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Sonntag, 11. März 2012

Carrot Cake

Für meine liebste Mentorin Zorra einen Geburtstagskuchen zu backen sollte eigentlich nicht allzu schwierig sein. Besser gesagt, Ihren Geschmack zu treffen sollte mich nicht ins Grübeln bringen, da wir fast immer die gleichen Kuchen gut finden. Eher keine Torte, kein Chi-Chi, gerne Nuss oder/und Schokolade. Und bitte simpel, nicht so viel Dekoration.
Zorra ist Schweizerin , und bei einer Schweizerin geht man davon aus, dass sie gerne Rüblikuchen isst. Und dass sie eventuell Carrot Cake toll findet?!
Ich mag den von Cynthia Barcomi. Er ist saftig und süss, aber nicht pappsüss.
Miss Barcomi warnt immer mit erhobenem Zeigefinger davor, Ihre Angaben nicht zu befolgen, bei Backen ginge es um absolute Genauigkeit!! Sorry, Misses Barcomi....ich habe schon soviele Ihrer Rezepte abgewandelt, und bis auf ein paar Muffins waren alle gelungen! Nicht bös sein.

Man mischt erst die trockenen Zutaten, als da wären
280 Gramm Mehl
260 Gramm Zucker
2 TL Natron und
1 TL Zimt

dann verschlägt man
3 Eier und gibt
250ml Pflanzenöl dazu sowie
175 Gramm pürierte Ananas (am Besten funktionieren Dosen-Ananas).

Beide Komponenten vermengen, nicht zuviel rühren.
Anschliessend folgende Zutaten unterrühren:

110 Gramm Walnüsse, gehackt
75 Gramm Kokosraspel,
75 Gramm Rosinen und
200 Gramm geraffelte Karotte

In eine Kranzform füllen, und im vorgeheizten Ofen 50 Minuten bei 190°C backen.
Abkühlen lassen.
Misses Barcomi macht ein wuchtiges Frosting dazu. Dann sieht der Kuchen auch schöner aus, wird aber sehr sehr mächtig. Ich habs abgespeckt und lediglich 200 Gramm Frischkäse mit 200 Gramm Puderzucker und etwas Zitronenschale vermengt.


Der Kuchen lässt sich nicht in schöne Scheiben schneiden...ist also nix für den Besuch der Schwiegermutter, wohl aber für den einer Freundin. Auch für eine ferne Freundin. Eine schweizerische.


Liebe Zorra, der Kuchen ist nicht so schön, wie er Deiner würdig wäre...aber der Geschmack ist sehr überzeugend. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, und freue mich, dass wir ganz bald wirklich miteinander Kuchen essen dürfen ;-)

Dienstag, 29. November 2011

Happy Birthday und andere Nervenzusammenbrüche

Kennt Ihr Ninas kleinen Food-Blog ? Solltet Ihr eine Tochter haben, egal welchen Alters, lasst Sie NICHT in diesen Blog reinschauen.
Meine war dort unterwegs und bildete sich fortan einen Prinzessinnen-Geburtstag ein. Um Himmels Willen! Das Kind wird 16!!
Und noch dazu wo ich so ungern verziere und dekoriere. Erstmal eine Email an Nina geschrieben. Erst wollte ich sie beschimpfen, hab Sie dann aber doch lieber um Rat gefragt :-)
So. Und dann habe ich einen einfachen Rührteig gemacht aus:
250 Gramm Butter
250 Gramm Zucker plus ausgekratzte Vanilleschote
5 Eiern
und 250 Gramm Mehl
Einfach alles kurz verrühren.
Ich habe eine neue Kuchenform gekauft, die aus 2 Teilen besteht und zusammengesetzt aussieht wie ein Riesen-Cupcake. Teig hinein und eine knappe Dreiviertel Stunde gebacken.  Dann habe ich ein Frosting hergestellt aus
150 Gramm Frischkäse
75 Gramm weiche Butter und
100 Gramm Puderzucker
Dann mit Speisefarbe eingefärbt, in den Spritzbeutel gegeben und los gings....Nina....ich bewundere Dich noch mehr als vorher, falls das möglich ist.


Schatz, ich hab mein Bestes gegeben....ich wünsche Dir alles Gute zu Deinem Geburtstag ! Und ich übe, damit Dein Kuchen zum 18. einem Prinzessinnen Kuchen näher kommt.
Oder wir fragen Nina, ob sie einen Versand organisiert ;-)
Und nun husche ich in die Küche, denn Madame braucht ja noch Cake Pops und Schokofrüchte....

Dienstag, 1. November 2011

Geburtstagstorte

Mein ältester Sohn hatte gestern Geburtstag und wünschte sich Burger und eine Torte, die er in einer meiner Zeitschriften entdeckt hat.
Eine Buttercreme-Pekannuss-Torte sollte es sein.
Ich backe gerne Kuchen, aber ich scheue Torten. Probleme bekam ich bereits beim Zutateneinkauf...in der ganzen Stadt gab es keine Pekannüsse. Also musste ich sie durch Walnüsse ersetzen. Dann grübelte ich wieder über dem Original Rezept und erschrak über die Menge an Butter und Zucker. Ich beschloss, die Buttercreme durch ein Frosting aus Schokolade und fettreduziertem Frischkäse zuersetzen.
Na gut, also, erstmal die Böden gebacken...

250gr Butter mit
250gr Zucker schaumig rühren,
4 Eier und
200ml Buttermilch nach und nach unterrühren

Anschliessend 450gr Mehl, das zuvor mit 1 TL Backpulver und 3/4 TL Natron vermengt wurde
mit der Butter/Zucker/Ei Mischung verrühren, dabei 2TL starken Espresso hinzufügen.
In eine 26er Springform füllen und 60 Minuten bei 180 Grad backen.
Herausnehmen, abkühlen lassen und in 3 Böden teilen.

Anschliessend 300gr Zartbitterschokolade mit 450gr Frischkäse und 100gr Puderzucker zu einem Frosting verrühren. Mit einem Drittel die Böden zusammensetzen, anschliessend den Rand mit einem weiteren Drittel einstreichen.
200gr Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, und in einen tiefen, flachen Teller füllen.
Die Torte wie ein Rad aufstellen und durch den Teller rollen.
Danach die Oberfläche mit dem übrigen Frosting versehen, und die Nüsse noch ein bisschen über den oberen Rand ziehen.


Mit dem optischen Ergebnis war ich sehr zufrieden.


Geschmeckt hat sie mir nicht. Das Frosting war toll, aber die Böden waren mir zu trocken und zu schwer. Biskuit hätte viel besser gepasst. Der Espresso im Teig hat mich besonders gestört. Er war keine geschmackliche Unterstützung, und die Farbe des Teiges war scheusslich.
Und die Moral von der Geschicht´......meine Torte ess ich nicht.
Nächstesmal gibts wieder Kuchen ;-)