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Freitag, 12. Januar 2024

Fotoparade 2023 – Jahresrückblick

Das vergangene Jahr war anstrengend, aber trotzdem verdient es einen Rückblick. Wie jedes Jahr, gibt's den kulinarischen auf meinem Foodblog als sog. Foodblogbilanz.

Dort habe ich auch schon geschrieben, dass mein Jahr 2023 ziemlich herausfordernd war und mir wenig freie Zeit ließ. Hier auf dem Reiseblog sieht man das noch mehr: Reisen dient mir auch als Flucht, um auf andere Gedanken zu kommen und um Abstand zu gewinnen. Wenn ich dann zurück bin, hat das normale stressige Leben mich wieder. Und wenn es dann darum geht, die Berichte zu schreiben, bleibt leider vieles als Entwurf hängen, weil anderes dringender ist. Ich kriege eine Menge liebe Mails von Bekannten und Followern, die meine Reisefotos auf sozialen Medien sehen und gerne mehr darüber wissen würden. Daher hoffe ich, dass es dieses Jahr wieder ruhiger wird und ich mehr Energie zum Schreiben habe. Wenigstens habe ich es geschafft, beim ReiseBloggerCamp in Forchheim zum Thema Franken dabei zu sein. Es war super motivierend, andere Blogger zu treffen und sich auszutauschen.   

Gerne nehme ich mir auch die Zeit, an der Michaels Fotoparade von Erkunde die Welt teilzunehmen. Die Kategorien sind auch diesmal weniger kulturell, mehr naturbezogen, aber das passt für mich dieses Mal ganz gut: Landschaft, Lecker, Wasser, Blau, Kalt, SW. Wem das nicht reicht, der kann Heiß, Ausblick, Tierisch, Bunt, Herz und/oder Modern zufügen oder eigene Themen ergänzen. 

Ich bin 2023 wieder sehr spontan gereist, beruflich und privat, und habe drei neue Staaten besucht, die ich zuvor noch nicht kannte: Albanien, Usbekistan und Kirgistan.

Barbaras Spielwiese - Mein Reisejahr 2023



Links auf der Karte kann man grob erahnen, wo ich war - zumindest wenn das Smartphone mitgetrackt hat. Rechts in dieser Collage sieht man meine 9 beliebtesten Fotos auf Instagram. Wieder wurden Reisefotos viel geklickt, obwohl ich auch eine Menge Rezepte gepostet hatte. Am beliebtesten war die IFS Cloud Cable Car in London. Dann kommt Natur: Der Tianshan in Kirgistan, ich im Frankenwald im Schnee, ein Strand auf Kreta, Prag im Winter, Samarkand im Sommer, Luzern im Frühling. Die beiden rechts unten sind von meiner Julireise nach Zentralasien, die Krone einer Jurte und der Flughafen München. 

Es gibt andere Fotos, die ich schöner gefunden hätte als der Algorithmus, und dafür gibt's u.a. diese Fotoparade!

Samstag, 1. Januar 2022

Fotoparade 2021 – Jahresrückblick mit vielen Fotos meiner Reisen und Ausflüge 2021

Auch dieses Jahr gibt's wieder eine Fotoparade; wie immer organisiert von Michael von Erkunde die Welt. Es ist schon die elfte Runde. Ich mag die Idee, sich am Jahreswechsel hinzusetzen, die Erlebnisse und Erfahrungen des alten Jahres Revue passieren zu lassen und dabei durch Fotos zu wühlen. Hierbei kommen eine Menge Erinnerungen hoch – und mir fiel auf, dass ich in diesem zweiten Coronajahr doch wieder deutlich mehr unterwegs war und sogar auch wieder ein paar Mal spontan ins Ausland gereist bin! 

