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Freitag, 14. Juli 2017

Palak Dal - Linsen mit Spinat

Palak Dal - Linsen mit Spinat

Hier ein schnelles Gericht aus Zutaten, die man eigentlich sowieso immer im Haus haben sollte. Lecker und gesund. Was will man mehr.

Für 3 Personen:
500g Rahmspinat (TK)
300g Kartoffeln
300g rote Linsen
600ml Wasser
1 große Zwiebel
2 EL Garam Masala
Salz
Chili
Knoblauch nach Geschmack
etwas Butterschmalz oder Öl

Spinat aus dem Gefrierschrank nehmen und in einer Schüssel etwas antauen lassen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel von etwa einem Zentimeter Länge schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln.

Zwiebeln, Kartoffeln und Garam Masala in etwas Öl oder Butterschmalz für 1-2 Minuten anbraten.

Die Linsen hinzugeben und alles mit Wasser aufgießen. Unter regelmäßigem Rühren aufkochen lassen und 15-20 Minuten leicht köcheln lassen, bis Linsen und Kartoffeln weich sind. Dabei immer wieder rühren, Linsen brennen gerne mal an...

Zuletzt den Spinat hinzugeben und alles zusammen erhitzen. Mit Salz, Chili und Knoblauch abschmecken. 

Dazu passt Reis.

Sonntag, 24. Juli 2016

Ziegenkäse-Tomaten-Tarte

Ziegenkäse-Tomaten-Tarte
 
Ja, auch bei uns wird gelegentlich noch gekocht. Allerdings muss ich gestehen, dass die Kreativität in der Küche nachgelassen hat. Das Fräulein Tochter möchte sich sowieso am liebsten nur von Nudeln und ganz evtl. Tomatensoße ernähren, der Herr Sohn, der seit neuestem zur Familie gehört, zeigt noch keinerlei kulinarisches Interesse und hält mich höchstens vom Kochen ab.

Es gibt also mal wieder schnelle, einfache Kost. Aber trotzdem lecker, bitte!

Für eine Springform (24cm) - entspricht 3 Personen als Hauptgericht zu Salat:

1 Packung fertigen Tarte-Teig
500g Kirschtomaten
200g Ziegenfrischkäse
100g geriebenen Parmesan
150g Schmand
2 Eier
1 TL gehackte Rosmarinnadeln
1 TL Thymianblätter
Salz
Pfeffer
1 EL Pinienkerne

Den Ofen bei Ober-und Unterhitze auf 180° C vorheizen. Den Teig in eine Tarte- oder Springform legen, Rand leicht hochziehen. Käse, Schmand und Eier sowie Gewürze miteinander verquirlen und in die Form gießen. Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in die Ei-Käse-Masse drücken. Tarte für 40 Minuten backen, dann die Pinienkerne auf der Tarte verteilen und weitere 10 Minuten backen. Ist euch die Tarte noch zu blass, könnt ihr ggf. kurz mit der Grill-Funktion eures Backofens nachhelfen. Zur Tarte passt wie immer ein grüner Salat.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Blitzschnelle Nach-dem-Spielplatz-ist-vor-dem-Verhungern-Tomatensoße

Blitzschnelle Nach-dem-Spielplatz-ist-vor-dem-Verhungern-Tomatensoße

Dies ist das perfekte Essen für alle Eltern, die das folgende Problem kennen: Bereits auf dem Heimweg vom Spielplatz fängt das Kind an zu jammern. Denn kaum sind Ablenkung durch andere Kinder und Sand verschwunden, kommt der Hunger. Da heißt es zu Hause schnell improvisieren und in 10 Minuten etwas nicht gänzlich Ungesundes auf den Tisch bringen. Tadaa.

Wenn die Soße fertig ist, reicht die Zeit bis die Nudeln fertig gekocht sind, sogar noch, um das Kind nackig auszuziehen und schon mal an den Tisch zu setzen. :)

PS: Schmeckt auch dem Papa nach einem langen Arbeitstag.


Für 2 Erwachsene und 1 Kind:

1 EL Olivenöl
150g Tomatenmark (3-fach konzentriert)
80ml Schlagsahne
250ml Wasser
1 EL getrockneter Oregano
1 reichlicher Schuss Chili-Soße oder andere feurige Würze
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
Pfeffer

Tomatenmark in Olivenöl anbraten, mit Sahne und Wasser aufgießen, würzen, kurz aufkochen lassen.

