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Sonntag, 24. Juli 2016

Ziegenkäse-Tomaten-Tarte

Ziegenkäse-Tomaten-Tarte
 
Ja, auch bei uns wird gelegentlich noch gekocht. Allerdings muss ich gestehen, dass die Kreativität in der Küche nachgelassen hat. Das Fräulein Tochter möchte sich sowieso am liebsten nur von Nudeln und ganz evtl. Tomatensoße ernähren, der Herr Sohn, der seit neuestem zur Familie gehört, zeigt noch keinerlei kulinarisches Interesse und hält mich höchstens vom Kochen ab.

Es gibt also mal wieder schnelle, einfache Kost. Aber trotzdem lecker, bitte!

Für eine Springform (24cm) - entspricht 3 Personen als Hauptgericht zu Salat:

1 Packung fertigen Tarte-Teig
500g Kirschtomaten
200g Ziegenfrischkäse
100g geriebenen Parmesan
150g Schmand
2 Eier
1 TL gehackte Rosmarinnadeln
1 TL Thymianblätter
Salz
Pfeffer
1 EL Pinienkerne

Den Ofen bei Ober-und Unterhitze auf 180° C vorheizen. Den Teig in eine Tarte- oder Springform legen, Rand leicht hochziehen. Käse, Schmand und Eier sowie Gewürze miteinander verquirlen und in die Form gießen. Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in die Ei-Käse-Masse drücken. Tarte für 40 Minuten backen, dann die Pinienkerne auf der Tarte verteilen und weitere 10 Minuten backen. Ist euch die Tarte noch zu blass, könnt ihr ggf. kurz mit der Grill-Funktion eures Backofens nachhelfen. Zur Tarte passt wie immer ein grüner Salat.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei...

Bunter Plätzchenteller

Auch wenn ich momentan nicht besonders orginell koche, Plätzchenbacken im Advent muss sein.

Wieder dabei sind die Favoriten aus dem letzten Jahr: Spitzbuben mit Himbeergelee. Die erste Ladung ist bereits fast leer. Ich glaub ich muss noch einmal nachbacken.

Die braunen Knubbel vorne rechts im Bild sind Schokoseufzer nach einem Rezept von Herzelieb. Lecker, aber für mich kein absolutes Must-Have fürs nächste Jahr.

Wirklich toll sind jedoch die Schokobrezeln aus dem Kuriositätenladen - mal im Ernst, hat jemand schon mal etwas von dort nachgekocht oder gebacken, das nicht lecker war? Einzig und allein die Farbe der Brezeln hat mich ein wenig irritiert. Obwohl ich mich exakt ans Rezept für den Teig gehalten habe (ja, ungezuckerter Backkakao...), sind meine Brezeln nicht annähernd so schwarz wie die auf dem Originalbild. Vielleicht lass ich sie das nächste Mal einfach länger backen. ;) Dass auch der Schokoguss heller ist, als im Original, verwundert mich allerdings nicht, ich hatte noch angebrochene Vollmilchkuvertüre im Schrank, die ich aufgebraucht habe.

Komplettiert wird der Plätzchenteller mit Freestyle-Kokosmakronen.

Vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch ein paar Ausstechplätzchen dazu.


Sonntag, 10. Februar 2013

Grünkohlchips

Grünkohlchips

Wer ab und an durch Kochblogs stöbert, ist sicherlich in letzter Zeit schon mehrfach über das Trendgemüse Grünkohl gestolpert. Besonders in amerikanischen Blogs wimmelt es nur so von "Kale"-Rezepten. 

Ich als gebürtige Unterfränkin kannte Grünkohl bist gestern nur vom Hörensagen und Lesen. Auch hier in Sachsen ist Grünkohl nicht wirklich verbreitet. Ich habe mich für den Anfang an einem äußerst interessanten Rezept versucht: Grünkohlchips. Ich hatte schon mehrfach gelesen, das Ergebnis wäre lecker.

Es war lecker. Die ersten 5 Chips. Dann kam der Kohlgeschmack durch. Hm. Leider nur mittelgut. Dafür stinkt die ganze Bude jetzt nach Kohl. Muss nicht sein.

Für Mutige hier dennoch das "Rezept":
Grünkohl
Olivenöl
Salz
Paprika edelsüß

Den Backofen auf 180° C vorheizen.

Grünkohl waschen und abtrocknen. Die Blätter abzupfen und in mundgerechte Stücke zerteilen.

