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Sonntag, 18. August 2019

Khao Ta-Pu (James-Bond-Insel), Thailand

Mein heutiges Foto der Woche stammt aus Thailand und zeigt diese berühmte James-Bond-Insel. Sie 30 Meter hohe Felsnadel heißt in Wirklichkeit Khao Ta-Pu und gehört zur Insel Khao Phing Kan im Nationalpark Ao Phang-nga.

Wir haben Anfang 2002 mit Bus und Boot ab Phuket einen Ausflug in die Provinz Phang-Nga gemacht und waren begeistert von den schönen Inseln der Bucht. Die Tour war sehr abwechslungsreich, wir besuchten u.a. eines der muslimisch geprägten Dörfer, die auf Pfählen im Meer stehen und konnten im Meer schnorcheln. In der Phang-nga-Bucht es viele Kalksteinfelsen, die interessant verwittert sind.

Khao Ta-Pu (James-Bond-Insel), Thailand

Dieser Nagelfelsen (das ist die Übersetzung des thailändischen Namens) ist wahrscheinlich einer der am meisten fotografierten Felsen der Welt. Inzwischen soll es dort sehr voll sein; damals waren auch ein paar Boote, es war aber überschaubar.

Der James Bond Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" mit Roger Moore hat ihn berühmt gemacht und während der Busfahrt wurde eine alte Videokopie davon gezeigt, quasi zur Einstimmung. Man wird dann zur Pingan-Insel (Khao Phing Kan) gebracht, die für die Dreharbeiten zur Hälfte weggesprengt wurde und von der man diesen beeindruckenden Blick hat. Wenn man weiter weg ist, erkennt man die Felsnadel kaum; sie geht inmitten der anderen Inseln fast unter.

Sonntag, 31. März 2019

Tagesausflug nach Ayutthaya und der Buddhakopf in den Wurzeln

Die Ruinen von Ayutthaya gehören seit 1991 zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den wichtigsten kulturellen bzw. historischen Sehenswürdigkeiten Thailands.

Die Stadt Ayutthaya wurde 1351 von König U Thong gegründet, sie war die Hauptstadt des siamesischen Königreiches Ayutthaya, bis sie im 18. Jahrhundert zerstört wurde. In ihrer Glanzzeit war Ayutthaya eine Millionenmetropole mit 375 Klöstern und Tempeln, 100 Stadttoren und fast 30 Festungen. 33 Könige residierten über 400 Jahre lang hier, Ayutthaya war politischer und kultureller Mittelpunkt eines Großreichs, das als Erbe von Angkor fast das ganze südostasiatische Festland umfasste. 1957 begann man mit der Restaurierung, 1976 wurde das Gebiet zum Geschichtspark (Ayutthaya Historical Park). Die bedeutendsten Baudenkmäler stehen im historischen Zentrum der Stadt, die man besichtigen kann.

Eines der beliebtesten Fotomotive von Ayutthaya ist dieser Buddhakopf in den Baumwurzeln. Er gehört zum Wat Mahathat, dem rituellen Zentrum der Stadt und besteht aus Sandstein. Der Rest des Buddhas ist verschwunden und die Wurzeln einer Pappel-Feige (Ficus religiosa, Bodhi-Baum) haben den Kopf im Laufe der Jahre so malerisch umschlungen.

Ich vor dem Buddha in den Baumwurzeln, Wat Mahathat, Ayutthaya - März 2006

Das Foto stammt vom März 2006, ein Kollege hat mich fotografiert.

Da Ayutthaya nur ca. 70 km nördlich von Bangkok liegt, kann man Ayutthaya gut als Tagesausflug von Bangkok aus besichtigen. Bei meiner Rucksackreise nach Thailand 2002 hatte ich es nicht geschafft, mir die Stadt anzuschauen, so habe ich 2006 die Gelegenheit genutzt, als ich beruflich in Bangkok war. Man kann in den Tempelanlagen und im Geschichtspark stundenlang herum laufen. Wer mag, kann Elefanten reiten; es gibt Fische in den Flüssen zu bewundern und man findet auch etwas zu essen, mit Blick aufs Wasser.

Montag, 14. Januar 2013

3 Wochen Südostasien

Nach Angkor Wat wollte ich schon so lange ich denken kann. Eine dieser Steinansammlungen, denen ich nicht widerstehen kann. :-)

Da ich vor längerem einen Prospekt von Phoenix Reisen in die Hände bekommen hatte, der eine 11tägige Reise mit einem kleinen kolonialstilmäßigen Flussschiff aus Tropenhölzern beinhaltete, habe ich ca. zwei Jahre mit mir gerungen und dann gebucht. Es ging über Bangkok nach Kambodscha und von dort in den Süden Vietnams.

Angkor Wat, Kambodscha

Highlight war natürlich Angkor Wat, aber auch der Rest der insgesamt 3wöchigen Reise war vielseitig und bot eine Menge interessante Erfahrungen, die ich genossen habe und nicht missen möchte. Ein interessanter, entspannter Urlaub!

