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Freitag, 18. Juli 2025

Jostabeerchutney

In meiner Lieblingskochzeitschrift bin ich über ein Chutneyrezept gestolpert. Und da ich gerade meinen Jostabeerstrauch abgeerntet hatte, wurden die Johannisbeeren aus dem Originalrezept einfach durch Jostabeeren ersetzt.




Zutaten:

100 ml Wasser
25 g brauner Rohrzucker
1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
12 g Ingwer, fein gewürfelt
100 g Jostabeeren, gewaschen und verlesen
2 EL dunkler Balsamico
1 Messerspitze Piment, gemahlen
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 Gewürznelke
2 EL Orangensaft, frisch gepresst

Zubereitung:

Wasser mit Zucker in einen kleinen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Zwiebeln und Ingwer hinzufügen, erneut aufkochen und bei niedriger Hitze 10 Minuten lang köcheln lassen. Jostabeeren, Essig, Piment, Pfeffer und Nelke dazugeben, wieder aufkochen und weitere 10 Minuten bei niedriger Hitze kochen. Orangensaft unterrühren, abkühlen lassen und die Gewürznelke entfernen.

Das Chutney ist im Kühlschrank etwa 1 Woche haltbar.

Tipps:

- statt Jostabeeren kann man auch anderes Obst (z.B. Johannisbeeren, Zwetschgen, Birnen,…) verwenden

- das Chutney passt prima zu Currygerichten, Reis, Kartoffeln,…


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 4/2025

Dienstag, 6. Juni 2023

Halloumi in Gewürzkruste mit Feigen-Pistazien-Chutney

Dieses fruchtig-scharfe Chutney harmoniert perfekt mit dem salzigen Halloumi, probiert das Rezept also unbedingt mal aus.
 



Zutaten:

für das Chutney:
 
1 TL Kokosöl
1/4 TL Fenchelsamen
1/2 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 cm Ingwer, fein gewürfelt
1 kleine Chilischote, in dünne Ringe geschnitten oder alternativ eine Messerspitze Cayennepfeffer
50 g getrocknete Feigen, fein gewürfelt
2 EL Rotweinessig 
1 TL Rohrzucker
1/3 TL Garam Masala
1/3 TL Kreuzkümmel
1 EL Pistazien, gehackt
 
für den Halloumi:
 
225 g Halloumi
1 EL Kokosöl
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL Senfsamen
1/2 TL Schwarzkümmel
1/2 TL Fenchelsamen

Zubereitung:
 
Für das Chutney das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Fenchelsamen kurz darin anbraten. Zwiebel hinzufügen und glasig dünsten, dann Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und mitbraten. Feigen, Essig, Zucker, die restlichen Gewürze und 4 EL Wasser ebenfalls in den Topf geben und bei geschlossenem Deckel etwas einkochen lassen. Gelegentlich umrühren und evtl. nochmal Wasser nachgießen. Mit dem Stabmixer pürieren, nochmal abschmecken und die Pistazien unterrühren.

Den Halloumi in Scheiben schneiden und eine Seite mit den Gewürzen bestreuen. In einer Pfanne das Kokosöl zerlassen und den Halloumi mit der gewürzten Seite nach unten anbraten, bis er ein bisschen Farbe bekommt. Wenden und von der anderen Seite braten.
Halloumi zusammen mit dem Chutney servieren. 

Dazu passen ein gemischter Salat und Naanbrot.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Montag, 24. Oktober 2022

Nepalesische Momos mit scharfem Tomaten-Chutney

Momos sind gefüllte Teigtaschen, für die Füllung wird in diesem Rezept Gemüse verwendet. Dazu passt ein scharfes Tomaten-Chutney. Probiert diese köstlichen Teilchen unbedingt mal aus, plant dafür aber ein bisschen Zeit in der Küche ein.
 
Da bei mir ziemlich viel Füllung übrig war, habe ich die Menge für die Füllung halbiert.
 