Schon immer habe ich eine Masse halbfertige Reise-Ideen im Hinterkopf. Außerdem packe ich gerne Möglichkeiten beim Schopf und verreise spontan. Das war dieses Jahr gut so: Es lohnt sich in diesen unplanbaren Zeiten, flexibel zu sein und immer dann wegzufahren, wenn die Inzidenzen zuhause und in der Zielregion sowie die Reisebeschränkungen es zulassen. Das Jahr 2021 hat uns zum Glück Impfungen gebracht, und seitdem fühle ich mich etwas sicherer. Mir wäre es unwohl dabei, in anderen Ländern von den Bürgern evtl. selbst benötigte Krankenhausbetten zu belegen, also war ich eher in der Nähe, organisiert mit einer Travel Bubble und sonst viel mit dem Auto und relativ kurz unterwegs.

Als Illustration zu meinem Jahr 2021 die beliebtesten neun Fotos meines Instagram-Kanals sowie ein Screenshot von Google Maps mit Punkten, wo ich mich dieses Jahr so rumgetrieben habe, wenn mein Smartphone mitgetrackt hat. ;-)

Meine #Bestnine2021 auf Instagram und die Google-Zeitachse


Bei den roten Punkten sind ein paar berufliche Touren dabei (Deutschland, Schweiz, Österreich – alles andere wurde abgesagt und lief virtuell), eine Pressereise innerhalb Deutschlands, eine Kreuzfahrt (die Punkte rechts unten in Griechenland) und ein paar Reisen mit dem Auto nach Polen und Tschechien sowie nach Österreich und am Jahresende noch ein Citytrip mit dem Flieger nach Norditalien. Vier Hauptstädte habe ich besucht: Athen, Berlin, Prag und Wien – in dieser Reihenfolge. Daneben haben wir viele Tagesausflüge unternommen, meist Sightseeing und Wandern bzw. die Natur erkunden. Davon sind interessanterweise die meisten dieser Fotocollage oben; vor allem Schnee scheint auf Instagram beliebt zu sein...

Auch dieses Jahr habe ich es nicht geschafft, die Beiträge zu meinen Ausflügen und Reisen zeitnah auf den Blog zu verfrachten; vieles hängt als Entwurf fest und wartet darauf, dass ich mehr Zeit und Lust habe, hier produktiv zu arbeiten. Nicht nur die Pandemie kostet Kraft, und manchmal faulenze ich lieber und genieße die Zeit draußen oder auf einem Kurztrip als auf dem Blog ausführlich über meine Ausflüge und Reisen zu berichten. Über Instagram habe ich wieder einiges zwischendurch gepostet, so dass man oft mitkriegt, wo ich gerade bin oder wo ich die letzten Tage war.

Neun Fotos möchte Michael diesmal nicht, sondern sechs. Oder zwölf oder 13 oder doch mehr, wie man möchte. Die Aufgabe der Blogparade lautet, Fotos passend zu Kategorien zu finden. Die Kategorien sind für mich, der ja gerne Genuss, Kultur, Architektur und Bewegung an frischer Luft mag, eher weiter weg von dem, was ich üblicherweise poste und daher eine besondere Herausforderung. Man kann die vorgegebenen Kategorien auch abändern (mache ich nicht, das wäre ja langweilig!), andere wählen oder sogar weitere Kategorien dazu packen. Und natürlich das schönste Foto. – Na, da schauen wir mal, was ich alles auf der Festplatte finde. :-)

1. Licht und Schatten

Die Welt spielt gerne mit Licht und Schatten – und zum Fotografieren ist das immer eine Herausforderung. Hier sind drei Figuren im Vordergrund, gegen das Licht, und im Hintergrund liegt Wrocław (Breslau).

Büßerinnenbrücke in Wrocław (Breslau) - Tekla und Martynka

Dahin bin ich im Juli gefahren, als meine Zweitimpfung gerade 15 Tage her war, ich also ohne Tests nach Polen und Tschechien reisen durfte. Die sog. Büßerinnenbrücke verbindet die beiden Turmspitzen der Magdalenenkirche und ist ein beliebter Aussichtspunkt, um einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen. Die kleine Hexe Martynka rechts im Bild kriegt etwas von der Sonne ab, während das Gesicht der eitlen Tekla, die zur Strafe für ihre Faulheit die Brücke kehren muss, im Schatten liegt. Ihr Gesicht ist auf dem Foto daher kaum zu erkennen.

