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Freitag, 26. Juli 2024

Scholle und Lauch mit Erbsen und Pfifferlingen

 Im Urlaub habe ich mir ein neues Kochbuch gegönnt. „Fauna“ von Nils Henkel. Ich schätze die Kochbücher von Nils Henkel sehr. Ich erhalte aus seinen Kochbüchern jede Menge Anregungen. Das Buch enthält z.B mehr als 300 Grundrezepte auf fast 100 Seiten.  

Für den Samstag wollte ich eine Vorspeise mit Fisch machen. Es gab Scholle bei unserm Fischhändler und auf dem Markt frische kleine Pfifferlinge und frische Erbsen. Dazu habe ich dann eine Lauchsauce in Anlehnung an zwei Grundrezepte aus diesem Buch gemacht.

Frau K war von dem Gericht ganz begeistert und insbesondere auch von der Sauce: 



Zutaten für 2:

1 Schollenfilet (300g)

60 g Pfifferlinge

100 g frische Erbsen (gepalt)

2 Stangen Porree

2 Schalotten

1 große Knoblauchzehe (15g)

Rapsöl

1000 ml Wasser

1 Lorbeerblatt

10 Pfefferkörner

100ml Weisswein

60 g Kartoffel (geschält)

2 El Schnittlauch, fein geschnitten

Salz und Pfeffer




Zubereitung:

Etwa 150g Lauch, eine Schalotte und die Knoblauchzehe putzen und klein schneiden. Zusammen in etwas Rapsöl einige Minuten anschwitzen. Das Wasser, Lorbeerblatt und die Pfefferkörner zugeben. Den Sud etwa 30 Minuten leise köcheln lassen und dann durch ein Sieb abschütten. Die Brühe mit wenig Salz abschmecken.


Für den Schnittlauchsud  100g grünen Lauch, 1 Schalotte und die Kartoffeln in etwas Rapsöl anschwitzen. Mit dem Wein auffüllen und einkochen lassen. Dann 500 g Lauchbrühe zufügen und 15 Minuten leise etwas einkochen. Den Sud gründlich pürieren und durch ein Sieb streichen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Das Schollenfilet längs halbieren und in wenig Rapsöl von beiden Seiten kurz anbraten. Dann bei 55°C im Backofen nachziehen lassen. Kurz vor dem servieren ein wenig salzen.


Die Pfifferlinge putzen und in etwas Rapsöl anbraten, die Erbsen zufügen und 2-3 Minuten mit garen. Die Pfanne vom Herd nehmen. 



Anrichten:

Die Schollenfilets mittig auf dem Teller platzieren, auf dem Fisch die Pilze und die Erbsen verteilen. Den Schnittlauchsud angießen und dann mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.


Mittwoch, 2. August 2023

Wolfsbarsch, Brokkoli, Tomate und ein wenig Petersilie

 Einen schönen, frischen Wolfsbarsch hatte der Händler auf dem örtlichen Wochenmarkt in der Auslage liegen. Den hat mir der Fischhändler auch  sauber filetiert und so gab es am Wochenende Wolfsbarschfilet. 

Als Beilage einmal schöne kleine karamellisierte Tomaten aus dem Garten. Die Tomaten sind nochmal deutlich kleiner als Kirschtomaten und wachsen an einem üppigen Busch in unserem Garten. 

Dazu gebratener Brokkoli und roher Brokkolistrunk mit etwas krauser Petersilie. Eigentlich ganz einfach und richtig gut.






Zutaten für 2:


400 g Wolfsbarschfilet mit Haut

Raps-Bratöl

1 El Butter

1 kleiner Brokkoli

1 Knoblauchzehe

1 kleines Stück Ingwer

1 rote Jalapeno

3 El Bio-Rapsöl

12 kleine Strauchtomaten

1/2 Bund Krause Petersilie

Salz und Kerala Pfeffer


Zubereitung:


Die Fischfilets in 4 Stücke teilen und leicht salzen, etwa 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Strunk vom Brokkoli trennen und großzügig schälen bis man an den weichen Kern kommt. Den Brokkoli-Kern sehr fein würfeln.

Den restlichen Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und waschen, in einem Sieb abtropfen lassen.

Den Knoblauch und Ingwer schälen und klein schneiden. Die Jalapeno-Schote waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden.


