Posts mit dem Label Fenchel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fenchel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 31. Juli 2022

Tomaten-Pilz-Brühe, langsam gegart

Heute gibt es nur ein Schälchen Pilz-Tomatenbrühe. Im November habe ich ja bereits mein Rezept für eine, bei niedriger Temperatur gegarte, Gemüsebrühe eingestellt.

Nun habe ich eine Variante der Gemüsebrühe zubereitet. 


Für ein Fischrezept benötige ich heute eine Gemüsebrühe oder Fischbrühe. Da ich Fischbrühe nicht mehr selber koche habe ich mich entschlossen eine Brühe auf der Basis von Pilzen und Tomaten , auch bei niedriger Temperatur,  herzustellen. Bei den Zutaten habe ich mich im wesentlichen auf Tomaten und Pilze beschränkt. 




Bekommen habe ich eine schöne, klare und kräftige Brühe, die sicherlich auch eine Fleischbrühe ab und an ersetzen kann.


Zutaten:

6 große Eiertomaten

200 g Shiitake

200 g weiße Champignons

1 Fenchelknolle

1/3 Stange Porree (den weißen Anteil)

3 Stiele französisches Estragon

Salz


Zubereitung:

Die Tomaten waschen und vierteln. Die Pilze putzen, waschen und wenn sie groß sind halbieren oder vierteln. Den Fenchel waschen und in Scheiben schneiden. Den Porree putzen und ebenfalls grob in Scheiben schneiden. Alles mit dem Estragon in einen schweren, gußeisernen Topf geben und mit kaltem Wasser auffüllen. 

Den Backofen auf 85°C vorwärmen. Den Inhalt des Topfes auf dem Herd einmal kurz aufkochen und dann für 8 Stunden in den Backofen stellen und dort langsam garen lassen.  


Am Ende der Garzeit durch ein Sieb abschütten und mit wenig Salz würzen.



Montag, 10. April 2017

lauwarmer Spargel, Buttermilch, Fenchel

Inzwischen glaube ich ja, Spargel schmeckt besser, wenn er nicht in Wasser gegart wurde. Belegen kann ich das natürlich nicht, aber je öfter ich Spargel nur in Butter und Öl zubereite umso mehr komme ich zu dieser Überzeugung. Auch für dieses Gericht wurde der Spargel nur in Butter angebraten.

Spargel Buttermilch Fenchel Lachs


Mein Einstieg in die Spargelsaison ist ein lauwarmer Spargelsalat mit Buttermilch-Dressing. Sehr einfach ist dieses Rezept und sehr reduziert. Das gefällt mir im Augenblick aber einfach besser als die aufwendigen Sachen.

Die Idee Spargel mit Buttermilch zu kombinieren habe ich sowohl in einem Kochbuch von Humm gefunden, aber auch bei Ben Shewry. Wobei Shewry auch noch Fenchelspitzen dazu gibt. 
Gewürzfenchel wächst bei mir seit Jahren in einem Kübel auf der Terrasse, den hatte ich also zur Hand. Dazu noch etwas gebeizten Lachs und meine Vorspeise war fertig.
Frau K war sehr angetan von diesem Gericht, fast schon begeistert und das ist ja nicht ganz so häufig bei ihr so.
Wer den Lachs nicht selber beizen möchte der kann sicherlich auch geräucherten Lachs verwenden.

Zutaten für 2:
6 Stangen weißer Spargel
Butter
100 g Buttermilch
100 g Crème fraîche
30 g Olivenöl 
10 g weißer Balsamessig
Salz
Piment d’ Espelette
Gewürzfenchel

Zubereitung:
Den Spargel sorgfältig schälen und in etwa 5-6 cm lange Stücke schneiden.

Spargel Buttermilch Fenchel Lachs 
In einer Pfanne eine Portion Butter einmal kurz aufschäumen, den Spargel in die heisse Butter geben und mit Salz würzen. Einen Deckel auf die Pfanne legen und den Spargel etwa 10 Minuten leicht, bei mittlerer Hitze braten lassen. Für die Bratzeit kommt es letztendlich auf die Dicke der Spargelstangen an. Für besonders dicken Spargel, wie er heute ja gerne genommen wird braucht es natürlich etwas länger. Ich habe für dieses Rezept eine mittlere Stärke benutzt.
Für das Dressing die Zutaten, Buttermilch, Crème fraîche, Olivenöl, weißer Balsamessig, Salz und Piment d’ Espelette  in einer kleinen Schale gut miteinander verrühren. Wer mag kann die Buttermilch-Vinaigrette vor dem servieren mit einem Stabmixer noch kurz aufschäumen.
Den gebeizten Lachs in dünne Streifen schneiden. 

