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Freitag, 20. Dezember 2024

Maple Bourbon Eggnog

Auch wenn es bei mir noch ein paar Tage dauern wird, bis ich Zeit finde und mich weihnachtlich fühle, gibt's hier auf dem Blog ein wenig festliche Stimmung! 

Während man hierzulande in der Adventszeit gerne Glühwein trinkt, mögen die Amerikaner lieber Eggnog. Woher ich das weiß? Von Gabi!

Maple Bourbon Eggnog

Vom Christian Verlag hatte ich ein pdf ihres Buchs American Christmas bekommen. Danke dafür. Das war damals bereits nach Weihnachten und daher lagerte die Datei erst einmal eine Weile, bis ich dann letztes Jahr (zugegeben auch erst nach Weihnachten...) dazu kam, das eine oder andere auszuprobieren. Zum Beispiel die Gingerbread Men.

Mein zweiter Versuch aus dem Buch war das Rezept für Eggnog. Früher hatte ich diesen amerikanischen Longdrink-Batch mal probiert und war ziemlich enttäuscht. Batch bedeutet in der Barsprache, dass man ein Getränk in großen Gebinden vorproduziert. Hier ist das nötig, weil der Eggnog ein paar Tage reifen muss, bevor er gut schmeckt.

Rezension Buch American Christmas
Wahrscheinlich braucht man nur das richtige Rezept! Hier ist neben Eiern und Sahne eine Menge Ahornsirup und natürlich hochwertiger Whisky drin. Der Eggnog schmeckt auch dank der im Buch aufgeführten Gewürze und dem entscheidenden Tipp richtig gut. 

Mittwoch, 28. Februar 2024

Topinambur-Pastinaken-Salat

Jetzt wird es Zeit, einen Salat zu bloggen, den ich schon vor einem Jahr zubereitet habe! Man sieht Schneeglöckchen auf dem Foto und die sehen ungefähr so aus wie jetzt draußen. Dabei habe ich das Foto am 14. März letzten Jahres gemacht. Die Natur ist dieses Jahr früher dran. 

Im Garten gibt's neben Feldsalat noch ein paar Topinamburknollen, die von den Wühlmäusen nicht gefunden wurden (oder die in Hochbeeten mit Mäusedraht geschützt sind). Auch lecker sind Pastinaken, die bei mir aber seltsamerweise nicht wachsen wollen. Die kaufe ich dann halt...

Topinambur-Pastinaken-Salat mit Walnüssen

Oft werfe ich wild alles durcheinander und koche irgendetwas daraus. Aber sehr gerne probiere ich Rezepte Kochbüchern aus und versuche, mich einigermaßen ans Rezept zu halten. In diesem Fall hatte mich ein Rezept von Katharina Seiser angelacht, das sie im Buch Schnell mal vegan veröffentlicht hat. 

Es kombiniert Topinambur und Pastinaken, also zwei meiner liebsten Wintergemüsesorten. 

Die beiden Vorgängerbücher "Immer schon vegan" und "Immer wieder vegan" habe ich schon lange und verschenke sie auch ab und zu. Mir gefällt daran u.a., dass die Rezepte gut recherchiert sind und ohne Ersatzprodukte auskommen. Die mag ich nämlich nicht so gerne. Vom Brandstätter-Verlag habe ich ein pdf des dritten Buchs der Reihe zur Rezension bekommen und mich festgelesen. 

Buchpräsentation in Salzburg 23.03.2023

Und diesmal bin ich für meine Rezension sogar noch einen Schritt weiter gegangen, weil es sich angeboten hat: Ich musste beruflich nach Österreich und konnte meinen Termin so legen, dass ich beim Salzburger eat&meet Festival vor Ort sein konnte. 

Im Rahmen dieses Events hatte die Buchhandlung Rupertus zur Buchpräsentation eingeladen und ich habe mich angemeldet. Bei Salzburg denke ich natürlich sofort an Claudia, die wie ich einen Foodblog und einen Reiseblog hat. Wir kennen uns persönlich und ich habe gefragt, ob wir uns wieder treffen wollen. Claudia ist in Salzburg super vernetzt und kennt natürlich auch Katharina Seiser seit vielen Jahren persönlich. 

Buchpräsentation Schnell mal vegan - Buchhandlung Rupertus Salzburg 23.03.2023

Katharina und hatten uns zuvor nämlich noch nie getroffen, obwohl wir uns virtuell schon ewig kennen. Ich erinnere mich noch, wie ich z.B. in Tokio vor Ort recherchiert habe, damit sie für ihre Recherche später optimal zum Fischmarkt kommt. 

Auch beim Tierfreitag war ich immer gerne dabei. Da ging es darum, rein pflanzliche Rezepte ohne Ersatzprodukte zu sammeln. Katharina ist eine begnadete Rezeptesammlerin, die traditionelle Rezepte aus aller Welt zusammenträgt, modernisiert, optimiert und so prägnant beschreibt, dass jeder sie nachkochen kann. 

Montag, 27. Februar 2023

Linsen-Spinat-Salat mit Mozzarella und Trauben

Seit dem Wochenende ist der Winter zurück; draußen ist es kalt und weiß. Wie jedes Jahr, haben im Februar, März und April die wenigsten mehr Lust auf Winter sondern sehnen sich den Frühling herbei. Ich habe seit einigen Jahren das Gefühl, dass auch der Winterdienst keine richtige Lust mehr hat; manche Straßen bleiben lange eisig und weiß. 

Ich war trotzdem am Wochenende im Schnee spazieren - wenn man sich dick einpackt und nachher einen heißen Ingwer-Zitronen-Drink kippt, lässt sich der kalte Wind aushalten. Ich sehne mich trotzdem nach Wärme, nach Natur und nach Sonne! - Als mir Mitte Januar eine Mail vom Brandstätter Verlag ins Haus flatterte, ob ich Interesse an einem sommerlichen Buch zum Rezensieren hätte, musste ich daher nicht lange überlegen!

Linsen-Spinat-Salat mit Mozzarella und Trauben
Stevan Paul, den ich auf der legendären fress:publica08 erstmals persönlich getroffen habe und dessen Entwicklung zu einem der besten Autoren nicht nur von Kochbüchern ich verfolgt habe, hat ein sommerlich leichtes Buch geschrieben, das Lust auf Urlaub in Deutschland macht, im Camper oder in der Ferienwohnung. 

Von Stevan habe ich ein paar Bücher, auch sein erstes über Monsieur, den Hummer und ihn, in dem er auf unterhaltsame aber tiefgehende Weise über die Anfangszeit seiner Kochkarriere erzählt. Man merkt dem freien Journalisten, Rezepteentwickler und Kochbuchautor an, dass er Koch gelernt hat; seine Rezepte sind durchdacht, fundiert und klappen prima. Sein Repertoire gewinnt mit jeder Erfahrung, jeder Reise, jeder Idee - diese Offenheit und sympathische Neugierde hatte er schon vor 15 Jahren, als wir uns das erste Mal trafen, und man spürt sie in jedem seiner Newsletter, Artikel oder Bücher. 