2. Tierisch

Tiere fotografiere ich eher selten. Manchmal sind sie einfach zu schnell, und oft schaue ich sie einfach an, ohne dran zu denken, dass ich fotografieren könnte. Libellen habe ich welche fotografiert; die sieht man ja auch weniger als früher und ich freue mich jedesmal an der Eleganz und den Farben, wenn ich eine sehe. Leider wurden die mit meinem Smartphone nicht ganz scharf. Dieser Schmetterling jedoch saß ganz brav an dieser Wilden Karde, als ich wandernd bzw. erkundend dran vorbei schlenderte und ließ sich willig auf Speicherkarte bannen.

Schmetterling und Wilde Karde - Stein-Erlebnispfad in den Haßbergen

So einen Schmetterling hatte ich zuvor noch nie gesehen, also habe ich ihn fotografiert, um später zu recherchieren, wie er heißt. Russischer Bär oder Spanische Flagge, es gibt wohl mehrere Namen für dieses beeindruckende Insekt. Wir haben uns den Stein-Erlebnispfad in den Haßbergen angeschaut. Auf einer einfachen Rundtour, die auch für Kinder geeignet ist, erfährt man viel über Steinbrüche sowie Tiere und Pflanzen, die sich dort angesiedelt haben. Zwischendurch hat man super Ausblicke bis nach Thüringen. Auch zu empfehlen ist der Biergarten der Diakonie, ein paar Meter vom Parkplatz entfernt. 

Größer geht's auch, klar! Näher auch. Das hier sind meine Lieblingskühe, nicht weit von einer Stelle, an der ich oft vorbeiradle. Schon im Vorjahr hatte ich zwei Kühe beobachtet, die diese auffällige Musterung aufwiesen. Dieses Jahr gab's plötzlich vier von der Sorte, zwei davon kleine Kälbchen!

Frankenwald - zwei Kühe auf der Weide bei Seibelsdorf

Im Frankenwald gibt es zum Glück Landwirte, die ihre Tiere artgerecht halten. Ziegen an Hanglagen, Schweine draußen mit Möglichkeit zum Aufwärmen im Winter, Enten an kleinen Tümpeln, oder Kühe auf großen Weiden. Auf der Weide hier sind auch noch braun-weiß gescheckte Kühe, die ich nicht auseinander halten kann. Aber diese hier sind besonders. Ich bin mir nicht sicher, es können Galloway-Rinder sein. 

Ein drittes tierisches Foto habe ich noch – auch eins meiner Lieblingstiere. Esel finde ich so toll, da sie (wie Katzen, auch Lieblingstiere) ihren eigenen Kopf haben und mir daher etwas ähneln. ;-)

Stur oder störrisch sagt man gerne, aber eigentlich bedeutet das nur, dass man sie nicht so einfach zähmen kann wie andere Spezies. Auf Nordzypern habe ich mal eine ganze Menge frei lebende Esel gesehen, und in Griechenland gibt's viele Esel. Als Kind hatte ich ein Fotobuch, das ein kleines Mädchen mit einem Esel auf einer griechischen Insel begleitete. Vielleicht hat das ja geprägt.

Esel bei Lindos, Rhodos

Aufgenommen habe ich das Foto auf Rhodos Ende Mai. Von dem Ausflug dort gibt's weiter unten noch ein anderes Foto. Das Licht an dem Tag war offensichtlich klasse zum Fotografieren.

3. Gewässer 

Das Wort Gewässer ist ja weit gefasst. Ich hatte kurz überlegt, ob ich das Meer zeigen soll, bin dann aber doch bei einem belebten Fluss hängen geblieben.