Anrichten:
Je etwa 2 El der Buttermilch-Vinaigrette in die Mitte eines Tellers geben und kreisförmig ausstreichen. Den  lauwarmen Spargel aus den Pfanne nehmen, kurz abtropfen lassen und auf die Vinaigrette setzen, dazu etwas Lachs und einige kleine Zweige Gewürzfenchel.



Sonntag, 25. Dezember 2016

Forelle Fenchel Rieslingsud

Ein eher leichtes Gericht gibt es heute. Lachsforelle auf Fenchel im Weißweinsud mit Forellenkaviar und Rauke-Sproßen. Schön leicht und somit gut geeignet für die Tage nach der weihnachtlichen Völlerei.
Forelle Fenchel Rieslingsud
Eigentlich wollte ich dieses Rezept garnicht einstellen, denn die Fotos gefielen mir nicht, der Fisch schaut übergart aus, was er nicht ist, und die Farben sind eher flau.
Aber es hat Frau K und mir aber ziemlich gut geschmeckt, Frau K war von der Kombination ziemlich begeistert. 
Außerdem ist das ganze schnell gemacht und wenig Aufwand, was ja  in der Nachweihnachtszeit auch ganz schön ist. Also gibt es das Rezept heute dazu. 

Den Fond habe ich  selber gemacht. Ich sammele alle Fischreste die ich abschneide und auch die Schalen von Garnelen. Wenn genug zusammen ist koche ich daraus  mit etwas Gemüse einen leichten Fischfond, den ich einfriere


Zutaten für 2:

2 Lachsforellen-Filets
400 ml Fischfond
400 ml Riesling
1 Fenchelknolle
1 Glas Forellenkaviar
Rauke-Sproßen
Butter
Salz und Pfeffer


Zubereitung:
Den Backofen auf 70°C vorheizen. Die Lachsforellen-filets abwaschen, säubern und auf eine feuerfeste Platte legen. Den Fisch leicht salzen. Auf jedes Filet einige  dünne Scheiben kalte Butter legen. Die Platte mit den Forellenfilets in den Backofen schieben und dort etwa 30 Minuten den Fisch sanft garen. Die Butter sollte geschmolzen sein. Sie bleibt aber auf dem Filet liegen, so das es  ausschaut als wäre das Fischeiweiß ausgetreten und der Fisch übergart, was er aber bei dieser Garmethode nicht ist.
Forelle Fenchel Rieslingsud
Währen der Fisch im Ofen gart den Fischfond und den Wein in einen Topf schütten und auf etwa 400 ml einkochen, mit etwas Salz abschmecken.
Den Fenchel fein würfeln. Ich habe das noch zu grob gemacht, beim nächste mal schneide ich den Fenchel deutlich kleiner. Den Fenchel mit etwas Butter in einen Topf geben, leicht salzen und bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten dünsten lassen.

Anrichten:
Den Fenchel in die Mitte eines tiefen Tellers geben. Das Forellenfilet auf den Fenchel legen. Den Forellenkaviar um den Fenchel verteilen, etwa einen Esslöffel voll pro Teller.
Die Raukesproßen auf den Fisch verteilen und den Weißweinsud angießen.



Sonntag, 3. Januar 2016

Perlhuhn in zwei Gängen, Teil 2

Nun also der zweite Gang von unserem Perlhuhn. Diesmal gibt es die Brust mit einem Fenchelreis der noch etwas Gewürzfenchel abbekommen hat. Der Gewürzfenchel hält sich nämlich immer noch auf der Terrasse. 

Perlhuhnbrust Quatre Epices
Gewürzt wird die Perlhuhnbrust mit Quatre Epices, einem französischem Gewürz aus ursprünglich wohl 4 Gewürzen.  Weißer Pfeffer, Ingwer, Muskat und Gewürznelken. Ich habe mir die Mischung nicht selber gemacht, sondern es beim Alten Gewürzamt erworben. Dort sind es dann aber insgesamt 9 Zutaten. Der Perlhuhnbrust gibt das Gewürz jedenfalls einen sehr schönen Geschmack. 



