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Dienstag, 28. Januar 2014

Gratinierter Chicoree

Gratinierter Chicoree

Hier war es die letzten Wochen ziemlich still, denn seit dem 22. Dezember hält uns ein kleines Mädchen ziemlich auf Trab. Schon in den letzten Wochen vor der Geburt war ich nicht mehr wirklich fit und so haben wir uns quer durch das Angebot an (Halb-)Fertiggerichten getestet und wenig selbst gekocht. Wenn ich - oder ausnahmsweise sogar mein Freund! - gekocht haben, dann ganz einfache Rezepte aus dem Standardrepertoire. Auf jeden Fall jedoch nichts für den Blog.
Jetzt wird sich das langsam wieder ändern. Ich bin wieder fit und der Alltag hat sich soweit eingespielt, dass wir gelegentlich Zeit zum Kochen und Essen finden. Wie ihr merken werdet, geht hier die Tendenz aktuell zu reichhaltiger Küche. Ich habe aktuell einfach ständig Hunger. :)

Für 2 Personen:
4 Chicorees (ca. 500g)
4 Scheiben Serranoschinken
75g geriebenen Emmentaler
200g Schlagsahne (oder 100g, wenn man nicht auf maximale Kalorienzufuhr steht)
Salz
Pfeffer
Zucker

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Die Chicorees halbieren. Eine backofenfeste Pfanne dünn mit Zucker ausstreuen und erhitzen. Sobald der Zucker zu schmelzen beginnt, den Chicoree nebeneinander mit den Schnittflächen in den karamellisierten Zucker legen und den Herd ausschalten.

Sahne mit Salz und Pfeffer würzen und über den Chicoree gießen. Den Schinken in kleiner Stücke zupfen und über dem Chicoree verteilen. Mit Emmentaler bestreuen.

Für 25 Minuten bei 150° C Umluft backen.

Dazu passen Kartoffelpüree oder Baguette.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei...

Bunter Plätzchenteller

Auch wenn ich momentan nicht besonders orginell koche, Plätzchenbacken im Advent muss sein.

Wieder dabei sind die Favoriten aus dem letzten Jahr: Spitzbuben mit Himbeergelee. Die erste Ladung ist bereits fast leer. Ich glaub ich muss noch einmal nachbacken.

Die braunen Knubbel vorne rechts im Bild sind Schokoseufzer nach einem Rezept von Herzelieb. Lecker, aber für mich kein absolutes Must-Have fürs nächste Jahr.

Wirklich toll sind jedoch die Schokobrezeln aus dem Kuriositätenladen - mal im Ernst, hat jemand schon mal etwas von dort nachgekocht oder gebacken, das nicht lecker war? Einzig und allein die Farbe der Brezeln hat mich ein wenig irritiert. Obwohl ich mich exakt ans Rezept für den Teig gehalten habe (ja, ungezuckerter Backkakao...), sind meine Brezeln nicht annähernd so schwarz wie die auf dem Originalbild. Vielleicht lass ich sie das nächste Mal einfach länger backen. ;) Dass auch der Schokoguss heller ist, als im Original, verwundert mich allerdings nicht, ich hatte noch angebrochene Vollmilchkuvertüre im Schrank, die ich aufgebraucht habe.

Komplettiert wird der Plätzchenteller mit Freestyle-Kokosmakronen.

Vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch ein paar Ausstechplätzchen dazu.


Sonntag, 24. Februar 2013

Erbseneintopf

Erbseneintopf

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freue mich inzwischen wahnsinnig auf den Frühling. Meine Begeisterung über den neuesten Wintereinbruch und die Unmengen Schnee der letzten Tage hält sich also ziemlich in Grenzen. Aber gut, wenn schon Winter, dann wenigstens mit einem ordentlichen Eintopf. Die getrockneten Erbsen müssen eh weg, bevor der Sommer kommt!

Wie sagt man so schön: "Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade daraus!".

