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Mittwoch, 2. Juli 2025

Jostabeer-Gazpacho

Dieses Jostabeer-Gazpacho ist perfekt für heiße Sommertage. Als Topping habe ich gebackene Curry-Kichererbsen verwendet, die in der Heißluftfritteuse gebacken wurden.




Zutaten:

1/3 Gurke 
1 Tomate
1/2 Paprika
1/4 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
120 g Jostabeeren (ein paar Johannisbeeren waren auch dabei)
80 g Kichererbsen, gekocht
etwas Basilikum und Minze
ein Stück eingelegte Salzzitrone (alternativ: Zitronenschalenabrieb)
1 EL Öl
1 EL Apfelessig
Salz und Pfeffer
Kichererbsenwasser nach Bedarf

Topping: Curry-Kichererbsen, Jostabeeren, Basilikum

Zubereitung:

Das Gemüse grob zerkleinern und mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. Soviel Aquafaba (plus ggf. zusätzlich noch etwas Wasser) hinzufügen, bis die Konsistenz passt. Nochmal abschmecken und am besten einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

Das Rezept reicht für 3 Portionen

Donnerstag, 12. Juni 2025

Spargel-Erdnuss-Curry

Dieses aromatische und cremige Curry ist schnell zubereitet und schmeckt einfach nur köstlich.




Zutaten:

1/2 TL Kokosöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1/2 Paprikaschote, grob gewürfelt
200 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Curry
2 EL Tomatenmark
2 EL Erdnussmus
1 EL Sojasoße
1 EL Limettensaft
200 g grüner Spargel, geputzt und in Stücke geschnitten
200 g Kichererbsen, gekocht
Salz und Pfeffer

optionale Toppings: 

schwarzer Sesam
geröstete Erdnüsse
Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin anbraten. Paprika kurz mitbraten und anschließend mit Kokosmilch und Brühe ablöschen. Kurkuma, Kreuzkümmel, Curry, Tomatenmark, Erdnussmus, Sojasoße und Limettensaft hinzufügen und aufkochen. Spargel und Kichererbsen hinzufügen und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den optionalen Toppings bestreut servieren.

Dazu passt Reis oder Naanbrot.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Veganer Wandel (Instagram)

Mittwoch, 5. März 2025

Gemüsepfanne mit Scherennudeln (mit Spitzkohl, Paprika und Möhren)

Meine Scherennudeln werfe ich gerne zusammen mit ganz viel Gemüse in die Pfanne. Die Gemüsesorten könnt ihr natürlich nach Belieben austauschen, ich habe einfach das verwendet, was gerade im Vorrat war.




Zutaten:

1 TL Bratöl
1/2 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1/2 Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
1/4 Paprika, in Stücke geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1/2 Möhre, in Scheiben geschnitten
2 EL Kichererbsen, aus der Dose
1 Portion Scherennudeln (Kürbis oder Süßkartoffel)
Salz und Pfeffer
1 EL Teriyakisoße
1 EL Sojasoße

optionale Toppings:

1 TL Sesam
1/4 Avocado, in Würfel oder Streifen geschnitten
1-2 EL Mungbohnensprossen

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Das Gemüse hinzufügen und einige Minuten unter Rühren anbraten. Kichererbsen und Scherennudeln dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Teriyaki- und Sojasoße ablöschen. 

Mit Sesam, Avocado und Mungbohnensprossen getoppt servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion

Sonntag, 17. November 2024

Gefüllte Spaghettikürbisscheiben

Ich hatte von einer Freundin einen Spaghettikürbis geschenkt bekommen und im Hinterkopf war da noch dieses Rezept, bei dem der Kürbis nicht längs halbiert, sondern in Scheiben geschnitten wird. Das Rezept habe ich rasch wiedergefunden und so stand dem neuen Küchenexperiment nichts mehr im Weg.

Bei der Füllung könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ich habe Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Paprika, Frühlingszwiebeln, Oliven und Mozzarella verwendet.




Zutaten:

für den Kürbis:

1 Spaghettikürbis (meiner hatte etwa 1 kg)
Olivenöl zum Bestreichen
Salz und Pfeffer

für die Füllung:

1/4 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Tomate, fein gewürfelt
1/2 Paprika, fein gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
6 Oliven, in Scheiben geschnitten
60 g (1/2 Kugel) Mozzarella, in Stücke gezupft
Salz und Pfeffer
italienische Kräuter
Zimt

optional: Basilikum, in Streifen geschnitten, zum Servieren

Zubereitung:

Backofen auf 220ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Spaghettikürbis gründlich waschen, das Kerngehäuse entfernen und anschließend in 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. 20 Minuten lang backen. 