Die Blätter mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und mit Paprikapulver würzen. Öl und Gewürze ordentlich in die Blätter einkneten.

Die Blätter einzeln auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Sie sollten nicht übereinander liegen.

Den Kohl für 8-10 Minuten backen, bis er schön knusprig ist.

Möglichst bald essen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Veganer Käsekuchen

Veganer Käsekuchen

In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über vegane Käsekuchenrezepte. Klingt interessant, aber so richtig vorstellen konnte ich es mir nicht. Und was man sich nicht vorstellen kann, muss man ausprobieren. Da unser Bioladen seit einiger Zeit eigentlich immer Seidentofu im Angebot hat, stand einem Experiment nichts im Wege.

Auch weil das Rezept so schnell und einfach ist. Kein Vergleich zur normalen Variante, bei der Eiweiß geschlagen und untergehoben werden muss.

Die Erkenntnis aus meinem Experiment: Der "Käse"kuchen schmeckt wirklich! Zugegebenermaßen nicht exakt wie das Original, aber doch soo lecker, dass man nichts vermisst. Die zitronige Note finde ich super. Wer sich jetzt Sorgen macht: der Kuchen schmeckt ganz sicher nicht nach Tofu. Wobei die Tofu-Verächter ja eh behaupten, dass Tofu nach nichts schmeckt. q. e. d. ;)

Für 1 kleine Springform (ca. 18cm):
Für den Teig 
130g Mehl 
60g Zucker 
80 g weiche Margarine 
1 Prise Salz 
½ Tüte Backpulver 
1 EL Kakaopulver 
etwas frisches Vanillemark 

Für die Füllung: 
400g Seidentofu 
200g Naturtofu 
80g Zucker 
1 Zitrone (Schale und Saft) 
100g Margarine 
40g Stärke
frisches Vanillemark

Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den fertigen Teig in die Form drücken. Den Rand bis nach oben ziehen. Die Backform samt Teig bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen. 

Den Ofen auf 180° C Unter- und Oberhitze vorheizen.

Alle Zutaten für die Füllung in den Mixer geben und solange mixen, bis eine cremige und homogene Masse entstanden ist. Der Tofu sollte nicht mehr krümelig herauszuschmecken sein.

Die Füllung in die Backform füllen und den Kuchen etwa 1 Stunde backen. Nach Ablauf der Backzeit den Ofen ausstellen.

Den Kuchen im Backofen auskühlen lassen.

Mittwoch, 15. August 2012

Rote-Bete-Salat aus 1001 Nacht

Orientalischer Rote-Bete-Salat aus 1001 Nacht mit Sesam und Zitrone

Vor einigen Wochen haben mein Freund und ich einen orientalischen Kochkurs besucht. Wir sind da so kurzfristig reingerutscht, weil Freunde verhindert waren, und hatten einen sehr interessanten und kulinarischen Abend.

Eines der dort kennengelernten Gerichte haben wir ratzfatz in unser Standardrepertoire aufgenommen: einen wunderbaren nussig-erdigen Salat aus roter Bete. Seit dem Kochkurs stand dieser Salat schon drei vier Mal wieder bei uns auf dem Tisch. Einfach weil er so lecker und unkompliziert ist. Verwendet man vorgekochte rote Bete, benötigt man für die Zubereitung nämlich keine 5 Minuten.

Die übrigen Rezepte aus dem Kochkurs waren zwar ebenfalls alle sehr lecker, aber meistens einfach viel zu fettig für jeden Tag: frittierte Käsebällchen, frittierte Aubergine und frittiertes Fladenbrot. Sogar der Spinat ertrank in Olivenöl. Die arabische Küche ist nichts für Kalorienzähler. ;) Vielleicht findet sich aber mal ein festlicher Anlass fürs Nachkochen der anderen Gerichte. Dann lasse ich euch gerne teilhaben.

Für 4 Portionen: 
500g vorgekochte rote Bete 
3-4 EL Sesampaste (Tahin) 
2 EL Zitronensaft 
1 TL gemahlene Koriandersamen 
Salz 
optional 1 EL Sesamkörner

Im Original war noch Knoblauch, aber uns schmeckt der Salat ohne besser.

Die rote Bete in grobe Streifen hobeln und mit Sesampaste,Zitronensaft und Koriander vermischen. Mit Salz abschmecken und mit Sesamkörnern bestreuen.