Bei Stevan findet man Tipps für schnelle Rezepte, die mir schon oft den Tag gerettet haben, aber auch Standardwerke über Kochen, Tipps für Tapas, Antipasti, Mezze - oder über die japanische Küche. Er reist nämlich genauso gerne wie ich und bringt von jeder Reise Ideen, Entdeckungen und Rezepte mit.

Stevan Paul: einfach Urlaub. Rezepte, die den Sommer  feiern, Brandstätter Verlag 2023 ./. Brandstätter Verlag Fotos Vivi D’Angelo

Für dieses Buch war Stevan nicht weit unterwegs - wir alle konnten ja seit Anfang 2020 weniger reisen, und viele haben sich darauf besonnen, ihren Urlaub in der Nähe zu verbringen. Stevan ist wie ich ein Camping-Kind; und auch heute ist er gerne mit Freunden in der Natur unterwegs, um sich zu erholen. Dazu gehört auch, miteinander zu kochen und zu essen.

Dienstag, 14. Juni 2022

Grüne Gazpacho mit Wildpflanzen

Es grünt so grün ist das Motto des aktuellen Blog-Events bei Zorra. Manuela von Vive la Réduction! hat es sich ausgedacht und wünscht sich grüne Teller. 

Die Natur liefert zu dieser Zeit des Übergangs von Frühling zu Sommer dieses Jahr wunderbare Grüntöne, ich bin immer wieder begeistert davon. Da auch mein Blog vor allem grün ist, war klar, dass es auch von mir einen grünen Teller gibt. Ich hatte noch eine Gurke, und mir war nach wildem Grün aus dem Garten. Außerdem war es heute heiß und ich hatte wenig Zeit für mein Mittagessen.

Grüne Gazpacho mit Wildpflanzen
Da fiel mir ein, dass ich in einem spannenden Kochbuch kürzlich ein Rezept für eine grüne Gazpacho gelesen hatte. Gefundenes Fressen heißt das Buch, es ist im Brandstätter Verlag erschienen und ich habe ein pdf davon für eine Rezension erhalten.

Sonntag, 27. Februar 2022

Blutorangen-Kastenkuchen

Backschätze - Rezepte für die Seele - so heißt das Backbuch, das mir heute unter die Finger kam, als ich nach etwas Abstand von den Kriegsmeldungen aus der Ukraine und anderen dunklen Themen unserer Zeit suchte. Wohliger Duft aus dem Ofen, Erinnerungen an Gerüche von früher und die Überzeugung, dass Backen etwas mit Geborgenheit zu tun hat - das war Anlass für Sabine Schlimm und Anne-Katrin Weber, ein Backbuch mit Rezepten aus unserer Kindheit zu schreiben. Seelenfutter, das tut jetzt gut!

Ein wenig aufgepeppt sind die meisten Rezepte im Buch, wobei ich mir eins rausgesucht habe, das mir klassisch vorkam: Zitronenkuchen. Den hat meine Oma nach dem gleichen Rezept gebacken. Im Rezept steht eine Variante mit Orangen, die ich mit Blutorangen nochmal abgeändert habe. :-)

Blutorangen-Kastenkuchen
Solche schnellen Kastenkuchen mag ich gerne. Es gibt sie in leichter Form mit Joghurt im Teig, oder ganz klassisch wie hier mit Butter, Eiern, Mehl und Saft von den Früchten, die hier auch oben als Deko auf den Kuchen dürfen.

Die weitere Deko auf meinem Foto sind Krokusse, die bei der Sonne heute fröhlich durchs Gras wachsen. Daneben zwitschern Vögel. Auch dieses Jahr wird es wieder Frühling!

Dienstag, 3. September 2019

Murks: Bananen-Rührei

Es wird mal wieder Zeit zuzugeben, dass in vielen Küchen immer mal wieder Murks passiert! Auch bei mir. :-)

Ich bin, was Kochen angeht, ja Autodidakt ohne wirklich tiefe Kenntnisse aber mit Interesse und Erfahrung. Diese Erfahrung führt dazu, dass mir meist auffällt, wenn Rezepte nicht stimmen können.

Manchmal passiert es aber, dass ich so großes Vertrauen in ein Rezept eines Kochbuchs, einer Zeitschrift oder eines Blogs habe, dass ich es nachkoche, auch wenn es mir etwas komisch vorkommt.

Bananenschmarrn (Murks)

Beispiele dafür gibt's viel mehr als ich hier unter Murks verbloggt habe.

Auch diesmal habe ich mich foppen lassen: Der Brandstätter-Verlag ist eigentlich ein Beispiel für Qualität, was Kochbücher angeht und so war ich ziemlich zuversichtlich, ein perfektes Rezept für übrig gebliebene Bananen und Eier, von denen ich aus Versehen zu viele gekauft hatte, gefunden zu haben.

Samstag, 3. August 2019

Salat mit Taglilien

Seit vielen Jahren habe ich Taglilien im Garten. Sie blühen den ganzen Sommer über, sind unkompliziert, winterhart und mögen sowohl direkte Sonne als auch Halbschatten. Je mehr Sonne sie bekommen, desto mehr Blütenknospen bilden sie.

Ursprünglich stammen sie aus China, aber sie sind schon lange hierzulande heimisch und man sieht sie oft. Da die Blüten nur einen Tag blühen, nennt man sie Taglilie.

Salat mit Taglilien

Ich habe vor vielen Jahren ein Stück Erde mit einer Knolle von einer Bekannten bekommen und vor einiger Zeit ein Stück davon in eins der niedrigen Hochbeete umgepflanzt, das dort ganz gut angewachsen ist. Wenn es sehr trocken ist, hört die Pflanze auf zu blühen. 

Taglilien sind vielseitig und werden in ihrer Heimat China gerne gegessen. Man kann die Knospen kurz im Wok durchrühren und sie zusammen mit den Blüten als eigenständiges Gemüsegericht essen. Gehackt passen sie zu Kurzgebratenem; aber besonders beliebt sind sie als hübscher Farbtupfer in Salaten oder Suppen. Man kann die Blüten auch ähnlich wie Zucchiniblüten füllen.

Taglilien im Garten

Montag, 26. November 2018

Ingwer-Risotto mit Jakobsmuscheln und Zander

Abseits von dem, was man immer wieder kocht oder von dem, was man im Internet oder Fernsehen sieht, gibt's zum Glück Kochbücher. Ich nutze sie gerne zur Inspiration und es geht nichts über ein schönes Buch, etwas chillige Musik im Hintergrund, und bei den derzeitigen Temperaturen eine Tasse heißen Tee dazu - und dann schmökern!

Inzwischen lese ich viele Bücher elektronisch, was Vor- und Nachteile hat. Das Suchen geht einfacher (in welchem Buch, auf welcher Seite könnte das gewesen sein?), aber das haptische fehlt. Und bequemer sitzen tut man mit einem Buch meist auch. Als ich kürzlich überlegte, was ich mit den paar Jakobsmuscheln machen sollte, die noch im Kälteschlaf weilten, war es dann doch gut, dass ich ein paar pdfs öffnete, die auf meiner Festplatte schlummern.

Ingwer-Risotto mit Zander und Jakobsmuscheln

Salbei-Ingwer-Risotto mit Jakobsmuscheln las ich da. From Sunset to Sunrise - Food, Drinks & Music ist der Titel des Buches, in dem ich das Rezept gefunden habe. Darüber schreibe ich weiter unten. Risottoreis ist immer im Vorrat, Ingwer auch, Salbei wächst im Garten - perfekt!

