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Saturday, December 4, 2010

Der perfekte Sonnenuntergang und die (fast) perfekte Lasagne

Die Sonnenuntergaenge sind spektakulaer im Winter. Der Nachteil ist, sie beginnen am Nachmittag, die Dunkelheit kommt frueh. Die Alaskaner nennen es alpen glow. Ich war etwas ueberrascht das Wort zu hoeren. Ob sich der deutsche Wissenschaftler Wilhelm Steller in 1740, bei der Erkundung Alaskas, an die Alpen erinnert hat? Naja, vielleicht war es ja auch ein spaeterer Besucher aus den Alpenlaendern. Ich habe in meiner bayerischen Heimat, solches Alpengluehen nie gesehen, es muss an der guten Luft hier liegen!
Auf Schnee warten wir noch. Nur eine leichte Schneedecke bedeckt die Gipfel der Berge. Angeblich soll es ein schneereiches Jahr werden, im Gegensatz zu letztem Jahr, wo wir ausser 'Regen nichts Gewesen' hatten. Es heisst abwarten!

Die Baeren sind im Winterschlaf (hypernation), die Wale besuchen uns noch. Diese Orcas sind wahrscheinlich sogenannte Residents Orcas, wir nennen sie locals, und keine Transients.
"Transients and residents live in the same areas, but avoid each other. The name transient originated from the belief that these killer whales were outcasts from larger resident pods. Researchers later discovered that transients are not born into resident pods or vice-versa. The evolutionary split between the two groups is believed to have begun two million years ago. Genetic data indicates that the types have not interbred for up to 10,000 years."

Einige Orca-Populationen sind auf der Liste der bedrohten Tierarten in den USA, also nicht weltweit.

Die Lust auf die perfekte Lasagne kam -natuerlich-beim Anblick der Berge. Das Rezept von AT wurde mit dem meines Kochbuchs "Ich helf Dir kochen", Version von 1979, gemischt.

Man/Frau nehme:
  • 1 kleine Zwiebel, gewuerfelt
  • 1 Karotte, gewuerfelt
  • 2 Selleriestangen, gewuerfelt
  • 1 Scheibe Speck/Bacon, gewuerfelt
  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Glas Weisswein, trocken
  • 2 Glaeser Rinderbruehe
  • 1 grosse Dose (794g) Tomaten, Organic, was soviel heisst, wie Bio-Tomaten
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Schuss Rahm
  • und viel Kaese, Mozzarella und Parmesan.

Zwiebel, Speck, Karotten und Sellerie anduensten,
Hackfleisch dazugeben, 10 -15 Minuten durchroesten. Bei mir gab es noch eine kleine yellow squash im Kuehlschrank, diese habe ich auch noch kleingeschnitten und mitgeroestet.

Mit Weisswein aufgiessen, ein paar Minuten einkoecheln, mit Bruehe aufgiessen, einkoecheln, Tomaten dazugeben. Ich habe mich an AT's Ermahnungen gehalten - keine Kraeuter. Es ist mir nicht leicht gefallen! Ein bisschen Oregano, Thymian oder Basilikum haette mir zugesagt. Aber ich bin hart geblieben. Keine Kraeuter!

In meinem Kochbuch ist die Sugo nach 45 Minuten fertig, bei Arthurs Tochter nach 6 Stunden. Mir liegen 6 Stunden. 3 Stunden auf dem Herd und 3 Stunden im Tulikivi-Backrohr, koechelt die Sugo vor sich hin, bis zur Haelfte reduziert.
Uebernacht geht der Topf in den Kuehlschrank und am naechsten Tag werden die Lasagnenudeln gekocht. Nicht selbstgemacht, keine Zeit dafuer. Fertige Lasagneflecken verwende ich. Die Sosse erwaermen, einen guten Schuss suessen Rahm dazugeben und dann....

Sugo, Pasta, Sugo, Kaese, Paste, Sugo, Kaese, immer schoen abwechselnd in eine Auflaufform geben.

Viele Kaese am Schluss und dafuer die Bechamelsosse weglassen. Deshalb nur eine 'fast' perfekte Lasagne.

Im heissen Tulikivi-Backrohr bei 180C fuer 30 Minuten backen.
Sie hat perfekt geschmeckt!