In einer Pfanne 2 El Bio-Rapsöl erwärmen und die Knoblauchzehe, den Ingwer und die Jalapeno bei wenig Hitze etwa 10 Minuten dünsten.



Die kleinen Tomaten putzen, abwaschen und abtropfen lassen. In einer kleinen Pfanne 1 El Bio-Rapsöl und 1 Tl Puderzucker erwärmen bis der Zucker schmilzt.


Die Petersilie gründlich waschen und trocknen und grob zerteilen.


Für den Fisch die Butter und das Rapsöl erhitzen. Das war bei mir auf Stufe 7 von 9. Den Fisch auf der Hautseite 2 Minuten anbraten, dabei immer mal wieder mit dem Bratfett begießen. Dann den Fisch wenden und die Haut abziehen und entsorgen. Jetzt den Fisch bei Stufe 5 rund 3 Minuten anbraten, dann wenden und warm halten.


In der Zwischenzeit die Brokkoli-Röschen in der Pfanne mit dem Knoblauch, Ingwer und Jalapeno bei höherer Hitze anbraten. Erst nur etwa die Hälfte des Brokkoli in die Pfanne geben, dann nach 3 Minuten die restlichen Röschen dazu geben, so das der Brokkoli am Ende etwas unterschiedlich in der Konsistenz ist. Das Gemüse mit Salz und Kerala Pfeffer abschmecken.


Die kleinen Tomaten kurz karamellisieren bis sie warm sind.



Anrichten:


Auf einem flachen, gut vorgewärmten Teller die Brokkoli-Röschen mit dem Knoblauch, Ingwer und Jalapeno verteilen. Darum herum die karamellisierten Tomaten verteilen. Etwas von der Petersilie darüber streuen und dazu den fein gewürfelten, rohen Brokkolistrunk.

Den Fisch auf das Gemüse legen.


Sonntag, 4. Oktober 2020

Wolfsbarsch, Pfifferlinge, Zucchini und ein wenig Kalb

Kalbsbrühe habe ich mir auf Vorrat gekocht, für viele Gerichte kann das ein Geschmacksverstärker sein oder Grundlage für eine Sauce. Deshalb habe ich meist etwas davon im Eis liegen.  

Nachdem die Brühe abgekühlt war habe ich sie entfettet. Das Fett aber nicht entsorgt sondern in den Kühlschrank gelegt. 

Ich wollte mal versuchen in diesem Fett etwas zu garen. Der erste Versuch waren die Pfifferlinge aus diesem Rezept und das hat sich gelohnt, denn die Pfifferlinge hatten ein sehr schönes kräftiges Aroma ohne das der Kalbsgeschmack in den Vordergrund trat.





Um dem Gericht auch etwas Säure zu geben habe ich eingelegte Zucchini dazu gegeben, was dann einen schönen Kontrast brachte. Frau K war erst skeptisch, aber nachdem sie probiert hatte war auch sie überzeugt.

Eingelegt hatte ich zwei sehr kleine Zucchini, die waren  etwa fingerdick und auch nicht viel länger als ein Finger.


Zutaten für 2:

150 g Wolfsbarschfilet

mildes Rapsöl

100 g Pfifferlinge

1 kleine Schalotte


30 g Kalbsbrühenfett

2 sehr kleine Zucchini

Essig, Salz, Zucker

Kapuzinerkresse




Zubereitung:

Die eingelegten Zucchini schmecken am besten wenn sie wenigsten zwei Tage ziehen können. Für den Sud habe ich 200 ml Weißweinessig, 150 ml Wasser, 10 g Salz, 20 g Zucker aufgekocht. Die Zucchini waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Zucchinischeiben in den kochenden Sud geben und den Topf vom Herd ziehen. Den Sud mit den Zucchini in ein Schraubglas umfüllen, verschließen und zwei Tage ziehen lassen.



Die Pfifferlinge gründlich putzen. Das Kalbsbrühenfett in einer Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge darin 2-3 Minuten anbraten. Die Schalotte sehr fein würfeln. Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und die schalottenwürfel in der Pfanne 4-5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten. Sie sollten nicht braun werden.


Das Wolfsbarschfilet teilen und den Fisch auf der Hautseite in etwas Rapsöl 2-3 Minuten  anbraten, dann wenden und nochmal 2 Minuten anbraten. Die Pfanne vom Herd ziehen und den Wolfsbarsch noch einige Minuten in der Pfanne ruhen lassen. Mit Salz würzen.