Mit Nudeln und geriebenem Käse servieren.

Dazu passt ein bunter Salat.

Freitag, 4. Oktober 2013

Fruchtige Kürbis-Apfel-Suppe

Fruchtige Kürbis-Apfel-Suppe

Auch hier hält mit der ersten Kürbissuppe der Saison langsam der Herbst Einzug. Dieses Mal wurde die Suppe mit Apfelmus aufgemotzt. Kürbissuppe ist immer wieder ein dankbares Gericht für Experimente. Das Foto täuscht übrigens ein wenig, die Suppe ist frisch gekocht deutlich flüssiger. Das Bild zeigt die aufgewärmte Suppe, die es bei uns am nächsten Tag zum Mittagessen gab.

Wenn ihr euch ein bisschen wundert, weshalb es hier in letzter Zeit etwas ruhiger zugeht, hat das einen Grund. Hier passiert in den letzten Monaten so Einiges, das mich  in Beschlag nimmt und vom kreativen Kochen abhält. Im kommenden Jahr wird sich mein Fokus nämlich möglicherweise ein wenig in Richtung Babybrei verschieben (und damit schließt sich der Kreis zur breiigen Aufwärmsuppe. :) ). Wir sind erst vor Kurzem in eine größere, familientaugliche Wohnung umgezogen und aktuell gibt es dort immer noch etwas zu tun. Gekocht wird zwar natürlich trotzdem, aber eben vor allem Dinge aus dem Standardrepertoire. Und auch gebastelt und gehandwerkt wird seit Langem mal wieder. Aktuell stricke ich fleißig an einer Babydecke. Auch die wird ihren Weg sicher noch in den Blog finden. Demnächst...

Jetzt aber erst mal zurück zur Suppe.

Für 4 Portionen (als Hauptgericht):
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
300g mehlig kochende Kartoffeln
1 große Zwiebel
1l Gemüsebrühe
200g Apfelmus
1 EL Rapsöl
1 EL Kräuterfrischkäse (z.B. Bresso "Kräuter der Provence")
einige Stiele frischen Thymian
Salz
Pfeffer
Chiliflocken
nach Geschmack:
Cidre
und/oder
etwas Zucker und weißen Balsamico

Den Kürbis waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen und grob würfeln.

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl anbraten.

Kürbis und Kartoffelwürfel hinzugeben und ebenfalls anbraten, bis das Gemüse beginnt braun zu werden.

Wenn ihr mögt: Mit einem Schuss Cidre ablöschen. Ansonsten direkt mit Gemüsebrühe aufgießen. Den Thymian mitkochen.

Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind. Dann alles zusammen pürieren.

Das Apfelmus und den Frischkäse unterrühren und die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken.

Ist die Suppe noch nicht fruchtig genug (kann je nach Apfelmus vorkommen...) könnt ihr entweder die Menge an Apfelmus erhöhen, oder mit etwas weißem Balsamico und Zucker nachjustieren.

Dazu passt Weißbrot jeder Art, am besten direkt aus dem Ofen.

Freitag, 26. Juli 2013

Eingelegte Zucchini

Eingelegte Zucchini in Honig-Senf-Marinade und Curry

Jetzt in der Zucchini-Saison kann man nie genug Rezepte zur schmackhaften Verwertung der Gartenausbeute haben. Wie wäre es mit süß-sauer eingelegten Zucchini? Die schmecken lecker zu Gegrilltem oder Pellkartoffeln. Oder einfach so als Snack.

Für 2 Gläser (z.B. leere Marmeladengläser für ca. 300g) :
500g Zucchini 
1 kleine Zwiebel
75ml Apfelessig 
50g Honig (oder etwas mehr oder weniger, je nach Süße des Honigs und Geschmack)
1 TL Currypulver 
1 TL Salz (eventuell 1 Tick mehr) 
1 TL Senf 
Pfeffer

Die Zucchini waschen und vierteln. Eventuell das Kerngehäuse entfernen. Bei kleinen Zucchini kann man das Kerngehäuse mitverwerten. Die Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden.

Essig, Honig, Senf und Gewürze miteinander verrühren und über die Zucchini und die Zwiebeln geben. Alles 1-2 Stunden ziehen lassen.