Ich habe mir das Rezept gleich ausgedruckt (praktisch, wenn es nach dem Kochen voller Fettspritzer ist, werfe ich das Papier einfach weg...) und bin in die Küche. Man erkennt den Ausdruck in der Collage rechts oben, oberhalb der Pfanne.

Sonntag, 11. Februar 2018

Kohlrabisalat mit Champignons

Draußen schneit es ganz grieselig und seit Tagen ist es neblig-trüb. Ich zehre noch ein wenig vom Karibikurlaub, aber die braune Farbe und die gute Laune verschwinden langsam und ich sehne mich nach Frühling.

Da passte es ganz gut, dass ich vor kurzem vom Brandstätter-Verlag ein pdf des aktuellen Buchs Die Jahreszeiten-Kochschule Frühling bekommen habe. Bei Rezensionsexemplaren frage ich inzwischen gerne nach elektronischen Büchern, da mein Kochbuchregal aus allen Nähten platzt und ich erst mal wieder aussortieren möchte, bevor etwas neues einziehen darf. Einige Bücher vom Brandstätter-Verlag habe ich bereits, daher weiß ich, dass sie wunderschön gearbeitet sind: Hardcover, gut in der Hand liegend und von hoher Qualität.

Wenn ich koche, ist es mir lieber, wenn ich aus einem pdf eine Seite ausdrucken, mit in die Küche nehmen, versauen und wegwerfen kann. Klar ist es schöner, auf dem Sofa zu liegen und ein Buch in die Hand zu nehmen, aber interessanterweise gewöhne auch ich mich langsam daran, zur Abwechslung elektronische Bücher zu lesen. Im Urlaub am Smartphone mit Lesebrille war das auch so; ich hatte über 50 Bücher dabei, was bei 20 kg Gepäckgrenze für den Koffer nicht anders machbar gewesen wäre. Aber ich schweife ab...

Kohlrabisalat mit Champignons und Mandeln - Die Jahreszeiten Kochschule FRÜHLING, Buch von Richard Rauch, Katharina Seiser

Frühling ist der letzte Band der Reihe von Richard Rauch und Katharina Seiser, die sich zum Ziel gesetzt haben, die österreichische Küche saisonal aufzubereiten und sowohl Lieblings-Klassiker als auch kreative Weiterentwicklungen praxisnah vorzustellen.

Auch dieser vierte Band der Jahreszeiten-Kochschule zeigt auf knapp 250 Seiten, wie man mit Zutaten, die  gerade Saison haben, kochen lernt. Das macht durchaus Sinn: Zutaten schmecken am besten, wenn sie reif sind und aus der Nähe kommen. Die Umwelt freut sich außerdem. Zubereitungsarten und Geschmacksrichtungen hängen auch vom Wetter ab; im Frühling hat man Spaß an knackig-zartem Grün.

Freitag, 6. Januar 2017

Jerusalem und orientalischer Backofen-Kürbis mit Tahini und Zatar

Zu Weihnachten habe ich mir das Buch Jerusalem von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi geschenkt. Das Buch gibt's ja schon eine Weile, viele besitzen es und einige haben auch schon daraus gebloggt. Die beiden Autoren, ein Jude und ein Palästinenser, sind beide in Jerusalem groß geworden, aber doch in verschiedenen Welten. In London haben sie sich kennen gelernt und zusammen dieses Buch geschrieben.

Bisher hatte ich nicht ganz den Bezug dazu und hatte es mir nie gekauft. Kürzlich war ich für ein paar Tage in Israel und natürlich auch in Jerusalem - es war total interessant dort, aber ich habe in der Stadt echt gefroren! Seitdem ich nun selber dort war, sehe ich das Buch mit anderen Augen: Es gefällt mir, die Geschichten darum herum zu lesen (ich bin noch lange nicht durch!) und die Rezepte anzuschauen und ich habe Lust, das eine oder andere nachzukochen.

Barbara in Jerusalem

So ticket jeder Mensch unterschiedlich! Mir hilft es, den Geschmack auf der Zunge gehabt zu haben, die Stadt gerochen und gespürt zu haben, bevor ich mir dann so ein Buch kaufe.

Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, geht ganz einfach. Kürbisstücke und rote Zwiebeln werdem im Backofen gegart und mit einer sesamigen Sauce überzogen, die angenehm gewürzt ist. Dazu kommen geröstete Pinienkerne und Zatar.

Butternusskürbis und rote Zwiebeln mit Tahini-Sauce und Zatar

Im Gegensatz zum Buch habe ich erst den Kürbis gegart und nach 20-30 Minuten Backzeit erst die Zwiebelstücke dazu gegeben. Im Rezept steht nämlich, dass diese schwarz werden können, da sie nicht so lange wie der Kürbis brauchen. Warum man sie dann gleichzeitig mit dem Kürbis in den Backofen geben soll, ist mir nicht ganz klar.

Etwas anzubrennen habe ich trotzdem geschafft: Ich habe Pinienkerne ohne Öl angeröstet und währenddessen die Tahini-Sauce zubereitet...

Freitag, 18. November 2016

Trauben-Rosmarin-Aperitif

Zwei alkoholfreie Drinks (hier und hier) habe ich bereits vorgestellt, die den aktuellen Trend unterstützen, Getränke ohne Alkohol aber mit Pfiff als Alternative zu Bier, Wein oder Cocktails zu kredenzen.

"Zu einem guten Essen gehören gute Drinks. Und diese müssen nicht immer mit Promille sein." Das dachten sich die Ernährungswissenschaftlerin und Getränkeexpertin Eva Derndorfer und die Kochbuchautorin und Food-Stylistin Elisabeth Fischer. Daher haben sie sich zusammen getan und ein Buch geschrieben.

Trauben-Rosmarin-Aperitif

Ich fand die Idee klasse und habe daher zugesagt, als mir ein Rezensionsexemplar von Alkoholfreie Drinks angeboten wurde. Mir geht's nämlich genauso: Ich kenne eine Menge alkoholische Drinks, trinke Wein, Bier und Cocktails. Smoothies gibt es bei mir oft, aber die sehe ich eher als Frühstück oder Zwischenmahlzeit. Was alkoholfreie kalte Getränke als Begleitung zum Essen angeht, trinke ich vor allem stilles Wasser und mixe ab und zu etwas mit Kräutern aus dem Garten oder Saft.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Crunchy Madeleines

Ich finde es immer spannend, wenn Foodblogger Bücher herausbringen. Das ging ja schon ganz früh los mit Nicky, deren erstes Buch von 2008 wie ihr Blog delicious days heißt, danach erinnere ich mich an Anonyme Köche von Claudio, auch nach dem Blog benannt und 2009 erschienen. Seitdem haben eine Menge Blogger Bücher herausgegeben und andersherum auch einige Autoren oder Autorinnen angefangen, Blogs mit Leben und Rezepten zu füllen oder ein Blog gestartet, um ihre Bücher zu promoten.

