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Freitag, 4. Oktober 2013

Fruchtige Kürbis-Apfel-Suppe

Fruchtige Kürbis-Apfel-Suppe

Auch hier hält mit der ersten Kürbissuppe der Saison langsam der Herbst Einzug. Dieses Mal wurde die Suppe mit Apfelmus aufgemotzt. Kürbissuppe ist immer wieder ein dankbares Gericht für Experimente. Das Foto täuscht übrigens ein wenig, die Suppe ist frisch gekocht deutlich flüssiger. Das Bild zeigt die aufgewärmte Suppe, die es bei uns am nächsten Tag zum Mittagessen gab.

Wenn ihr euch ein bisschen wundert, weshalb es hier in letzter Zeit etwas ruhiger zugeht, hat das einen Grund. Hier passiert in den letzten Monaten so Einiges, das mich  in Beschlag nimmt und vom kreativen Kochen abhält. Im kommenden Jahr wird sich mein Fokus nämlich möglicherweise ein wenig in Richtung Babybrei verschieben (und damit schließt sich der Kreis zur breiigen Aufwärmsuppe. :) ). Wir sind erst vor Kurzem in eine größere, familientaugliche Wohnung umgezogen und aktuell gibt es dort immer noch etwas zu tun. Gekocht wird zwar natürlich trotzdem, aber eben vor allem Dinge aus dem Standardrepertoire. Und auch gebastelt und gehandwerkt wird seit Langem mal wieder. Aktuell stricke ich fleißig an einer Babydecke. Auch die wird ihren Weg sicher noch in den Blog finden. Demnächst...

Jetzt aber erst mal zurück zur Suppe.

Für 4 Portionen (als Hauptgericht):
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
300g mehlig kochende Kartoffeln
1 große Zwiebel
1l Gemüsebrühe
200g Apfelmus
1 EL Rapsöl
1 EL Kräuterfrischkäse (z.B. Bresso "Kräuter der Provence")
einige Stiele frischen Thymian
Salz
Pfeffer
Chiliflocken
nach Geschmack:
Cidre
und/oder
etwas Zucker und weißen Balsamico

Den Kürbis waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen und grob würfeln.

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl anbraten.

Kürbis und Kartoffelwürfel hinzugeben und ebenfalls anbraten, bis das Gemüse beginnt braun zu werden.

Wenn ihr mögt: Mit einem Schuss Cidre ablöschen. Ansonsten direkt mit Gemüsebrühe aufgießen. Den Thymian mitkochen.

Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind. Dann alles zusammen pürieren.

Das Apfelmus und den Frischkäse unterrühren und die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken.

Ist die Suppe noch nicht fruchtig genug (kann je nach Apfelmus vorkommen...) könnt ihr entweder die Menge an Apfelmus erhöhen, oder mit etwas weißem Balsamico und Zucker nachjustieren.

Dazu passt Weißbrot jeder Art, am besten direkt aus dem Ofen.

Sonntag, 22. September 2013

Zwetschgenmus (die Zweite)

Fruchtiges Pflaumenmus

Seit letztem Jahr bin ich großer Freund von selbstgemachtem Pflaumenmus. Wenn ich an deutschen Pflaumen jedweder Art im Sonderangebot vorbeigehe, kann ich kaum anders, ich muss einfach zuschlagen. Dieses Mal gab es hier süße, vollreife Zwetschgen, die ich gleich weiterverarbeitet habe. Die Gewürze habe ich zum letzten Mal variiert. Ich kann euch nicht sagen, welches Mus leckerer war. Vom letzten Jahr ist kein Pflaumenmus zum direkten Vergleich mehr da. :)

Für ca. 4 Gläser:
2 kg Zwetschgen (entsteint und halbiert)
8 Zwetschgenkerne
200g brauner Zucker
10 Kardamomkapseln
2 Zimtstangen
2 Vanilleschoten
4 Nelke
1 walnussgroßes Stück Ingwer in groben Stücken
Saft von 2 Zitronen

Die Zwetschgen mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermischen und eine halbe Stunde ziehen lassen.