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür einfach die kleingeschnittenenen Zutaten in einer Schüssel miteinander mischen und mit den Gewürzen abschmecken.

Das Blech aus dem Ofen holen und mit Hilfe einer Gabel das Fruchtfleisch lockern, so dass die fadenförmigen Nudeln entstehen. Erneut mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Füllung auf den Nudelnestern verteilen und nochmal für 10 Minuten im Ofen überbacken.




Inspiration: Lea Green (Instagram)

Sonntag, 28. Juli 2024

Pastasoße aus Ofengemüse

Habt ihr schon mal eine Gemüsesoße aus Ofengemüse gemacht? Falls nicht, solltet ihr das unbedingt nachholen.

Die Gemüsesorten sind austauschbar, ihr könnt z.B. auch Möhren oder Kürbis für die Soße verwenden. Da ich momentan eine Zucchinischwemme habe, ist meine Soße sehr zucchinilastig. Damit sie trotzdem eine schöne rote Farbe bekommt, habe ich einfach noch etwas Paprika- und Tomatenmark hinzugefügt.

Damit die Soße auch ein paar Proteine enthält, sind Kichererbsen mit am Start.

Man kann die Soße wie hier zu Nudeln essen, sie passt aber auch wunderbar zu Gnocchi, Reis, Bratlingen oder auf eine Pizza.

Bei den Mengenangaben geht es übrigens auch nicht so genau. Die Konsistenz der Soße bestimmt ihr beim Pürieren durch die Zugabe von Flüssigkeit.

Weitere Gewürze oder Kräuter können gerne ergänzt werden, z.B. getrocknete mediterrane Kräuter oder Curry.

Ich habe nur einen Teil vom Ofengemüse püriert, der andere wurde stückig gelassen und mit zu den Nudeln serviert.




Zutaten:

1 rote Zwiebel, in Stücke geschnitten
4 Knoblauchzehen, ganz
1 gelbe Spitzpaprika, in Stücke geschnitten
1 Handvoll (Cocktail-)Tomaten, in Stücke geschnitten
500 g Zucchini, in Stücke geschnitten
1/2 Dose Kichererbsen (200 g)
1 EL Öl
Salz und Pfeffer
Pflanzenmilch oder Wasser
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer
optional: weitere Gewürze nach Geschmack
250 g Nudeln
Öl für die Pfanne

zum Servieren: falscher Parmesan, Basilikum

Zubereitung:

Gemüse in eine ofenfesten Form geben, mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen und bei 180ºC Umluft im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten lang backen.




1/3 vom Gemüse beiseite stellen. Das restliche Ofengemüse mit etwas Pflanzenmilch oder Wasser pürieren, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Tomatenmark und Paprikamark hinzufügen und alles mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, dabei etwas vom Nudelkochwasser zurückbehalten. Die Nudeln anschließend kurz in der Pfanne in etwas Öl schwenken, anschließend das stückige Gemüse, die Soße und etwas Nudelkochwasser unterrühren und alles kurz köcheln lassen.

Die Nudeln zusammen mit falschem Parmesan und frischem Basilikum servieren.

Die Nudeln haben bei uns für 3 Portionen gereicht, vom Ofengemüse und von der Soße hatten wir allerdings noch Reste, welche einfach anderweitig verwendet wurden.


Inspiration: Mrs. Flury (YouTube)

Dienstag, 20. Februar 2024

Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

Ich liebe Currys. An Gemüse wanderten diesmal Süßkartoffeln und Paprika in den Wok, ergänzt wurde das Ganze dann noch mit Kichererbsen und Ananas.
Dazu passt Reis, Paratha oder Naanbrot.
 
