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Sonntag, 10. Mai 2015

Quiche mit grünem Spargel und Pellkartoffeln

Quiche mit grünem Spargel und Pellkartoffeln

Ja, mich gibt es noch. Ich habe gerade völlig entsetzt festgestellt, dass mein letzter Blogeintrag schon fast ein Jahr her ist. Seltsam, denn gegessen wird hier nach wie vor. Auch wenn in letzer Zeit zugegegebenermaßen öfter Mal der Lieferdienst klingelt. Das Kind mag sowieso nicht mitessen, wenn es nicht gerade Pizza gibt.

Wir haben uns am Freitag wegen Krankheit und Kita-Streik und überhaupt einen freien Tag und deutschen grünen Spargel gegönnt. Die Inspiration für diese Quiche stammt aus der "Baby und Familie", die mein Freund neulich aus der Apotheke mitgebracht hat. Soweit ist es schon... :) Ich habe das Rezept allerdings ein bisschen an den Kühlschrankinhalt angepasst, war aber ziemlich zufrieden damit. Im Originalrezept war noch Crème fraîche in der Füllung. Die hätte sicher noch ein bisschen Frische in die Quiche gebracht, war aber leider nicht im Vorrat.

Aber mit Salat und Essig-Öl-Dressing dazu waren wir auch so alle hinterher pappsatt und zufrieden.

Für 3 verfressene Personen als Hauptgericht:
(Laut Zeitschrift sollen das mit weniger Kartoffeln 8-10 Portionen sein. Öhm...)

Für den Boden:
150g Mehl 
60g kalte Butter 
4-5 EL kaltes Wasser 
Salz 

Für den Belag:
500g grünen Spargel 
500g Kartoffeln 
3 Eier 
150g Schlagsahne
150g würzigen Käse (gerieben) 
3 EL gemischte Kräuter
Salz
Pfeffer
Muskat

Die Kartoffeln mit Schale weich kochen.

In dieser Zeit den Teig für den Boden kneten, dünn ausrollen und in einer gefetteten Spring- oder Tarteform auslegen. Dabei einen Rand hochziehen. Die Form mit Teig in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. In einer Metallform reichen dafür auch mal 20 Minuten.

Spargel abspülen, die unteren Enden ggf. etwas schälen und die Stangen in etwa 3cm lange Stücke schneiden. Die Stücke 2-3 Minuten vorgaren. Ein Dampfgareinsatz ist dafür ganz praktisch. Danach abkühlen lassen.

Die Kartoffeln schälen, zerstampfen. Dann ausdampfen und etwas auskühlen lassen.

Kartoffeln mit den restlichen Zutaten verrühren und abschmecken. Zuletzt den Spargel unterheben und die Masse in die Tarte-Form füllen.

Bei 180° Ober- und Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen.

Sonntag, 22. September 2013

Zwetschgenmus (die Zweite)

Fruchtiges Pflaumenmus

Seit letztem Jahr bin ich großer Freund von selbstgemachtem Pflaumenmus. Wenn ich an deutschen Pflaumen jedweder Art im Sonderangebot vorbeigehe, kann ich kaum anders, ich muss einfach zuschlagen. Dieses Mal gab es hier süße, vollreife Zwetschgen, die ich gleich weiterverarbeitet habe. Die Gewürze habe ich zum letzten Mal variiert. Ich kann euch nicht sagen, welches Mus leckerer war. Vom letzten Jahr ist kein Pflaumenmus zum direkten Vergleich mehr da. :)

Für ca. 4 Gläser:
2 kg Zwetschgen (entsteint und halbiert)
8 Zwetschgenkerne
200g brauner Zucker
10 Kardamomkapseln
2 Zimtstangen
2 Vanilleschoten
4 Nelke
1 walnussgroßes Stück Ingwer in groben Stücken
Saft von 2 Zitronen

Die Zwetschgen mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermischen und eine halbe Stunde ziehen lassen.

Die Vanilleschoten auskratzen, und das Mark zu den Zwetschgen geben. Die Schoten könnt ihr ebenfalls mitkochen, oder daraus Vanillezucker machen. Ganz wie ihr mögt.

Die Gewürze und Zwetschgenkerne in ein Säckchen oder ein Tee-Ei packen. Wenn ihr nichts dergleichen habt, könnt ihr die Gewürze auch direkt mitkochen, ihr müsst sie dann nur später wieder einzeln heraus fischen.

Die Zwetschgen sollten sich inzwischen ordentlich verflüssigt haben. Die Gewürze jetzt zu den Zwetschgen geben und alles aufkochen. Bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde köcheln lassen. Regelmäßig rühren nicht vergessen, vor allem gegen Ende, wenn das Mus eindickt.