Zutaten für 2:

2 Perlhuhnbrüste mit Haut
1 Tl Quatre-Épices
Butterschmalz

1 Knoblauchzehe
2 Schalotten
1 Fenchelknolle
1 Lorbeerblatt
100 g Risotto-Reis (Arborio)
500 ml Perlhuhnbrühe
Gewürzfenchel
Butter
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Perlhuhnbrüste mit einem Tl Quarte Épices und Salz von allen Seiten einreiben. Etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Die Perlhuhnbrüste in etwas Butterschmalz von allen Seiten anbraten und etwa 15 Minuten im Backofen bei 60°C nachziehen lassen.

Inzwischen die Schalotten und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Fenchelknolle waschen und ebenfalls würfeln.
Perlhuhnbrust Quatre epices
Etwas Butter in einem Topf erwärmen und  Schalotte, Knoblauch und Fenchel in der Butter andünsten. Den Reis mit dazugeben und gut verrühren, nochmal 2-3 Minuten dünsten. 
Den Perlhuhnfond erhitzen und etwa 300 ml in den Reistopf schütten, durchrühren und leise köcheln lassen bis der Reis gar ist. Ab und an mal umrühren, es sollte nichts am Boden ansetzen. Wenn nötig nochmal etwas Fond zugeben.

Anrichten:
Den Gewürzfenchel auseinander zupfen und unter den Fenchelreis rühren. Die restlichen Perlhuhnbrühe erhitzen.
Den Fenchelreis auf zwei gut vorgewärmte Teller verteilen. Die Perlhuhnbrüste auf den Reis setzen. Auf jeden Teller noch 2-3 El Perlhuhnbrühe geben und servieren.



Mittwoch, 27. August 2014

smooth food, Fischsuppe mit Möhre



Claudia richtet bei Zorra ein besonderes Blogevent aus. 

Was mir schon mal gefällt, es gibt nichts zu gewinnen. Ich mag diese Events bei denen es nicht um Preise oder Gewinne geht, sondern nur darum, zu einem vorgegebenen Thema zu kochen und zu bloggen.

Claudia betreibt den Blog  „Geschmeidige Köstlichkeiten“, das hat einen ernsten Hintergrund, den sie auch beschreibt. Nun ist das Thema für ihr Event: Smooth Food, weiches Essen.

Ich empfinde diese Thema als eine gewisse Herausforderung.

So habe mir also überlegt, was würde ich kochen wenn ich einen Menschen zu Gast hätte, der tatsächlich in seinem Kauvermögen eingeschränkt ist.  Ich finde das nicht einfach und das Gericht sollte ja auch so sein, dass es mir und Frau K schmeckt und wir selbst das gerne essen.

So habe ich eine Vorspeise gemacht, eine Suppe, was nahe liegt bei dem Thema. Aber Suppe ist gerade sowieso mein Thema, wie man an den letzten Beiträgen sieht. Ich habe mich schon bemüht eine besondere, gästetaugliche Suppe zu machen. 

Fischsuppe
Ein Hauptgericht wird auch noch kommen , wenn das so klappt wie ich mir das vorstelle.

Jedenfalls gefiel Frau K diese Suppe sehr, sie war ziemlich angetan und hat das sogar bei fb verlauten lassen, was sie ja nun wirklich nicht oft macht, meine Teller öffentlich loben.
Die Fischreste habe ich mir auf dem Markt bei meinem Fischhändler geholt, das war vom Seelachs, Kabeljau, und von der Scholle.


Zutaten für 4:

300-400 g Fischreste
900 ml Gemüsefond
4 Tomaten
1 Zweig Estragon
3 Zweige Liebstöckel
1 Bund Möhren
300 g Kabeljaufilet
2 El Chardonnay-Essig
1/2 Fenchelknolle
200 ml Sahne
100 g Queller / Salicornes 
Butter
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Fischreste abwaschen und in einen Topf geben. Drei Tomaten waschen, vierteln und ebenfalls in den Topf füllen. Die Kräuter grob hacken, zugeben und mit dem Gemüsefond auffüllen. Den Sud erwärmen bis er leise köchelt und dann bei geschlossenem Deckel etwa 30-40 Minuten sanft sieden lassen.
Am Schluss den Fond durch ein, mit einem Mulltuch ausgelegten, Sieb schütten und die Flüssigkeit auffangen. Das Sieb gut abtropfen lassen. Ich habe das Gemüse und die Fischreste nicht ausgedrückt, da ich befürchtete, dass der Fond sonst trüb werden könnte, was ich natürlich nicht möchte.

