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Donnerstag, 5. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei...

Bunter Plätzchenteller

Auch wenn ich momentan nicht besonders orginell koche, Plätzchenbacken im Advent muss sein.

Wieder dabei sind die Favoriten aus dem letzten Jahr: Spitzbuben mit Himbeergelee. Die erste Ladung ist bereits fast leer. Ich glaub ich muss noch einmal nachbacken.

Die braunen Knubbel vorne rechts im Bild sind Schokoseufzer nach einem Rezept von Herzelieb. Lecker, aber für mich kein absolutes Must-Have fürs nächste Jahr.

Wirklich toll sind jedoch die Schokobrezeln aus dem Kuriositätenladen - mal im Ernst, hat jemand schon mal etwas von dort nachgekocht oder gebacken, das nicht lecker war? Einzig und allein die Farbe der Brezeln hat mich ein wenig irritiert. Obwohl ich mich exakt ans Rezept für den Teig gehalten habe (ja, ungezuckerter Backkakao...), sind meine Brezeln nicht annähernd so schwarz wie die auf dem Originalbild. Vielleicht lass ich sie das nächste Mal einfach länger backen. ;) Dass auch der Schokoguss heller ist, als im Original, verwundert mich allerdings nicht, ich hatte noch angebrochene Vollmilchkuvertüre im Schrank, die ich aufgebraucht habe.

Komplettiert wird der Plätzchenteller mit Freestyle-Kokosmakronen.

Vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch ein paar Ausstechplätzchen dazu.


Sonntag, 9. Dezember 2012

Spitzbuben mit Himbeergelee

Spitzbuben mit Himbeergelee

Nachdem unsere Kekskisten inzwischen schon fast komplett leergeplündert sind (fürs Protokoll: es waren etwa 15 Bleche, die wir an Kollegen und Verwandschaft weitergereicht haben), habe ich gestern noch einmal etwas Nachschub produziert. Ich habe mir neulich einen Linzer-Plätzchen-Ausstecher von Fackelmann gegönnt, den ich gerne noch ausprobieren wollte, ehe niemand das ganze Weihnachtszeug mehr sehen mag. Der Ausstecher hat super funktioniert und viele gleichmäßige Plätzchen produziert. Lecker sind sie noch dazu. Ich hoffe dieses Mal bleiben ein paar mehr für uns übrig. ;)

Für 35 Stück (und 35 kleine Plätzchen):
200 g weiche Margarine
100 g Puderzucker
1EL Vanillezucker
2 Eigelb
100g gemahlene Mandeln
250g Mehl

Für die Füllung:
3 gehäufte EL Himbeergelee 
1 EL Zitronensaft

Mehl zum Ausrollen
Puderzucker zum Bestäuben

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und den fertigen Teig eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3mm dick ausrollen und jeweils zur Hälfte Plätzchen mit und ohne Loch ausstechen.

Die Plätzchen auf einem Blech mit Backpapier für 10-12 Minuten backen und abkühlen lassen.

Den Himbeergelee mit etwas Zitronensaft vermischen und auf den Plätzchen ohne Loch verteilen.

Die Plätzchen mit Loch mit Puderzucker bestäuben und als Deckel auf die Marmeladenplätzchen setzen.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Marzipanbäumchen

Marzipanbäumchen

Die Marzipanbäumchen waren die vorerst letzten Plätzchen, die wir gebacken haben. Die Dosen sind voll, die Vorräte leer.

Der Teig ließ sich anfangs recht schwer ausstechen, aber mit viel Mehl hat mein persönlicher Weihnachtswichtel am Ende viele hübsche Plätzchen hinbekommen. Ich hoffe Ihr habt auch jemanden, der Euch beim Ausstechen hilft. Zu zweit macht Plätzchenbacken erst richtig Spaß. :)

Für 3 Bleche (etwa 60 Stück):
100g Marzipan in kleinen Stücken
200g Margarine oder Butter
250g Mehl
75g Zucker
1 Prise Salz

Für die Dekoration (nach Geschmack):
Puderzucker
Lebensmittelfarbe
Schokoguss
Zuckerdekor

Die Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten und den Teig für eine Stunde kühlstellen.

Dann den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Die Plätzchen auf Backpapier etwa 10 Minuten backen.

Danach die Plätzchen auskühlen lassen und nach Belieben verzieren.


Zitronenblümchen

Zitronenblümchen

Bei diesen Plätzchen gab es gestern eine große Panne. Es macht geschmacklich leider einen großen Unterschied, ob man Salz oder Zucker in den Teig gibt. Ich habe zwar versucht, den Teig zu einem salzigen Gebäck umzuarbeiten aber es war einfach viel zu viel Salz. Ungenießbar.

Im zweiten Anlauf lief dann glücklicherweise alles glatt. Ich hätte für einen dritten Anlauf auch keine Crème Fraîche mehr im Haus gehabt. ;)

Die Plätzchen schmecken zitronig und nicht zu süß. Beim Backen plustern sie sich ein wenig auf und werden schön fluffig-leicht.