Wenn das Pflaumenmus (für euren persönlichen Geschmack) dick genug ist, könnt ihr es in sterilisierte Gläser einfüllen. Wollt ihr das Pflaumenmus länger aufheben, solltet ihr die Gläser noch zusätzlich einkochen. Oder ihr esst eben doch einfach alles gleich auf.

Sonntag, 17. März 2013

Was für ein Käse...



Mal wieder ein Experiment. Ich stolpere oft über Rezepte, die ich einfach ausprobieren muss, weil sie sooo schräg klingen. So auch dieses hier bei Twoodledrum. Ohne es auszuprobieren mag man einfach nicht glauben, dass es funktionieren kann. Nüsse, die wie Ziegen-Käse schmecken? Unglaublich! Schreit nach einem Selbstversuch.

Ich hab das Rezept ein bisschen abgewandelt, vor allem ich keine Mandeln im Haus hatte. Dennoch dieselbe Erkenntnis: Es schmeckt wirklich ziemlich ähnlich wie Feta. Auf jeden Fall ziemlich gut.


Wir haben den Käse noch warm zu einem Salat gegessen. Es gibt aber sicher noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten. Auch ungebacken schmeckt die Cashewcreme ausgezeichnet.


Für 2 Personen:
150g Cashew-Nüsse, natur
2 EL Olivenöl
1 EL Tahin
1 Zehe Knoblauch
1 TL Salz
50ml Zitronensaft
ca. 50ml Wasser

Die Cashew-Nüsse 24 Stunden in Wasser einweichen.

Die Zutaten fein pürieren. Dabei jedoch nur so viel Wasser hinzugeben, wie unbedingt nötig ist, um die Nüsse zu pürieren. Die Flüssigkeit muss schließlich später wieder raus.

Ein Sieb mit einem Käsetuch oder Küchentuch auslegen und die Cashewmasse hineingeben. Die Flüssigkeit herausdrücken und den "Käse"bruch über mehrere Stunden abtropfen lassen.

Von Küchenrolle würde ich übrigens abraten. Auspressen kann man die Käsemasse darin nämlich nur schwer.

Den "Käse" aus dem Tuch nehmen und auf ein Backblech legen. Für 45 Minuten bei 150° Umluft backen, bis er goldbraun ist.

Sonntag, 20. Januar 2013

Der weltbeste Hefezopf

Der weltbeste Hefezopf

Ihr erinnert Euch an die Geschichte von der verkokelten Neujahrsbrezel?
Dieses Mal gab es den Teig in Form eines Zopfes und gänzlich unverbrannt. Und sooo lecker. Den Anschnitt haben wir noch lauwarm mit Lemon Curd probiert. Zum Dahinschmelzen!

Wenn ihr jetzt anfangt, ist der Zopf bis zur Kaffeezeit fertig. ;) Unseren Zopf habe ich glücklicherweise schon gestern gebacken. Den gibt es jetzt zum Frühstück. Mahlzeit!

Hefezopf mit Lemon Curd


Für 1 großen Zopf:
500g Weizenmehl (bei mir war es eine Mischung aus 440 und 550)
300ml lauwarme (Hafer-/Hafer-Soja-) Milch 
80g (Vanille-) Zucker
80g zimmerwarme Margarine oder Butter
1 TL Salz  
20g Frischhefe

Die Margarine mit dem Mehl verkneten, bis sie sich komplett mit dem Mehl verbunden hat.

Eine Kuhle ins Mehl drücken und die Hefe hineinbröseln. Den Zucker und das Salz dazugeben und mit der lauwarmen Milch aufgießen. Mit etwas Mehl bestäuben und 10 Minuten gehen lassen.

Den Teig ausgiebig kneten bis er schön homogen und fluffig ist und kaum noch klebt. Das kann durchaus 5-10 Minuten dauern.

Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Danach den Teig noch einmal durchkneten und dann zu einem Zopf flechten. Anleitungen für verschiedene Flechttechniken findet man im Internet.

Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, mit etwas Milch bestreichen und eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Teig dann für 25 Minuten backen.

Freitag, 23. November 2012

Möhrenrisotto

Möhrenrisotto

Nach einem wirklich erholsamen Kurztrip nach Thüringen gab es heute das, was der Kühlschrank noch hergab. Der Kürbis, den wir auf dem Erfurter Domplatz fürs heutige Essen gekauft hatten, war leider von innen vergammelt. Oh. :(

Ich hatte glücklicherweise noch eine orangefarbene Alternative im Kühlschrank. Geht auch. :)

Für 2 Personen:
200g Möhren
200g Risottoreis
100g Parmesan
1 Schalotte
1 kleine Zehe frischen Knoblauch
3 Kapseln Kardamom
etwa 600ml heiße Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
etwas gehackte Petersilie

Die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln. Die Möhren in Scheiben schneiden. Den Parmesan reiben.

Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Schalotte und die Möhren darin anschwitzen.

Sobald die Zwiebeln glasig sind auch den Reis in den Topf geben und kurz mit anbraten.

Nach etwa einer Minute mit einer Kelle Gemüsebrühe ablöschen. Kardamomkapseln anstoßen und zum Risotto geben.

Das Risotto bei niedriger Hitze und unter regelmäßigem Rühren garen. Nach und nach die Brühe hinzugeben und immer fleißig weiterrühren.

Sobald der Reis gar - aber noch al dente! - den Großteil des Parmesans unter das Risotto heben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit dem übrigen Parmesan und etwas gehackter Petersilie servieren.



Sonntag, 24. Juni 2012

Sommerliches Gemüsegratin

Sommerliches Gemüsegratin

Das Rezept stammt im Original eigentlich aus dem Kochbuch "Vegetarisch! Das Goldene von GU". Man findet es aber auch im Online-Angebot von GU. Interessanter Fakt: dort wird das Gratin als Beilage zu Lammkoteletts empfohlen. Nicht ganz so vegetarisch. Aber so wird mir immerhin Eines klar: Wenn das Gratin nur Beilage sein soll, haut die ursprüngliche Mengenangabe für 4 Personen vielleicht besser hin.

Wir haben das Gratin jedenfalls zu zweit restlos aufgefuttert. Zugegebenermaßen aber auch, weil es wirklich lecker war.

Für 2 Personen als Hauptgericht:
500g Kartoffeln
600g Zucchini
500g Tomaten
150g Feta 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
6 schwarze Oliven
200ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Eine Auflaufform (etwa 27cm x 18cm) mit Olivenöl einfetten.

Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd in eine Auflaufform schichten.

Den Knoblauch in Stücke schneiden und diese in die Ritzen zwischen dem Gemüse stecken.

Die Kräuter fein hacken und zusammen mit etwas Salz und Pfeffer über dem Gemüse verteilen.

Mit 200ml Gemüsebrühe aufgießen und den Auflauf für insgesamt 70 Minuten bei 180°C Unter- und Oberhitze im Ofen garen.

30 Minuten vor Ende der der Garzeit die gehackten Oliven und den zerbröselten Feta über dem Gratin verteilen und alles zu Ende backen.

Samstag, 24. März 2012

Wirsing-Lasagne

Wirsing-Lasagne

Heute ein Rezept zum Ausläuten der Kohlsaison. Beim letzten Großeinkauf hatte ich vor dem Gemüseregal plötzlich eine Rezept-Eingebung: Wirsing-Lasagne! Was in meinem Kopf schon wirklich lecker klang, war in echt noch viel besser. Die Wirsing-Lasagne wird also sicher noch mal nachgekocht.

Weil ich den klassischen Wirsingmatsch mit Mehlschwitze eigentlich nicht so wirklich mag, und mir gar nicht sicher war, ob das jetzt eigentlich am Wirsing selbst oder doch eher an der Zubereitung liegt, bin ich froh, nun doch sagen zu können: Wirsing ist tatsächlich lecker!

Für 2 (hungrige) Personen:
250g Wirsing
200g Lasagneplatten
400g Pizzatomaten
1 kleine Zwiebel in Würfeln
1 Zehe Knoblauch, gehackt
2 EL fein geschnittener Knollen-Sellerie
(2 EL fein geschnittene/gehobelte Kartotten)
100ml Rotwein
100ml Gemüsebrühe
2-3 TL Tomatenmark
25g Parmesan
1 TL Thymian
1 EL Olivenöl
Zucker
Salz
Pfeffer
Muskat
Chili
100g geriebenen Käse


Die Zwiebel zusammen mit dem Tomatenmark in etwas Olivenöl anbraten.

Nach 2-3 Minuten den Knoblauch und den Sellerie (und die Karotten, wenn man denn welche da gehabt hätte...) dazugeben und weiter anbraten, bis das Tomatenmark am Topfboden leicht zu bräunen beginnt.

Dann mit den Pizzatomaten, Gemüsebrühe und Rotwein ablöschen. Den Thymian dazugeben und die Tomatensoße etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Den Wirsing in einzelne Blätter zerteilen und gut waschen. Den dicken Strunk in der Blattmitte herausschneiden. Die Wirsing-Blätter 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, dann in sehr kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen, sobald sie ausgekühlt sind.

Die Tomatensoße mit Zucker, Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss und Chili abschmecken. Die Soße für eine Lasagne sollte auf keinen Fall zu lasch abgeschmeckt werden, da die Nudeln selbst nicht mehr extra gesalzen oder gewürzt werden. Die Soße verträgt daher schon ein bisschen "Wumms"!