 

 
Zutaten:
 
1 cm Ingwer
1 cm Kurkumawurzel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-2 Chilischoten
300 g Süßkartoffeln
100 g Paprika
200 g Ananas
1 EL Kokosöl
1-2 TL Currypaste
1 TL Kreuzkümmelsamen
200 ml Kokosmilch
200 g stückige Tomaten aus der Dose
150 g gekochte Kichererbsen aus der Dose
Salz und Pfeffer 
1 TL Tamarindenpaste, in heißem Wasser aufgelöst

Zubereitung:

Ingwer, Kurkuma, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Chilischote in Ringe schneiden. Süßkartoffel, Paprika und Ananas rüsten und in Stücke schneiden.
In einem Wok das Kokosöl erhitzen. Ingwer, Kurkuma, Zwiebel, Knoblauch, Chilischote, Currypaste und Kreuzkümmel darin anbraten. Süßkartoffelwürfel hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch und stückigen Tomaten ablöschen und bei geschlossenem Deckel etwa 10-15 Minuten lang köcheln lassen. Paprika, Ananas und Kichererbsen hinzufügen und nochmal etwa 10 Minuten kochen, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und Tamarindenpaste abschmecken.
 
Das Rezept reicht für 3-4 Portionen
 
 
Inspiration: Bianca Zapatka 

Mittwoch, 7. Februar 2024

Paneer Tikka Masala

Für dieses Gericht muss man zwar etwas Zeit einplanen, wird aber dafür mit einem wirklich köstlichen Ergebnis belohnt.
 
Paneer kann man ganz einfach selbst herstellen, das Rezept dazu findet ihr hier
Da bei der Paneerherstellung Molke übrig bleibt, verwende ich diese gerne als Flüssigkeitsersatz. Ihr könnt damit zum Beispiel Reis kochen oder es im Naan- oder Parathateig verbacken.
 



Zutaten:
 
für die Marinade:

5 g Ingwer, gerieben
1 Knoblauchzehe, gerieben
1 EL Zitronensaft
75 g Joghurt
1-2 EL Sojamehl
1/4 TL Chilipulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Garam Masala
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 EL Öl
 
für das Tikka:
 
200 g Paneer, gewürfelt
1 Paprikaschote, in Stücke geschnitten
1 Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
 
für das Masala:
 
1/2 Dose (200 g) stückige Tomaten oder alternativ die entsprechende Menge frische Tomaten, gewürfelt
20 g Cashews, 20-30 Minuten in heißes Wasser eingeweicht
2 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmelsamen 
4 grüne Kardamomkapseln, zerdrückt
2 cm Zimtstange
2 Gewürznelken
10 g Ingwer, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 EL Tomatenmark
125 ml Wasser (oder Molke von der Paneerherstellung)
1 Chilischote, in Ringe geschnitten
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 TL Garam Masala
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Bockshornkleesamen, gemahlen
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
ca. 200 ml Wasser (oder Molke)

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade in eine Schüssel geben und gut vermischen. Paneer, Paprika und Zwiebeln hinzufügen, alles vermengen und etwas durchziehen lassen.

Die Tomaten zusammen mit den abgegossenen Cashewkernen pürieren. In einer Pfanne 1 EL Kokosöl erhitzen und Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt und Nelken darin kurz anrösten. Ingwer und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Tomaten-Cashew-Mischung und Tomatenmark hinzufügen und alles etwa 20-30 Minuten unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen, bis eine dicke Paste entsteht. 125 ml Wasser (oder Molke)  hinzufügen, aufkochen lassen und weiterkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend die Gewürze (Kardamom, Zimt und Nelken) entfernen.
Backofen (Grillstufe) auf 240°C vorheizen. Paneer, Paprika und Zwiebeln auf Spieße stecken, auf den Rand einer passenden Auflaufform auflegen (so tropft die Marinade in die Form und nicht auf den Boden des Backofens) und 8-10 Minuten lang grillen. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Anschließend aus dem Ofen nehmen.
Restliches Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und Chilischote und Zwiebel darin anbraten. Tomatensoße, gemahlene Gewürze, etwas Salz, Zucker und Wasser (oder Molke) hinzufügen und alles 2-3 Minuten köcheln lassen. Falls noch Reste von der Marinade übrig sein sollten, diese ebenso hinzufügen. Ist die Soße zu dickflüssig, einfach nochmal etwas Wasser oder Molke hinzufügen, bis sie die richtige Konsistenz hat. Soße abschmecken, Paneer und Gemüse von den Spießen streifen und kurz in der Soße erwärmen. Dazu passt Naanbrot, Paratha oder Reis.