Vor dem anrichten die Pfifferlinge wieder in die Pfanne geben und kurz erwärmen, mit Liebstöckelsalz abschmecken.



Anrichten:

Die Pfifferlinge auf zwei kleine Schalen verteilen. Den Fisch auflegen. Die eingelegten Zucchinischeiben in einem Sieb abtropfen lassen und dann über das Gericht verteilen. Einige Blätter Kapuzinerkresse darüber verteilen.


Sonntag, 17. Mai 2020

Lachsforelle mit Rhabarber, Gurke und Minze

Ein neues Kochbuch habe ich mir gekauft, Titel: „KOCH WAS DRAUS“ von Stefanie Hiekmann. Gekauft habe ich mir das nachdem ich bei Tartuffel die treffende Rezension von Nikolai Wojtko gelesen habe. 
Ein sehr interessantes Kochbuch mit vielen Anregungen und Rezepten.
In dem Buch befasst sich unter anderem der österreichische Sterne-Koch Sascha Kemmerer in drei Gängen mit der Lachsforelle. 
Das erste Rezept habe ich nachempfunden, allerdings mit einer kleinen Änderung, ich habe noch frischen Rhabarber hinzugefügt und die Radieschen weggelassen. Also gab es Lachsforellen-Ceviche mit Sesam-Gurken-Salsa, Joghurt-Minze-Schaum und eingelegtem Rhabarber. 
Lachsforelle Rhabarber Gurke Minze

Stefan Kemmerer legt die Lachsforelle nur in Zitronensaft ein, ich habe weniger Zitronensaft genommen, dafür aber etwa 50 ml frischen Rhabarbersaft zugefügt.
Eine leichte, kühle und sommerliche Vorspeise.


Zutaten für 4:

50 ml frischer Rhabarbersaft
2 Bio-Zitronen
3 El Olivenöl
3 El geröstetes Sesamöl
250 g Lachsforellenfilet ohne Haut
1 kleines Stück Rhabarber (etwa 10 cm)
5 Stängel Minze
100 g  Joghurt (3,5 % Fett)
1 kleine Salatgurke (ca 200g)
Salz und Pfeffer



Zubereitung:
Eine der Zitronen gründlich abwaschen und trocken reiben. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Hälfte des Zitronensaftes mit dem Rhabarbersaft, 3El Olivenöl, 1 El Sesamöl, Salz und Pfeffer glatt rühren.

Das Lachsforellenfilet abwaschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Das Stück Rhabarber waschen und in sehr dünne Scheiben aufschneiden.
Lachsforelle Gurke Rhabarber Minze
Fisch und Rhabarberscheiben für etwa 10 Minuten in der Marinade ziehen lassen. Im Rezept sind 5 Minuten angegeben, da der Rhabarbersaft nicht so viel Säure wie die Zitrone hat, habe ich die Zeit in der Marinade verlängert.

Den Joghurt mit 3 El Wasser, 1 El Zitronensaft und einer Prise Salz vermischen.
4 Stängel Minze waschen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen und zum Joghurt geben. Alles in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab aufschlagen.

Die Gurke waschen, längs halbieren, entkernen, fein würfeln und leicht salzen. 5-10 Minuten stehen lassen, die Flüssigkeit abschütten. Die Zitronen waschen, trocknen und die Schale abreiben. Den Abrieb mit 2 El Sesamöl und 1 El Zitronensaft zu den Gurken geben und vermischen.


Anrichten:
Die Ceviche in einem Sieb kurz abtropfen lassen und auf 4 Teller verteilen. Zu jedem Stück Lachsforelle etwas von der Gurken-Salsa und dem Minzeschaum geben. Von dem letzten Stängel Minze die Blätter abzupfen, etwas klein zupfen, wenn nötig, und dazu legen.

Sonntag, 22. Dezember 2019

Zander, Zitrone und Schwarzwurzel

Frau K mag sehr gerne die Kombination aus Fisch und Zitrone. Ich finde das Zitrusfrüchte winterlichen Rezepten etwas frisches vermitteln, also gab es Zander mit reichlich Zitrone. 
Schwarzwurzel dünn aufgeschnitten als winterliche Komponente und einen Buttermilch-Kartoffelstampf gab es als Grundlage. 