Samstag, 5. Juni 2021

Eine Woche Griechische Inseln: Blaue Reise zu Corona-Zeiten mit Mein Schiff 5

Nachdem ich im Jahr 2020 nur eine Reise im Februar unternommen hatte und der Rest des Jahres von Corona und Vorsicht geprägt war, wollte ich dieses Jahr - das Impfungen brachte - wieder etwas mehr von der Welt sehen. Langsam, vorsichtig, herantastend, mit Netz und doppeltem Boden. 

Manche Mutige waren auf eigene Faust unterwegs und ich kannte einen Fall, in dem ein schwieriger Krankenhausaufenthalt im Ausland fällig wurde, zwei andere mit Quarantäne und verfallenem Rückflug - alles sehr aufwändig und wenig erholsam. In Bayern durfte man ab 21. Mai wieder touristisch reisen, Quarantänepflichten für die Wiedereinreise nach Deutschland waren für die meisten Länder auch weggefallen. So war ich dankbar, als es erste Reisen gab, die komplett als Pauschalangebot mit Flug, Reise und mit Coronakonzept angeboten wurden. Ich habe lange überlegt, aber da das Wetter im Mai daheim so übel war, mich die Maßnahmen des Sicherheitskonzepts überzeugten und wir eine erste Impfung intus hatten, habe ich spontan 8 Tage vor Abflug eine dieser Blauen Reisen von TUI Cruises gebucht. 

Barbara mit Mein Schiff 5 - Blaue Reise Griechische Inseln - Kreta

Blau, weil nie klar war, wo die Reise denn hingehen sollte. Die allerersten Reisen der TUI Cruises bestanden, wenn ich das richtig mitbekommen habe, nur aus Hafen und Seetagen und Schauen auf Küsten und Inseln vom Schiff aus. Inzwischen ist das besser, man darf an Häfen anlegen. Landgänge sind weiterhin nur in der Gruppe möglich, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Eine sichere Travel Bubble quasi.

Montag, 31. Mai 2021

Rhodos: Tagesausflug nach Lindos

Nach zwei Seetagen war heute die erste Möglichkeit, wieder festen Boden unter die Füße zu kriegen. Das Schiff fuhr nach Rhodos, und wir hatten uns für den Ausflug Abwechslungsreiches Rhodos entschieden, der uns am Nachmittag in knapp 4 Stunden einen ersten Eindruck von der Insel geben sollte. 

Es ging nach Lindos, das als eines der schönsten Dörfer Griechenlands bekannt und normalerweise entsprechend überlaufen ist. Es hat diese kleinen weißen Häuser, die sich an den Berg schmiegen, wie man auf dem Foto gut erkennen kann. Oben am Berg sieht man die Ruinen einer Akropolis und neben dem Ort befinden sich zwei schöne Buchten. Eine zum Baden, die andere ist ein Naturhafen. 

Rhodos - Ausflug nach Lindos


Aber von vorne: Der Tag begann mit einem Blick auf die türkische Küste und dem Einlaufen in den Hafen von Rhodos. Das Foto unten zeigt den Blick von unserem Balkon. Der Hafen von Rhodos ist der größte und wichtigste Hafen der Insel. Er ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe und auch für Fähren, die aus verschiedenen Teilen Griechenlands und von anderen Ländern dort ankommen. 

Rhodos - Hafen von Rhodos vom Balkon aus

Der Hafen liegt zentral; man könnte von dort aus zu Fuß in die Altstadt, wenn man sich frei bewegen dürfte...

Die Altstadt von Rhodos ist als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas seit 1988 UNESCO-Weltkulturerbe. Man sieht die imposante Stadtmauer sehr gut. Dahinter befinden sich enge Gassen, malerische Plätzen und viele historische Gebäude, u.a. der Großmeisterpalast, der im 14. Jahrhundert von den Johanniter-Rittern erbaut wurde.