Das Rezept reicht für 2 Portionen
 

Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche, Lucky Recipes

Mittwoch, 24. Januar 2024

Bratnudeln „Take away“ mit Pak Choi, Paprika und Erbsen

Dieses Rezept für Bratnudeln stand schon länger auf meiner Nachkochliste und wurde nun endlich ausprobiert. Das Gericht ist schnell zubereitet und beim Gemüse kann man einfach das nehmen, was die Vorräte gerade so hergeben.




Zutaten:

100 g asiatische Bratnudeln (bei mir: Vollkornvariante)
5 g Ingwer, fein gewürfelt
40 ml Sojasoße
1 EL Apfelessig
2 EL Gemüsebrühe
1 TL Ahornsirup
1 EL Bratöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 Paprika, gewürfelt
1 Handvoll TK-Erbsen
200 g Pak Choi, in Streifen geschnitten (weiß und grün getrennt)
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 EL Bratöl

zum Servieren:

1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Bratnudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsangaben bissfest garen, anschließend in einem Sieb abtropfen lassen.
Für die Soße Ingwer, Sojasoße, Apfelessig, Brühe und Ahornsirup zusammen in einen Topf geben, aufkochen und etwas einkochen lassen.
1 EL Öl in einem Wok erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Paprika, den weißen Teil vom Pak Choi und die Erbsen dazugeben und einige Minuten mitbraten. Zum Schluss den Knoblauch und den grünen Teil vom Pak Choi kurz miterhitzen. Gemüse beiseite stellen.
Erneut 1 EL Öl im Wok erhitzen und die Nudeln darin knusprig braten. Die Hälfte der Soße hinzufügen und weiterbraten, bis die Nudeln die Soße komplett aufgenommen haben.
Das Gemüse und die restliche Soße im Wok mit den Nudeln vermischen und anschließend auf 2 Tellern anrichten. Mit Frühlingszwiebeln und Erdnüssen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Greenbox (Tim Mälzer)

Samstag, 6. Januar 2024

Ofencurry

Im Knusperstübchen bin ich über dieses Rezept gestolpert, ähnliche Zutaten waren auch im Haus, also wurde das Curry aus dem Ofen umgehend ausprobiert.

Dazu passt Reis, Paratha oder Naanbrot.



Zutaten:

für die Marinade:

1 TL Tomatenmark
2 EL Currypulver
1 EL Paprikapulver
1 TL Kurkuma
1 Messerspitze Muskat
1 TL Cumin
1 Messerspitze Chiliflocken
1 TL getrockneter Thymian
1 TL Pfeffer
1 TL Salz
1 cm Ingwer, fein gewürfelt oder gerieben
1 EL Olivenöl
5 EL Kokosmilch
1 EL Apfelessig
1 EL Ahornsirup
2 EL Petersilie, gehackt

für das Gemüse:

1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Süßkartoffel (meine hatte ca. 300 g), gewürfelt
200 g Brokkoli, in Röschen geteilt (alternativ: Blumenkohl)
1/2 Paprika, in Stücke geschnitten
1 Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
3 EL vorgekochte Edamamebohnen (alternativ: vorgekochte Kichererbsen oder rote Linsen, bei Verwendung von roten Linsen noch zusätzliche Flüssigkeit hinzufügen)

für das Topping:

1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Mungbohnensprossen

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade in einer großen, backofenfesten Form miteinander verrühren. Gemüse dazugeben, alles gut miteinander vermischen und etwas durchziehen lassen.
Backofen auf 220ºC Umluft vorheizen.
Das Ofenurry etwa 20 Minuten lang backen, bis die Süßkartoffeln durch sind. Mit Frühlingszwiebeln und Sprossen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Knusperstübchen

Freitag, 5. Mai 2023

Spaghetti aglio, olio e peperoncino

Ein Rezeptklassiker, den ich noch um Paprika, Zucchininudeln und Bärlauch ergänzt habe.

Für eine vegane Variante einfach den gerieben Käse durch falschen Parmesan ersetzen.