Der Boden einer Auflaufform wird nun zuerst mit Tomatensoße bedeckt. Darauf wird zuerst eine Schicht Lasagneplatten, dann eine Schicht aus Wirsingblättern verteilt. Dann folgt wieder Tomatensoße und so weiter und so weiter.

Ein der mittleren Schichten habe ich zusätzlich mit etwas Parmesan bestreut. Bechamélsoße würde sicher auch gut zur Wirsing-Lasagne passen, aber mit Rücksicht auf unseren immer noch vorhandenen Winterspeck, habe ich die heute einfach mal weggelassen. Das Ergebnis ist trotzdem super lecker!

Ganz zuoberst der Lasagne sollte Tomatensoße, über der dann noch der Reibekäse verteilt wird.

Die Lasagne muss nun für 45 Minuten bei 180° C Unter- und Oberhitze backen.

Sonntag, 19. Februar 2012

Apfelmus-Knusper-Kuchen

Apfelmus-Knusper-Kuchen

Ich habe schon vor längerer Zeit eine Springform aus der Auflösung eines Singlehaushalts übernommen. Als kleines Dankeschön versprach ich dem Vorbesitzer einen Kuchen. Da wusste ich auch noch nicht, dass die Form nicht wirklich dicht ist. Aber versprochen ist versprochen ;)
Der Kollege, der die Backform ausgemistet hatte, wünschte sich explizit einen Apfelkuchen. Weil mich kein Rezept so richtig angelacht hat, habe ich einfach wild aus allen möglichen Rezepten zusammengeklaut. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten, die Erfinderin dieses wunderbaren Kuchens zu sein. Ich hoffe meine Arbeitskollegen freuen sich morgen über mein Mitbringsel, immerhin habe ich statt eines normalen Kuchens gleich ein ganzes Blech gebacken, damit es für ein paar Mitesser mehr reicht.

Für 1 Blech:
Für den Boden:
100 g Zucker
200 g kalte Butter
300 g Mehl
1 Ei
Eine Prise Salz
Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung:
700g Apfelmus
200ml Apfelsaft
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
evtl. 1-2 EL Zucker (ja nachdem wie süß das Apfelmus ist)
500g Äpfel

Für die Streusel: 100g Mehl
100g Butter
100g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1/2 TL Zimt

Für das Topping:
400g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnefest
1 TL Vanillezucker
50g Schokoladenraspel

Alle Zutaten für den Teig sorgfältig verkneten und zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen. Dann den Teig auf ein Backblech geben und alles für eine Stunde kalt stellen.

Die Zutaten für die Streusel zu einem Teig kneten und kalt stellen.

Den Apfelsaft mit dem Vanillepuddingpulver und bei Bedarf etwas Zucker verrühren. Den Apfelsaft zusammen mit dem Apfelmus in einem Topf aufkochen, bis die Füllung anzudicken beginnt. Dann vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Während des Auskühlens immer wieder umrühren, damit sich keine Haut auf der Oberfläche bilden kann.

Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann unter den Apfelpudding rühren.

Sobald der Pudding abgekühlt ist, kann er auf dem Boden verteilt werden. Der Backofen wird derweil auf 180° C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.

Über dem Apfelpudding werden nun noch gleichmäßig die Streusel verteilt, dann wird der ganze Kuchen für 70 Minuten gebacken.

Sobald der Kuchen nach dem Backen ausgekühlt ist, kann die Sahne zusammen mit etwas Vanillezucker und dem Sahnefest aufgeschlagen und dann über dem gesamten Kuchen verteilt werden.

Die Schokoladenraspeln werden noch als Dekoration darüber gestreut.

Samstag, 18. Februar 2012

Mangold-Quiche

Mangold-Quiche

Früher hat meine Oma manchmal Mangold gekocht, und versucht, ihn uns als Spinat unterzuschieben. Keine Ahnung wieso, ich hatte nie etwas gegen Mangold und hätte ihn sicher auch als Mangold gegessen. Selbst gekocht habe ich Mangold aber noch nie. Ehrlich gesagt, habe ich Mangold aber auch noch nie im Supermarkt gesehen. Erst jetzt im Bioladen ist mir der Mangold schon mehrfach aufgefallen, so dass ich ihn einfach mitnehmen musste.
Die Quiche war meine Mangoldpremiere. Kleiner Wehmutstropfen: Der Mürbeteigboden hatte einen Riss und die Springform ist nicht ganz dicht, so dass sich sicherlich die Hälfte der Eimasse im Backofen verteilt hat. Ups. Nächstes mal wird als doch wieder eine Extraschicht Backpapier zwischen Bodenplatte und Ring eingeklemmt.