Zander Zitrone Schwarzwurzel Buttermilchkartoffeln

Die Kartoffeln habe ich in Anlehnung an ein Rezept aus dem Kochbuch von Caminada „Pure Leidenschaft“ zubereitet. Ein Kochbuch das für mich sehr viele Anregungen und schöne Ideen enthält. Dollase schreibt über das Buch:
 „Mit „Pure Leidenschaft“ ist Andreas Caminada in diesem Genre ein großer Wurf gelungen, den ich dringend zur Lektüre empfehle“. 


Zutaten für 2:

1 Zanderfilet (etwa 350g)
Mildes Rapsöl
1 Bio-Zitrone
300 g mehlige Kartoffeln
50 g Butter
50 g Sahne
100 g Buttermilch
1 Schwarzwurzel
250 ml Hühnerbrühe
1 Zweig Zitronenthymian
1 Zweig Liebstöckel
Salz



Zubereitung:
Von der Zitrone die gelbe Schale abreiben und an der Luft einige Stunden trocknen lassen.
Das Fischfilet in 4 etwa gleich große Stücke teilen und dann salzen. Den Fisch etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Die Kartoffel schälen, teilen und in Salzwasser weich kochen, abschütten und etwas aus dämpfen lassen. Butter, Buttermilch und Sahne zufügen und gründlich stampfen. Mit Salz abschmecken und warm halten.
Zander Zitrone Schwarzwurzel Buttermilchkartoffeln

Die Schwarzwurzel schälen und mit einem Sparschäler  oder Trüffelhobel in dünne Streifen schneiden. Die Streifen in kaltes Wasser mit etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Hühnerbrühe aufkochen und die Schwarzwurzelstreifen darin etwa 90 Sekunden blanchieren. Aus dem Topf nehmen und kurz abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit den Fisch auf der Hautseite in dem Rapsöl bei hoher Hitze etwa 2-3 Minuten anbraten, dann den Fisch wenden, die Hitze verringern und nochmal zwei Minuten braten, dann den Fisch in der Pfanne noch 5 Minuten abseits vom Herd nachziehen lassen.






Anrichten:

Die Teller vorwärmen. Je etwa zwei El Kartoffelstampf in der Mitte eines flachen Tellers verteilen. Auf den Kartoffelstampf je ein Stück Fisch setzen. Die Schwarzwurzelstreifen darum verteilen. Etwas von dem Zitronenabrieb über den Teller streuen, dazu jeweils 2-3 Blättchen Liebstöckel und Zitronenthymian. Von der Zitrone eine sehr dünne Scheibe abschneiden, halbieren und je eine Hälfte auf den Fisch legen.
 

Sonntag, 27. Oktober 2019

Seeteufel, Rote Bete, Algensalz

Schon wieder ein Fischgericht, irgendwie lande ich in der letzten Zeit häufiger bei Fischgerichten.  Heute Lotte oder Seeteufel auf Rote Bete. Eigentlich wollte ich dieses Gericht auf dem Grill zubereiten. Da haben mir aber letzte Woche die ergiebigen Regenfälle einen Strich durch die Rechnung gemacht. 

Seeteufel Rote Bete Algensalz 


Also kam der Fisch auf die Grillpfanne und die Bete wurde gekocht. Das war natürlich nicht das gleiche, aber trotzdem hat es uns geschmeckt. 
Seeteufel und Rote Bete harmonieren gut mit einander. Die Bete ist einmal warm und in Butter geschwenkt, dann noch  mariniert und kalt und es gibt noch gewürzten Saft von der Bete dazu. Alles abgeschmeckt mit wunderbarem französischem Algensalz.

Zutaten für 2:
200 g Seeteufel
4 Rote Bete
1 El Apfelessig
1 El Aceto Balsamico di Modena
Salz
1 Tl Honig
2El nussiges Rapsöl
Algensalz


Zubereitung:
Zwei Rote Beten schälen und entsaften. Eine Rote Bete schälen und mit der Aufschnittmaschine in sehr dünne Scheiben schneiden.
Den Rote Bete Saft in einen Topf geben, dazu den Apfelessig und den Aceto Balsamico di Modena, eine Prise Salz und einen Tl Honig. Den Saft aufkochen, dann den Topf vom Herd ziehen und die rohen Scheiben in den heissen Saft legen und wenigsten 2 Stunden marinieren lassen.
Seeteufel Rote Bete Algensalz
Die verbliebene Rote Bete mit Schale in Salzwasser gar kochen, abkühlen lassen und schälen. Dann aus der Bete zwei dicke Scheiben herausschneiden.