Zutaten:

125 g Spaghetti
2 EL Bratolivenöl
3 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten (je nach gewünschter Schärfe mit oder ohne Kernen)
150 g Paprika, gerne grün, gelb und rot, fein gewürfelt
240 g Zucchini, mit dem Spiralschneider zu Zucchininudeln geschnitten
Salz und Pfeffer
10 Bärlauchblätter, in feine Streifen geschnitten

optional: geriebener Hartkäse (z.B. Pecorino)

Zubereitung:

Spaghetti nach Packungsangaben in Salzwasser bissfest garen.
Währenddessen in einer Pfanne das Öl erhitzen und Knoblauch und Chili unter Rühren darin kurz anbraten. Paprika und Zucchininudeln hinzufügen und ein paar Minuten mitbraten. Nudeln abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss den Bärlauch unterheben. Auf zwei Tellern verteilen und mit Käse bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 4/2022

Mittwoch, 3. Mai 2023

Buddha Bowl mit Süßkartoffeln, Brokkoli und Tofu

In meinem Kopf spukte eine Kombination aus Süßkartoffeln und Brokkoli herum, dazu gesellte sich noch Tofu, ein bisschen Grünzeug und eine Erdnuss-Tahin-Soße.




Zutaten:

300 g Süßkartoffel, gewürfelt
260 g Brokkoli, zerteilt
200 g Tofu mit Erdnuss-Tahin-Marinade
1 Handvoll Blattsalat
2 EL Paprika, fein gewürfelt
4 cm Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
1 EL Kresse
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Süßkartoffeln und Brokkoli etwa 10 Minuten lang im Dämpfeinsatz im Kochtopf garen.
Tofu wie im Link beschrieben zubereiten, von der Marinade die doppelte Portion machen und 2/3 davon als Dip zur Seite stellen.
Salat, Gurke, Paprika, Süßkartoffel, Brokkoli und Tofu auf zwei tiefen Tellern anrichten, mit Kresse und Erdnüssen toppen und zusammen mit der Erdnuss-Tahin-Soße servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen

Freitag, 17. März 2023

Gemüse-Cashew-Soße

Ich habe eine neue Lieblinssoße. Sie passt prima zu Nudeln, Zucchininudeln, Reis oder Bratlingen. Ich habe sie auch schon für Pizza und für Sandwichtoast verwendet.

Wenn man die Soße nicht spontan kocht, kann man die Cashewkerne über Nacht in etwas Wasser einweichen. Das Einweichwasser anschließend abgießen und die Cashews wie im Rezept beschrieben weiterverarbeiten.
 

 
Zutaten:
 
1 EL Rapsöl
1/4 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1/4 Chili, in Ringe geschnitten
1 Möhre, gewürfelt
1/4 Paprika
2 EL Suppengemüse (Sellerie und Lauch)
1 EL Tomatenmark
1 TL Dattelsirup
200 g stückigeTomaten aus der Dose (oder alternativ frische Tomaten)
2 getrocknete Tomaten (optional)
50 g Cashewkerne
Salz und Pfeffer
1 Prise Zimt
je 1 TL Oregano und Thymian
ca. 200 ml Wasser plus nochmal 150 ml zum Pürieren (abhängig davon, welche Tomaten man verwendet hat und wie dick man die Soße haben möchte)
 
Zubereitung:
 
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Knoblauch, Chili, Möhre, Paprika, Suppengemüse, Tomatenmark und Dattelsirup dazugeben und mitbraten. Anschließend mit den Tomaten ablöschen. Getrocknete Tomaten, Cashews, Gewürze und Wasser hinzufügen und 15-20 Minuten einkochen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die Soße mit dem Stabmixer pürieren, dabei das restliche Wasser dazugießen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept reicht für 6-8 Portionen.

Mittwoch, 22. Februar 2023

Kohlsuppe

Heute gibt es eine bunte Gemüsesuppe mit Kichererbsen, orientalisch abgeschmeckt mit Kreuzkümmel, Ingwer und Chili. 

Suppengemüse (also Möhren, Lauch und Sellerie) habe ich meist bereits kleingeschnitten im TK-Vorrat, so kann ich mir, wie für diese Suppe, einfach ein bisschen was davon nehmen.
 
 

 
Zutaten:

1 TL Rapsöl
1 TL Kreuzkümmel
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/4 Chilischote, in Ringe geschnitten (oder, je nach gewünschter Schärfe, weniger oder mehr)
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1 Handvoll Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
1/2 Möhre, gewürfelt
1 EL Knollensellerie, gewürfelt
1 EL Lauch, in Ringe geschnitten
1/2 rote Paprika, gewürfelt
1 Tomate, gewürfelt
2 EL gekochte Kichererbsen (optional)
etwa 400 ml Gemüsebrühe (das Gemüse sollte mit der Brühe bedeckt sein)
Salz und Pfeffer

optional: frisch gehackte Kräuter zum Servieren

Zubereitung:

Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und den Kreuzkümmel darin anbraten. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer hinzufügen und mitbraten. Dann das restliche Gemüse und die Kichererbsen dazugeben, etwas anrösten und anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen und 15 Minuten lang köcheln lassen. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den gehackten Kräutern bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.