Rhodos - Blick auf die Altstadt von Rhodos vom Schiff aus

Wir hatten uns am Vortag einen Vortrag zu Rhodos angehört. Ein Lektor war an Bord, der die wichtigsten Informationen gut vermittelte. Rhodos spielt seit der Antike eine wichtige Rolle in der Geschichte, was natürlich auch an der Lage im östlichen Mittelmeer liegt. Sie ist die viertgrößte Insel Griechenlands und die größte der sog. Dodekanes-Inseln. Die Ritter des Johanniterordens eroberten Rhodos im Jahr 1309 und hielten die Insel fast 200 Jahre lang unter ihrer Herrschaft. 1522 wurde Rhodos von den Osmanen erobert und war Teil des Osmanischen Reiches bis zu dessen Niedergang im 20. Jahrhundert. 1912 eroberten die Italiener die Insel und besetzten sie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. 

Montag, 1. Februar 2021

Begegnungen mit Katzen auf Reisen

Ich bin nicht alleine damit, unterwegs Katzen zu fotografieren! Auf Reisen sieht man doch eine Menge dieser Samtpfoten. Mir sagt es auch immer viel darüber, wie Menschen in einer Region sind, ob die Mehrzahl der Katzen eher scheu, mager und krank oder gepflegt und zutraulich ist. Genau wie Sandra, die auf Tracks and the City mit den Schwerpunkten Reisen, Laufen und Essen bloggt, durfte ich als Kind keine Katze haben. Das habe ich nachgeholt, als wir aufs Land gezogen sind: Unsere Katzen durften im Garten und auf den umgebenden Wiesen herumtigern und das Leben genießen.

An Katzen mag ich diese Unabhängigkeit und den unterschiedlichen Charakter der Tiere. Auch wenn man auf Reisen nur kurze Begegnungen hat, erkennt man oft, welches Individuum man vor sich hat. Ich mag diese Tiere und bringe von allen Reisen ein paar Fotos mit von Katzen, an die ich mich erinnere und die ich evtl. auch mal gestreichelt oder mit denen ich gespielt habe.

Katzen in Gaios auf Paxos, Griechenladn

Sandra hat Reiseblogger nach ihren Begegnungen mit Katzen gefragt und daraus ein Roundup erstellt. Die schönen Geschichten könnt Ihr im Beitrag Katzen auf Reisen bei ihr lesen. Da seht Ihr in meinem Part auch genau, worauf diese lustige Katzenbande auf der griechischen Insel Paxos gewartet hat.

Freitag, 25. Januar 2019

Lieblingsfotos 2. Halbjahr 2018

Der Januar neigt sich dem Ende, also höchste Zeit für die halbjährlich stattfindenden Fotoparade #FopaNet von Michael. Letzten Sommer hatte ich es nicht geschafft, was nicht weiter schlimm war, da ich im ersten Halbjahr kaum weg war. Das zweite Halbjahr 2018 war reisetechnisch wieder etwas besser, auch meist spontan, und ich habe mehr fotografiert.

Vom 2. Halbjahr 2016, vom 1. Halbjahr 2017 und vom 2. Halbjahr 2017 hatte ich bereits Fotos gezeigt, jetzt geht es um das 2. Halbjahr 2018. Auch dieses Mal gibt es 6 Kategorien, die die Fotos nach Möglichkeit erfüllen sollten: Abstrakt, Aussicht, Krasse Sache, Landschaft, Rot, Tierisch und zusätzlich das schönste Foto als 7. Kategorie.

1. Abstrakt: Barcelona


Los geht's mit dem Thema Abstrakt. Da fiel mir spontan das Museu Can Framis in Barcelona ein. Wir sind eher spontan hingekommen, als wir uns den Stadtteil Poblenou angeschaut haben.