Viele Koch- und Backbücher sind richtig klasse, manche tun wahrscheinlich eher dem Ego der Blogger gut oder sollen helfen, lukrative Kooperationen an Land zu ziehen. Es gibt Profis wie Stevan Paul, die höchste Qualität liefern, und Laien, deren Büchern man den Stress kurz vor Abgabetermin genauso anmerkt wie den Spaß an der Sache. Manche Bücher verkaufen sich gut, andere weniger. Egal wie, ich finde so Projekte immer bewundernswert, weil sehr viel Arbeit und Herzblut dahinter steckt. Letztes Jahr habe ich wieder ein Angebot abgelehnt, ein eigenes Kochbuch zu machen; mir fehlt einfach die Zeit dafür und reich wird man damit im Normalfall auch nicht. Also erfreue ich mich an Büchern, die andere schreiben und veröffentlichen und genieße es, sie in den Händen zu halten, durchzublättern, zu lesen und etwas von den Rezepten auszuprobieren.

Crunchy Madeleines mit Cashewkernen

Vor einiger Zeit kam eine Anfrage, ob ich das Buch von Patrick Rosenthal rezensieren möchte. Ich musste ehrlich gesagt erst mal recherchieren: Patrick Rosenthal ist der Kopf hinter dem Blog, das früher "Ich machs mir einfach" hieß. Update: Das Blog wurde umbenannt und heißt nun nach dem Autor.

Freitag, 19. Februar 2016

Amarula-Cupcakes

Kürzlich hatte ich mal wieder Lust auf Südafrika... Da sich eine Reise gerade nicht realisieren lässt, kam ich auf die naheliegende Idee, ein typisches Produkt zu kaufen: Amarula.

Der Fruchtsahnelikör wird aus Früchten des Marula-Baums hergestellt und schmeckt ganz leicht fruchtig und cremig-sahnig mit einem Hauch Karamell. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, dass ich ihn bei meiner Reise nach Südafrika wirklich getrunken hätte (dort gibt's auch gute Weine, daran hielt ich mich mehr...), aber hierzulande habe ich schon öfter mal eine Flasche gekauft.

Amarula-Cupcakes

Immer nur pur trinken ist langweilig, also kam ich auf die Idee, Cupcakes daraus zu machen.

Online findet man einige Rezepte, die mich aber nicht so überzeugten. Also habe ich eines meiner Lieblings-Cupcake Bücher gewälzt, das von Katharina Saheicha und Stefanie Bartsch mit dem Titel Cupcakes. Für die schönsten Feste des Jahres.

Katharina war auch beim Event bei Johann Lafer, daher kennen wir uns. Ich mag ihre lebenslustige Art und ihre durch verschiedene Kulturen geprägten weltoffenen Ansichten, sie genießt gerne auch wenn das Leben einem mal Steine in den Weg wirft; in vielem sind wir also auf einer Wellenlänge.

Feste feiern wie sie fallen und dazu Cupcakes backen, darum geht es in diesem Buch. Fröhlich, bunt fotografiert, teils leicht kitschig, so wie Familienfeste manchmal sein müssen. Im Vorwort steht: "Machen Sie sich und andere glücklich, indem Sie alle sich bietenden Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern nutzen! Und versüßen Sie die Feste durch die passenden Cupcakes."

Blick ins Buch Cupcakes - Für die schönsten Feste des Jahres von Katharina Saheicha und Stefanie Bartsch

Klassische Kompositionen mit Pfiff wie Walnuss-Cupcakes mit Aprikosen-Creme oder Kokos-Cupcakes mit Limetten-Creme wechseln sich ab mit interessanten oder exotischen Kreationen wie Irish-Coffee- oder Caipirinha-Cupcakes. Spannend klingen auch die Pinienkern-Cupcakes mit einer Creme aus Kiwi und weißer Schokolade - auf so eine Kombination wäre ich selber nie gekommen. 55 Cupcakes für elf verschiedene Feste auf 160 Seiten, da ist für jeden was dabei!

Zubereitung Amarula-Cupcakes

Was mir bei den Rezepten auch gefällt, ist, dass sie nicht übermäßig süß sind, was mich bei amerikanischen Rezepten oft abschreckt. Gut gefallen mir auch Katharinas einleitende oft persönlichen Texte zu den Festtagen und den einzelnen Rezepten. Also eine Kaufempfehlung für alle, die Cupcakes lieben!

Zubereitung Amarula-Cupcakes

Ich habe mir das Rezept für Eierlikör-Cupcakes herausgepickt und natürlich den Likör geändert und Amarula genommen.

Bei der Suche nach Schokostreuseln oder ähnlichem stieß ich auf Zartbitter-Raspelschokolade mit "etwas" abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum...



Der Geruchs- und Geschmackstest befand, dass die Schokolade noch gut war, ich habe sie also verwendet. Alternativ hätte ich Schokolade mit dem Messer gehackt; so mache ich es meist, was auf der anderen Seite natürlich genau der Grund dafür ist, dass sich solche Schätze im Vorratsschrank finden... ;-)

Die Cupcakes dürfen daher zum passenden Dauerevent von Magentratzerl.

Amarula-Muffin und Amarula-Cupcake

Die Cupcakes schmecken auch ohne Creme-Topping, dann sind es einfach Amarula-Muffins mit Schoko drin. Auch lecker! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Amarula-Cupcakes
Kategorien: Backen, Muffin, Likör
Menge: 12 Cupcakes (1 Muffinblech)

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
125GrammWeiche Butter
100-125GrammFeiner oder feinster Zucker
1Essl.Vanillezucker
2Eier; Größe M
175GrammMehl Type 405
1Teel.Backpulver
110-120mlAmarula
50-60GrammSchokostreusel, Schokoraspel, geraspelte
-- Schokolade o.ä.
H FÜR DIE CREME
250GrammWeiche Butter
50GrammPuderzucker
1PriseSalz
150GrammFrischkäse
100mlAmarula
H ALS DEKORATION
Schoko-Ornamente, Nüsse oder Beeren

Quelle

etwas abgewandelt nach dem Rezept für Eierlikör-Cupcakes
aus dem Buch von Katharina Saheicha: Cupcakes für die
schönsten Feste des Jahres, Verlagshaus Jacoby & Stuart
Erfasst *RK* 07.02.2016 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Muffinblechmulden mit Papierförmchen auslegen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze, 160°C Umluft oder Gas Stufe 3 vorheizen.

Für den Teig die Butter schaumig schlagen, dann Zucker und Vanillezucker unterrühren und weiter schlagen, bis die Masse weißlich-cremig-schaumig ist und die Zuckerkörnchen nicht mehr zu spüren sind. Nacheinander die Eier aufschlagen und dazu geben, dabei jeweils wieder gut verrühren. Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit dem Amarula unterheben und verrühren. Die Schokoraspel unterheben.

Den Teig mit Hilfe von zwei Esslöffeln in die Muffinförmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen. Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen und dann die kleine Küchlein aus der Form nehmen, auf einen Gitterrost stellen und abkühlen lassen.

Für die Creme gut die Hälfte der Butter schaumig schlagen. Puderzucker, Salz und Frischkäse unterrühren. Amarula unterheben. Die restliche Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die geschmolzene Butter zu der Butter-Puderzucker-Frischkäse-Masse geben und die Masse lange und gut verrühren, am besten mit einem Schneebesen oder der Küchenmaschine. Das Ganze sollte homogen und cremig sein. Bei mir hatte das nicht gleich geklappt, ich habe die ganze Masse dann im Backofen etwas erwärmt und dann aufgeschlagen. Meine Küchentemperatur von 18°C an dem Tag war wohl etwas zu kühl.