Das Stück Seeteufel hatte mein Fischhändler schon von der dunklen Haut befreit, es war nur noch eine dünne feste Haut um den Fisch, aber auch die muss runter, es darf keine Haut mehr auf dem Fischfleisch sein. Das Stück also sorgfältig von jeder Haut befreien. Dann wenig salzen und eine Stunde wieder kühl stellen.

In eine kleinen Pfanne einen El nussiges Rapsöl geben und darin die Rote Bete Scheiben erwärmen.

Eine Grillpfanne mit Rapsöl einpinseln und den Seeteufel von beiden Seiten 3 Minuten anbraten. Die Pfanne vom Herd ziehen und den Fisch noch 5 Minuten nachziehen lassen.


Anrichten:

In die Mitte zweier Schalen oder tiefer Teller je ein Scheiben Rote Bete legen. Diese Scheiben mit je drei Scheiben der marinierten Bete bedecken. Darauf ein Stück Seeteufel setzen. Etwas von der Marinade anschütten. Alles mit ein wenig Algensalz bestreuen.

Sonntag, 15. September 2019

Aubergine, Tomaten und gebratener Fisch

Die Aubergine und ich werden sicherlich keine Freunde mehr. Irgendwie konnte ich bisher mit der Aubergine nur im Ratatouille  etwas anfangen. Ansonsten eher nicht,
Nun hatte ich in einem Kochbuch ein Rezept gefunden da wurde die Aubergine mit altem Aceto Balsamico de Modena gewürzt. 

Aubergine Tomate Kabeljau

Gut davon hatte ich noch eine Flasche, seit längerem ungenutzt, im Schrank stehen, also habe ich es ausprobiert. 
Das Ergebnis sah nicht besonders hübsch aus, allerdings war der Geschmack großartig und deshalb stelle ich das Rezept hier auch ein. Der Fisch liegt noch auf einer Scheibe gebratener Aubergine und dazu gab es noch confierte Kirschtomaten.


Zutaten für 2:

2 Auberginen
1 El Rotweinessig
2-3 El Aceto Balsamico Di Modena
Rapsöl
2 Stück Kabeljau (je etwa 180 g)
2 El Roggenmehl 1150
12 Kirschtomaten
3 Zweige Thymian
1 kleiner Zweig Rosmarin
Salz



Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Aubergine halbieren, salzen und mit etwas Rapsöl beträufeln. Die Aubergine, mit der Schnittseite nach oben für 40 Minuten im Backofen garen.
Danach die Backofentemperatur für die Tomaten auf 120°C reduzieren.

Aubergine Tomate Kabeljau
Das Fruchtfleisch der Aubergine mit einem Löffel auslösen, in einen kleinen Topf geben und ausdämpfen. Mit dem Rotweinessig und dem Aceto Balsamico abschmecken. 

Die Tomaten blanchieren und die Haut abziehen.
Den Thymian und Rosmarin waschen, gut trocknen und die Nadeln und Blättchen abzupfen. Etwa 100 ml Rapsöl mit den Kräutern mit einem Stabmixer pürieren. Das Kräuteröl durch ein Sieb in eine kleine, flache Schüssel passieren. Die geschälten Tomaten zufügen, mit Salz würzen und bei 120°C im Backofen etwa 20 Minuten confieren.

Die zweite Aubergine in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden. Eine große beschichtete Pfanne mit wenig Rapsöl einpinseln. Die Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben darin bei hoher Hitze von beiden Seiten anbraten, salzen.

Die beiden Stücke Kabeljau abwaschen, salzen und in dem Roggenmehl wenden.  Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Kabeljau darin anbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Kabeljau noch etwas nachziehen lassen.



Anrichten:

1-2 Scheiben gebratene Aubergine in die Mitte eine flachen Tellers legen, darauf den Kabeljau platzieren. Daneben auf der einen Seite 1-2 El Auberginenkompott und auf der andere Seite 3-4 Tomaten setzen.