Kunst vor dem Museu Can Framis, Barcelona

Im alten Industrieviertel Poblenou im Osten Barcelonas wird seit einigen Jahren nämlich so kräftig umstrukturiert, dass sich ein Besuch lohnt. Fabrikgebäude und Industrieareale werden zu Büros, Kneipen und öffentlichen Räumen. Eines der Fabrikensembles wurde zu einem Museum für moderne Kunst, dessen Besuch lohnt. In entkernten Hallen ist Platz für die Ausstellung. Auch das Gebäude ist stimmig. Vor dem Museum auf der Straße fielen mir diese an Buddhafiguren erinnernde Kunstwerke auf.

2. Aussicht: Kreta, Red Beach


Wenn man bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze einen Berg hinaufgeht, möchte man auf der anderen Seite belohnt werden. Im Süden Kretas nahe der Hippiestadt Mátala gibt es den sog. Red Beach, der aufgrund der Farbe seines Sandes so genannt wird.

Red Beach nahe Mátala, Kreta

Mittwoch, 2. Januar 2019

Impressionen Q4 2018

Auch im letzten Vierteljahr hatte ich offensichtlich wenig Lust auf Instagram und habe entsprechend wenig Fotos hochgeladen. Los geht's im Oktober mit einem Spaziergang im Stadtsteinacher Oberland, nahe Presseck im Frankenwald links oben. Es war zu trocken für Pilze. Dafür gab's zuhause Walnüsse ohne Ende; die Ernte kostet viel Zeit, aber die Nüsse schmecken fantastisch. Mitte Oktober habe ich dann einige Fotos aus Kreta gepostet, dort waren wir für eine Woche. Oben rechts Mátala, die Felsenhöhlen.

Collage Instagram-Fotos Oktober 2018

Nicht weit von Mátala über eine kleine Wanderung erreichbar (gutes Schuhwerk ist notwendig) liegt der Red Beach, an dem ich Besuch von diesem Klettertier bekam. Gortyn ist eine antike Stadt im Süden Kretas und hat eine bekannte Ausgrabungsstätte. Seit Jahrtausenden besiedelt, ist hier auch der älteste Gesetzescodex Europas zu sehen. Und rechts unten auf der Collage Kommos Beach nahe Mátala, über 2 km lang und teils auch mit Bäumen, um sich zu schatten. Ein sehr schöner Strand an der Südküste Kretas, hier abends beim Sonnenuntergang. (Hier mehr über unseren Kreta-Urlaub.)

Im November war das Wetter zuhause auch sehr schön, wie man am blauen Himmel erkennt. Links ein Foto einer Mountainbiketour im Frankenwald.

Montag, 22. Oktober 2018

Eine Woche Urlaub auf Kreta - Entspannung und ein wenig Sightseeing

Wenn man im Frühjahr oder Herbst etwas Sonne tanken und nicht allzu weit fliegen möchte, bieten sich die Ziele im und ums Mittelmeer an. Diesen Herbst haben wir uns für Kreta entschieden; Ziel war es auszuspannen und zu baden. Die Insel ist bekannt für atemberaubenden Landschaften, puderzuckerfeine Sandstrände in allen Farben, aquamarinblaues Wasser, lebendige Dörfer und Städte und eine gute Portion Geschichte mit historischen Bauwerken.

Wissenswertes zur südlichsten griechischen Insel: Kreta


Kreta ist die südlichste und größte griechische Insel und von vielen deutschen Flughäfen aus per Direktflug erreichbar: Zielorte sind Chania im Westen und Iraklio (Heraklion) im Norden. Da wir in den Süden der Insel wollten, war Iraklio praktischer. Nach einigem Stöbern habe ich mich diesmal für ein Package entschieden, das Flug, Hotel und Transfer beinhaltete. Diese Pauschalreise war um einiges günstiger als Flug und Hotel separat zu buchen, was ich eigentlich vorgehabt hatte. Ein Auto haben wir nur für zwei Tage vor Ort gemietet, um noch ein wenig von der Umgebung zu sehen.