Für 4 Portionen als Hauptgericht (1 Springform, 26cm):
Für den Teig:
250g Mehl
125g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz


Für die Füllung:
500g Mangold
1 Zwiebel in feinen Würfeln
2 Zehen Knoblauch, gehackt
100g Schinkenspeck in Würfeln
200g Feta
3 Eier
100ml Milch
Muskatnuss
Pfeffer

Alle Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In dieser Zeit kann der Mangold geputzt und in grobe Stücke geschnitten werden. Dabei den Strunk aus den Blättern herausschneiden und in Scheiben schneiden. Weiße und grüne Blattbestandteile am besten getrennt lagern, da sie später getrennt angebraten werden.

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Dann den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen und dann in die leicht gefettete Springform legen. Der Teig sollte den gesamten Boden der Springform bedecken und nach oben noch etwa 3-4 cm Rand bilden. Beim Ausrollen sollte man schnell arbeiten, damit der Teig nicht zu warm und dadurch weich wird. Der Teig sollte kalt in den Ofen kommen. Notfalls kann man die gesamte Springform mit Teig noch einmal für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit sich keine Blasen bilden. Mit Backpapier bedecken und den Teig mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. 15 Minuten blindbacken.

In dieser Zeit den Speck und die Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Die Mangold-Stiele hinzugeben. Nach 5 Minuten können auch die grünen Blätter und der Knoblauch mit in die Pfanne. Die Blätter brauchen nicht lange, sollen nur ein wenig zusammenfallen. Mit Pfeffer und Muskat würzen. Dann die Pfanne vom Herd nehmen.

In einer Schüssel den Feta zerbröseln und mit der Milch und den Eiern verrühren.

Das Gemüse wird dann in den vorgebackenen Teig gefüllt - natürlich nachdem die Blindback-Füllung entfernt wurde- und mit der Käse-Eier-Milch übergossen.

Die Quiche wird dann weitere 45 Minuten bei 180° C gebacken und am besten mit Salat serviert.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Weiße Riesenbohnen in Tomatensoße

Weiße Riesenbohnen in Tomatensoße

Am ersten wirklich "freien", d.h. unverplanten Tag, dieses Weihnachtsurlaubes war endlich mal wieder Zeit für ein etwas langwierigeres Koch-Experiment. Weil die weißen Riesenbohnen mindestens über Nacht, besser aber schon 24 Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden sollten, ist dieses Gericht nichts für eine spontane Kocheinlage. Auch die 2 Stunden, die man zum Garkochen der Bohnen benötigt, sollte man einplanen. Aber dann schmeckt es wie ein kleines bisschen Urlaub.

Für 2 Portionen (Hauptgericht):
250g getrocknete weiße Riesenbohnen
100g Tomatenmark
500ml Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 TL Paprika edelsüß
1 El gehackte Petersilie
Salz
Zucker
Pfeffer


Die Bohnen schon am Vortag in kaltem Wasser quellen lassen.

Das Wasser danach abgießen. Die Bohnen gut abspülen und mit etwa der dreifachen Menge Wasser zum Kochen bringen. Die Bohnen bei mittlerer Hitze 1 1/2 bis 2 Stunden gar kochen. Dabei das Wasser auf keinen Fall salzen, sonst werden die Bohnen nicht weich!

Die Bohnen nach Ablauf der Garzeit abgießen und beiseite stellen.

Eine große Zwiebel würfeln.

In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann das Tomatenmark und den Knoblauch hinzugeben und alles kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und mit den Gewürzen abschmecken.

Die weißen Bohnen in die Tomatensoße geben und weitere 10 Minuten darin köcheln lassen.
Gegebenenfalls noch einmal nachwürzen.

Lauwarm mit Tzatziki und Fladenbrot servieren.

Samstag, 17. September 2011

Dämpkraut



Weißkraut die Zweite.

Heute gab es ein Gericht meiner Kindheit. Bei uns zu Hause hieß der geschmorte Weißkohl immer "Dämpkraut", im Rest von Deutschland kann man wohl mit dem Begriff "Bayrischkraut" mehr anfangen. Wenn ich mir so die Rezepte anschaue, müsste das so ziemlich dasselbe sein.

Zum Dämpkraut gab es bei uns zu Hause immer Kartoffelpüree und Rindswurst. Weil es hier leider keine Rindswurst gibt, müssen alternativ andere würzige geräucherte Würste herhalten. Heute waren es kleine Schinkenknacker. Das geht auch, ist aber eben nicht so gut, wie das Original. Auf jeden Fall aber besser als Wiener Würstchen!