Etwa 500 ml Wasser aufkochen, etwas Salz, Pfeffer und 2 El Essig zugeben. Das Stück Kabeljau abwaschen und in dem Sud etwa 7-8 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen, aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. Mit einer Gabel den Fisch vorsichtig etwas zerteilen, er zerfällt dann in Schuppen.

Die Fenchelknolle grob würfeln und in ein wenig Butter anschwitzen, mit der Sahne auffüllen und dann sehr weich kochen lassen. Die Sahne und den Fenchel  gründlich pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Die Fenchelsahne vorsichtig warm halten.

Fischsuppe
Die Möhren vom Grün befreien, etwas Möhrengrün beiseite legen. Die Möhren waschen. Zwei Möhren weg legen, den Rest durch einen Entsafter jagen und den Saft , es sollten etwa 250- 300 ml sein, aufbewahren.

Die beiden anderen Möhren sehr fein würfeln und in wenig Wasser schön weich  kochen, das dauert nur 4-5 Minuten.
Die letzte Tomate schälen , entkernen und genauso fein würfeln wie die Möhren. Den Queller abwaschen.


Anrichten:

Den Fischfond mit dem Möhrensaft zusammen in einem Topf erhitzen und mit dem Pürierstab aufschlagen, mit etwas Salz abschmecken.
In einer Pfanne etwas Butter erwärmen, den Queller, die Möhrenwürfel und die Tomatenwürfel darin schwenken bis alles gut warm ist. 
Die Fenchel-Sahne mit dem Pürierstab schaumig schlagen.

Das Gemüse in 4 gut vorgewärmte Teller verteilen. Darauf die Fischstücke. Vorsichtig mit einer Kelle die Fischsuppe angießen. Mit einem Esslöffel auf jeden Teller 2-3 El Fenchel-Sahne geben. Mit etwas Möhrengrün und ein bis zwei kleinen Stücken Queller dekorieren.

Sonntag, 23. Februar 2014

Krustentierfond | Nerone-Reis | Orange | Garnele




Nerone, schwarzer Vollkornreis war noch im Vorratsschrank und dazu hatte ich Radicchio und Fenchel gekauft. Garnelen waren im Eis und so wollte ich daraus einen Risotto machen, habe ich auch gemacht, doch der Reis ist eher nicht risottotauglich.  Also gab es einen Gemüsereis. 
Dazu noch Orangenfilets und Orangenschaum, eine Anregung aus der Facebook Kochgruppe " Was koche ich heute2.0".

Für das Gericht benötigt man Fond, genauer Krustentierfond. Den habe ich selber gemacht aus Schalen von Garnelen und Kaisergranat. Wenn es bei uns Garnelen gibt dann von rohen, nicht vorgegarten Bio-Garnelen. Die Schalen friere ich ein; dazu hatte ich noch eingefrorenen Schalen und Köpfe vom Kaisergranat, daraus kann man dann mit  ein wenig Gemüse einen schönen Krustentierfond kochen.

Zutaten für 1 Liter Krustentierfond:

500 g Garnelenschalen, Kaisergranatschalen und Köpfe
Öl
400 ml Weißwein
100 ml Noilly Prat
1000 ml Wasser
2 El Tomatenmark
4 Tomaten
2 Schalotten
8 große Champignons
100 g Sellerie
1 Stange Porree
2 Stangen Zitronengras
1 Lorbeerblatt
10 Pfefferkörner

Zubereitung:
Öl in einer Pfanne erhitzen, die Schalen und Köpfe darin anbraten, ich habe die einfach tiefgefroren in die Pfanne gegeben. 
Wenn die Schalen schön Farbe genommen haben, das Tomatenmark unterrühren und mit anrösten, dann mit dem Weißwein und Noilly Prat aufgießen und etwas einkochen lassen. 
In einen größeren Topf das Wasser geben. Das Gemüse putzen und grob würfeln. Alles, Gemüse und Gewürze, mit ins Wasser geben und bei offenem Topf köcheln lassen. Die gebratenen Schalen mit dem Sud zufügen und alles etwa 30 Minuten bei offenem Topf leise köcheln lassen. Durch ein Mulltuch abseihen und wenn nötig noch etwas einkochen lassen bis etwa ein Liter Flüssigkeit verbleibt. So bekommt man einen schönen , leichten Krustentierfond.