Kreta Südküste - Kommos Beach nahe Mátala

Kreta (griechisch Κρήτη, Kriti) ist die größte griechische Insel mit über 600.000 Einwohnern, wobei ein knappes Drittel in Iraklio wohnt. Die größte Stadt der Insel ist Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum. Kreta hat eine Fläche von ca. 8.261 qkm und über 1.000 km Küstenlänge. Nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika ist Kreta die fünftgrößte Insel im Mittelmeer.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Flug nach Heraklion, Anreise nach Mátala

Wir sind ab Nürnberg geflogen, mit TUIfly. Man kann die Bordkarten vor der Reise in Ruhe zu Hause ausdrucken, spart sich dabei aber nicht wirklich Zeit. Bei der Gepäckaufgabe gibt es logischerweise Schlangen.

In Nürnberg ist das aber gut organisiert, auch der neue Durchgang durch die Security funktionierte schnell. Dass Nürnberg einer meiner Lieblingsflughäfen ist und warum, hatte ich letztes Jahr hier beschrieben.

Einchecken am Nürnberger Flughafen

Ich finde es immer wieder interessant, welche Menschen welche Fluglinien und -strecken nutzen. Selbst fliege ich ja meist Linie, daher sind diese Chartertouren für mich immer etwas anderes. Es reisen viele Familien mit, Senioren auf der Suche nach Sonne, auch Reisegruppen und Wanderer habe ich gesehen.

Flug mit TUIfly


Vor dem Flug habe ich mir weiteres Gepäckgewicht dazu gebucht. Standardmäßig sind nur 15 kg Freigepäck inklusive. Im Nachhinein hätte das fast gereicht oder (wer gerne Olivenöl oder andere Mitbringsel kauft) wäre nur für den Rückflug nötig gewesen.

Der Flug von Nürnberg nach Heraklion dauert knapp 3 Stunden. Geflogen wurde mit einer Boeing 737-800 und einer einfachen Ausstattung. Es gibt z.B. keinen Monitor, auf dem man Filme sehen kann. Auch Steckdosen finden sich nicht zwischen den Sitzen. Wer mag, kann ein Musikprogramm hören; für Kopfhörer finden sich Stecklöcher. Zeitschriften erhält man keine.

Hier ein paar Impressionen vom Flugzeug und dem Sitzabstand zum Vordersitz. Für mich (ich bin relativ klein) war das für den kurzen Flug in der Economy Class ausreichend.

Flug mit TUIfly - Impressionen

Wir hatten einen Fenster- und einen Gangplatz (beides hätte man vorab gegen Gebühr umbuchen können). Hier der Blick nach vorne.

Sonntag, 21. Januar 2018

Lieblingsfotos 2. Halbjahr 2017

Es ist nun das dritte Mal, dass ich Michaels Aufruf folge und mich an seiner halbjährlich stattfindenden Fotoparade #FopaNet beteilige. Es macht Spaß, Reisefotos durchzuschauen und nach vorgegebenen Kategorien auszuwählen. Vom 2. Halbjahr 2016 und vom 1. Halbjahr 2017 hatte ich bereits Fotos gezeigt, jetzt geht es um das 2. Halbjahr 2017.

Diesmal sind neben dem klassischen schönsten Foto 10 weitere Substantive vorgegeben, aus denen man wählen kann, so dass insgesamt mindestens 6 Fotos präsentiert werden sollen. Die 11 vorgegebenen Kategorien sind Landschaft, Licht, Schwarz-Weiß, Tiere, Natur, Nahaufnahme, Stadtbild, Farbkontrast, Essen, Aussicht und schönstes Foto.Wie immer bei Michael locker, d.h. man kann auch eine andere Kategorie erfinden oder mehr Fotos zeigen oder sogar alle 11 Kategorien beidenen. Das Ganze soll ja Spaß machen!