Zucchini und Zwiebeln im Sud aufkochen und 3-4 Minuten köcheln.

Zwei Gläser sterilisieren und bereitstellen.

Die Zucchinistücke und die Zwiebeln gleichmäßig auf beide Gläser verteilen und mit dem Sud bedecken.

Gläser verschließen und abkühlen lassen.

Die Zucchini mindestens 2 Wochen durchziehen lassen. Sie halten sich aber deutlich länger, wenn man sauber gearbeitet hat.

Freitag, 5. April 2013

Pinker Salat mit Ofenkartoffeln

Pink Salad

Dieser durch und durch farbenfrohe Salat erinnert geschmacklich ein wenig an marinierten Hering. Nur eben ohne den Fisch. Ich war bei mariniertem Hering sowieso schon immer nur auf die Soße scharf. :)
Der Salat passt mit seiner fruchtig-säuerlichen Note hervorragend zu Ofenkartoffeln. Dazu ein bisschen Butter und Salz... yummi.

Für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Beilagensalat:
500g rote Bete (vorgekocht)
1 Stange Lauch
1 säuerlicher Apfel (z.B. roter Boskop)
1 kleine Zwiebel
3 Gewürzgurken
100g Sahne
1 EL Mayonnaise
1 TL Senf
Saft von einer halben Zitrone
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel fein würfeln, den Apfel schälen und in Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den Lauch in Ringe schneiden und waschen.

Die Zwiebeln in etwas Öl anbraten, Lauch und Äpfel dazugeben und alles kurz andünsten. Dann abkühlen lassen. Wer a) keine Allergie gegen rohe Äpfel hat und b) nicht empfindlich gegen rohen Lauch und rohe Zwiebeln ist, kann diesen Schritt sicherlich auch überspringen. Alle anderen sollten auf Nummer sicher gehen.

Sahne, Mayonnaise und Senf miteinander verrühren.

Die Gewürzgurken und die rote Bete in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem übrigen, abgekühlten Gemüse in die Sahnesoße geben.

Alles miteinander vermischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Vor dem Servieren kühl stellen und durchziehen lassen.

Sonntag, 27. Januar 2013

Yummi yummi Erdnusssoße

Thunfisch und Romanesco in Erdnuss-Soße, dazu Reis

Möglicherweise kommt euch dieses Soße ein bisschen bekannt vor. Die Ähnlichkeit zum Gemüse-Curry von neulich ist natürlich KEIN Zufall. Ich bin einfach süchtig nach Erdnuss-Kokos-Soße in jeder Variation.

Diese süß-exotische Soße passt zu Fisch, hellem Fleisch oder einfach nur Gemüse oder Reis. Bei uns gab es die Soße zu Thunfisch, Romanesco und Reis. Lecker. "Das würde ich gerne noch einmal essen!" war das Fazit meines Freundes. Ok. Von mir aus gerne. Morgen vielleicht?

Für 2 Personen:
1 gehäufter TL Currypaste
200ml Kokosmilch
2 gehäufte EL Erdnussmus (crunchy)
1 gestrichener TL Zucker
etwas Öl
ein Spritzer Zitronensaft
ein Schuss Sojasoße
Salz
etwas Chili

Die Currypaste in ganz wenig Öl kurz anrösten, bis sie duften beginnt. Mit Kokosmilch ablöschen.

Das Erdnussmus und den Zucker in der Soße auflösen und die Soße bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Konsistenz gefällt.

Mit je einem Spritzer Zitronensaft und Sojasoße, ggf. etwas Salz und Chili nach Geschmack abschmecken.

Freitag, 28. Dezember 2012

Gratinierter Mangold mit süßen Tomaten und Ziegenkäse

Gratinierter Mangold mit süßen Tomaten und Ziegenkäse

Nach dem ganzen Fleisch der Feiertage stand mir der Sinn heute nach leichter Gemüseküche. Der gratinierte Mangold ist einfach zuzubereiten und schmeckt wirklich lecker. Ziegenkäse und Tomaten runden den Geschmack wunderbar ab. Zu einem Stück Baguette eine tolle Vorspeise oder auch ein leichtes Hauptgericht. Mit ein bisschen Fantasie schmeckt man schon den Sommer.