Für 2 Bleche (etwa 40 Stück):
200g Mehl 
2 EL Vanillezucker 
100g Margarine 
100g Crème Fraîche 
Abrieb von einer halben Zitrone

Für die Deko:
1 Eigelb 
etwas Wasser 
Hagelzucker 

Puderzucker

Die Zutaten für den Tag sorgfältig miteinander verkneten und für einige Stunden kühlstellen.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3mm dick ausrollen und kleine Blümchen ausstechen. Die Blümchen auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Plätzchen gehen vor allem nach oben auf, ein geringer Abstand reicht also aus.

Das Eigelb mit etwas Wasser verdünnen und auf die Oberseite der Blümchen verstreichen. Mit Hagelzucker bestreuen.

Die Plätzchen etwa 12 Minuten backen und danach mit Puderzucker bestäuben.

Samstag, 1. Dezember 2012

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Wie ihr seht, haben wir heute ausschließlich "Klassiker" gebacken. Weihnachten ist eben ein Fest der Tradition. Die meisten Plätzchenesser freuen sich über Altbekanntes.

Damit ich nicht so viele "halbe" Eier wegwerfen muss, habe ich die heutigen Rezepte aufeinander abgestimmt: Die Eiweiße habe ich für die Zimtsternen verwendet, zwei der drei Eigelb kamen in die Vanillekipferl. Mit dem dritten Eigelb habe ich dann die Zitronenplätzchen bepinselt. Alles verwertet. :)

Für 3 Bleche (etwa 60 Stück):
200g Mehl
etwas Backpulver
120g Zucker
170g weiche Butter oder Margarine
100g gemahlene Mandeln
2 Eigelb
Mark von einer halben Vanilleschote

Für die Dekoration:
50g Puderzucker
1 EL Vanillezucker

Alle Zutaten für den Teig sorgfältig miteinander verkneten.

Portionsweise zu fingerdicken Rollen formen und in Stücke schneiden. Die Stücke an den Enden etwas dünner rollen und zu Halbmonden biegen. Auf ein Backlech mit Backpapier legen und für eine Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf  160° C Umluft vorheizen.

Die Plätzchen für 10-12 Minuten backen und dann noch warm mit einer Mischung aus Vanille- und Puderzucker bestreuen.

Zimtsterne

Zimtsterne

Wir haben heute den ganzen Nachmittag in der Küche verbracht und uns in die Weihnachtsbäckerei gestürzt. Mit den Zimtsternen haben wir angefangen. Danach folgten Vanillekipferl und Zitronenplätzchen. Morgen gibt es dann noch Hagebutten-Sesam-Tropfen. Und irgendwas mit Schokolade. Mal sehen.

Für 3 Bleche (ca. 60 Stück):
3 Eiweiß (L)
250g gesiebter Puderzucker
etwa 500g gemahlene Haselnüsse
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Die Eiweiße mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Nach und nach den Puderzucker, den Vanillezucker und Zimt unterrühren.

Vom Eiweiß 3 gehäufte Esslöffel für die Dekoration zurückbehalten.

Dann die Mandeln nach und nach unter das Eiweiß heben, bis ein formbarer, nicht zu klebriger Teig entsteht.

Den Backofen auf 120° C Umluft vorheizen.

Die Arbeitsfläche und das Nudelholz mit Puderzucker und etwas Mehl bestäuben, damit der Teig nicht anklebt. Den  Teig 3-4mm dick ausrollen.

Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Oberfläche der Sterne mit dem Eiweiß bestreichen. Sollte das Eiweiß zu dickflüssig sein, könnt Ihr es mit ein bisschen Wasser verdünnen, bis es sich gut verteilen lässt.

Die Zimtsterne etwa 25 Minuten backen und auf dem Blech auskühlen lassen.


Montag, 5. Dezember 2011

Knusperhäufchen mit Sahnekaramell

Knusperhäufchen mit Sahnekaramell

Knusprig, sahnig-karamellig, schokoladig! Mehr!

Für etwa 3 Bleche:
150g Schlagsahne
150g Zucker
30g Vanillezucker
150g ungesüßte Cornflakes
400g Vollmilch-Kuvertüre
200g Zartbitter-Kuvertüre


Die Cornflakes auf zwei Bögen Backpapier großzügig ausbreiten.

Den Zucker in einem Topf schmelzen und karamellisieren lassen. Sobald der Zucker bernsteinfarben ist, den Topf vom Herd nehmen und die Schlagsahne dazugießen. Achtung: Das zischt, blubbert und schäumt! Mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sich das festgewordene Karamell wieder in der Sahne gelöst hat und eine geschmeidige Karamellsoße entstanden ist.

Die Karamellsoße dann über die ausgebreiteten Cornflakes gießen. Mit einem Löffel ein wenig verrühren, damit sich das Karamell schön verteilt.

Cornflakes mit Sahnekaramell

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Die karamellisierten Cornflakes unter die geschmolzene Schokolade heben. Mit einem Löffel kleine Portionen abstechen und in kleinen Häufchen zum Aushärten auf ein Backpapier setzen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ein Adventskalender!