Eine Sterntülle auf den (Einweg-)Spritzbeutel schrauben. Die Creme mit den Spritzbeutel füllen und auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen.

Wer mag, dekoriert noch mit einer Nuss, einem Schoko-Ornament oder mit Beeren. Ich hatte Blaubeeren, die machten sich optisch und geschmacklich gut. Himbeeren oder Brombeeren könnte ich mir auch vorstellen.

Tipp: Statt Amarula kann man als Alternative bestimmt auch ähnlich cremige Liköre wie Baileys oder Eierlikör (wie im Originalrezept) verwenden. Und: Die Muffins ohne Creme schmecken auch sehr lecker!
=====

Sonntag, 10. Januar 2016

Schokokuchen mit Erdnussbutterguss

Letztes Frühjahr habe ich mir das erste Buch von Küchenchaotin Mia gekauft, kurz nachdem es erschienen ist. Es heißt Mias süße Kleinigkeiten - Die besten Rezepte der Küchenchaotin und ist für 19,99 Euro überall zu kriegen.

Mias Blog lese ich schon länger und bin auch über diverse Social Media Kanäle mit ihr vernetzt. Wie das oft so ist bei Bloggern, man kennt sich zwar (noch) nicht persönlich, aber weiß eine Menge voneinander und ist sich sympathisch. Ich würde es ja nie offen zugeben, aber wer mein Blog schon länger liest, ahnt ja eh, dass ich auch zu den Küchenchaoten gehöre (ehrlich gesagt könnte man die erste Hälfte des Worts auch weglassen ;-))...

Schokokuchen mit ErdnussbuttergussSo war ich natürlich gespannt auf Mias Buch. Mia kann nämlich eine Sache, die ich nicht beherrsche: Fotografieren. Und zwar richtig gut. Klar, sie ist auch Profi-Fotografin, das merkt man einfach. Ihre zweite Leidenschaft ist gutes Essen, also die perfekte Kombination für so ein Buch.

Lange bin ich um das Buch herumgeschlichen, habe Rezepte angeschaut, mich an den Fotos erfreut - und irgendwie war dann doch immer was anderes los, so dass außer Food Porn nichts blieb. Bis ich jetzt vor ein paar Tagen endlich angefangen habe, mich zu entscheiden und das erste der Rezepte aus dem Buch auszuprobieren.

Bei dem nasskalten Wetter fallen leichte Sommertörtchen oder Eis aus, aber Schokokuchen geht immer. Und Erdnussbutterguss??? Das klingt nach einer genialen Kombination!

Schokokuchen mit Erdnussbutterguss aus Mias süße Kleinigkeiten

Was bei mir wie oben oder unten aussieht - einfach ein Schokokuchen mit bei mir natürlich leicht stückigen Guss (ich mag den Crunch im Mund als Ausgleich zu dem glatten Rührteig), sieht bei Mia im Buch und auf dem Blog viel genialer aus.

Wie der Guss auf den Kuchen trieft, mmhmm! Ja, wieder das Wort: Food Porn. Mir fällt (mit viel Kuchen im Bauch) gerade nichts anderes ein... :-)

ErdnussbuttergussAm Buch gefallen mir nicht nur die Fotos, auch der Text dazu ist einfach locker und knackig formuliert, immer mit einer Portion Humor und Unbeschwertheit. Auch nett ist der persönliche Touch: Mia erzählt einiges von sich, z.B. bei Mini-Windbeuteln mit Schoko-Überzug "Als Kind habe ich die Hälften dieser "Windbüddel" heimlich vom Backblech stibitzt, wenn meine Mama sich umgedreht hat." Charmant.

Im Buch gibt's eine schöne Auswahl an süßen Kleinigkeiten. Da sind heißgeliebte Kindheitserinnerungen (die gefüllten Quarktäschchen habe ich mir als nächstes vorgenommen) und auch neue Kreationen, alles gut beschrieben und mundwässernd fotografiert.

Fünf Kapitel verteilen sich auf über 130 Seiten: Auf die Hand, Törtchen und Küchlein, Aus Schüsseln und Gläsern, Tartes und Tartelettes und als letzte Rubrik Rezepte "Aus dem Eisschrank" mit Blitzeis, Eispops, verschiedenen Eissorten und auch einer Eistorte.

Zwischendurch finden sich im Buch eingestreut ein paar Grundrezepte sowie Kniffe und Tricks, die für Back-Anfänger und auch für Fortgeschrittene sinnvoll sind. Ich kam noch nie auf die Idee, eine gefettete Form kurz kalt zu stellen, die Erklärung dafür leuchtet mir aber ein. Meine Vorratshaltung sieht übrigens ähnlich aus wie die von Mia. Mit ein paar Grundzutaten kann man schon eine Menge zaubern, wenn man ungeplant und ohne vorher einkaufen zu gehen schnell etwas leckeres backen möchte.

So wie bei mir mit diesem Kuchen, da waren alle Zutaten im Haus, außer cremige Erdnussbutter. Aber mit purer Mus versetzt mit etwas crunchy Erdnussbutter und ein wenig Geschmack durch Vanilleessenz und einen Hauch Salz hat das gut geklappt.

Schokokuchen mit Erdnussbutterguss

Ich brauchte für den Teig einiges mehr an Flüssigkeit als im Rezept angegeben, aber dann hat es funktioniert und er wurde schön schokoladig, ein einfacher Schokokuchen, wie man ihn oft essen kann. Mit dem Guss kommt eine neue Komponente dazu, die wirklich super schmeckt und echt einmal was anderes ist.

Das Buch ist schön anzuschauen, angenehm zu lesen und macht Lust, mehr auszuprobieren. Kann ich empfehlen.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokokuchen mit Erdnussbutterguss
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Schokolade
Menge: 1 Kastenkuchen 20 cm Länge

Zutaten
EtwasButter für die Form
H FÜR DEN KUCHEN
250GrammWeiche Butter
125GrammGramm Zucker
125GrammBrauner Zucker
1PriseSalz
4Eier
5Essl.Kakaopulver
400-500GrammMehl
1Pack.Backpulver
1-2Essl.Rum; wer mag
50-100mlMilch
H FÜR DEN ERDNUSSBUTTERGUSS
100GrammPuderzucker
2geh. ELErdnussmus
2Teel.Vanille-Essenz
1PriseSalz
1-2Teel.Erdnussbutter crunchy oder cremig
2Essl.Milch; ca.

Quelle

leicht abgewandelt nach Mirja Hoechst, veröffentlicht
auf ihrem Blog und im Buch Mias süße Kleinigkeiten,
Rezepte der Küchenchaotin, Thorbecke Verlag
Erfasst *RK* 05.01.2016 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 175-180°C Ober-/Unterhitze, 160°C Umluft oder Gas Stufe 2 vorheizen. Eine Kastenform (20cm) mit etwas Butter fetten.

