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Sonntag, 29. Mai 2016

Holunderblüten, Brunnenkresse und Forelle

Gestern rief mein Schwiegervater an und informierte mich, das sein Holunder blühen würde. Er weiss das ich die Holunderblüten gerne fürs Essen verwende und gibt mir jedes Jahr einige Dolden ab.
Brunnenkresse hatte ich im Haus und frisch gebeizte Lachsforelle. 
Mit einem Teil der Blüten habe ich Traubenkernöl aromatisiert, nach einem Rezept von „bushcook’s kitchen", der Rest Blüten kam an eine Creme.
Holunderblüten Brunnenkresse Lachsforelle
So gab es dann einen Holunderblüten-Creme mit gebeizter Lachsforelle und Brunnenkresse. 

Für das Hauptgericht hatte ich einen Sauvignon Blanc von Neumeister aus Österreich ausgesucht, der harmonierte auch wunderbar mit dieser Vorspeise.








Zutaten für 2:
100 g Quark
50 g Creme fraich
2 El Holunderblütenöl
1 El Holunderblüten
60 g gebeizte Lachsforelle
50 g Brunnenkresse, geputzt und verlesen
1 El Traubenkernöl
1 El Weißweinessig
1 El Mirin
Salz und weißer Muntok Pfeffer

Zubereitung:
Für die Holunderblütencreme den Quark, die Creme fraiche, das Holunderblütenöl mit Pfeffer und Salz verrühren. Die restlichen Blüten mit einer Gabel von den Stängeln streifen und etwa die Hälfte der Blüten unter die Creme rühren. Die Holunderblütencreme 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Aus dem Traubenkernöl, mit Weißweinessig und Mirin, sowie Pfeffer und Salz ein Dressing rühren.

Anrichten:
Jeweils etwa 2 El Holunderblütencreme in einem tiefen Teller ausstreichen. Die Lachsforelle sehr dünn ausscheiden und die Scheiben auf die Creme setzen.
Die Brunnenkresse kurz unter das Mirin-Dressing heben und auf die Teller verteilen. Wenn die Brunnenkresse zu lange im Dressing bleibt fällt sie zusammen und wird unschön. 
Über die Teller die restlichen Holunderblüten verteilen und je einen Tl Holunderblütenöl.

Teller: 3punktf

Mittwoch, 10. September 2014

gebeizter Saibling, Quark, Queller




Rapsöl habe ich mit Wacholder aromatisiert, es war ein Versuch, der unter Mithilfe aus einer kleinen Facebook-Gruppe auch gelungen ist.
Anlass ist das Blogevent von Peggy Schatz, die den Blog multikulinarisches betreibt,  unter dem Titel "Rapsölution". 

Ein Event, das mich schon deshalb reizt, weil es 40 Rezepte in ein Kochbuch schaffen, welches auch wirklich gedruckt wird und natürlich auch weil es interessante Gewinne gibt.

Thema des Events ist kochen mit Rapsöl. 

gebeizter Saibling, Quark, Queller

Dafür habe ich mir eine kleine  Vorspeise ausgedacht. Der Bachsaibling ist mit Wacholder gebeizt und ich habe das Gericht mit etwas Rapsöl abgeschmeckt, das ich vorher mit Wacholderbeeren parfümiert habe.
Das war lecker, gerade auch der Gegensatz zwischen Fisch, Wacholder und dem leicht süßen Dressing für den Salat. Der Salat ist aus Queller und Gurken gemacht, mit einem sehr leichten Honigdressing


Zutaten für 4:

15 Wacholderbeeren
10 Beeren  Bergpfeffer
250 ml Rapsöl

400 g Bachsaiblingfilet auf der Haut
10 Wacholderbeeren
10 Bergpfeffer
1Tl Senfkörner
3 El Wodka
30 g Salz
20 g Zucker

100 g Quark
1/2 Zitrone
1 kleine Schlangengurke
200 g Queller ( Salicornes)
1 El Weissweinessig
1Tl Honig
1 Msp. Senf
Pfeffer und Salz
Blättchen vom kleinen Wiesenknopf

gebeizter Saibling, Quark, Queller


Zubereitung:

15 Wacholderbeeren und den tasmanischen Bergpfeffer in einem Mörser grob zerstoßen. Dann mit dem Rapsöl in einen Topf geben. Das Rapsöl leicht erwärmen, nicht heiss werden lassen. 
Das Öl habe ich bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten auf dem Herd gelassen, nach einiger Zeit riecht man schon den Wacholderduft. 
Dann das Wacholder-Rapsöl abkühlen lassen und noch etwas durch ziehen lassen. 
Wer einen iSi hat kann das Öl auch noch in einen iSi füllen, ( mit dem Wacholder und dem Pfeffer), etwas schütteln zwei Patronen darauf und etwa 1-2 Minuten ziehen lassen, dann den Druck ganz langsam und vorsichtig bei aufrecht stehendem iSi ablassen. Wenn das Gerät druckfrei ist das Rapsöl über ein Sieb abschütten. Das intensiviert das Aroma noch einmal. Wer keinen iSi hat lässt das Öl einfach einige Stunden ziehen.

Den Quark einige Stunden im Kühlschrank über einem Sieb abtropfen lassen.