Die Vanilleschoten auskratzen, und das Mark zu den Zwetschgen geben. Die Schoten könnt ihr ebenfalls mitkochen, oder daraus Vanillezucker machen. Ganz wie ihr mögt.

Die Gewürze und Zwetschgenkerne in ein Säckchen oder ein Tee-Ei packen. Wenn ihr nichts dergleichen habt, könnt ihr die Gewürze auch direkt mitkochen, ihr müsst sie dann nur später wieder einzeln heraus fischen.

Die Zwetschgen sollten sich inzwischen ordentlich verflüssigt haben. Die Gewürze jetzt zu den Zwetschgen geben und alles aufkochen. Bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde köcheln lassen. Regelmäßig rühren nicht vergessen, vor allem gegen Ende, wenn das Mus eindickt.

Wenn das Pflaumenmus (für euren persönlichen Geschmack) dick genug ist, könnt ihr es in sterilisierte Gläser einfüllen. Wollt ihr das Pflaumenmus länger aufheben, solltet ihr die Gläser noch zusätzlich einkochen. Oder ihr esst eben doch einfach alles gleich auf.

Sonntag, 18. November 2012

Herbstliches Ofengemüse mit Kürbis

Herbstliches Ofengemüse mit Kürbis

Mein erstes Erlebnis mit Kürbis war für mich als Jugendliche so traumatisch, dass ich Kürbisse jeder Art über Jahre hinweg gemieden habe. Auf der Einweihungsfeier unserer frisch renovierten Schule gab es am Büffet süß-sauren Kürbis. Wuah, für meinen Geschmack eines der scheußlichsten Dinge, die ich bis dato gegessen hatte. Nur unserem Musiklehrer hat es geschmeckt. Gefühlt der halbe Chor hat ihm daraufhin seinen Kürbis auf den Teller gehäuft. :)

Seit ich mich vor einigen Jahren dann doch wieder an Kürbis herangetraut habe, hat mir seltsamerweise bis jetzt jedes Kürbisgericht ausgesprochen gut geschmeckt. Auch heute bin ich wieder vollgefuttert und sehr zufrieden.

Für 2 Personen:
600g Kürbisfleisch (Butternnut)
200g Möhren
200g rote Kartoffeln
200g rote Bete (vorgekocht)
100g Feta
1 Schalotte
2 Zehen frischen Knoblauch
1 gehäufter EL grobes Salz
3 EL Olivenöl
etwas Chili
1 Zweig Rosmarin
1 TL braunen Zucker

optional 3 Scheiben rohen Schinken

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Kürbis schälen und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in dünne Spalten schneiden.

Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, Kartoffeln schälen oder gründlich waschen und in Stücke schneiden. Rote Beete würfeln.

Schalotte und den Knoblauch in kleine Stücke schneiden und mit dem übrigen Gemüse, dem Olivenöl, der Chili, den feingehackten Rosmarinnadeln und dem Salz gründlich vermischen.

Das Gemüse auf einem Backblech verteilen und mit dem Zucker bestreuen. Für insgesamt 45 Minuten backen.

Nach 20 Minuten den Feta über dem Gemüse verteilen. Wer möchte gibt kurz vor Ende der Garzeit noch den zerkleinerten Schinken hinzu.

Mit Salat servieren.

Samstag, 27. Oktober 2012

Kürbis-Möhren-Suppe

Kürbis-Möhren-Suppe

Auch wenn es draußen heute aussieht, als sei es tiefster Winter, gab es bei uns eine sehr herbstliche Kürbissuppe mit asiatisch angehauchter Würze. Wie ich euch schon mehrfach erzählt habe, gibt es nichts besseres gegen nasskalten Wind und graue Tage als eine farbenfrohe Suppe. Natürlich durfte auch ein bisschen Schärfe nicht fehlen. Noch besser als farbenfrohe Suppe ist nämlich farbenfrohe scharfe Suppe.