Die Butter mit den beiden Zuckerarten schaumig schlagen. Anschließend nacheinander das Salz, die Eier und den Kakao hinzugeben. Das Backpulver mit dem Mehl mischen und abwechselnd mit dem Rum und der Milch unterrühren, bis der Teig glatt ist und schwer reißend vom Rührer fällt.

Den Kuchen in den Backofen geben und 15 Minuten backen. Kurz herausnehmen oder bei geöffneter Backofentür oben der Länge nach einmal einschneiden. Weitere ca. 45 Minuten backen. Zum Testen, ob er fertig ist, einen Holzzahnstocher hineinstecken: Wenn kein Teig daran kleben bleibt, ist der Kuchen durch. Sonst noch ein paar Minuten länger backen. Aus dem Backofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.

Für den Guss alle Zutaten zusammen glatt rühren. Die Menge Milch hängt von der Konsistenz von Erdnussmus und -creme ab, also variieren, bis es passt (bei mir war es ein wenig zu fest). Den Guss auf dem Kuchen verteilen und einige Stunden warten, bis er ausgehärtet ist.
=====

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Pistazien-Hibiskus-Butterstangen

So kurz vor Weihnachten findet man in Zeitschriften, Blogs und Büchern eine Menge klassische oder auch kreative Rezepte für Plätzchen, Kekse und Kleingebäck.

Bei mir gibt's auch einige erprobte Rezepte (Kategorien Advent und Weihnachten und Kekse und Kleingebäck), aber ich probiere auch immer gerne Neues aus. Diesmal wurde ich in dem Buch Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß von Christina Richon fündig, das als kleines erschwingliches Taschenbuch im GU Verlag erschienen ist.

Für den schnellen Genuss gibt es am Ende des Buchs vier sog. Last-Minute-Rezepte. Eines nannte sich Hibiskus-Butterstangen und sah zum Anbeißen aus.

Pistazien-Hibiskus-Butterstangen

Die Zutaten sind schnell zusammen gerührt und der Mürbeteig, der geriebene weiße Schokolade enthält, schmeckt auch schon ungebacken sensationell.

So kamen bei mir nicht die im Rezept angekündigten 40 Kekse, sondern deutlich weniger raus... ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pistazien-Hibiskus-Butterstangen
Kategorien: Backen, Plätzchen, Mürbeteig, Schnell
Menge: 30 bis 40 Stück

Zutaten

H SCHOKO-MÜRBETEIG
50GrammWeiße Kuvertüre
200GrammMehl
150GrammKalte Butter
50GrammZucker
1Eigelb
H VERZIERUNG
80-100GrammWeiße Kuvertüre
1Essl.Kakaobutter
40-50GrammPistazienkernen; gehackt
2Teel.Getrocknete Hibiskusblüten

Quelle

nach Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und
bezaubernd süß, Taschenbuch von Christina Richon
Erfasst *RK* 13.12.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Mürbeteig die weiße Kuvertüre fein reiben und mit Mehl und Zucker mischen. Butter in kleine Scheiben schneiden, Eigelb dazu geben. Alles zusammen schnell zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde kühl stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft, Gas Stufe 3) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

Den Teig ca. 1 cm dick und so rechteckig wie möglich ausrollen. Auf das Backblech hieven und der Mitte des Ofens backen, bis er hellgelb ist. Das dauert je nach Backofen ca. 14-18 Minuten.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und den großen Keks noch warm in ca. 2 x 7 cm lange Stangen schneiden.

Für die Verzierung die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Mit Hilfe eines Löffels auf die Butterstangen träufeln, so dass möglichst dünne Schokolinien entstehen. Sofort mit gehackten Pistazienkernen bestreuen und mit zerbröselten Hibiskusblüten bestreuen.

Tipp: Die Hibiskusblüten bekommt man in Apotheken oder im Ägypten- Urlaub.
=====

Im Originalrezept steht, die Kuvertüre könne man in einem Gefrierbeutel im Wasserbad schmelzen, den man dann aufschneidet. Bei mir wurde die Kuvertüre darin nicht weich. Ich habe sie daher aus dem Gefrierbeutel in eine Schüssel umgefüllt und mit etwas Kakaobutter vermischt geschmolzen.

Pistazien-Hibiskus-Butterstangen
Die Butterstangen erinnern an schottische Shortbreads, sie sind nicht auf Advent begrenzt sondern passen das ganze Jahr über. Der Nachteil an ihnen ist, dass sie so lecker sind, dass man nicht aufhören kann, davon zu naschen... Zum Glück kann man schnell welche nachmachen! :-)

Im Buch sind verschiedene Rezepte zusammengetragen, von fruchtig-bunt (z.B. Lime-Bars oder Aprikosen-Rosmarin-Plätzchen) über verschiedene Rezepte mit Schokolade und Nüssen, Klassiker wie Spitzbuben, Vanillekipferl oder Zimtsterne sowie feine und besondere Plätzchen (Matcha-Beerentatzen oder die Pistazien-Sablés, die letzten Winter durch die Blogs zogen).

Die Aufmachung finde ich gelungen, nicht überkitscht, eher elegant vorweihnachtlich. Abgerundet wird das Ganze mit Informationen und Tipps, so dass auch Backanfänger mit den typischen Teigen klar kommen. Es gibt gute Tipps zum Ausstechen und Backen, sowie zu Dekoration und auch Verpackungsideen, wenn man die Plätzchen verschenken möchte.

Im Buch sind noch eine Menge Rezepte, die ich gerne ausprobieren würde. Leider fehlt mir gerade die Zeit dazu, aber das kann man ja nachholen.

Donnerstag, 20. August 2015

Huhn mit Minipflaumen und Sojasauce

Kürzlich habe ich mir das Buch Drei gute Dinge auf dem Teller vom Engländer mit dem schwierigen Namen Hugh Fearnley-Whittingstall gegönnt. 180 genial einfache Rezepte aus dem River Cottage lautet der Untertitel und das "genial einfach" bzw. im Vorwort "lächerlich einfach" liest sich ja schon mal sehr verlockend... :-)

Der Autor ist in England als Fernsehkoch und Buchautor bekannt und steht für nachhaltige Ernährung. Ihm fiel auf, dass sehr viele Gerichte aus drei Hauptzutaten bestehen, daraus hat er ein magisches Muster herausgearbeitet. Wichtig ist, dass es drei gute Dinge sind, klar, die Qualität der Zutaten ist beim Kochen und für das Ergebnis entscheidend.

Rezension Drei gute Dinge auf dem Teller von Hugh Fearnley-WhittingstallJakobsmuscheln, Speck und Erbsenpüree; Spargel, Ziegenkäse und Olivenöl; Reis, Safran, Tomaten; Speck, Radicchio, Schalotten; Eiscreme, Karamell, Nüsse oder auch ganz einfache Dinge wie Spaghetti, Knoblauch, Olivenöl oder Lauch, Käse, Brot - überall findet man drei passende Dinge, die kombiniert auf dem Teller landen. Teils bekannte, teils überraschend neue Kombinationen - es gibt also viel zu entdecken.