Sonntag, 15. Juli 2012

Cantuccini

Cantuccini

Auf der Suche nach einem kleinen essbaren Geschenk habe ich mich glücklicherweise an die selbstgemachten Cantuccini erinnert, die ich irgendwann einmal beim Kochfrosch entdeckt hatte. Wenn das mal nicht lecker klingt!

Die Cantuccini sind tatsächlich blitzschnell gemacht und unglaublich lecker. Ich kann Kochfroschs "mhh" nur wiederholen und bin mir fast sicher, dass sich die Kollegin, die ein Tütchen davon bekommt, auch freuen wird. Und dann wird sie sich ärgern, dass das Tütchen so schnell leer ist. Tut mir leid, ich kann nichts dafür, dass die dekorativen Klarsichtbeutel immer so klein sind...

Zwei Drittel der Cantuccini sind wegen der Beutelgröße (glücklicherweise) in unsere eigene Keksdose gewandert. Die gibt's demnächst dann wohl immer mal wieder zu Portwein oder einem Tässchen Espresso. Oder einfach so.

Für 1 Blech:
175g Mandel
250g Mehl
180g Zucker
1 TL Backpulver
½ Fläschchen Bittermandelaroma
1 Prise Salz
25g Butter
2 Eier

Alle Zutaten bis auf die Mandeln zu einem Teig verkneten. Sobald der Teig eine gleichmäßig glatte Konsistenz hat, werden die Mandeln eingearbeitet. Den fertigen Teig für eine halbe Stunde kalt stellen.

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den gekühlten Teig in 3 Teile zerteilen und zu Rollen mit der Breite eines Backbleches formen. Die drei Rollen nebeneinander auf dem Backblech auslegen und für 15 Minuten backen.

Die Teigrollen so weit abkühlen lassen, dass man sie anfassen kann. Dann die Rollen schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben wieder auf dem Backblech auslegen und weitere 8-10 Minuten backen.

Die fertigen Cantuccini in einer luftdichten Keksdose aufbewahren.

Sonntag, 10. Juni 2012

Coco cocoa coke cake

Coco cocoa coke cake!

Wer häufig im Internet nach Rezepten stöbert kennt das wahrscheinlich: Man liest ein Rezept, wundert sich: Sowas gibt's? Man schüttelt den Kopf. So ein Quatsch. Das kann gar nicht schmecken. Oder doch? Und am Ende geht man einkaufen und probiert es selbst. Die Idee ist zu seltsam, als dass man sie ignorieren könnte. Man kocht/backt und stellt ganz schnell fest: Es ist Quatsch. Es schmeckt nicht. Hatte ich eigentlich schon vorher gewusst.

So ging's mir gestern mit einem Rezept dass ich auf irgendeiner amerikanischen Seite aufgeschnappt hatte:

Eine Packung Fertig-Brownies, eine Dose Cola light, verrühren, backen, fertig. 

Ich hab diesem wirklich ausgefuchsten "Rezept" noch 2 EL Kokosraspeln hinzugefügt. Die waren offen und Schoko und Kokos vertragen sich ja eigentlich. Leider konnten auch die Kokosraspeln den Kuchen nicht wirklich retten. Die Brownies waren viel viel viel zu süß und extrem knatschig. Leider nicht die Sorte ultimativer Brownie-Knatschigkeit, sondern eine hinterhältige, klebrige Knatschigkeit, bei der der Kuchen gefühlt immer mehr wird beim Kauen und es dir den ganzen Mund zukleistert.

Mit einem Klecks Sahne und frischen Erdbeeren haben wir die Brownies dann schließlich doch gegessen. Euch anderen rate ich: vertraut auf euer Gefühl und lasst es einfach bleiben.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Zimt-Zupfbrot

Innenleben des Zimt-Zupfbrots

Weil der erste Zupfbrot-Versuch so gut gelungen ist, habe ich mich an die süße Variante gewagt. Auch hier hat mich das Ergebnis absolut überzeugt. Ich habe den süßen Teig genau wie den herzhaften sehr lange im Kühlschrank gehen lassen und das Brot dann erst kurz vor dem Servieren gebacken. Das Zupfbrot war noch warm, außen knusprig süß und innen fluffig. Yummi!