Für 2 Personen als kleines Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise:
250g Mangoldblätter (ohne Stiele)
150g Kirschtomaten
75 Ziegenfrischkäse
etwas braunen Zucker
einige Blättchen Thymian
Salz

1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig
1 Prise Salz

Brot

Den Mangold gründlich waschen und die groben Stiele entfernen. Die Stiele aber natürlich nicht entsorgen, sondern anderweitig verkochen. Die Blätter in reichlich Salzwasser 3 Minuten blanchieren und abschrecken.

Den Ofen auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Die Kirschtomaten halbieren und die Schnittflächen mit etwas braunem Zucker bestreuen. Den Ziegenkäse in kleine Stücke zerteilen. 

Den Mangold in ofenfeste Förmchen füllen und die Tomaten, den Thymian und den Frischkäse darüber verteilen. Die Förmchen 10-15 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse zu bräunen beginnt.

Währenddessen Olivenöl, Zitronensaft, Honig und Salz zu einer Marinade verrühren.

Den fertigen Mangold mit der Marinade beträufeln und mit etwas Brot servieren. 

Dienstag, 27. November 2012

Gnocchi mit Gemüse in Käse-Sahnesoße

Gnocchi mit Gemüse in Käse-Sahnesoße

Wenns zum Feierabend mal wieder schnell gehen muss, empfehle ich frische Gnocchi aus dem Kühlregal und fertig geschnippeltes Gemüse aus der Tiefkühltruhe. Lecker!

Für 3 Portionen:
500g TK-Pfannen-Gemüse
200g frische Champignons
1 Packung frische Gnocchi
2 EL frisch geriebenen Parmesan
100ml Gemüsebrühe
100ml Sahne
Salz
Pfeffer

Das Gemüse in einer großen Pfanne mit etwas Öl auftauen.

Sobald das Gemüse aufgetaut ist die Gnocchi und die Gemüsebrühe mit in die Pfanne geben und alles so lange köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit von den Gnocchi aufgesogen wurde.

Etwas Öl und die Champignons zu Gnocchi und Gemüse in die Pfanne geben und alles anbraten, bis die Gnocchi knusprig braun werden.

Zuletzt Sahne und Parmesan hinzugeben und alles miteinander verrühren.

Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen und servieren.

Freitag, 23. November 2012

Möhrenrisotto

Möhrenrisotto

Nach einem wirklich erholsamen Kurztrip nach Thüringen gab es heute das, was der Kühlschrank noch hergab. Der Kürbis, den wir auf dem Erfurter Domplatz fürs heutige Essen gekauft hatten, war leider von innen vergammelt. Oh. :(

Ich hatte glücklicherweise noch eine orangefarbene Alternative im Kühlschrank. Geht auch. :)

Für 2 Personen:
200g Möhren
200g Risottoreis
100g Parmesan
1 Schalotte
1 kleine Zehe frischen Knoblauch
3 Kapseln Kardamom
etwa 600ml heiße Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
etwas gehackte Petersilie

Die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln. Die Möhren in Scheiben schneiden. Den Parmesan reiben.

Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Schalotte und die Möhren darin anschwitzen.

Sobald die Zwiebeln glasig sind auch den Reis in den Topf geben und kurz mit anbraten.

Nach etwa einer Minute mit einer Kelle Gemüsebrühe ablöschen. Kardamomkapseln anstoßen und zum Risotto geben.

Das Risotto bei niedriger Hitze und unter regelmäßigem Rühren garen. Nach und nach die Brühe hinzugeben und immer fleißig weiterrühren.

Sobald der Reis gar - aber noch al dente! - den Großteil des Parmesans unter das Risotto heben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit dem übrigen Parmesan und etwas gehackter Petersilie servieren.



Sonntag, 18. November 2012

Herbstliches Ofengemüse mit Kürbis

Herbstliches Ofengemüse mit Kürbis

Mein erstes Erlebnis mit Kürbis war für mich als Jugendliche so traumatisch, dass ich Kürbisse jeder Art über Jahre hinweg gemieden habe. Auf der Einweihungsfeier unserer frisch renovierten Schule gab es am Büffet süß-sauren Kürbis. Wuah, für meinen Geschmack eines der scheußlichsten Dinge, die ich bis dato gegessen hatte. Nur unserem Musiklehrer hat es geschmeckt. Gefühlt der halbe Chor hat ihm daraufhin seinen Kürbis auf den Teller gehäuft. :)

Seit ich mich vor einigen Jahren dann doch wieder an Kürbis herangetraut habe, hat mir seltsamerweise bis jetzt jedes Kürbisgericht ausgesprochen gut geschmeckt. Auch heute bin ich wieder vollgefuttert und sehr zufrieden.