Für 2 Personen:
250g getrocknete geschälte Erbsen
2 festkochende Kartoffeln
1 kartoffelgroßes Stück Knollensellerie
1 Möhre
1 Zwiebel
100g Räuchertofu
Salz
Pfeffer
1 TL getrockneten Majoran
1 Lorbeerblatt
Petersilie
1 TL neutrales Öl

Die Erbsen 24 Stunden lang in reichlich Wasser einweichen.

Man benötigt etwa 1 Liter Flüssigkeit zum Kochen. Das verbliebene Einweichwasser der Erbsen wird dafür einfach mit Wasser verlängert.

Das Gemüse schälen und fein würfeln. Alles in etwas Öl ein paar Minuten andünsten und mit dem Erbsenwasser ablöschen.

Die Erbsen, das Lorbeerblatt und den Majoran hinzugeben und ungesalzen etwa 1 Stunde sanft köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Beim Aufkochen bildet sich ein Schaum. Das scheint normal zu sein. Weil man im Internet liest, das sei so üblich, habe ich den Schaum mit einem Schaumlöffel grob entfernt. Es sei einem jeden selbst überlassen, ob er den Schaum abschöpft oder nicht. Beim nächsten Mal bin ich vermutlich mutig und lasse ihn einfach drin.

Je nachdem, wie alt die Erbsen sind, benötigen sie noch eine halbe bis ganze Stunde länger, bis sie gar sind und zerfallen. Eventuell solltet ihr dann auch etwas mehr Wasser nachgießen, wenn der Eintopf zu dick wird.Wenn eure getrockneten Erbsen (so wie die meinen) zu den Schrankleichen eures Vorrates gehören, solltet ihr dementsprechend ein bisschen Zeit extra einplanen. Mein Eintopf hat heute fast 2 Stunden geköchelt.

Gegen Ende der Kochzeit solltet ihr den Topf dann besser nicht mehr alleine lassen, der Eintopf brennt leicht an, wenn man nicht sorgfältig rührt.

Den Eintopf mit Salz abschmecken.

10 Minuten vor dem Servieren wird der Räuchertofu gewürfelt und im Eintopf warm gemacht. Alternativ könnt ihr natürlich auch Würstchen dazu essen.

Dazu gibt es dunkles Brot und gehackte Petersilie als Deko.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Herbstlicher Gemüseeintopf mit Weißkohl

Eintopf mit Weißkohl

Ich hatte euch ja schon mit Eintopf gedroht. Hier ist er also, quasi zur Einstimmung auf die Eintopfsaison. Es wird nicht bei diesem einen Eintopf bleiben.

Für 4 große Portionen:
800g Kartoffeln
600g Möhren
400g Weißkohl
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1,5 Liter Wasser
2 EL Salz
2 Lorbeerblätter
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
Pfeffer
etwas Muskat

Kartoffeln und Möhren schälen und mit dem restlichen Gemüse kleinschneiden.

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl anbraten, dann Kartoffeln, Möhren und Weißkohl sowie die Gewürze hinzugeben und mit dem Wasser aufgießen. Den Eintopf zum Kochen bringen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Nach etwa 20 Minuten den Lauch hinzugeben.

Vor dem Servieren die Lorbeerblätter und Zweige entfernen und den Eintopf noch einmal abschmecken.

Dazu passt Kümmelbrot und (vegetarische) Wiener Würstchen. Wie fast alle Eintöpfe schmeckt auch dieser Eintopf am besten aufgewärmt. 

Samstag, 24. März 2012

Wirsing-Lasagne

Wirsing-Lasagne

Heute ein Rezept zum Ausläuten der Kohlsaison. Beim letzten Großeinkauf hatte ich vor dem Gemüseregal plötzlich eine Rezept-Eingebung: Wirsing-Lasagne! Was in meinem Kopf schon wirklich lecker klang, war in echt noch viel besser. Die Wirsing-Lasagne wird also sicher noch mal nachgekocht.

Weil ich den klassischen Wirsingmatsch mit Mehlschwitze eigentlich nicht so wirklich mag, und mir gar nicht sicher war, ob das jetzt eigentlich am Wirsing selbst oder doch eher an der Zubereitung liegt, bin ich froh, nun doch sagen zu können: Wirsing ist tatsächlich lecker!