Knusprige Kruste des Zimt-Zupfbrots

Für 1 Kastenform (30cm):
Für den Hefeteig:
150ml lauwarme Milch
20g Hefe, frisch
40g Zucker
1 EL Vanillezucker
375g Mehl
1 Prise Salz
30g Butter
2 Eier

Für die Füllung:
50g Butter
70g Rohrzucker
1 TL Zimt

Die Hefe mit dem Vanillezucker in der Milch auflösen und 10 Minuten stehen lassen. Dann mit den übrigen Zutaten für den Teig verrühren/verkneten.

Den Teig 2 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig noch einmal ordentlich durchkneten. Sollte er zu sehr kleben, die Hände etwas einmehlen. Den Teig dann auf einer bemehlten Fläche auf 4-5mm Dicke ausrollen.

Die Butter schmelzen und mit dem Rohrzucker und dem Zimt vermischen. Die Füllung dann gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.

Den Teig in Quadrate schneiden und in die Kastenform schichten. Eine kleine Warnung: Die Kastenform wird nicht sehr voll. Wenn der Teig noch einmal gehen darf, ändert sich das aber noch. Den Teig also noch einmal für 2 Stunden in den Kühlschrank verfrachten. Wer nicht so viel Zeit hat, kann das Gehen natürlich auch beschleunigen und den Teig außerhalb des Kühlschranks gehen lassen.

Das Zupfbrot bei 190° Ober- und Unterhitze 25-30 Minuten backen.

Sonntag, 27. Mai 2012

Oliven-Zupfbrot

Oliven-Zupfbrot

Wer ab und an Foodblogs liest, muss in den letzten Monaten notgedrungen auch über Zupfbrote gestolpert sein. Bei New Kitch On The Blog gab es eins, bei Twoodledrum, und im Kuriositätenladen auch. Paules hatte eins und Annelovesfood auch. Und sicherlich noch ganz viele andere mehr. Wer da noch widerstehen kann...

Weil es letztes Jahr so lustig war, gab es auch dieses Jahr einen Grand-Prix-Abend mit Freunden. Wir waren zwar wieder die Gastgeber, aber das Essen brachten dieses Jahr die Gäste mit. Ich wollte nur eine kleine herzhafte Leckerei für den späteren Abend beisteuern. Statt Chips sozusagen. Geworden ist es - wie originell - ein Zupfbrot. Entgegen des Zucker-Zimt-Trends kamen bei mir jedoch Oliven und italienische Kräuter zwischen die Brotscheiben. Als kleine Häppchen zum Rotwein sehr zu empfehlen.

Auch die Vorbereitung war total easy. Als die Gäste kamen, stand das Zupfbrot schon vorbereitet im Kühlschrank, konnte dort über viele Stunden langsam gehen. Erst als der Appetit so langsam aufkam, haben wir es in den Ofen geschoben und danach noch warm serviert. Mhhhhm.

Für 1 Kastenform:
Für den Teig:
750g Weizenmehl
330ml lauwarmes Wasser
25g Frisch-Hefe
1 1/2 TL Salz
1 1/2 TL Zucker
3 TL Olivenöl

Für die Füllung:
75g Margarine
3 EL gehackte italienische Kräuter
20-25 schwarze Oliven, fein gehackt
etwas Salz

Die Hefe im Wasser auflösen, mit den restlichen Zutaten zu einem elastischen Teig verkneten und eine halbe Stunde gehen lassen.

Den Teig danach noch einmal durchkneten und auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 4-5mm dick ausrollen.

Die Margarine schmelzen und mit den gehackten Oliven und Kräutern vermischen. Etwas salzen und gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen.

Den Teig in etwa gleich große Rechtecke in Kastenformbreite schneiden, und die Teigstücke in die Kastenform stapeln. Am besten geht das, wenn die Kastenform dazu leicht schräg auf der kurzen Seite steht. So können die flutschigen, weichen Teigscheiben nicht allzu weit davonrutschen.

Wenn die Form gefüllt ist, kann man sie wieder gerade hinstellen und mit Frischhaltefolie abgedeckt noch einmal gehen lassen.

Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 190° Ober- und Unterhitze für 30 Minuten backen.

Bereitet man das Brot schon länger vor dem Backen vor, kann man den Teig im Kühlschrank gehen lassen. Bei mir waren es heute 6 Stunden und das Ergebnis war toll.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Die Premiere: Käsekuchen

Käsekuchen

Zu Hause bei Mama gibt es schon seit einigen Jahren zwei Kuchen-Dauerbrenner: Käsekuchen - "Maddekuche" wie man wohl eher sagen würde - und Donauwelle. Man könnte denken, ich müsse dahingehend geprägt sein. Denkste. Donauwelle habe ich tatsächlich schon ein oder zwei Mal gebacken, aber obwohl ich sicherlich ein bis zwei Mal im Monat in der Küche stehe und rühre und knete: Einen Käsekuchen gab es hier noch nie.