Für 2 Personen:
600g Kürbisfleisch (Butternnut)
200g Möhren
200g rote Kartoffeln
200g rote Bete (vorgekocht)
100g Feta
1 Schalotte
2 Zehen frischen Knoblauch
1 gehäufter EL grobes Salz
3 EL Olivenöl
etwas Chili
1 Zweig Rosmarin
1 TL braunen Zucker

optional 3 Scheiben rohen Schinken

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Kürbis schälen und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in dünne Spalten schneiden.

Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, Kartoffeln schälen oder gründlich waschen und in Stücke schneiden. Rote Beete würfeln.

Schalotte und den Knoblauch in kleine Stücke schneiden und mit dem übrigen Gemüse, dem Olivenöl, der Chili, den feingehackten Rosmarinnadeln und dem Salz gründlich vermischen.

Das Gemüse auf einem Backblech verteilen und mit dem Zucker bestreuen. Für insgesamt 45 Minuten backen.

Nach 20 Minuten den Feta über dem Gemüse verteilen. Wer möchte gibt kurz vor Ende der Garzeit noch den zerkleinerten Schinken hinzu.

Mit Salat servieren.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Mango-Paprika-Dhal

Mango-Paprika-Dhal

Hier war heute Feiertag, deshalb gibt es hier ausnahmsweise auch unter der Woche was zum Gucken. Normalerweise komme ich ja häufig nur am Wochenende zum kochen und bloggen, aber so ein freier Tag kommt einem ja immer ganz gelegen.

Gestern wollte ich eigentlich noch frische Zutaten einkaufen, aber im Supermarkt fühlte es sich an, als gäbe es auch morgen, übermorgen und überübermorgen nichts mehr zu kaufen. Die Regale waren geplündert, es gab kaum noch frisches Gemüse und die Schlange an der Kasse ging quer durch den Laden. Aber ist ja nicht schlimm, wenn man zu Hause noch ein paar Grundvorräte hat. So wie beispielsweise rote Linsen. Zum Glück geht Dhal immer. Weil es aber erst letzte Woche Lieblingsdhal gab, habe ich heute mal etwas anderes ausprobiert und mit den Resten, die ich noch im Haus hatte improvisiert. Lecker war's. Und nicht so scharf wie sonst. :)

Für 4 Portionen zu Reis:
250g rote Linsen
1 rote Paprika
1 halbe Mango
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
500ml Wasser oder Brühe
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 frische Chili (je nach Schärfe auch weniger)
1 EL Kokosraspeln
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Kurkuma
1/4 TL gemahlene Nelken
1/4 TL gemahlener Zimt
etwas Muskatnuss
1 TL Zitronensaft
etwas Zitronenschalenabrieb
Salz
Pfeffer
etwas Öl oder Butterschmalz

Die Zwiebel, Knoblauch und Chili fein würfeln. Den Ingwer schälen und fein reiben. Paprika und Mango in Stücke schneiden.

Paprika, Zwiebeln und Knoblauch im Öl anbraten. Die übrigen Gewürze und die Kokosraspeln hinzugeben und mit anbraten, sobald die Zwiebeln glasig werden.

Sobald die Gewürze zu duften beginnen, werden die Linsen ebenfalls hinzugefügt und mit Wasser oder Brühe abgelöscht. Etwa zwei Drittel der Mango zum Eintopf geben und alles auf niedriger Stufe etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen zu zerfallen beginnen.

(Die reale Kochdauer kann etwas abweichen, ich habe die Kochdauer nur abgeschätzt. Bei uns klingelte es an der Tür, als die Linsen köchelten, und ich habe den Topf zwischendurch vom Herd genommen.)

Vor dem Servieren die gehackten Chilis und die restlichen Mangostücke hinzugeben und das Dhal mit Salz, Pfeffer, Zitronenschalenabrieb und etwas Zitronensaft abschmecken.

Mit Basmatireis servieren.