Der Kürbis, den ich verkocht habe, stammte aus dem Garten der Tante meines Freundes. Obwohl der Kürbis also auf direktem Weg vom Erzeuger zu uns kam, konnte uns leider keiner sagen, um welche Sorte Kürbis es sich handelt. Eine Analyse des (wohl eher nicht so typischen) Aussehens blieb leider erfolglos, so dass ich einfach beschlossen habe, den Kürbis zu schälen und zu Suppe zu verarbeiten. Beim Kochen offenbarte uns der Kürbis dann ganz unvorhergesehen doch noch sein Geheimnis:
Die Suppe hatte nämlich plötzlich große Ähnlichkeit mit einer Fadennudelsuppe. Die Fäden habe ich später durch Pürieren entfernt, aber eine Erkenntnis habe ich zurückbehalten: unser Kürbis war ein Spaghettikürbis.

Ganz europäisch gab es zur exotisch gewürzten Suppe geröstete Kürbiskerne und steirisches Kürbiskernöl.

Für 3-4 Portionen:
700g Kürbis (bei uns ausnahmsweise Spaghettikürbis, sonst eher Hokkaido)
200g Möhren
1 Schalotte
1 Liter Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 TL mildes Currypulver
1 TL Chili-Öl
Salz
Pfeffer

Den Kürbis, die Möhren und die Zwiebeln (schälen und) in Würfel schneiden. Den Ingwer ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Das Gemüse und das Currypulver in etwas Öl anbraten. Nach 5 Minuten mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Dann für 15-20 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist.

Die Suppe pürieren und mit Kokosmilch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Herbstlicher Gemüseeintopf mit Weißkohl

Eintopf mit Weißkohl

Ich hatte euch ja schon mit Eintopf gedroht. Hier ist er also, quasi zur Einstimmung auf die Eintopfsaison. Es wird nicht bei diesem einen Eintopf bleiben.

Für 4 große Portionen:
800g Kartoffeln
600g Möhren
400g Weißkohl
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1,5 Liter Wasser
2 EL Salz
2 Lorbeerblätter
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
Pfeffer
etwas Muskat

Kartoffeln und Möhren schälen und mit dem restlichen Gemüse kleinschneiden.

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl anbraten, dann Kartoffeln, Möhren und Weißkohl sowie die Gewürze hinzugeben und mit dem Wasser aufgießen. Den Eintopf zum Kochen bringen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Nach etwa 20 Minuten den Lauch hinzugeben.

Vor dem Servieren die Lorbeerblätter und Zweige entfernen und den Eintopf noch einmal abschmecken.

Dazu passt Kümmelbrot und (vegetarische) Wiener Würstchen. Wie fast alle Eintöpfe schmeckt auch dieser Eintopf am besten aufgewärmt. 

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kürbissoße mit Walnüssen

Kürbispasta mit Walnüssen

Ich hatte euch ja gewarnt, dass es hier herbstlich wird... Nachdem es jetzt schon wieder einige Kürbissuppen gab, habe ich mich mal an einer Nudelsoße mit Kürbis versucht. Auch lecker. :)

Für 2 Personen:
200g Hokkaido-Kürbis
300ml Gemüsebrühe
125ml Hafersahne
1 kleine rote Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
etwas frisches rote Chili
ein Schuss Weißwein
Salz
Pfeffer

einige Walnusskerne

Die Zwiebel und den Würfel in kleine Würfel schneiden und mit dem Olivenöl 5-6 Minuten anbraten.

Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, den Rosmarin hinzugeben und alles so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Die Hafersahne hinzugeben, und mit etwas frischer Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt die Walnusskerne grob hacken und ohne Fett leicht anröseten.

Die Sauce zu Nudeln servieren und mit den Walnüssen bestreuen.