Für  das Reisgericht braucht man das:

Zutaten für 2:

1 Schalotte
120 g Nerone Reis
100 ml Weißwein
300 ml Krustentierfond
1/2 Radicchio
1 El Mascarpone

2 Fenchelknollen
2 Orangen
200 ml Sahne
200 ml Krustentierfond
10 Garnelen, roh und geputzt
Chilipulver
Butter und Öl
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Butter in einem Topf schmelzen. Die Schalotte schälen und sehr fein würfeln, in der Butter zerlassen. Den Reis zugeben und etwas mit dünsten, dann mit dem Weißwein und Krustentierfond auffüllen, 40 bis 50 Minuten leise köcheln lassen, dabei ab und an mal umrühren. 
Gegen Ende den Deckel abnehmen das die Flüssigkeit einkocht. Der Reis wird nicht so weich wie ein Risottoreis und hatte bei uns noch gut Biss nach dem garen. 

Den Radicchio putzen, die Strünke entfernen und in sehr dünne Streifen schneiden.

Für den Orangenschaum eine Orange auspressen, den Saft mit der Sahne und 200 ml Krustentierfond in einen Topf schütten, bis auf die Hälfte einkochen und mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken, warm halten.

Den Fenchel abwaschen und in dünne Streifen schneiden. Die zweite Orange schälen und die Filets auslösen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, den Fenchel darin einige Minuten bissfest dünsten. Am Ende die Orangenfilets zugeben und erwärmen.

Die Garnelen in Öl kurz anbraten, mit etwas Chili und Salz würzen.

Anrichten:

Den Radicchio und einen El Mascarpone unter den Reis heben, nur kurz mit erwärmen, aber gründlich verrühren.
Den Reis in die Mitte eines Pasta-Tellers setzen. Auf jeden Teller etwas vom Fenchel um den Reis verteilen und jeweils zwei bis drei Orangenfilets. Dazu auf jeden Teller 4-5 Garnelen verteilen.
Die Orangensauce mit dem Pürierstab aufschäumen, auf die Teller verteilen und servieren. 



Sonntag, 8. September 2013

Freitagsfisch: Lachsforelle, Safransud und Fenchel




Bei Heike von Au habe ich es gelesen, vorige Woche. Sie macht Fenchel nur wenn sie alleine ist. Das kenne ich!! 





Frau K war Freitagabend unterwegs und sie mag keinen Fenchel und Safran mag sie auch nicht, also habe ich für mich alleine etwas gekocht, nämlich Fenchel mit Linsen im Safransud und darauf ein kleines Stück Lachsforelle. 

Meine Fischhändlerin auf dem Markt hatte nämlich eine schöne , frische Lachforelle in der Auslage liegen, da kann ich kaum wiederstehen. Sie hat mir den Fisch freundlicherweise noch sauber filetiert. 
Mit dem kleinen Stück Lachforelle ist das dann natürlich auch ein Beitrag für das Kochevent „Süsswasserfisch“ von multikulinarisch

Zutaten für 2:

2 Lachsforellenfilets
100 g Puy-Linsen
1 Lorbeerblatt
2 Fenchelknollen
400 ml Gemüsefond
50 ml Noilly Prat
100 ml Weißwein
100 ml Milch
Safranfäden
Butter
Pfeffer und Salz

Die Linsen abwaschen und in kochendem Wasser etwa 25 Minuten garen lassen. Abschütten und gut abtropfen lassen.

Gemüsefond mit dem Wein und Noilly Prat auf die Hälfte einkochen. Die Milch zugeben und die Safran-Fäden und den Sud noch einige Minuten leise einköcheln lassen. Durch ein Sieb abseihen und mit etwas Salz abschmecken.
Von dem Fenchel das Grün abzupfen und waschen. Von den Stielen oben an den Fenchelknollen ein bis zwei abschneiden, die sollten möglichst grün sein. Die grünen Stiele in ganz dünne Scheiben schneiden.

Jetzt den Fenchel quer halbieren und aus der Mitte 4 schöne, dünne große Scheiben schneiden. Den restlichen Fenchel putzen, abwaschen und ziemlich fein würfeln.
Butter in einem Topf erhitzen und die Fenchelwürfel darin andünsten bis sie weich sind, jetzt die Linsen unterheben, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die großen Fenchelscheiben in einer Pfanne in heisser Butter kurz anbraten.
Nun die Lachsforellenfilets auf der Hautseite in etwas Nussbutter anbraten, dabei immer wieder mit der Butter beträufeln.