Samstag, 27. Oktober 2012

Kürbis-Möhren-Suppe

Kürbis-Möhren-Suppe

Auch wenn es draußen heute aussieht, als sei es tiefster Winter, gab es bei uns eine sehr herbstliche Kürbissuppe mit asiatisch angehauchter Würze. Wie ich euch schon mehrfach erzählt habe, gibt es nichts besseres gegen nasskalten Wind und graue Tage als eine farbenfrohe Suppe. Natürlich durfte auch ein bisschen Schärfe nicht fehlen. Noch besser als farbenfrohe Suppe ist nämlich farbenfrohe scharfe Suppe.

Der Kürbis, den ich verkocht habe, stammte aus dem Garten der Tante meines Freundes. Obwohl der Kürbis also auf direktem Weg vom Erzeuger zu uns kam, konnte uns leider keiner sagen, um welche Sorte Kürbis es sich handelt. Eine Analyse des (wohl eher nicht so typischen) Aussehens blieb leider erfolglos, so dass ich einfach beschlossen habe, den Kürbis zu schälen und zu Suppe zu verarbeiten. Beim Kochen offenbarte uns der Kürbis dann ganz unvorhergesehen doch noch sein Geheimnis:
Die Suppe hatte nämlich plötzlich große Ähnlichkeit mit einer Fadennudelsuppe. Die Fäden habe ich später durch Pürieren entfernt, aber eine Erkenntnis habe ich zurückbehalten: unser Kürbis war ein Spaghettikürbis.

Ganz europäisch gab es zur exotisch gewürzten Suppe geröstete Kürbiskerne und steirisches Kürbiskernöl.

Für 3-4 Portionen:
700g Kürbis (bei uns ausnahmsweise Spaghettikürbis, sonst eher Hokkaido)
200g Möhren
1 Schalotte
1 Liter Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 TL mildes Currypulver
1 TL Chili-Öl
Salz
Pfeffer

Den Kürbis, die Möhren und die Zwiebeln (schälen und) in Würfel schneiden. Den Ingwer ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Das Gemüse und das Currypulver in etwas Öl anbraten. Nach 5 Minuten mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Dann für 15-20 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist.

Die Suppe pürieren und mit Kokosmilch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kürbissoße mit Walnüssen

Kürbispasta mit Walnüssen

Ich hatte euch ja gewarnt, dass es hier herbstlich wird... Nachdem es jetzt schon wieder einige Kürbissuppen gab, habe ich mich mal an einer Nudelsoße mit Kürbis versucht. Auch lecker. :)

Für 2 Personen:
200g Hokkaido-Kürbis
300ml Gemüsebrühe
125ml Hafersahne
1 kleine rote Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
etwas frisches rote Chili
ein Schuss Weißwein
Salz
Pfeffer

einige Walnusskerne

Die Zwiebel und den Würfel in kleine Würfel schneiden und mit dem Olivenöl 5-6 Minuten anbraten.

Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, den Rosmarin hinzugeben und alles so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Die Hafersahne hinzugeben, und mit etwas frischer Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt die Walnusskerne grob hacken und ohne Fett leicht anröseten.

Die Sauce zu Nudeln servieren und mit den Walnüssen bestreuen.

Samstag, 1. September 2012

Black Bean Burger

Black Bean Burger

Hier gibt es schon lange keine fleischigen Burger-Patties mehr. Grünkern, Kichererbsen oder eben schwarze Bohnen. Wer braucht da Fleisch? Wir sicher nicht.

Für 4 große Burger-Patties:
200g getrocknete schwarze Bohnen
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 Ei
70g Semmelbrösel
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz
Pfeffer
Öl zum Ausbacken

Kombinierbar mit:
Großen Hamburger-Brötchen
Guacamole
Käse
Saure oder Salat-Gurken
Tomaten
Barbecue-Sauce
Sweet-Chili-Sauce
Ketchup
Senf
Mayo

Die Bohnen 24 Stunden einweichen und nach Anweisung kochen. Dann abgießen und etwas ausdampfen und abkühlen lassen.

Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit den übrigen Zutaten verkneten.

Aus der Bohnenmasse vier runde Patties formen und diese in etwas Öl von beiden Seiten braun anbraten.

Als Burger servieren.

Donnerstag, 16. August 2012

Obatzd is!

Obatzda

Heute war mein vorerst letzter Arbeitstag, denn ab jetzt ist Sommerurlaub angesagt. Zur Feier des Tages gab es heute etwas Besonderes zum Abendbrot: einen schönen bayrischen Obatzden.