Mittwoch, 1. Februar 2023

Kitchari

Wie schon im Wochenrückblick angedroht, kommt hier das Rezept für das Kitchari.
Diese ayurvedische Fastenspeise ist nicht nur gesund, sondern auch ausgesprochen lecker.
 



Zutaten:

1 TL Kokosöl
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL Koriandersamen, im Mörser zerstoßen
1/2 TL Fenchelsamen
1/2 TL Senfsamen
1 Prise Asafötida
1 TL Ingwer, frisch gerieben
1 TL Kurkuma, frisch gerieben
300 ml Wasser
3 EL Mungbohnen (halb, geschält) oder alternativ rote Linsen
1/2 TL Zimt, gemahlen 
3 EL Basmatireis 
1 Handvoll Gemüse (ich habe Paprika, Brokkoli und Möhren verwendet) 
Salz, Pfeffer und Zitronensaft zum Abschmecken
frisch gehackte Kräuter zum Servieren (Petersilie oder Koriander passen gut, ich hatte nur wilden Knoblauch da)
 
Zubereitung: 

Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Samen etwa 1 Minute lang anrösten. Asafötida, Ingwer und Kurkuma hinzufügen und kurz mitrösten. Mit dem Wasser ablöschen und alles zum Kochen bringen. Mung Dal und Zimt hineingeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend Reis und Gemüse hinzufügen und weitere 15 Minuten kochen. Dabei gelegentlich umrühren und bei Bedarf nochmal etwas Wasser nachgießen.
Das Kitchari mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und auf Wunsch mit frischen Kräutern bestreut servieren.
 
Das Rezept reicht für 1 Portion.
 
 
Inspiration: genussfreudig

Freitag, 2. September 2022

Süßkartoffelcurry mit roten Linsen

Dieses köstliche Curry habe ich schon mehrmals gekocht, man kann es pur essen oder zusammen mit Naanbrot, Paratha oder Reis servieren.
 



Zutaten:

1 EL Kokosöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt
1 cm Ingwer, fein gewürfelt
1 Chilischote, in Ringe geschnitten
450 g Süßkartoffeln, gewürfelt
1/2 Paprikaschote, gewürfelt
2 EL Tomatenmark
100 g rote Linsen, gewaschen und abgetropft
2 TL Currypulver
1 TL Garam Masala
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe (meine war selbstgekocht)
Salz und Pfeffer
 
Zubereitung:
 
Das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Kurkuma, Ingwer und Chili hinzufügen und kurz mitbraten. Süßkartoffeln hinzufügen und ebenfalls anbraten. Tomatenmark, Linsen, Curry und Garam Masala hinzufügen und kurz miterhitzen, dann mit der Kokosmilch und der Brühe ablöschen. Etwa 10 Minuten lang köcheln lassen, anschließend die Paprika dazugeben und weitere 10 Minuten kochen. Dabei gelegentlich umrühren und gegebenenfalls nochmal etwas Flüssigkeit nachgießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
 
Das Rezept reicht für 3-4 Portionen.
 

Inspiration: chefkoch

Montag, 22. August 2022

Gemüse-Jalfrezi mit Granatapfelkernen

Ein Jalfrezi ist ein eher trockenes Currygericht. Es besteht aus einer Hauptzutat (hier: Gemüse) in einer dicken, würzigen Soße, welche die Zutaten nur leicht umhüllt. Meist sind Tomaten, Paprika, grüne Chilischoten und Zwiebeln in dem Gericht enthalten. 
Bitte verzichtet nicht auf die Granatapfelkerne, die bilden einen richtig tollen Kontrast zu dem scharfen Gericht.
 
Dazu passt Naanbrot oder Paratha.
 