Freitag, 12. Oktober 2012

Apfel-Orangen-Konfitüre

Samstagsfrühstück mit Apfel-Orangen-Konfitüre

Wir haben kürzlich eine Ladung leicht angeditschter Äpfel aus dem Nachbarsgarten vor dem Vergammeln gerettet und Apfelmus und Konfitüre gekocht. Meistens freuen sich ja sowohl Schenker als auch Beschenkte, wenn das Obst nicht verkommt. Wir zumindest erfreuen uns jetzt an unserem selbstgemachten Brotaufstrich. Die gekaufte Apfelkonfitüre, die zufällig gerade im Kühlschrank stand, wird vermutlich noch ein paar Wochen unbeachtet im Kühlschrank bleiben. Zumindest bis die die selbst gekochte Konfitüre leer ist.

Für 2 große Gläser (etwa 750g)
500g Äpfel (Boskop)
Saft einer Orange
250g Gelierzucker 2:1
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer
etwas Vanillemark

Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und mit dem Saft einer Orange zum Kochen bringen. Mit Zimt, Vanille und Ingwer würzen.

Die Äpfel 5-10 Minuten köcheln lassen, bis sie zu zerfallen beginnen. Dann den Zucker hinzugeben.

Äpfel und Zucker weitere 3 Minuten sprudelnd kochen.

Die fertige Marmelade in sterilisierte Gläser füllen und abkühlen lassen.

Donnerstag, 3. November 2011

Blitzschnelle Kürbissuppe



Jetzt wo die Tage immer kürzer werden und man oft erst im Dunkeln nach Hause kommt, braucht man abends ein bisschen Sonne im Teller. :)

Umso besser, dass diese Suppe in nicht einmal 20 Minuten auf dem Tisch steht.

Für 2 Personen als Hauptgericht:
400g Kürbisfleisch (Hokkaido)
300 ml Gemüsebrühe
50g Sahne
1 daumengroßes Stück Ingwer
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Scharfmacher-Gewürzblüten oder Chili


Den Kürbis zerteilen und vom Kerngehäuse befreien. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und in der Gemüsebrühe 15 Minuten weich kochen.

Gemüse und Brühe fein pürieren.

Mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Scharfmacher-Gewürzblüten abschmecken.

Dazu schmecken leicht angeröstete Kürbiskürne. Wenn man denn welche im Schrank hätte. ;)

Samstag, 10. September 2011

Indianische Kürbissuppe



Auch bei uns ist der Herbst angekommen. Hier gab es vorgestern eine wunderbare Kürbissuppe. Die Vorlage dazu kam aus dem Suppentopf. Allerdings habe ich die Zutaten etwas abgewandelt: An Gemüse gab es in meiner Suppe nur Mais und Kürbis, weil ich keinen Sellerie zu Haus hatte. Der Ahornsirupgeschmack hat mich hingegen so sehr begeistert, dass ich gleich doppelt so viel davon verwendet habe wie im Originalrezept.
Weil ich momentan so schöne frische Chilis hier habe, durfte auch ein bisschen Schärfe nicht fehlen und den Mais habe ich sowohl für die eigentliche Suppe als auch für die Einlage noch mit angebraten, damit er schön süß und knackig wird.

Dazu gab es frisch aufgebackene Kürbiskernbrötchen. Meins habe ich beim Fotografieren direkt in der Suppe versenkt. Ups. :D

Für 4 Portionen:

4 TL Ahornsirup
1 l Gemüsebrühe
500 gr Hokkaido
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
230g Mais aus dem Glas
2 TL Öl
Pfeffer
Salz
1 kleine rote Chili


Die Zwiebeln, den Knoblauch und Chili fein hacken. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden. Den Mais abgießen und die Hälfte davon für die Suppeneinlage zur Seite stellen. Die zweite Hälfte zusammen mit dem restlichen Gemüse und einem Teelöffel Öl anbraten.

Sobald das Gemüse etwas gebräunt ist, mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Den verbliebenen Mais in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten.

Sobald der Kürbis weich ist, kann die Suppe im Mixer fein püriert werden.

Dann nur noch mit Ahornsirup, Salz und Peffer abschmecken. Fertig!