Adventskalender aus Butterbrottüten

Ich gebe zu, es ist ein bisschen zu spät, als dass dieser Adventskalender dieses Jahr noch jemanden inspirieren könnte. Leider geht es aber nicht anders, wenn der Beschenkte hier mitliest. Ich wollte ihm ja die Überraschung nicht nehmen. Ab heute darf hier jeden Abend ein Tütchen ausgewählt und geöffnet werden, da kann man die Überraschung auch verraten. :)

Vielleicht findet diese - wie ich finde - nette Idee, ja im nächsten Jahr einen Nachahmer, denn schneller und einfacher geht es kaum. Man braucht für die Umsetzung nur 24 kleine Geschenkideen, Butterbrottüten und weihnachtlich verzierte Klammern. Und ein kleines bisschen Zeit, um die Tüten zu füllen und in einen Korb oder eine kleine Kiste zu drapieren.

Adventskalender aus Butterbrottüten

Weihnachstbäckerei - Phase 3: Alles kommt zusammen

Lebkuchen  mit Zartbitterschokoladeguss und Eiskristallen

Jetzt das große Lebkuchenfinale: Die Lebkuchen werden mit Zartbitter-Kuvertüre überzogen und mit den vorbereiteten Eiskristallen aus weißer Schokolade dekoriert.

Dienstag, 29. November 2011

Weihnachstbäckerei - Phase 2: Lebkuchen

Selbstgebackene Lebkuchen

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche in die zweite Phase der Weihnachtsbäckerei starten, aber vor lauter Arbeit kam ich nicht dazu. Statt am Backofen zu stehen, saß ich auch am Wochenende im Büro. Aber heute ging's dann trotz einiger Verspätung mit selbstgemachten Lebkuchen richtig los.

Man sagt ja, Lebkuchen müssen noch ein bis zwei Wochen reifen, bis sie wirklich gut sind. Mal sehen, ob bis dahin noch welche da sind, um diese Aussage zu verifizieren. Uns schmecken die Lebkuchen nämlich auch jetzt schon. :D Morgen Abend kommt dann noch Schokoguss auf die Lebkuchen. Oh yeah!

Für 35 Lebkuchen (3 Bleche):
100 g Margarine
200 Zucker
3 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 gemahlene Mandeln
150g Cranberries (oder klassischerweise Rosinen, was man so da hat)
100g Orangeat
100g Zitronat
1 Tl Kakao
1 1/2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz

35 große Runde Oblaten


Zuerst werden Orangeat, Zitronat und Cranberries im Mixer zerkleinert. Es sieht ein bisschen wie Gummibärenmassaker aus, riecht aber schon wunderbar.

Orangeat, Zitronat und Cranberries

Margarine, Zucker und Eier schaumig aufschlagen.

Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Gewürze miteinander vermischen und unter den Teig rühren. Zuletzt die geriebenen Mandeln und Orangeat, Zitronat und Cranberries unterheben.

Den Backofen auf 150° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Jeweils einen gehäuften Esslöfel Teig auf eine Oblate häufen. Eine kleine Schüssel mit Wasser befüllen. Die Oblate mit dem Lebkuchenteig in der einen Hand halten, dabei darauf achten, dass die Hand wirklich trocken ist, da sonst die Oblate matschig wird. Die Finger der anderen Hand anfeuchten und den Teig gleichmäßig glatt auf der Oblate verstreichen. So hat der Lebkuchen nach dem Backen eine gleichmäßig glatte Oberfläche.

Die Lebkuchen 15-20 Minuten backen.

Sonntag, 20. November 2011

Weihnachstbäckerei - Phase 1: Dekoration

Schokoladige Eiskristalle

Ich backe wirklich gerne, aber grade beim Plätzchenbacken verliere ich auf der Zielgeraden oft die Lust. Mein persönlicher Stolz hält mich meistens davon ab, die Plätzchen undekoriert liegen zu lassen, auch wenn mir sehr danach wäre, dem Küchenschlachtfeld fluchtartig den Rücken zu kehren und einen gemütlichen Abend auf der Couch zu verbringen.

Deshalb habe ich mich umso mehr darüber gefreut, als ich in einem Backbuch, diese gut vorzubereitende (!) Plätzchendekoration gefunden habe. Die hübschen Schokoladen-Eiskristalle kann man gut vorbereiten und muss sie dann nur noch auf die mit Schokolade überzogenen Plätzchen drapieren. Hoffe ich. Das wird sich im Laufe der nächsten Woche zeigen, wenn die Plätzchen passend zur Deko gebacken werden. :D

Für etwa 45 Eiskristalle:
200g weiße Schokolade

Schokolade bei niedriger Hitze im Wasserbad schmelzen.

Die flüssige Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und Eiskristalle auf ein Backpapier spritzen.

Am besten verarbeitet man die Schokolade portionsweise und füllt den Spritzbeutel nach und nach mit neuer flüssiger Schokolade auf, die in der Zwischenzeit noch warm gehalten wurde. So hat man immer optimal verarbeitbare Schokolade.

Ich persönlich benutze keinen Spritzbeutel, sondern einen Silikon-Deko-Pen, der wirklich super funktioniert! Nur so als kleine Empfehlung am Rande.