Für 3-4 Portionen:

1kg Weißkohl
1 Zwiebel
1 kleiner Apfel
2 EL Apfelessig
100ml Wasser
1 EL Öl
Salz
ggf. etwas Zucker


Den Weißkohl hobeln oder in Streifen schneiden. Den Apfel und die Zwiebel schälen und in Stücke schneiden.

Alles in etwas Öl in einem großen Topf und unter Rühren farblos anbraten. Nach etwas 5 Minuten das Kraut mit Essig und Wasser ablöschen und leicht salzen. Bei geschlossenem Deckel und geringer Hitze mindestens 45 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich umrühren.

10 Minuten vor dem Servieren die Würstchen mehrfach einstechen und dann im Kraut liegend erhitzen.

Sollte das Kraut zu sauer sein, mit etwas Zucker abmildern.

Freitag, 16. September 2011

Krautnudeln



Als Wessi gibt es im Osten einige kulinarische Highlights zu entdecken. Von Krautnudeln hatte ich bis zu meinem Umzug nach Dresden noch nie etwas gehört. Und ehrlich gesagt klang das, was mir die Kollegen als Mittagessen verkaufen wollten, auch nicht wirklich lecker. Zum Glück habe ich probiert und gemerkt, wie toll Weißkraut zu Nudeln schmecken kann.

Dieselben Kollegen, die mich vor 4 Jahren auf den Geschmack gebracht haben, haben gestern wieder einmal Krautnudeln gekocht. Leider ohne mich, da ich inzwischen in einem anderen Raum sitze und mit meinen "neuen" Zimmernachbarn zu Mittag esse. Weil ich so Lust auf dieses leckere Gericht hatte, meine jetzigen Kochrunde aber irgendwie keine Krautnudeln mag, gab's heute eben zu Hause Krautnudeln.

Krautnudeln gibt es in verschiedenen Varianten: Ganz ohne Tier, mit gebratener Fleischwurst/Salami oder eben angebratenem Hackfleisch. Auch das "Topping" kann man ganz nach Geschmack variieren. Auf geriebenen Käse konnten sich immer alle am Tisch einigen. Ketchup oder Maggi hingegen ist wohl eindeutig Geschmackssache.

Auch wenn ich das Rezept jetzt als aufwändig getaggt habe: Wirklich kompliziert ist es nicht, es dauert nur einfach ziemlich lange, bis das Kraut weich ist.

Für 2 sehr große Portionen:

500g Weißkohl
200g gemischtes Hackfleisch
250g Bandnudeln
1 EL Butter
1 Zwiebel
etwas Öl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
wenn man mag: Kümmel, der Bauch dankt es vermutlich ;)
geriebenen Käse
Maggi oder Ketchup


Das Weißkraut in etwa fingerdicke Streifen schneiden. Den Strunk und sehr dicke Blattstiele wegschneiden. Die Zwiebel würfeln.

Alles zusammen in einer großen Pfanne mit etwas Butter unter Rühren goldbraun anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Klassisch gehört Kümmel an die Krautnudeln. Wer - so wie ich - kein Kümmelfreund ist, lässt ihn einfach weg.

Nach etwa 10 Minuten die Hitze reduzieren und einen Deckel auf die Pfanne geben. Unter gelegentlichem Rühren etwa 20-30 weitere Minuten garen lassen, bis auch die dickeren Stücke gar sind.

In der Zwischenzeit das Hackfleisch in einer zweiten Pfanne mit etwas Öl anbraten und ebenfalls würzen.

Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen und die Nudeln kochen.

Die Nudeln abgießen und mit dem Fleisch und dem Kraut vermischen. Gegebenenfalls noch einmal nachwürze und mit geriebenem Käse servieren.

Mittwoch, 7. September 2011

Zucchini mit Champignon-Polenta



Wenn ich im Sommer (oder auch noch jetzt im Frühherbst) einkaufen gehe, überkommt mich beim Anblick des ganzen frischen Gemüses öfter mal der Kaufrausch. So passiert es immer wieder, dass ich jede Menge Gemüse im Kühlschrank habe, ohne zu wissen, was genau ich eigentlich damit anstellen möchte.

Heute Abend habe ich in Form dieser gefüllten Zucchini eine gute Verwendung für Zucchini, Tomaten und Champignons gefunden. Eine Gurke und noch mehr Tomaten haben es als Salat auch noch auf unsere Teller geschafft.