Ihr kennt vielleicht den fertigen Obazda aus dem Supermarkt. Aber selbst als Unterfranke erkennt man den Frevel: Nur selbstgema(ts)cht ist wirklich lecker!

Für eine kleine Schüssel:
200g reifen Camembert oder Brie
30g Butter
50g Frischkäse
1 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprikapulver rosen scharf
1 EL Bier
1-2 EL fein gehackte Zwiebel 
Kümmel 
Salz
Pfeffer
Schnittlauch

Den Käse "schälen" und in kleine Stücke schneiden. Das geht am Besten, wenn der Käse gerade frisch aus dem Kühlschrank kommt und noch schön kalt ist.

Danach dürfen der Käse, die Butter und dem Frischkäse eine halbe Stunde außerhalb des Kühlschranks weich werden. So lassen sie sich später besser zerdrücken.

Mit Hilfe einer Gabel alle Zutaten miteinander vermischen und verkneten, bis eine halbwegs glatte Käsemasse entsteht.

Den Obatzden vor dem Servieren kühlstellen und mit Schnittlauchröllchen servieren.

Zum Obatzden gibt es freilich Radi und frisches dunkles Brot. Das nächste Mal vielleicht auch Laugenbrezeln.


Mittwoch, 15. August 2012

Rote-Bete-Salat aus 1001 Nacht

Orientalischer Rote-Bete-Salat aus 1001 Nacht mit Sesam und Zitrone

Vor einigen Wochen haben mein Freund und ich einen orientalischen Kochkurs besucht. Wir sind da so kurzfristig reingerutscht, weil Freunde verhindert waren, und hatten einen sehr interessanten und kulinarischen Abend.

Eines der dort kennengelernten Gerichte haben wir ratzfatz in unser Standardrepertoire aufgenommen: einen wunderbaren nussig-erdigen Salat aus roter Bete. Seit dem Kochkurs stand dieser Salat schon drei vier Mal wieder bei uns auf dem Tisch. Einfach weil er so lecker und unkompliziert ist. Verwendet man vorgekochte rote Bete, benötigt man für die Zubereitung nämlich keine 5 Minuten.

Die übrigen Rezepte aus dem Kochkurs waren zwar ebenfalls alle sehr lecker, aber meistens einfach viel zu fettig für jeden Tag: frittierte Käsebällchen, frittierte Aubergine und frittiertes Fladenbrot. Sogar der Spinat ertrank in Olivenöl. Die arabische Küche ist nichts für Kalorienzähler. ;) Vielleicht findet sich aber mal ein festlicher Anlass fürs Nachkochen der anderen Gerichte. Dann lasse ich euch gerne teilhaben.

Für 4 Portionen: 
500g vorgekochte rote Bete 
3-4 EL Sesampaste (Tahin) 
2 EL Zitronensaft 
1 TL gemahlene Koriandersamen 
Salz 
optional 1 EL Sesamkörner

Im Original war noch Knoblauch, aber uns schmeckt der Salat ohne besser.

Die rote Bete in grobe Streifen hobeln und mit Sesampaste,Zitronensaft und Koriander vermischen. Mit Salz abschmecken und mit Sesamkörnern bestreuen.

Freitag, 27. Juli 2012

Zucchini-Focaccia

Zucchini-Foccacia

Es kostet zugegebenermaßen Überwindung, bei diesen Temperaturen den Backofen anzuschmeißen. Aber da muss man durch, wenn man zum Abendessen Salat mit selbstgemachter Zucchini-Focaccia will.
Ich kann euch beruhigen: Morgen soll das Wetter schlechter werden. Wer jetzt Appetit hat, kann schon einmal das Essen vorbereiten. Meinen Teig habe ich schon gestern Abend vorbereitet. Da hatte ich Zeit, und Lust zu rühren. Die Focaccia schmeckt aber sicher auch, wenn der Teig noch ganz jung ist.

Als Beilage für 3-4 Personen:
250 g Mehl
130ml lauwarmes Wasser
20g Frisch-Hefe
1 TL Salz
1 Tl Zucker
1 EL Olivenöl

200g Zucchini
100g Mozzarella (z.B. mit Basilikum)

Hefe, Salz und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Dann mit dem Mehl verkneten und abgedeckt gehen lassen. Wenn man den Teig nicht sofort verwenden will, kann man ihn zum Gehen in den Kühlschrank stellen. Eine halbe Stunde in der aktuellen Hitze sollte aber im Notfall auch reichen.