Bestimmt wäre das auch noch einige Zeit so geblieben, wenn nicht mein Freund einen Käsekuchen fürs Büro bestellt hätte. Nach einiger Recherche habe ich mich für ein Käsekuchen-Rezept von der "Essen & Trinken"-Website entschieden. Ich selbst kann nicht beurteilen, wie es geschmeckt hat, für mich blieb nichts übrig. Aber meinem Freund und seinen Kollegen hat es geschmeckt, wurde mir berichtet.

Weil meine Kollegen ganz neidisch waren, dass sie keinen Kuchen bekommen haben, gibt es den Kuchen am Montag möglicherweise noch einmal. Vielleicht dann auch mit einem Bild vom Anschnitt und persönlichem Erfahrungsbericht.

Für eine Springform (26cm Durchmesser):
Für den Boden:
250g Mehl
50g Puderzucker
120g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Füllung:
50g Butter
3 Eier 
2 TL Zitronenschalen-Abrieb 
2 TL Zitronensaft
750 g Magerquark
200 g Zucker
1 Packung Sahne-Puddingpulver

Aus den Zutaten für den Boden einen Teig kneten. Den Teig so in eine Springform drücken, dass der Boden gleichmäßig bedeckt ist und ein 3cm hoher Rand stehen bleibt. Dann für eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Gegen Ende der Kühlzeit den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen und zur Seite stellen.

Die Butter schmelzen und mit den übrigen Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben und die Masse auf dem Boden verteilen.

Den Käsekuchen 70 Minuten backen. Im Rezept stand, man solle den Kuchen gegen Ende mit Backpapier abdecken. Bei mir war der Kuchen auch nach der vollen Backzeit noch blass.

Den Kuchen nicht direkt nach Ablauf der Backzeit aus dem Ofen nehmen, sondern bei leicht geöffneter Ofentür noch 15 Minuten langsam herunterkühlen. Erst dann herausnehmen.

Sonntag, 13. Mai 2012

Quiche mit grünem Spargel und Kirschtomaten

Vegane Spargelquiche

Ich hätte nicht gedacht, dass das noch einmal passiert, aber langsam freunde ich mit Spargel an. Mir war der grüne Spargel sowieso schon immer viel sympathischer als sein weißer Bruder. Als Bestandteil eines Essens jenseits von Kartoffeln und Hollandaise finde ich grünen Spargel inzwischen nicht mehr nur irgendwie genießbar, sondern sogar wirklich lecker. Neulich gab es schon eine Pizza mit Spargel, jetzt diese Quiche. Die Freundschaft festigt sich.

Dazu gab es heute eine Premiere: Seidentofu. Der ist im Bioladen einfach klammheimlich in unseren Korb gehopst und ich habe dann eine (nicht süße) Verwendung dafür gesucht. Gestolpert bin ich dann über dieses Rezept. Ich habe wie immer ein bisschen am Rezept gedoktert. Den Mürbeteig ein bisschen abgewandelt und Spargel dazu. Das Ergebnis hat überzeugt. Absolut!

Der Salat im Hintergrund stand übrigens eine halbe Stunde vorher noch auf unserem Balkon. So ist das Leben. Fressen und gefressen werden. Harhar.

Als Hauptgericht für 3 Personen (Springform mit 26cm Durchmesser):
Für den Boden:
100g Roggenvollkornmehl
230g Weizenmehl 1050
150g Margarine(Alsan)
80ml Wasser
1/2 TL Salz
1 TL fein gehackter Rosmarin

Für die Füllung:
300g grünen Spargel
150g Kirschtomaten
400g Seidentofu
2 EL Olivenöl
2 EL Stärke
1 TL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Kurkuma
schwarzen Pfeffer
1 TL Rosmarin
1 TL Oregano

etwas frischen Schnittlauch zur Dekoration

Eine Springform mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten für den Boden zu einem Teig kneten. Den Teig ausrollen und die Springform damit auskleiden. Der Rand sollte etwa 3 cm hoch sein. Dann den Teig in der Springform mit Klarsichtfolie bedecken und etwa 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Dann den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen, um Blasenbildung vorzubeugen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-und Unterhitze für 15 Minuten vorbacken.