Das Buch hat über 400 Seiten, liegt gut in der Hand und übersteht auch das Hinlegen auf der Küchenarbeitsplatte. Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Kapitel, vom Anfang eines Menüs bis zum Ende, also von Salat, Vorspeisen und Suppen, Snacks und Beilagen, Fisch, Fleisch, Pasta, Desserts und natürlich auch Gemüse-Trios; der Mann ist bekannt für kreative vegetarische Gerichte. Die Aufmachung gefällt mir, relativ schlicht, als Einleitung zu jedem Kapitel Text, der gut lesbar formuliert wurde, zu jedem Rezept ein ganzseitiges Foto, einen einleitenden Text und dann das Rezept, aufgeteilt nach Zutaten und Zubereitung. Übersichtlich, ohne zu viel Schnickschnack, so wie es für ein Kochbuch passt, gut. Oft werden noch Tipps zu den Rezepten geliefert wie "plus eins", "Variation" oder "mal ganz anders", die zeigen, wie die Gerichte variiert werden können, indem man z.B. eine vierte Zutat zufügt oder etwas austauscht.

Ganz so einfach ist es natürlich doch nicht; mit nur drei Zutaten kommen die Rezepte nicht aus; es sind immer einige mehr, Gewürze, usw. Trotzdem lesen sich die meisten der Rezepte einfach und gehen schnell. - Eine gut geschriebene Rezension findet sich übrigens hier bei Valentinas Kochbuch. Überhaupt lohnen sich regelmäßige Besuche dort; unabhängig, kompetent, charmant wird bei der sympathischen (wir haben uns schon einmal persönlich getroffen) Katharina Höhnk über Kochbücher geschrieben, Rezepte, Inspiration, Neues.

Huhn, Minipflaumen, Soja nach Hugh Fearnley-WhittingstallDa ich ein paar der reifen Minipfläumchen verarbeiten wollte, blieb ich beim Durchblättern bei einem Rezept für Hähnchen, Pflaume und Sojasauce hängen - einer Kombination, die mich an China erinnert.

Ich habe mir also Hühnerbeine besorgt, den Rest hatte ich im Vorrat bzw. im Garten. Der Koriander war ist inzwischen schon etwas struppig und produziert fleißig Samen, die man aber, weich wie sie sind, auch mitessen kann.

Zubereitung Huhn, Minipflaumen, Soja, Zubereitung Huhn mit Minipflaumen und Sojasauce

Das meiste erledigt der Backofen, ein wenig Schnibbeln und zwischendurch etwas Wenden und Nachlegen weiterer Zutaten. Einfach ist es, ja.

Vom Geschmack her hat mich das Gericht nicht vom Hocker gerissen, es war schon gut, aber nicht genial lecker. Vielleicht lag's ja an meinen Abwandlungen... ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Huhn, Minipflaumen, Soja
Kategorien: Geflügel, Hähnchen, Pflaume
Menge: 3 Personen ca.

Zutaten
6Hähnchenschenkel oder Hühnerbeine mit Haut und Knochen
1Essl.Rapsöl oder Sonnenblumenöl
Salz, schwarzer Pfeffer
1Rote Spitzpaprika; in Stücke geschnitten
EtwasChili
4Knoblauchzehen; geschält und gescheibelt
2Teel.Ingwer; gehackt oder gescheibelt
2-3HandvollMinipflaumen; entkernt
3Essl.Sojasauce
1HandvollKorianderblätter; gehackt

Quelle

abgewandelt nach Hugh Fearnley-Whittingstall:
Drei gute Dinge auf dem Teller
Erfasst *RK* 10.08.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze, 180°C Umluft oder Gas Stufe 4 vorheizen.

Die Hühnerbeine in eine feuerfeste Form oder einen Bräter legen, mit Öl beträufeln und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen ca. 30 Minuten garen lassen, dabei zweimal wenden.

Rote Paprika, Chili, Knoblauch und Ingwer in den Bräter geben, gut verteilen. Die Hühnerteile nochmal wenden, die Gewürze und Zutaten sollten mit dem Fleisch in Kontakt sein. Im Ofen weitere 10 Minuten braten.

Inzwischen die Minipflaumen halbieren und entsteinen; das geht gut mit einem Messer und den Fingern oder auch mit einem Kirschentsteiner. Die Pflaumenhälften mit der geschnittenen Seite nach oben in den Bräter geben, dabei einfach zwischen den Hühnchenteilen verteilen. Alles mit der Sojasauce beträufeln. Evtl. etwas Wasser zufügen, falls das Ganze zu trocken aussieht. Für weitere 10-15 Minuten in den Backofen schieben, bis die Pflaumen Saft abgeben.

Hühnerteile und Pflaumen mit dem entstandenen Bratensaft übergießen und an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen. Mit Koriander bestreuen.

Bei mir gab's weißen ohne Salz gekochten Reis und Wosun (chin. Spargelsalat) dazu.
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Ich hatte Reis und gewokten chinesischen Spargelsalat (Wosun) dazu.

Huhn, Minipflaumen, Soja - der Rest

Mein (erster?) Beitrag für den aktuellen Blog-Event im Gärtner-Blog. Diesen Monat sucht Sus Rezepte mit Koriander. Ich liebe ja vor allem das grüne Kraut, das so schön aromatisch schmeckt.

Früher kannte man hierzulande ja nur die getrockneten Samen, die vor allem als Brotgewürz verbreitet sind. Ich habe frischen grünen Koriander in China kennen gelernt, darüber habe ich hier schon geschrieben. Der chinesische Begriff ist 香菜 (xiāngcài, 香 heißt wohlriechend, aromatisch, duftend und 菜 bedeutet Gemüse, also quasi aromatisches Gemüse), während eines Urlaubs in Mexiko lernte ich Cilantro kennen und mochte das Kraut eigentlich überall. Bis ich kapiert habe, dass es sich um Koriander handelt, dauerte echt... ;-)

Inzwischen gibt es Koriander in asiatischen Lebensmittelgeschäften und manchmal sogar bei uns in Supermärkten zu kaufen. Bei dem diesjährigen trockenen heißen Wetter ohne Regen hat es mit dem Anbau im Hochbeet endlich mal geklappt. Leider bildet die Sorte, die ich hatte, sehr schnell Samen, so dass nicht allzu viel Grünes dran ist. Aber das reicht, es ist besser als nichts und die langen Jahre ohne frischen Koriander sind zum Glück vorbei!

Garten-Koch-Event August: Koriander [31.08.2015]

Montag, 1. Juni 2015

Lavendelaufstrich mit Zitronen

Heute ist der meteorologische Sommerbeginn. Die letzten Tage jedoch war es so kalt, dass ich mit zwei Pullis übereinander gefroren habe. Da kommen Rezepte, die an Sommer erinnern, gerade richtig!

Beim Stöbern im Buch Richtig gute Aufstriche von Eva Maria Lipp, das mir der Löwenzahn Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, fiel mir ein Rezept mit Lavendel ins Auge. Lavendel erinnert mich an die Provence und an Sommer.

Unser Lavendel im Garten ist zwar noch lange nicht so weit, aber ich habe getrocknete Lavendelblüten und die anderen Zutaten waren auch im Haus, also habe ich losgelegt.

Lavendelpaste mit Zitronen nach Eva Maria Lipp, Richtig gute Aufstriche
Wie bei Aufstrichen oft, geht die Zubereitung ganz schnell und für mich gab's den Lavendelfrischkäse letzten Freitag zum Mittagessen. Ich habe das ganze Rezept, das für vier Personen sein soll, allein aufgegessen. :-)

Das lag daran, dass es so lecker war! Die Zutaten harmonieren: Zitronenschale, Frischkäse, Lavendel und rote Pfefferkörner, klasse.