Nach dem Gehen den Teig noch einmal durchkneten und auf die Größe einer großen Pizza ausrollen. Mit etwas Olivenöl einstreichen, und noch einmal 10 Minuten gehen lassen.

In dieser Zeit den Mozzarella fein hacken und die Zucchini in Scheiben schneiden.

Den Teig zuerst mit dem Mozzarella bestreuen, dann mit den Zucchinischeiben belegen, leicht salzen und pfeffern.

Die Focaccia für 35 Minuten bei 200° C Ober- und Unterhitze backen. Den Ofen nicht vorheizen, dann kann der Teig noch ein wenig aufgehen.

Eine Focaccia schmeckt warm, lauwarm oder kalt. Als Beilage zu Salat oder einfach pur.

Samstag, 30. Juni 2012

Kohlrabischnitzel in Senfkruste mit Kapernremoulade

Kohlrabischnitzel in Senfkruste mit Kapernremoulade

Das Beste, was aus einem Kohlrabi werden kann, sind Kohlrabischnitzel. Untrüglicher Beweis dafür: Kaum waren diese Kohlrabi aufgegessen, lagen schon wieder neue Kohlrabi im Kühlschrank. Ich verstehe den Wink mit dem Zaunpfahl.

Für 2 Personen:
2 mittelgroße Kohlrabi
1 Ei
1 gehäufter TL Senf
Semmelbrösel
Salz 
Pfeffer
Öl zum Ausbacken

3 EL Joghurt
2 EL Mayonnaise
1 TL Kapern
1 saure Gurke
1 EL gehackte Gartenkräuter
Salz
Pfeffer

Die Kohlrabi schälen und in Scheiben von etwa einem Zentimeter Dicke schneiden.

1 Ei mit einem Teelöffel Senf, etwas Salz und Pfeffer in einem tiefen Teller verquirlen. Einen zweiten Teller mit Semmelbröseln füllen.

Die Kohlrabischeiben erst im Ei, dann in den Semmelbröseln wenden und dann in etwas Öl ausbacken. Je nach Dicke der Scheiben dauert das zwischen 3 und 5 Minuten pro Seite. Wie bei Pellkartoffeln kann man mit einem Messer einfach in die Kohlrabischnitzel hineinpieksen, und so prüfen ob die Scheiben weich genug sind.

Während die Kohlrabischnitzel braten die saure Gurke und die Kapern fein hacken und mit den übrigen Zutaten für die Remoulade verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Kohlrabischnitzel mit der Remoulade, Kartoffelpüree und Röstzwiebeln servieren.

Sonntag, 24. Juni 2012

Sommerliches Gemüsegratin

Sommerliches Gemüsegratin

Das Rezept stammt im Original eigentlich aus dem Kochbuch "Vegetarisch! Das Goldene von GU". Man findet es aber auch im Online-Angebot von GU. Interessanter Fakt: dort wird das Gratin als Beilage zu Lammkoteletts empfohlen. Nicht ganz so vegetarisch. Aber so wird mir immerhin Eines klar: Wenn das Gratin nur Beilage sein soll, haut die ursprüngliche Mengenangabe für 4 Personen vielleicht besser hin.

Wir haben das Gratin jedenfalls zu zweit restlos aufgefuttert. Zugegebenermaßen aber auch, weil es wirklich lecker war.

Für 2 Personen als Hauptgericht:
500g Kartoffeln
600g Zucchini
500g Tomaten
150g Feta 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
6 schwarze Oliven
200ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Eine Auflaufform (etwa 27cm x 18cm) mit Olivenöl einfetten.

Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd in eine Auflaufform schichten.

Den Knoblauch in Stücke schneiden und diese in die Ritzen zwischen dem Gemüse stecken.

Die Kräuter fein hacken und zusammen mit etwas Salz und Pfeffer über dem Gemüse verteilen.

Mit 200ml Gemüsebrühe aufgießen und den Auflauf für insgesamt 70 Minuten bei 180°C Unter- und Oberhitze im Ofen garen.

30 Minuten vor Ende der der Garzeit die gehackten Oliven und den zerbröselten Feta über dem Gratin verteilen und alles zu Ende backen.