Auf Basis des aktuellen Kühlschrankinhalts wage ich die Prophezeiung, dass es in den kommenden Tagen noch einmal Zucchini geben wird. Und Tomate. Und Gurke. Und Kürbis! :)

Für 3 Portionen:

500ml Gemüsebrühe
100g Polenta
100g Champignons
2 Tomaten
1 Zweig Rosmarin
1 Zwiebel
30g Parmesan
50g Emmentaler
3 mittelgroße Zucchini (je etwa 200g)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Chili
Petersilie für die Deko


Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Polenta unter Rühren einrieseln lassen und kurz aufkochen. Dann vom Herd nehmen und etwa 20 Minuten ausquellen lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit die Zucchini putzen und das Kerngehäuse mit einem Löffel herauskratzen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, die ausgehöhlten Zucchini hineinlegen und salzen und pfeffern.

Pilze putzen und klein schneiden. Eine Zwiebel fein hacken. Beides in etwas Öl anbraten. Vom Herd nehmen, sobald alles Farbe genommen hat.

Die Tomate ebenfalls klein schneiden. Dabei das Kerngehäuse entfernen.

Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Den Rosmarin fein hacken, den Parmesan klein schneiden und zusammen mit Tomatenwürfeln, Zwiebeln und Pilzen unter die fertige Polenta heben. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Die Polenta in die Zucchinihälften füllen und mit geriebenem Emmentaler bestreuen.

Für 20 Minuten im Ofen gratinieren und mit Salat servieren.

Dienstag, 23. August 2011

Grünkern-Cheeseburger



Zum Start in den Mini-Sommerurlaub gab es heute Abend leckere Grünkernburger. Man muss sich ja was gönnen, wenn der letzte Arbeitstag endlich geschafft ist. :)

Die Grünkernbratlinge waren eine mit Möhren, Ei und Zwiebel gepimpte Fertigmischung, dazu ganz wenig Senf, ein bisschen Mayo, ein paar Blättern Eisbergsalat, Tomate (frisch vom Balkon), ein paar Scheibchen Salatgurke, eine Scheibe Schmelzkäse und Ketchup.

Lecker lecker lecker!

Sonntag, 14. August 2011

Buchteln mit Zwetschgenmus



Das Rezept für die Buchteln stammt einmal mehr von Gourmandises Vegétariennes. Anders als bei ihr bestand meine Füllung aber aus selbstgemachtem Zwetschgenmus, das ich am Freitag und Samstag gekocht habe.

Dazu gab's selbstgemachte Vanillesauce. Lecker!

Etwa 3 Gläser Zwetschgenmus à 400ml:

2,3 kg entsteinte Zwetschgen
100g braunen Zucker
100g weißen Zucker
50ml Rotwein
Vanillemark
geriebenen Ingwer
Muskatnuss
Zimt


Aufsetzen und über mehrere Stunden (bei mir waren es vier Stunden mit einer Unterbrechung über Nacht, mein Freund wollte früher ins Bett als geplant) bei geringer Hitze köcheln lassen.

Die Gläser und Deckel mit kochend heißem Wasser ausspülen und bis zum Rand mit dem heißen Pflaumenmus befüllen. Zuschrauben und auskühlen lassen.

Sonntag, 7. August 2011

Gemüse-Chili



Meine Abwandlung eines Chili sin Carne mit ganz viel frischem Gemüse. In ein Chili - auch in ein Chili mit Fleisch! - gehört für mich mehr Gemüse als nur Bohnen und Mais. Möhren und Paprika auf jeden Fall. Zucchini am besten auch noch. So schmeckt ein Chili mir erst richtig gut. Da ich mit meiner Meinung, es handle sich bei diesem Gericht dann immer noch um ein Chili sin/con Carne, schon oft alleine dastand, behaupte ich besser erst gar nicht, dass dies ein Rezept für Chili sin Carne sei. Davon, dass es wirklich gut schmeckt, davon konnte ich aber bislang noch jeden überzeugen.

Schmeckt auch gewärmt super!

4 Portionen:

100g Sojaschnetzel
300ml Gemüsebrühe
250g Möhren
400g Zucchini
1 rote Zwiebel
2 Paprika
1 Zehe Knoblauch
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose geschälte Tomaten
500ml passierte Tomaten
1 rote Pepperonischote
3 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
2 TL Cumin
1 Lorbeerblatt
1 TL gehackten Thymian (frisch)
1 TL gehackten Oregano (frisch)
Pfeffer
Salz


Die Sojaschnetzel in der Gemüsbrühe aufkochen und dann 10 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit das Gemüse würfeln.

Die Sojaschnetzel etwas ausdrücken und mit Zwiebeln, Möhren und Tomatenmark in Olivenöl scharf anbraten. Das frische Gemüse und den Knoblauch hinzugeben und ebenfalls kurz anbraten.

Das Gemüse mit den passierten und den in der Dose bereits grob zerkleinerten geschälten Tomaten ablöschen. Mais und Kidneybohnen hinzugeben.

