz fix tolle Hintergründe gestalten. Schaut euch auf jeden Fall auch Jennifers Video an, da gibt es noch viele weitere tolle Ideen.


Ihr braucht:
  • verschiedene Stempelkissenfarben
  • Cardstock oder Aquarellpapier
  • eine wasserfeste Unterlage oder Schmierpapier
  • Küchenkrepp
  • evtl. eine Sprühflasche
  • evtl. Einmalhandschuhe
Ich habe für den ersten Hintergrund drei Farben und festen weißen Cardstock ausgewählt.

Zuerst habe ich das gelbe Stempelkissen einmal über das Papier gezogen.

Danach das grüne Stempelkissen, wobei ich damit die gelbe Farbe etwas überlappt habe.

Zum Schluss habe ich noch das türkise Stempelkissen verwendet, um den restlichen Cardstock einzufärben. Und das war es eigentlich auch schon! Es geht bei dieser Technik darum, die Farbe direkt auf das Papier aufzubringen.

Wenn ihr wasserlösliche Stempelkissen verwendet habt, dann könnt ihr mit einer Sprühflasche oder einem Pinsel noch Wassertropfen aufträufeln.

Hier habe ich mit zwei Farben längs über das Papier gewischt und Wassertropfen ausgesprüht.

Natürlich funktioniert diese Technik auch mit Distress/Distress Oxide Stempelkissen. Hier habe ich allerdings Aquarellpapier als Basis genommen und die Farben anschließend mit dem Heißluftfön getrocknet.

Ihr könnt auch Muster aufstempeln.

Mein persönlicher Favorit beim Testen waren die Versafine Kissen auf weißem Cardstock. 

Kreise ziehen kann man natürlich auch. Mit größeren Stempelkissen bekommt man hier eine bessere/größere Arbeitsfläche.

Hier noch einmal Karos mit Versafine.

Testet doch einfach mal eure vorhandenen Stempelkissen und nutzt diese zum direkten Einfärben oder Bestempeln von Cardstock/Aquarellpapier. Die Möglichkeiten sind schier unendlich!

Ihr könnt euch mit der "direkt auf's Papier" Technik individuelle Hintergründe für eure Karten und Projekte erstellen. Auf geht's ans Dekorieren!

Und hier sind die direkt auf's Papier Karten/Projekte vom Team:





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