In dieser Zeit den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und dann die Stangen dritteln.
Die Spargelstücke in Salzwasser 3 Minuten blanchieren und beiseite stellen.

Die Tomaten waschen und halbieren.

Den Seidentofu zusammen mit Olivenöl, Stärke und Kurkuma fein pürieren. Mit Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken.

Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und die Spargelstücke darauf verteilen. Mit der Seidentofu-Masse übergießen.

Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf der Quiche verteilen.

Die Quiche zurück in den Ofen stellen und 20 Minuten bei 200° C backen. Dann die Temperatur auf 175° C reduzieren und in 15 weiteren Minuten zu Ende backen.

Vor dem Servieren noch kurz abkühlen lassen.

Freitag, 13. April 2012

Eiersalat mit Erbsen und Dill

Eiersalat mit Erbsen und Dill

Ich bin eher ein spontaner Koch. Ich arbeite mit dem was gerade im Kühlschrank ist und koche worauf ich aktuell Lust habe. Eiersalat gibt es hier eigentlich nie. Könnte daran liegen, dass ich so gut wie nie gekochte Eier im Kühlschrank habe. :D

Egal, Ostern ist grade rum, und ausnahmsweise warten einige Ostereier auf Verwertung. Eiersalat bietet sich dazu ja förmlich an.

Diesen (oder einen ziemlich ähnlichen) Eiersalat esse ich normalerweise nur, wenn ich auf Heimatbesuch bin. Einen Eiersalat mit Erbsen, Dill und rosa Färbung gab es nämlich bislang nur bei unserem Dorf-Metzger. Ab jetzt gibt es ihn vielleicht auch manchmal in Dresden. Ich habe versucht, mich an das Originalrezept heranzutasten und bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis.

Für 1 kleine Schüssel:
5 hartgekochte Eier
70g TK-Erbsen
1 TL Tomatenmark
3 EL Majonnaise
3 EL Naturjoghurt
1 TL gehackten Dill
1 TL Zucker
1 TL Kräuter-Essig
Salz
Pfeffer
Die Erbsen auftauen lassen. Die gekochten Eier schälen und in Stücke schneiden.

Tomatenmark, Majonnaise, Joghurt, Essig und Gewürze zu einem glatten Dressing verrühren und über Eier und Erbsen geben.

Alles gut verrühren, und den Eiersalat für mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Sonntag, 11. März 2012

Steckrüben-Stampf mit Röstzwiebeln

Steckrüben-Stampf

Seit einigen Wochen steckt mir die Mutter meines Freundes bergeweise Frauenzeitschriften zu. Sie weiß, dass ich gerne backe und koche, und so darf ich die Zeitungen jetzt nach leckeren Rezepten durchforsten, bevor diese im Altpapier landen. Zugegebenermaßen habe ich bislang kaum eines der Rezepte wirklich nachgekocht, aber der Stapel an herausgerissenen Seiten türmt sich langsam beachtlich. Dieses Rezept (oder zumindest die Idee, ich glaube ich habe mich einmal mehr nicht wirklich ans Rezept gehalten...) war glaube ich aus der Tina und hat uns wirklich gut geschmeckt. Eine gute Abwechslung zu "normalem" Kartoffelpüree.

Beilage für 4 Personen:
1000g Steckrübe
400g Karotten
400g mehlig kochende Kartoffeln
600ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
1 TL Zucker
1 TL Öl
1 TL Butter
Salz
Pfeffer
Petersilie

Für die Röstzwiebeln:
1 große Zwiebel
1 TL Öl
etwas Mehl

Steckrübe und Kartoffeln grob würfeln. Die kleine Zwiebel fein würfeln. Die zweite Zwiebel in Ringe schneiden.

Zwiebelwürfel, Steckrübe und Kartoffel in 1TL Öl einige Minuten anbraten, bis das Gemüse Farbe bekommt.

Das Gemüse dann mit etwas Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und für 30 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Die Zwiebelringe sorgfältig in etwas Mehl wenden und das überschüssige Mehl abklopfen. Die mehlierten Zwiebelringe dann in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig braun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die überschüssige Flüssigkeit aus dem Steckrüben-Kartoffel-Topf grob abgießen und auffangen. Das Gemüse mit einem Kartoffelstampfer zu einem Brei zerstampfen. Je nach gewünschter Konsistenz kann man das Kochwasser zum Teil wieder hinzugeben.