Im zweiten Halbjahr des letzten Jahres war ich in Moldau und Transnistrien, im Oman, in London, in Griechenland beim Segeln, in Vilnius, auf einer Kreuzfahrt ab Havanna durch die westliche Karibik und natürlich auch in Deutschland unterwegs. Also ein großer Topf zum Auswählen von Fotos für die Fotoparade. Daher habe ich alle Kategorien ausgeschöpft.

1. Landschaft


Die Sandwüste Wahiba im Oman, korrekt Rimal al-Sharqiyah, ist eine Inlandswüste auf der Arabischen Halbinsel, die ein Gebiet von 15.000 qkm mit Sanddünen bedeckt. Von Norden nach Süden sind das 250 km, von West nach Ost ca. 80 km. Mehr als 20 verschiedene Dünenformationen befinden sich hier und man sieht Sand, so weit das Auge reicht.

Wahiba Sands, Oman - Sandwüste Wahiba

Wir haben in einem Camp am Rand der Wüste übernachtet und sind mit Jeeps in die Sanddünen gefahren, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Im Sand herumzuhüpfen oder zu rennen ist auch eine interessante Erfahrung... Diese Weite, diese Stille, später der Sternenhimmel. Ich fand das sehr beeindruckend.

2. Licht


Zum Thema Licht habe ich ein Foto gefunden, das die Produktion von moldauischem Schaumwein zeigt. Die Kellerei Cricova ist bekannt für ihr unterirdisches Stollensystem, quasi eine unterirdische Stadt. Dort gibt es auch eine der größten Weinsammlungen der Welt. Sehr gut geschmeckt hat mir der Schaumwein, der nach der Méthode champenoise hergestellt wird und sich vor richtigem Champagner nicht verstecken muss.

Kellerei Cricova - Schaumweinherstellung

Montag, 8. Januar 2018

Impressionen Q4 2017

Heute gibt's wieder einen Rückblick auf das letzte Quartal des Jahres 2017. Das Jahr ging gefühlt sehr schnell herum und über Weihnachten und Neujahr bin ich spontan in die Sonne geflogen. Ich habe es 2017 geschafft, ein paar von früher bekannte Reiseziele wieder zu besuchen und meine Eindrücke zu vertiefen. Daneben habe ich Neues kennen gelernt, neue Länder, neue Städteziele, kulinarische Köstlichkeiten und Begegnungen mit Menschen.

Nun zu ein paar Impressionen des letzten Vierteljahrs: Anfang Oktober war ich kurz in London, darüber habe ich mehr auf dem Blog als auf Instagram publiziert. Hier nur das London Eye und ein Eingang zu Chinatown. Die englische Hauptstadt lohnt immer einen Besuch; wer zum ersten Mal dort ist, findet hier mehr Tipps. Mitte Oktober ging es dann für eine ganze Woche zum Segeln nach Griechenland, was wunderbar entspannend war. Gründe dafür waren sicher das warme sonnige Wetter, der schöne Katamaran und die sympathische Truppe.

Collage Instagram-Fotos Oktober 2017

Das Foto unten links ist auf Korfu aufgenommen; die Insel ist vielseitig und für einen längeren Besuch vorgemerkt. Daneben der Frankenwald, bei einer Wanderung fotografiert; auch meine Wahlheimat ist immer wieder traumhaft schön. Das zweite Foto von rechts zeigt die im 18. Jahrhundert im barocken Stil erbaute Stadtpfarrkirche St. Blasius in Fulda, und rechts passend zum Reformationstag, der dieses Jahr einmalig ein bundesweiter Feiertag war, ein Erinnerungsfoto an meinen Besuch bei der Thesentür an der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg. Damals war es dort leer, aber jetzt im Reformationsjahr kamen viele Besucher nach Wittenberg und in die Stätten der Reformation. Das bedeutet, viel wurde bewegt und für 2018 ist touristische Infrastruktur vorhanden; wer mag, sollte hinfahren.