 

 
Zutaten:
 
für das Chutney:
 
1 EL Öl
10 g Ingwer, fein gewürfelt
10 g Knoblauch, fein gewürfelt
1 rote Chilischote, fein gewürfelt
3-4 Tomaten (300-400 g), fein gewürfelt, oder alternativ eine Dose stückige Tomaten
1 TL Zucker
1 Prise Zimt
Salz

für den Teig:

200 g Weizenmehl Type 405
etwa 100 ml Wasser
1 TL Salz
etwas Öl

für die Füllung:
 
1 Möhre, grob geraspelt
1/4 Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
1 EL Öl
15 g Ingwer, fein gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1 grüne Chilischote, fein gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, fein geschnitten (das Grün und das Weiß getrennt)
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Koriandersamen, gemörsert
 
außerdem: Topf mit Dämpfeinsatz

Zubereitung:

für das Chutney:
 
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Ingwer, Knoblauch und Chili darin etwas anbraten. Tomaten hinzufügen, mit Zucker, Zimt und Salz abschmecken und unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen. 
 
für den Teig:
 
Das Mehl zusammen mit Salz und Wasser in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verarbeiten. Gegebenenfalls mit etwas Wasser oder Mehl nacharbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und eine halbe Stunde ruhen lassen.
 
für die Füllung:
 
Die geriebene Möhre zusammen mit dem geschnittenen Spitzkohl im Foodprocessor noch etwas feiner hacken. Mit einem TL Salz vermischen und Wasser ziehen lassen, anschließend die austretende Flüssigkeit gut auspressen, damit die Momos später nicht durchweichen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Den weißen Teil der Frühlingszwiebel und das ausgepresste Gemüse hinzufügen und kurz weiterbraten. Chili, grünen Teil der Frühlingszwiebel und Gewürze hinzufügen, kurz mitbraten und den Herd ausschalten. Füllung etwas abkühlen lassen.
 

für die Momos:
 
Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder rollt man den Teig auf einer bemehlten Unterlage aus und sticht mit z.B. einem Glas Kreise aus oder aber man teilt den Teig in etwa 25 Portionen (je nach gewünschter Größe der Momos), rollt daraus jeweils Kugeln und rollt diese aus.
 
Je nach Größe der Teigfladen 1-2 TL der Füllung mittig darauf verteilen und je nach gewünschter Form weiterverarbeiten. Für runde Momos wie hier den Teig auf einer Seite mit Daumen und Zeigefinger zusammendrücken und dann reihum in Falten zusammenlegen. Das erfordert ein bisschen Übung, mir sind sie aber beim zweiten Mal schon deutlich besser gelungen, als beim ersten Versuch. Schaut euch dazu am besten das unten verlinkte Video an.
 
 
Nun in einem Topf Wasser erhitzen und den Dämpfeinsatz mit etwas Öl bestreichen. Momos vorsichtig auf den Dämpfeinsatz setzen und bei geschlossenem Deckel 12-14 Minuten garen.
 
 

 
Zusammen mit dem Tomatenchutney servieren.
 
Übrige Momos kann man am nächsten Tag prima in der Pfanne anbraten. Sie lassen sich auch gut einfrieren.
 
Das Rezept ergibt etwa 25 Momos.


Inspiration: Lucky Recipes

Montag, 17. Februar 2014

Apfelchutney

Chutneys passen prima aufs Käsebrot, zu Backofenkartoffeln, Backofengemüse oder gebratenem Halloumi.

Und da Chutneys für gewöhnlich im Glas aufbewahrt werden, möchte ich mit diesem Rezept an Annas Blogevent Annas Teller sucht Gesellschaft teilnehmen, für welches Anna Rezepte im Glas sucht.





Zutaten:

1 kg Äpfel
2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
250 ml Weißweinessig
500 g Zucker
3 EL Senfkörner, gemahlen
2 EL Ingwer, frisch gerieben
1 TL Cayennepfeffer
80 g Rosinen

Zubereitung:

Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse und schadhafte Stellen entfernen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Äpfel, Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit Essig, Zucker, Senfmehl, Ingwer und Cayennepfeffer in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur eine Stunde köcheln lassen, ab und zu umrühren. Rosinen hinzufügen und nochmal 15 Minuten kochen. Mit dem Stabmixer pürieren und noch heiß in zuvor sterilisierte Gläser füllen.


Inspiration: chefkoch