Hier die Eckdaten: Wir waren drei Wochen unterwegs, zuerst zum Eingewöhnen und für erstes Sightseeing 2 Tage in Bangkok. Die Stadt verändert sich schnell und ist immer wieder schön und interessant, voll pulsierenden Lebens.

Impressionen aus Bangkok - Flug mit Thai A380, Wat Arun, Großer Palast
Von dort ging's mit dem Flieger nach Siem Reap, um einige der beeindruckenden Tempelanlagen in der Region um Angkor zu erkunden.

Die Fotos werden übrigens alle größer, wenn man drauf klickt. :-)

Angkor Region und Siem Reap

Auf die vielen Tempel und Ruinen folgten 11 erholsame Tage mit der Lan Diep, einem wirklich schönen Schiff, auf den Flüssen Tonle Sap und Mekong mit vielen abwechslungsreichen Stopps.

Barbara an Bord der Lan Diep auf dem Mekong

Auf dem Oberlauf des Mekong war ich vor über 20 Jahren schon einmal mit dem Schiff unterwegs (damals ein Tagesausflug in der Provinz Yunnan ganz im Südwesten Chinas) und wollte unbedingt mehr davon sehen. Das hat sich auch gelohnt!

Die Schifffahrt endete in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, mit Sightseeing und Ankommen in der Gegenwart.

Impressionen Vietnam: Mekong-Delta und Ho-Chi-Minh-Stadt/Saigon

Danach sind wir noch für 4 Nächte nach Phan Thiet ans Südchinesische Meer, um die Eindrücke wirken zu lassen und um noch etwas Strand und Meer zu genießen. 

Neben alten Steinen und Tempeln gab es moderne Städte und traditionelle Dörfer zu sehen, Ochsenkarren, Fischzucht, Obstanbau, usw. Auch die Geschichte der letzten Jahrzehnte wurde lebendig, die Herrschaft der Roten Khmer (wir besuchten ein Gefängnis und Killing Fields) oder der Vietnamkrieg (ich bin durch Tunnel gekrochen, in denen sich Menschen damals versteckt hielten und von wo aus sie kämpften) prägen diese Länder und die Menschen bis heute.

3 Wochen Südostasien mit der Lan Diep

  • 23.12.2012 Anreise, Flug nach Bangkok
  • 24.12.2012 Ankunft Bangkok, Klongfahrt und Wat Arun 
  • 25.12.2012 Bangkok Sightseeing
  • 26.12.2012 Flug nach Siem Reap, Banteay Srei
  • 27.12.2012 Angkor Wat, Angkor Thom
  • 28.12.2012 Ta Prohm, Handwerker, Schnellboot auf dem Tonle Sap See, Einschiffung Lan Diep
  • 29.12.2012 Kampong Chhnang, Landleben, schwimmende Dörfer
  • 30.12.2012 Kampong Tralach, Ochsenkarrenfahrt
  • 31.12.2012 Kampong Cham, Tempel
  • 01.01.2013 Kampong Cham, Schwimmen im Mekong
  • 02.01.2013 Phnom Penh, Palast und Killing Fields
  • 03.01.2013 Phnom Penh
  • 04.01.2013 Chau Doc, Vietnam
  • 05.01.2013 Cai Be, schwimmende Dörfer
  • 06.01.2013 My Tho, Markt, Obstanbau
  • 07.01.2013 Saigon / Ho-Chi-Minh-Stadt, Cu-Chi-Tunnel
  • 08.01.2013 Saigon / Ho-Chi-Minh-Stadt, Fahrt ans Meer 
  • 09.01.2013 Baden in Vietnam (Mui Ne)
  • 10.01.2013 Baden in Vietnam
  • 11.01.2013 Baden in Vietnam
  • 12.01.2013 Rückreise
  • 13.01.2013 Rückreise

So nach und nach möchte ich einzelne Fotos und Infos dazu veröffentlichen und hier verlinken. Schaut also am besten immer mal rein oder abonniert die neuen Einträge über die Funktion im Blog rechts oben.

Ein paar Impressionen finden sich auch hier auf meinem Foodblog.

Die Entscheidung, die Reise organisiert mit Phoenix über Amondo durchzuführen, war gut. Beide kann ich empfehlen. Die Reise war abwechslungsreich, perfekt geplant und perfekt durchorganisiert. Ich wollte ja unbedingt einige Tage auf dem Mekong schippern und das lässt sich individuell nicht so einfach oder gar nicht organisieren. Außerdem hatte ich die Monate zuvor keine Zeit, selbst etwas vorzubereiten.