 


 
 
Zutaten:
 
2 große Tomaten, geviertelt
2 EL Kokosöl
1 Zwiebel, gewürfelt
10 g Ingwer, gerieben
4 Knoblauchzehen, gepresst
2 grüne Chilischoten, in Scheiben geschnitten
2 TL Koriander, im Mörser zerdrückt
1 TL Garam Masala
Salz
3 Handvoll vorbereitetes Gemüse (ich habe vorgekochte Kartoffeln, Möhren, grüne Bohnen und Zucchini verwendet)
1/2 rote Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten
10 g Ingwer, in feine Streifen geschnitten
1 TL Bockshornklee, gemahlen
150 ml Wasser
4 EL Joghurt (oder alternativ Sahne)
1 Handvoll Granatapfelkerne
 
Zubereitung:
 
Die Tomaten in einem hohen Mixbecher pürieren. 
Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebel, Ingwer und Knoblauch anbraten. Chili, Tomaten, Koriander, Garam Masala und etwas Salz hinzufügen und alles zusammen aufkochen lassen. Anschließend etwas einkochen und gegebenenfalls nochmal abschmecken.
Während die Soße kocht, das Gemüse vorbereiten und knapp bissfest garen.
Paprika, Ingwerstreifen, Bockshornklee und Wasser in die Pfanne geben und aufkochen. Abschmecken und eventuell nochmal nachwürzen. Das vorgegarte Gemüse hinzufügen und nur kurz erwärmen. Auf tiefen Tellern verteilen und mit etwas Joghurt und Granatapfelkernen garniert servieren.

Das Rezept reicht für 3 Portionen   
 
   
Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Freitag, 8. Juli 2022

Mangosalat mit gebratenem Paneer und Ingwerdressing

Ein fruchtiger Salat mit Paneer, dazu passt Paratha oder Naan.
 
Wenn der Paneer nicht frisch ist, sollte man ihn vor dem Braten 10 Minuten in kochendem Wasser einweichen und anschließend trocken tupfen. Dann wird er nicht zu trocken.
 
Als Alternative zum Paneer kann ich mir hier auch sehr gut Halloumi vorstellen.
 
 

 
Zutaten:
 
für das Dressing:
 
3 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
2 EL Wasser
Salz zum Abschmecken
1/2 TL Agavendicksaft
5 g Ingwer, gerieben
 
für den Salat:
 
1 Handvoll Salatblätter
1/2 Mango, gewürfelt
1/4 Avocado, gewürfelt
1/4 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1/2 rote Chili, in Ringe geschnitten
etwas Olivenöl
1/2 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt 
80 g Paneer
ein paar Cocktailtomaten
1/4 Paprika, in Stücke geschnitten
Salz und Pfeffer
1 EL geröstete Erdnüsse
 
Zubereitung:
 
Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen und gut schütteln.
Salat, Mango, Avocado, Zwiebel und Chili auf einem tiefen Teller anrichten.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Paneer, Cocktailtomaten und Paprika hinzufügen und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, nochmal durchschwenken und ebenso auf dem Salatteller anrichten. Das Dressing dazugeben, Erdnüsse drüberstreuen und zusammen mit Naan oder Paratha servieren.
 
Das Rezept reicht für eine Portion.


Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Dienstag, 28. Juni 2022

Korma mit Cashewkernen und Aprikosen

Korma ist eine Art Curry und wird meist mit Joghurt, Sahne und Nusspasten zubereitet. Das Gericht hat seinen Ursprung in Süd- und Zentralasien.
 
 

 
Zutaten:
 
für das Korma:
 
1 kleine Zwiebel, geviertelt
30 g Cashewkerne
20 g Mandeln 
2 gehäufte EL Naturjoghurt
100 ml Milch
2 EL Sahne
20 g Creamed Coconut
0,2 g Safran
1/2 TL Kokosblütenzucker
1/4 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Garam Masala
1 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 grüne Chilischote, mit der Messerspitze mehrfach eingestochen
10 g Ingwer, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz zum Abschmecken
 
für das Gemüse:
 
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
60 g Blumenkohlröschen (TK)
1/2 rote Paprikaschote, gewürfelt
1 Möhre, gewürfelt
40 g Prinzessbohnen (TK)
1 Handvoll Erbsen (TK)
4 getrocknete Aprikosen, gewürfelt

Zubereitung:

Zwiebeln in einen Topf geben, mit kochendem Wasser bedecken und etwa 12 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Wasser abgießen. 20 g Cashewkerne und die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen, dann das Wasser abgießen und die Mandeln enthäuten. Cashewkerne, Mandeln, Joghurt, Milch, Sahne, Creamed Coconut, Zwiebel, Safran, Zucker, Kardamom, Zimt und Garam Masala in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren, ggf. noch etwas Wasser dazugeben, bis eine glatte Paste entsteht.

