Heute hätte ich mehr eine Anregung für Sie, denn ein Rezept. Und ein paar Fotos, die Sie vielleicht motivieren. Wenn Sie nämlich so eine wie ich sind, kuscheln Sie sich an Tagen wie diese lieber in eine warme Bettdecke und verlassen das Haus nur, wenn der Kühlschrank leer ist oder der Adventkranz brennt. Minus fünf Grad am Morgen sind unlustig, da pickt die Nase schon z'samm.
Doch letztes Wochenende habe ich mich aufgerafft. Genaugenommen ist erstes Szenario eingetreten, der Kühlschrank war leer und ich konnte dem Druck der Familie nicht standhalten. So kam es, dass der Herr Ziii und das Fräulein mich bei Grimmeskälte vor die Tür jagten, zum Ausflug aufs Land mit Einkehr.
Bitter gerächt habe ich mich, denn letzten Endes wollte ich gar nicht mehr nach Hause gehen. Noch ein Foto und da noch eins und oh, so schön. Das Ziii'sche Gejammere vom Herrn und dem Fräulein, dass es dann mal gut sei, habe ich geflissentlich übehört. Und ich verspreche Ihnen, Sie werden es so wie ich auch nicht bereuen. Auf zur Landpartie!
Besonders schön hier im Wiener Umland ist derzeit der Raureif, der über der Landschaft liegt und, da die Sonne nicht richtig rauskommt, auch den ganzen Tag bleibt.
Wohin genau uns die Landpartie führte, erzähle ich Ihnen in meinem nächsten Post. Denn das eigentliche Highlight dieses Ausflugs habe ich Ihnen vorenthalten. Davon ein andermal...
Doch letztes Wochenende habe ich mich aufgerafft. Genaugenommen ist erstes Szenario eingetreten, der Kühlschrank war leer und ich konnte dem Druck der Familie nicht standhalten. So kam es, dass der Herr Ziii und das Fräulein mich bei Grimmeskälte vor die Tür jagten, zum Ausflug aufs Land mit Einkehr.
Bitter gerächt habe ich mich, denn letzten Endes wollte ich gar nicht mehr nach Hause gehen. Noch ein Foto und da noch eins und oh, so schön. Das Ziii'sche Gejammere vom Herrn und dem Fräulein, dass es dann mal gut sei, habe ich geflissentlich übehört. Und ich verspreche Ihnen, Sie werden es so wie ich auch nicht bereuen. Auf zur Landpartie!
Besonders schön hier im Wiener Umland ist derzeit der Raureif, der über der Landschaft liegt und, da die Sonne nicht richtig rauskommt, auch den ganzen Tag bleibt.
Den Kräutern im Garten macht die Kälte überraschend wenig aus. Selbst der Rosmarin hält sich tapfer. So haben wir stets frische Kräuter zur Hand, die im Winter zwar nicht so intensiv schmecken, aber genau darum für den folgenden Zweck geradezu ideal sind. Mit ein paar Scheiben Ingwer und einem Schuss Honig verfeinert, ergeben sie des Herrn Ziiis neues Lieblingsgetränk... ein großes Glas heißer, mild aromatischer Aufguss aus verschwenderisch vielen frischen Kräutern wie Salbei, Rosmarin, Thymian oder Bergkraut, dazu wärmender Ingwer und einen Schuss Honig. Die Kräuter werden zu einem Beserl gebunden (Herr Ziii nennt sie seine Spezialteesackerl). Sie sollten unbedingt frisch sein, da der Aufguss sonst zu intensiv schmeckt. Mit getrockneten Kräutern wird es nur schnöder Tee. Zuerst werden drei Scheiben Ingwer mit kochend heißem Wasser übergossen und der Kräuterbuschen kopfüber hineingetaucht. Er sollte nur kurz ziehen (vielleicht eine Minute) und wird dann wieder entfernt. Ein Beserl reicht aber für einen ganzen Tag, Sie können es mehrmals verwenden. Gesüßt wird nach Geschmack mit etwas Honig.
Wohin genau uns die Landpartie führte, erzähle ich Ihnen in meinem nächsten Post. Denn das eigentliche Highlight dieses Ausflugs habe ich Ihnen vorenthalten. Davon ein andermal...
Einen schönen Feiertag,
es soll wieder wärmer werden.
Lieben Gruß aus Wien,
es soll wieder wärmer werden.
Lieben Gruß aus Wien,



















