Lan Diep

Diese Form des Urlaubs hat Vor- und Nachteile. Man ist natürlich nicht so flexibel, wie wenn man alles selbst organisiert. Deutschsprachig, 44 Leute auf einer Reise, zusammen auf einem Schiff, und wir waren so ziemlich die jüngsten: Wenn die Ausflüge um 8 Uhr los gingen, saßen die meisten Mitreisenden um 7:50 Uhr schon im Bus. Wir hatten aber Glück und eigentlich fast nur interessante und sympathische Mitreisende, viele auch Rentner aus den neuen Bundesländern, die in unserem Alter nicht so viel reisen durften und dies nun nachholen oder die Kambodscha und Vietnam von früher, als sie zu DDR-Zeiten dort hinreisten, bereits kannten.

Besichtigung eines Tempels barfuß Vorteil ist natürlich, dass man in der kurzen Zeit von nur drei Wochen geballt sehr viel und sehr gut organisiert sehen und erleben kann. Die Organisation war echt klasse. Es gab in jedem Ort einheimische deutschsprachige Führer, auf dem Schiff war noch eine sehr kompetente und sympathische Reiseleiterin von Phoenix mit dabei.

Alleine würde ich mich selten trauen, Dorfszenen zu fotografieren - wenn das 20 andere machen, verliert man die Hemmungen... Vieles wäre alleine nicht möglich, übersetzte Gespräche mit einem lustigen Palmzuckerbauern, Informationen über dessen Familenverhältnisse und das Dorfleben ohne Strom usw., tragen dazu bei, mehr Verständnis über die Situation im Land zu entwickeln. Auch die Reiseführer waren durchwegs sehr gut und brachten auch persönliches mit rein. Ihr Deutsch hatten sie in den 1980ern in der DDR gelernt, Kambodscha und Vietnam waren ja befreundete Staaten.

Außer der Schifffahrt ist die Reise einfach auf eigene Faust machbar: Die drei Länder sind sowohl für Rucksackreisende als auch für individuell Reisende mit etwas mehr Budget relativ einfach selbst zu bereisen. Man erlebt das Ganze dann natürlich etwas anders.

Wir haben uns auch kleine Auszeiten genommen oder auch mal ein Essen ausfallen lassen, weil wir woanders waren; das ist also auch möglich.

Tipps für die Reise mit der Lan Diep

  • Wer diese Reise mit Phoenix nachmachen möchte, sollte sich frühzeitig entscheiden, da sie immer schnell ausgebucht ist! Ihr könnt sie natürlich auch über meine kleine Reisevermittlung buchen (am besten meldet Ihr Euch per Mail). Das würde mich erstens freuen und zweitens gibt's für jede Buchung, bei der Ihr Euch auf den Reisebericht hier bezieht, eine kleine Überraschung von mir für Euch. :-)
  • Die Reise gibt's auch in anderer Richtung. Ich hatte wegen der Badeverlängerungsmöglichkeit in Vietnam (da war ich zuvor noch nie gewesen) und wegen des Termins diese Richtung gewählt, aber eigentlich ist die andere Richtung fast die optimalere, mit den Sightseeing-Highlights am Schluss.
  • Die Reisezeit war gut, es war relativ kühl (ca. 27° - 32°C), manche Einheimische trugen Handschuhe, Mützen und Fleecepullis - nein, nicht in klimatisierten Räumen, sondern draußen, war ja Winter. ;-)
  • Wer Angkor Wat leerer mag, kann auch in unserem Sommer hin, zur Monsunzeit regnet es immer mal kurz und heftig, sei aber entspannter, weil weniger Touristen dort sind.
  • Man braucht auf dieser Reise eine ganze Menge 1-Dollar-Scheine.
  • Internet  gab’s in den großen Hotels (in Bangkok nur gegen Gebühr), unterwegs in  Internetcafés o.ä. und zeitweise kostenlos per WLAN (wer mochte, auf dem schiffseigenem Laptop) auf  der Lan Diep.
  • Klamottenmäßig war es zum Glück sehr entspannt. Es ist sehr warm, daher am besten leichte Kleidung mitnehmen. Man braucht bequeme Schuhe, manchmal läuft man z.B. eine Böschung hoch, weil das Schiff irgendwo am Flussufer anlegt.
  • Nehmt ein Fernglas mit - ich fand es echt interessant, das Flussufer beim Vorbeifahren damit zu beobachten.
  • Auf dem Rückflug und auch zwischendrin in Bussen usw. war es durch die Klimaanlagen sehr kühl und zugig - also immer einen Pulli, Schal oder Jacke mitnehmen!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Anreise, Flug nach Bangkok

Die Anreise und die Fernflüge gehören ja immer zu den Teilen einer Reise, die man versucht, irgendwie und so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Bei uns ging's diesmal mit Thai Airways per Direktflug von Frankfurt nach Bangkok.

Kleiner Snack und Campari auf dem Hinflug

Kurz vor Weihnachten wurde es in Deutschland, wie so oft, wieder warm, so dass wir schnee- und eisfrei mit dem Auto nach Frankfurt zum Flughafen kamen. Es regnete allerdings sehr stark, so dass es entsprechende Unfälle auf der Autobahn gab. Man sollte vor einem Flug also immer genug Zeit einplanen, damit es nicht zu hektisch wird!