Anrichten:

Die Fenchel-Linsen-Mischung in die Mitte eines Tellers verteilen, darauf je ein bis zwei große Scheiben Fenchel legen, obenauf je ein Stück Lachforelle. Mit einer Saucenkelle habe ich dann den heissen Safransud angegossen. Der Fisch bekam noch eine Prise grobes Salz und das Fenchelgrün und die dünnen, rohen Fenchelscheiben habe ich darüber verteilt.

Sonntag, 20. Mai 2012

Sonntagsessen, Lamm mit gebratenem Gemüse

Einfach habe ich es mir heute gemacht, Lamm schmeckt uns immer, dazu gab es gebratenen, grünen Spargel, Fenchel und Zucchini, Mandelcouscous und Zitronenjoghurt. Das geht einfach und schnell. Hat uns gut geschmeckt.




Zutaten für 2:

  • 300 g Lammlachse
  • 10 Stangen grüner Spargel
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 kleine Zucchini
  • 150 g Griechischer Joghurt
  • 1 Bio - Zitrone
  • Minzeblättchen
  • 100 g Couscous
  • 300 ml Geflügelfond
  • 30 g Mandelblättchen
  • 2 El Mandelöl
  • 6 schwarze Oliven
  • Pfeffer und Salz
  • Rapsöl


Zubereitung:


DieLammlachse von beiden Seiten in heißem Rapsöl anbraten, bei 70°C im Backofen warm halten.
Die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne rösten.
Etwa 1 Tl Zitronenschale abreiben. Die Minzeblättchen fein hacken. Joghurt mit der Minze, Zitronenabrieb, etwa 1 El Zitronensaft, Salz und weißem Peffer gut vermischen, abschmecken und kalt stellen.
Den Geflügelfond aufkochen, den Couscous zugeben und verrühren, einige Minuten ziehen lassen. Die Mandelblättchen grob hacken, die Oliven abschälen und würfeln. Am Ende zu dem Couscous geben und gut vermengen. Mit Pfeffer, Salz und ein wenig Zitronensaft abschmecken.
Die Zucchini und den Fenchel in Scheiben schneiden und anbraten. Den Spargel am Fuß abschneiden, halbieren und ebenfalls in etwas Rapsöl anbraten.



Alles auf zwei Teller verteilen und servieren.

Mittwoch, 18. April 2012

simpel, Lachs mit Fenchel - Tomaten - Gemüse

Es gibt Kombinationen die ich sehr gerne esse. Dazu gehört die Kombination von Fenchel mit Fisch. Das passt für meinen  Geschmack immer und Fenchel lässt sich leicht und schnell zubereiten und so gab es heute ein leckeres, alltagstaugliches Gericht das nicht viel Arbeit macht. 

Lachsfilet, gebraten, mit Fenchel - Tomatengemüse und Kartoffelpüree mit viel Knoblauch und Olivenöl.




Zutaten für 2:
2 Lachsfilets
3 Fenchelknollen
3 Tomaten
Olivenöl
Butter
Pfeffer und Salz
1/2 Zitrone


Zubereitung:
Die Fenchelknolle wasche ich ab und entferne , wenn nötig dunkel Stellen. Dann schneide ich die Stiele ab und halbiere die Knolle längs. Dann entferne ich den Strunk und schneide die Hälften quer in dünne Scheiben.
Dann etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Fenchel mit etwas Salz in das Öl geben, gut vermengen und dann den Deckel auf den Topf. Den Fenchel etwa 10 Minuten bissfest garen.


Zwischenzeitlich den Lachs in Butter und Olivenöl von beiden Seiten anbraten, mit Salz würzen und im Backofen warm halten.
Die Tomaten entkernen und würfeln. Ich habe auch einige Kirschtomaten zugefügt, die habe ich nur geachtelt.


Wen  der Fenchel gar ist, die Tomatenwürfel unterheben und mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.
Das Gemüse auf einen Teller geben, darauf den Lachs setzen und  wer mag noch mit etwas Fenchelgrün bestreuen.
Dazu hatten wir ein sehr knoblauchhaltiges Kartoffelpüreemit Olivenöl.