Das Chili aufkochen lassen.

Gewürze und fein geschnittene Pepperoni unterrühren. Dabei aufpassen: je länger die Pepperoni mitkocht, desto mehr verteilt sich die Schärfe. Wer nicht so gerne scharf isst, sollte lieber erst kurz vor dem Servieren die Pepperoni nach und nach hinzugeben.

Dann etwa eine 3/4 Stunde bei geringer Hitze köcheln lassen.

Samstag, 30. Juli 2011

Schokoladenstäbchen



Wir sind heute Morgen einkaufen gefahren. Weil ich seit Wochen auf der Suche nach Büffelmozzarella bin - bislang erfolglos - sind wir heute sogar ins von uns ungeliebte Kaufland gefahren. Leider wurden wir auch heute nicht fündig. Ein Preisschild hing zwar am Kühlregal, im Regal selbst war aber nur gähnende Leere. Da waren wohl einige Einkäufer schneller als wir. Ahhh, sowas Ärgerliches!

Da bei strömendem Regen ein Anti-Frust-Spaziergang nicht besonders viel Spaß macht, habe ich mich stattdessen in der Küche abreagiert und nach einer Idee aus dem Kleinen Kuriositätenladen Salzstangen mit Schokolade überzogen.

Nach 1 1/2 Stunden war der Frust über den missglückten Shopping-Tag dann verflogen und ich hab jetzt ein paar leckere Knabbereien im Schrank.

Für etwa ein Blech selbstgemachte Mikado-Stangen:
100g Zartbitter-Kuvertüre
50g Salzstangen
Kokosflocken
Chili
oder andere Deko nach Wunsch


Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Salzstangen einzeln hineintauchen oder löffelweise mit der flüssigen Schokolade übergießen, so dass nur ein fingerbreiter "Griff" frei bleibt. Die überschüssige Schokolade jeweils abklopfen und die Stangen auf Backpapier zum Trocknen auslegen.

Nach Wunsch mit Gewürzen oder Dekoration bestreuen und trocknen lassen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Pasta with Roasted Red Pepper Sauce



Ok, ich bin ein klassischer Mitläufer. Nachdem ich hier und gefühlt auch sonst überall davon gelesen hatte, musste ich die sagenumwobene Roasted Red Pepper Sauce von Ree Drummond auch nachkochen.

Geschmeckt hat die Sauce richtig gut, aber... Ja es kommt ein aber, sogar mehrere:
  • es ist wirklich aufwändig und damit wirklich nichts für den schnellen Hunger
  • vielleicht sollte man doch damit warten, bis man eine offene Flamme zum Rösten der Paprika zur Verfügung hat. Bei mir im Backofen dauerte es unter dem Grill selbst bei voller Hitze eine gefühlte Ewigkeit, bis die Paprika auch nur annähernd schwarz wurden
  • mein Backofen sieht aus, als wäre eine Bombe darin explodiert, dabei waren es nur 2 Paprikas...
  • man verbrennt sich wirklich schnell die Finger, wenn die blöde Haut nicht von den Paprikas abgehen will *autsch*

Prinzipiell spricht aber dennoch nichts Grundsätzliches dagegen, das Experiment mit der roten Paprika-Soße noch einmal zu wiederholen. Vielleicht nehme ich das nächste Mal aber auch einfach Ajvar, anstatt die Paprika selbst zu rösten. ;)

Donnerstag, 14. Juli 2011

Seitan-Nuggets mit Pommes Frites



Es gab diese Woche für mich eine doppelte Premiere: Bis vorgestern hatte ich noch nie Seitan gegessen, geschweige denn selber zubereitet. Wenn ich zufällig über Rezepte gestolpert bin, fand ich diese zwar interessant, aber es klang doch irgendwie zu abgedreht und nach zu viel Sauerei, um es mal eben so zwischendurch auszuprobieren.

Am Dienstag hat es mich dann aber gepackt, ich hatte ein einfaches Rezept, ich hatte Zeit und Lust auf Gepansche. Außerdem konnte mir die Küchenmaschine etwas Knet-Arbeit abnehmen. Das Ergebnis: die Konsistenz des Seitans war ein bisschen wabbelig, aber ansonsten für den ersten Versuch echt überzeugend.

Samstag, 9. Juli 2011

Sommer-Lasagne



Vorgestern waren wir mit Freunden abends im Biergarten und einer von ihnen bestellte sich eine Gemüselasagne mit Schinken, in die sich mein Freund umgehend verguckte. Ich habe ihm also versprochen, am Wochenende etwas Ähnliches zu kochen. Nun gut, der Schinken wurde zu Hackfleisch, und auch sonst war alles irgendwie anders. Aber guuut war's trotzdem!