Für 2 (hungrige) Personen:
250g Wirsing
200g Lasagneplatten
400g Pizzatomaten
1 kleine Zwiebel in Würfeln
1 Zehe Knoblauch, gehackt
2 EL fein geschnittener Knollen-Sellerie
(2 EL fein geschnittene/gehobelte Kartotten)
100ml Rotwein
100ml Gemüsebrühe
2-3 TL Tomatenmark
25g Parmesan
1 TL Thymian
1 EL Olivenöl
Zucker
Salz
Pfeffer
Muskat
Chili
100g geriebenen Käse


Die Zwiebel zusammen mit dem Tomatenmark in etwas Olivenöl anbraten.

Nach 2-3 Minuten den Knoblauch und den Sellerie (und die Karotten, wenn man denn welche da gehabt hätte...) dazugeben und weiter anbraten, bis das Tomatenmark am Topfboden leicht zu bräunen beginnt.

Dann mit den Pizzatomaten, Gemüsebrühe und Rotwein ablöschen. Den Thymian dazugeben und die Tomatensoße etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Den Wirsing in einzelne Blätter zerteilen und gut waschen. Den dicken Strunk in der Blattmitte herausschneiden. Die Wirsing-Blätter 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, dann in sehr kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen, sobald sie ausgekühlt sind.

Die Tomatensoße mit Zucker, Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss und Chili abschmecken. Die Soße für eine Lasagne sollte auf keinen Fall zu lasch abgeschmeckt werden, da die Nudeln selbst nicht mehr extra gesalzen oder gewürzt werden. Die Soße verträgt daher schon ein bisschen "Wumms"!

Der Boden einer Auflaufform wird nun zuerst mit Tomatensoße bedeckt. Darauf wird zuerst eine Schicht Lasagneplatten, dann eine Schicht aus Wirsingblättern verteilt. Dann folgt wieder Tomatensoße und so weiter und so weiter.

Ein der mittleren Schichten habe ich zusätzlich mit etwas Parmesan bestreut. Bechamélsoße würde sicher auch gut zur Wirsing-Lasagne passen, aber mit Rücksicht auf unseren immer noch vorhandenen Winterspeck, habe ich die heute einfach mal weggelassen. Das Ergebnis ist trotzdem super lecker!

Ganz zuoberst der Lasagne sollte Tomatensoße, über der dann noch der Reibekäse verteilt wird.

Die Lasagne muss nun für 45 Minuten bei 180° C Unter- und Oberhitze backen.

Montag, 26. Dezember 2011

Punsch-Pudding

Punsch-Pudding und mein neuer Schneebesen

Ehe man sich versieht ist Weihnachten schon wieder so gut wie vorbei. Die Geschenke sind verschenkt und ausgepackt, der Weihnachtsbraten verspeist und Plätzchen kann eigentlich keiner mehr sehen. Zum Glück gibt es winterliche Rezepte, die man auch jenseits der Feiertage noch guten Gewissens servieren kann.

Für 4 Schälchen:
500ml ungesüßter Holunderbeerensaft
1 Beutel Vanillepuddingpulver
5-6 gehäufte EL Zucker
5 Nelken
1/2 TL Zimt
1 Sternanis

Vanillesoße


Vom Holundersaft 5 EL abnehmen und mit Zucker und Vanillepuddingpulver verrühren.

Den restlichen Saft zusammen mit den Gewürzen zum Kochen bringen und bei geringerer Hitze etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Dann die Nelken und den Sternanis aus dem Saft nehmen und den Saft erneut zum Kochen bringen und den Herd abdrehen.

Das angerührte Puddingpulver in den kochenden Saft rühren und auf der heißen Herdplatte belassen, bis der Pudding merklich fest wird.

Den Topf daraufhin vom Herd nehmen und noch einen Moment im Topf abkühlen lassen.

Zuletzt den Pudding in Schälchen geben und mit Vanillesoße servieren.

Bei uns gab es heute warmen Pudding mit kalter Vanillesoße. Kalter Pudding mit warmer Vanillesoße ist aber sicherlich auch lecker.