Kartoffeln mit etwas Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Salzen und 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Blumenkohl, Paprika, Möhre und Bohnen hinzufügen und 10 Minuten mitkochen. Erbsen hinzufügen und eine weitere Minute mitgaren. Das Gemüse sollte bissfest sein, bei Verwendung von TK-Gemüse die Garzeiten ggf. anpassen. Gemüse zusammen mit dem Kochwasser beiseite stellen.

Die übrigen 10 g Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Beiseite stellen. Kokosöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen kurz anbraten. Chili, Ingwer und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Die pürierte Nussmischung hinzufügen, aufkochen und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse und die Aprikosenwürfel hinzufügen und so viel Kochwasser dazugeben, bis ein cremiges Curry entsteht. Nochmal mit Salz abschmecken und mit Cashewkernen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen


Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Sonntag, 12. Juni 2022

Gemüsepizza

Vor Kurzem gab es mal wieder Pizza, und als Belag durfte drauf, was die Vorräte gerade so hergaben. Das Ergebnis hat so köstlich geschmeckt, dass ich es euch natürlich nicht vorenthalten möchte. 
 
Die Möhre in der Tomatensoße ist natürlich optional und kann auch einfach weggelassen werden. Die Soße ist zu viel für die angegebene Teigmenge, den Rest davon einfach anderweitig verwenden oder einfrieren.
 
 


Zutaten:

für den Teig:
 
10 g Frischhefe
100-130 ml lauwarmes Wasser (je nach verwendetem Mehl)
1/2 TL Zucker
250 g gemahlener Hartweizengrieß (alternativ: Weizen- oder Dinkelmehl oder Pizzamehl)
1/2 TL Salz
1 EL Olivenöl 

für die Tomatensoße:

1 EL Olivenöl
1/4 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 kleine Möhre, gerieben
1 Dose gehackte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
Salz und Pfeffer
1 Prise Chilipulver
1 Prise Zimt
Oregano und Thymian

für den Belag:

125 g Mozzarella
100 g rote Zwiebeln, in Ringe geschnitten
1/2 Paprika, in Streifen geschnitten
eine Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
eine Handvoll Oliven
6-8 eingelegte Peperonis

optional: Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten (erst nach dem Backen auf der Pizza verteilen)
 
Zubereitung: 
 
Am Vorabend die Hefe in eine Schüssel bröseln, mit dem Wasser und dem Zucker verrühren und 15 Minuten stehen lassen. Gemahlenen Hartweizengrieß, Salz und Olivenöl hinzufügen und mit der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verarbeiten. Mit einem sauberen Tuch abgedeckt 30 Minuten lang gehen lassen. Den Teig in eine Tupperschüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Teig einige Stunden vor der Weiterverarbeitung wieder aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur annehmen kann.

Für die Tomatensoße das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Knoblauch, Möhre und Tomatenmark hinzufügen und mitbraten. Zucker darüberstreuen, kurz karamellisieren lassen und mit den Tomaten ablöschen. Anschließend die Gewürze hinzufügen. 15-30 Minuten einkochen lassen, je länger desto besser, dabei gelegentlich umrühren. Die Soße mit dem Stabmixer pürieren und nochmal abschmecken.

Wenn man die Soße nur für dieses Rezept benötigt, reicht eine halbe Dose Tomaten, ich benutze aber meist die ganze Dose und verwende den Rest der Soße anderweitig.
 
Mozzarella in Stücke zupfen und Gemüse vorbereiten.

Backofen auf 220°C Umluft oder 240ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
Teig nochmal durchkneten, dann dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche drei Fladen ausrollen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Die Tomatensoße auf dem Teig verstreichen, erst den Käse und dann den restlichen Belag darauf verteilen. Etwa 10-14 Minuten lang gleichzeitig (bei Umluft) oder nacheinander (bei Ober-/Unterhitze) backen. 
Ich empfehle Ober-/Unterhitze, da wird der Teig einfach nochmal etwas knuspriger.

Gut schmeckt es auch, wenn man nach dem Backen noch in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel auf dem Teig verteilt.
Auch Gewürzöl kann man nach dem Backen noch über die Pizza träufeln.
 
Das Rezept ergibt drei Pizzen, alternativ kann man daraus auch ein Blech Pizza machen.