Zubereitung Lavendelpaste mit Zitronen

Es war das dritte Rezept, das ich fast originalgetreu aus dem Buch nachgemacht habe und jedes Mal bin ich begeistert davon, wie gut es funktioniert. Sonst neige ich ja dazu, die Hälfte von Rezepten zu übernehmen und den Rest hinzu zu improvisieren...

Die Autorin hat sich bei ihren Kreationen etwas gedacht, das merkt man.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lavendelpaste mit Zitronen
Kategorien: Aufstrich, Pikant, Quark, Sommer
Menge: 1 Rezept für 2-4 Personen

Zutaten
150GrammFrischkäse (ich hatte welchen aus Ziegen- und
-- Schafsmilch)
50-100GrammRahmstreichkäse
EtwasSalz
1PriseZucker
2-3Blütenstände Lavendel; die abgezupften Blüten
-- oder
1/4Teel.Getrocknete Lavendelblüten
1/2Zitrone; die Schale
1/2Teel.Rote Pfefferkörner

Quelle

nach Eva Maria Lipp: Richtig gute Aufstriche,
Löwenzahn Verlag; ganz leicht abgeändert
Erfasst *RK* 29.05.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Frischkäse mit Rahmstreichkäse sowie Salz und Zucker gut verrühren.

Rote Pfefferkörner mit einem Messer hacken oder zerdrücken oder im Mörser zerdrücken. Lavendelblüten abzupfen, Zitronenschale reiben oder mit dem Zestenreißer abhobeln. Bis auf einen kleinen Rest alles zum Aufstrich geben und gut vermengen. Nochmal abschmecken, evtl. Salz zufügen.

Mit dem Rest der Gewürze bestreuen und anrichten.

Dazu passt laut Buch ein leicht gesüßtes Gebäck oder auch ein normales fränkisches Landbrot, mit dem ich den Aufstrich gegessen habe.

Tipp: Wer kein so großer Lavendelfan ist, nimmt am Anfang lieber weniger und gibt bei Bedarf mehr dazu, bis es schmeckt.
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Richtig gute Aufstriche, und "die besten Rezepte zum Selbermachen" ist der Untertitel. Das Vorwort der Autorin weist darauf hin, dass Aufstriche keine billigen Sattmacher sind, sondern vielfältige Köstlichkeiten, regional, saisonal. Ich selbst habe im letzten Jahr auch viel zu dem Thema gelernt und ausprobiert. Wenn man die vegane Ernährung testet, fallen die bequemen Wurst- und Käsebeläge auf Brot aus, und Brot mag ich. Also hieß es für mich auch, mehr zu experimentieren als ich es eh schon tue. Da kam mir dieses Buch gerade recht.

90 Aufstriche, beliebte Klassiker und viele neue Ideen sind enthalten. Es gibt eine schön bebilderte Einleitung, die Grundzüge aufzeigt. Milchprodukte oder Gemüse als Basis, auch Fleisch, Getreide oder Obst. Schön bebilderte und praktikable Tipps zu grundlegendem, z.B. wie man Speck auslässt, Tomaten oder Haselnüsse schält, sind ja nicht jedem bekannt. Ideen zum Anrichten und Tipps für die Dekoration schließen sich an, gefolgt von einer kleinen Gerätekunde und Informationen zu Haltbarkeit und Lagerung. Also gut fundiert, recherchiert und umfassend.

Buch Eva Maria Lipp: Richtig gute Aufstriche

Die Rezepte sind in fünf Kategorien eingeteilt: Klassiker, kreative, elitäre, vegetarische und vegane sowie süße und süß-pikante Aufstriche. Ein alphabetisches Rezept- und Zutatenregister runden das Buch ab. Und auch wichtig, ein Glossar, das auch dem deutschen Leser weiterhilft, österreichische Begriffe zu übersetzen. Mascarino ist Mascarpone, das wusste ich noch nicht...

Vegan sind beispielsweise eine Erbsencreme und ein Linsenaufstrich, als elitär gilt Wildpastete mit Vogelbeere, es gibt einen scharf-süßen Mohn-Kirsch-Aufstrich, klasse schmeckt auch der bunte Kartoffelaufstrich, um den Bergkäseaufstrich mit Schabzigerklee auszuprobieren fehlt mir letzterer, als Klassiker findet man Liptauer, Grammelschmalz, Räucherforellen- oder Kernölaufstrich. Also eine schöne Bandbreite an Rezepten und meist mit Zutaten, die man bekommen kann.

Das Buch ist schön gemacht, man nimmt es gerne in die Hand. Gebunden, schwer, modern, mit appetitanregenden Fotos, die Lust aufs Ausprobieren machen. Was fehlt ist ein Lesebändchen, aber bei der großen Anzahl an Rezepten, die ich gerne nachmachen und daher markieren würde, eignet sich ein 50er Block Post-its eh besser... ;-)

Viele Rezepte gehen schnell, andere sind aufwändig, bei manchen hat man die Zutaten im Haus (so wie bei diesem), bei anderen muss man erst einkaufen gehen. Aber das lohnt. Mir gefällt das Buch sehr gut, die Kreativität der Autorin ist beeindruckend und hat mir eine Menge neue Ideen und eine lange Nachkochliste beschert. Absolut zu empfehlen!

Mir ist aufgefallen, dass ich bereits einige Aufstriche auf dem Blog habe - süß und herzhaft. Also gibt's eine neue Kategorie. Die alten werde ich nach und nach ergänzen.

Sonntag, 17. Mai 2015

Rhabarber-Schmandkuchen

Vor einer Woche gab's bei mir ein schnelles Rezept, das sich auch für den heutigen Sonntag eignet für alle, die spontan sind und zufällig Blätterteig im Kühlschrank und Rhabarber im Garten haben!

Angelacht hat es mich im Buch Mara´s Sweet Goodies von Mara, die seit 2013 ihr Blog Life Is Full Of Goodies vor allem mit Süßem füllt. Sie backt mit Leidenschaft und ihre Kreationen sehen immer zum Anbeißen aus. Seit kurzem gibt's das Buch zum Blog und viele haben bereits daraus nachgebacken und darüber geschrieben.

Rhabarber-Schmandkuchen, Schneller Rhabarberkuchen, Rhabarber-Schmandkuchen nach Mara´s Sweet Goodies

Mich hat wie gesagt dieser Rhabarber Schmandkuchen angelacht, der sich beim Blättern im Buch irgendwie immer selber aufgeschlagen hat und so blieb. Ein Zeichen... "Ratz fatz gemacht, supercremig und verdammt köstlich" steht über dem Rezept. Das klingt ja schon mal verlockend.

Mara's Sweet Goodies, Hoffmann Verlag, Rezension Mara's Sweet Goodies

Ein schneller Kuchen ohne viel Aufwand also, das war für letzten Sonntag perfekt! Also habe ich am Vortag Blätterteig und die anderen Zutaten besorgt und am Sonntag frisch im Garten zwei schöne Stangen Rhabarber geerntet.

Zubereitung Rhabarber-Schmandkuchen