Das Fischfilet abwaschen und mit der Haut nach oben in eine flaches Gefäß legen.  Für die Beize die restlichen Wacholderbeeren, Bergpfeffer und die Senfkörner im Mörser zerstoßen, dann mit Salz, Zucker und dem Wodka vermischen und auf die Hautseite des Saiblings verteilen. Wenn die Wacholderbeeren auf die Innenseite des Filets kommen, gibt das unschöne Flecken auf dem Fisch, das sollte man versuchen zu vermeiden. Den Saibling gut 4 - 6 Stunden beizen, dann kurz abwaschen und kalt stellen.

Den abgetropften Quark mit 2 El Wacholder-Rapsöl und dem Saft einer Zitrone gut verrühren, mit einer Prise Salz abschmecken.

Für den Gurken - Quellersalat 3 El Wacholder-Rapsöl mit dem Weißweinessig, dem Honig, Senf, Pfeffer und Salz zu einem Dressing gut verrühren.
Den Queller wenn nötig kurz in heisser Butter schwenken. Wenn der Queller schön weich und klein ist, kann man darauf verzichten, da reicht es ihn abzuwaschen.
Die Gurke schälen, entkernen und fein würfeln. Zu dem Honigdressing geben, vermischen und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
gebeizter Saibling, Quark, Queller


Anrichten:
Den Quark auf 4 Teller verteilen und so dünn kreisförmig verstreichen, das sich in der Mitte des Tellers ein großer Quarkkreis ergibt. Ich habe dafür einen großen (ø 12 cm) Dessertring zur Hilfe genommen.
Den Saibling von der Haut schneiden und in 8 Portionen aufteilen. Je zwei Scheiben Saibling auf jeden Teller auf den Quark setzen.
Den Queller zu dem Gurkensalat geben und kurz vermischen, dann den Salat auf die 4 Teller verteilen. Auf jeden Teller einige Blättchen Kleiner Wiesenknopf verteilen.
Von dem Wacholder-Rapsöl noch etwa 1 Tl auf jeden Teller tropfen lassen, insbesondere auf den Saibling und den Quark.

Sonntag, 9. März 2014

regionales: Kasnudeln, Rahmgurke und Forellenkaviar



Gut, ich weiss das Kasnudeln, besonders die Kärntner Kasnudeln gekrendelt werden, ich bin den Links bei Roberts lamiacucina gefolgt. Doch diese Technik wollte ich mir dann doch nicht aneignen.
Das Rezept ist aus dem Kochbuch „ Das kulinarische Erbe der Alpen“, und dort werden die Kasnudeln auch nicht gekrendelt.
Auf das Rezept bin ich gekommen weil ich im Kühlschrank noch ein Glas mit Forellenkaviar hatte, das ich natürlich nutzen wollte. In dem Kochbuch der Alpen sind einige Rezepte mit Fischrogen. Also habe ich dort geschaut und dieses kleine, einfache Rezept gefunden. Kasnudeln mit Rahmgurken und Forellenkaviar.


Ich habe das alles noch mit einem kleinen Stück geräucherter Forelle ergänzt und Meerrettich, doch das war eher keine Verbesserung, für uns war der rauchige Geschmack zu dominant.


Zutaten für 4:

250 g Mehl
1 Ei
1 El Öl
Salz
Lauwarmes Wasser

150 g Kartoffeln
80 g gekochte Hirse
250 g Topfen oder Quark, 25% Fett
1 Tl gehackte frische Minze
1TL gehackter frischer Kerbel

1 Bio Salatgurke
2 El Sauerrahm
1Tl Zitronensaft
1 El Rapsöl ( Olivenöl nach Rezept)

4 El Butter
4 El Semmelbrösel
130 g Forellenkaviar
2 Filets geräucherte Forelle
frischer Meerrettich


Zubereitung:

Das Mehl mit dem Ei, Salz und Öl unter Zugabe von wenig lauwarmen Wasser zu einem nicht zu festen Nudelteig kneten. Wenigstens eine Stunde ruhen lassen.
In der Zwischenzeit für die Füllung die Kartoffeln mit Schale weichkochen, dann schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit der gekochten Hirse, Topfen, Minze und Kerbel vermengen, die Füllung mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Nudelteig durch eine Nudelmaschine ziehen. Ich habe ihn bis auf die vorletzte Stufe ausgezogen, denn ich hatte gelesen, dass Kasnudeln durchaus nicht so ganz dünnen Teig benötigen. Ich habe für meine Kasnudeln eine Ravioliform genutzt, man kann aber auch einfach Kreise ausstechen, die Füllung darauf setzen und einen weiteren Nudelkreis darüber legen.
Die Teigtaschen in reichlich Salzwasser etwa 3-5 Minuten ziehen lassen. Dann aus dem Topf nehmen und abtropfen lassen.

Für die Rahmgurken die Gurke schälen, die Kerne entfernen und die Gurke fein würfeln. Den Sauerrahm ( saure Sahne) mit Zitronensaft, dem Öl, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gurkenwürfel zugeben und eine halbe Stunde ziehen lassen.

Die Butter in einer Pfanne schmelzen, die Semmelbrösel dazugeben und goldbraun braten.

Die Kasnudeln in etwas heisser Butter schwenken.


Anrichten:
Die Kasnudeln, zwei bis drei pro Portion, auf die Teller verteilen, etwas Semmelbrösel sowie Forellenkaviar darauf verteilen. Die Rahmgurken zufügen. Auf jeden Teller ein halbes Forellenfilet setzen und mit frisch geriebenem Meerrettich bestreuen, sofort servieren.