Den Steckrübenstampf mit Salz, Pfeffer und etwas Butter abschmecken und mit Petersilie und den Röstwiebeln servieren.

Dazu gab's bei uns auf Anregung der Tina ein Kotelett. Kann man gut machen. Geht aber sicher auch mit vegetarischer Beilage. :)

Donnerstag, 1. März 2012

Afrikanischer Erdnuss-Eintopf

Afrikanischer Erdnuss-Eintopf

Heute gibt es nur einen kleinen Rezepttipp. Am Originalrezept für den Erdnuss-Eintopf von Chefkoch muss man wirklich nicht herumexperimentieren. Das Ergebnis war einfach super lecker! Die einzige große Änderung, die ich vorgenommen habe: Statt des Weißkohls habe ich 700g Chinakohl verkocht, weil der einfach grade im Haus war. Beim Chinakohl reicht es, ihn gleich zu Beginn mit anzubraten, anstatt ihn separat vorzukochen.

Unbedingt nachkochen!

Montag, 24. Oktober 2011

Nudeln mit Sauerkraut und Roter Bete



Die Inspiration zu diesem Rezept stammt von einer lieben Kollegin. Wenn es in der Mittagspause ihre Nudeln mit Roter Bete+ X* gibt, sind immer alle begeistert. Grundzutaten sind immer Nudeln, Rote Bete, Ketchup und Sojasauce. Der Phantasie sind darüber hinaus kaum Grenzen gesetzt. Geschmeckt hat es bislang immer, auch wenn ich ehrlich gesagt nie von alleine auf die Idee gekommen wäre, diese Zutaten zusammen in einen Topf zu werfen.

*+ X steht hierbei  für fast jedes beliebige Gemüse, Tofu, oder auch Käse, neulich probierten wir eine Variante mit Harzer Roller...

Für 4 Portionen:
500g Rote Beete (in diesem Falle vorgekocht, viel besser aber frisch und geschält)
250g Sauerkraut
1 Schalotte
3 EL Schlagsahne
3 EL Ketchup
1 EL Kräuterfrischkäse
1 EL Sojasauce
etwas Öl
Petersilie
Salz
Pfeffer

500g Nudeln


Nudelwasser aufsetzen.

In der Zwischenzeit eine Schalotte fein würfeln und die Rote Bete in Würfel schneiden.

Während die Nudeln kochen, Schalotten- und Rote-Bete-Würfel in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Dann auch das Sauerkraut hinzugeben und erhitzen. Zuletzt die übrigen Zutaten unter Rote Bete und Sauerkraut mischen.

Die Nudeln abgießen. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken und unter die Nudeln heben.

Sonntag, 18. September 2011

Tomaten-Hüttenkäse-Salat



Inspiriert von einem Rezept aus der aktuellen Lecker gab es heute Abend gebratene Polenta-Schnitten, einem Salat aus Hüttenkäse und Tomaten sowie einem grünem Salat mit Honig-Senf-Dressing. Ich musste bei der Zubereitung leider erkennen, dass das Anbraten von Polenta-Schnitten nicht zu meinen Stärken in der Küche gehört. Aber auch knuspriger Brei kann lecker sein. :)

Mein persönlicher Favorit auf dem Teller war so oder so der Salat aus Tomate, körnigem Frischkäse und Petersilie. Den gibt es demnächst sicherlich noch öfter, auch zum oder aufs Brot kann ich ihn mir wunderbar vorstellen.

Für 2 Portionen:

200g Hüttenkäse (0,4 Prozent Fett)
3 Tomaten
1 EL gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer

Samstag, 10. September 2011

Indianische Kürbissuppe



Auch bei uns ist der Herbst angekommen. Hier gab es vorgestern eine wunderbare Kürbissuppe. Die Vorlage dazu kam aus dem Suppentopf. Allerdings habe ich die Zutaten etwas abgewandelt: An Gemüse gab es in meiner Suppe nur Mais und Kürbis, weil ich keinen Sellerie zu Haus hatte. Der Ahornsirupgeschmack hat mich hingegen so sehr begeistert, dass ich gleich doppelt so viel davon verwendet habe wie im Originalrezept.
Weil ich momentan so schöne frische Chilis hier habe, durfte auch ein bisschen Schärfe nicht fehlen und den Mais habe ich sowohl für die eigentliche Suppe als auch für die Einlage noch mit angebraten, damit er schön süß und knackig wird.

Dazu gab es frisch aufgebackene Kürbiskernbrötchen. Meins habe ich beim Fotografieren direkt in der Suppe versenkt. Ups. :D

Für 4 Portionen:

4 TL Ahornsirup
1 l Gemüsebrühe
500 gr Hokkaido
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
230g Mais aus dem Glas
2 TL Öl
Pfeffer
Salz
1 kleine rote Chili


Die Zwiebeln, den Knoblauch und Chili fein hacken. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden. Den Mais abgießen und die Hälfte davon für die Suppeneinlage zur Seite stellen. Die zweite Hälfte zusammen mit dem restlichen Gemüse und einem Teelöffel Öl anbraten.

Sobald das Gemüse etwas gebräunt ist, mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Den verbliebenen Mais in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten.

Sobald der Kürbis weich ist, kann die Suppe im Mixer fein püriert werden.

Dann nur noch mit Ahornsirup, Salz und Peffer abschmecken. Fertig!

Sonntag, 28. August 2011

Roasted Red Pepper Sauce Reloaded



Frisch zurück aus München waren die Mägen genauso leer wie der Kühlschrank. Zum Glück hab ich in den Küchenschränken noch eine Packung Gnocchi und ein Glas Ajvar gefunden, dazu eine Packung Reis-Cuisine. Im Kühlschrank noch ein Rest Butterkäse. Ein guter Zeitpunkt also, die Sache mit der Roasted Red Pepper Sauce noch einmal aufzugreifen. Ich dachte mir ja schon, dass Ajvar ein guter Ersatz zu selbst gerösteten Paprika sein könnte. Und auch wenn heute Pinienkerne und Parmesan für den vollen Genuss gefehlt haben, kann ich verkünden: So koche ich Roasted Red Pepper Sauce gerne noch viel viel öfter!

Sonntag, 14. August 2011

Buchteln mit Zwetschgenmus



Das Rezept für die Buchteln stammt einmal mehr von Gourmandises Vegétariennes. Anders als bei ihr bestand meine Füllung aber aus selbstgemachtem Zwetschgenmus, das ich am Freitag und Samstag gekocht habe.

Dazu gab's selbstgemachte Vanillesauce. Lecker!

Etwa 3 Gläser Zwetschgenmus à 400ml:

2,3 kg entsteinte Zwetschgen
100g braunen Zucker
100g weißen Zucker
50ml Rotwein
Vanillemark
geriebenen Ingwer
Muskatnuss
Zimt


Aufsetzen und über mehrere Stunden (bei mir waren es vier Stunden mit einer Unterbrechung über Nacht, mein Freund wollte früher ins Bett als geplant) bei geringer Hitze köcheln lassen.

Die Gläser und Deckel mit kochend heißem Wasser ausspülen und bis zum Rand mit dem heißen Pflaumenmus befüllen. Zuschrauben und auskühlen lassen.

Samstag, 30. Juli 2011

Schokoladenstäbchen



Wir sind heute Morgen einkaufen gefahren. Weil ich seit Wochen auf der Suche nach Büffelmozzarella bin - bislang erfolglos - sind wir heute sogar ins von uns ungeliebte Kaufland gefahren. Leider wurden wir auch heute nicht fündig. Ein Preisschild hing zwar am Kühlregal, im Regal selbst war aber nur gähnende Leere. Da waren wohl einige Einkäufer schneller als wir. Ahhh, sowas Ärgerliches!

Da bei strömendem Regen ein Anti-Frust-Spaziergang nicht besonders viel Spaß macht, habe ich mich stattdessen in der Küche abreagiert und nach einer Idee aus dem Kleinen Kuriositätenladen Salzstangen mit Schokolade überzogen.

Nach 1 1/2 Stunden war der Frust über den missglückten Shopping-Tag dann verflogen und ich hab jetzt ein paar leckere Knabbereien im Schrank.

Für etwa ein Blech selbstgemachte Mikado-Stangen:
100g Zartbitter-Kuvertüre
50g Salzstangen
Kokosflocken
Chili
oder andere Deko nach Wunsch


Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Salzstangen einzeln hineintauchen oder löffelweise mit der flüssigen Schokolade übergießen, so dass nur ein fingerbreiter "Griff" frei bleibt. Die überschüssige Schokolade jeweils abklopfen und die Stangen auf Backpapier zum Trocknen auslegen.

Nach Wunsch mit Gewürzen oder Dekoration bestreuen und trocknen lassen.