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Dienstag, 30. August 2016

Pulled Pork

Also. Wenn man sich richtig unbeliebt machen will, dann begeht man das Sakrileg zu behaupten, dass Pulled Pork auch im Ofen realisierbar ist, und auch nicht grundsätzlich Tage dafür notwendig sind.
Natürlich wächst Gras nicht schneller, wenn man dran zieht.....das Pulled Pork ist eben doch auf viele Arten zubereitbar, und wird tatsächlich lecker. Und man hat halt manchmal nicht soviel Zeit, vor Allem, wenn ein Fernsehteam im Haus ist, dass das Reinschieben in den Ofen filmen will.
Nagut. Lisa stand also vor dem Problem, dass das Schweini so ungefähr gegen Sieben/HalbAcht fertig sein sollte....aber erst am späten Vormittag der Dreh in der Küche losging.
Das Mädchen ist ja gottseidank mutig, und so kam das am Abend zuvor mit Rub versehene Fleisch in den Ofen. bei 200 Grad, abgedeckt. Wir wechselten uns ab mit Nachsehen, Übergiessen, Umdrehen. So nach 3-4 Stunden drehte sie den Ofen runter auf 120 Grad, und als sie beim reinpiksen merkte, dass es jetzt fasrig wird, reichten auch 80 Grad. Abgedeckt bei 80 Grad passiert nicht mehr viel......da kann das Fleisch auch noch gut rasten.
So, alsdann hat Lisa das Fleisch aus dem Ofen geholt, Barbecue Sosse darüber gegeben und mit zwei groben Gabeln zerfasert. Zum Thema BBQ-Sosse:
Stefan, mein grosser Grill Meister, mag die Mississippi Sosse.....wir auch. Ich koche Sie auf mit gewürfelten Schalotten, Knoblauch, etwas Essig und braunem Zucker.


Noch zum Thema Geschirr und Besteck.
Das Geschirr ist von ASA Selection und heisst La Plage Turqouise, und das Besteck ist von Cutipol.

Bei uns gibt es häufig Pulled Pork, und das Wichtigste ist, dass man Zeit dazu hat, und das Fleisch nicht aus den Augen lässt. Probieren geht über Studieren....einfach mal mutig sein und Nachmachen :-)

Samstag, 27. Juli 2013

Pulled Pork



Mein neuer Familienzuwachs ist grün und hat nen Eierkopp. Und ist ganz schön hitzig.


Das Big Green Egg ist ein Grill aus Keramik, und ich bin ganz verliebt in ihn. Seine Entjungferung wurde bei einem privaten Grillkurs zelebriert, über den ich noch nicht berichten kann, da mir die Fotos noch nicht zugetragen wurden. Aber Uwe, fühl Dich bloss nicht unter Druck gesetzt, gell? Lass Dir ruhig Zeit .....*fingertrappel*.
Was ich Euch aber zeigen kann, ist Pulled Pork. Extralang gegrilltes Schweinefleisch, in meinem Fall ein Stück Nacken....etwa 2 Kilo schwer.
Es wurde am Vorabend mariniert. In einer Marinade aus Öl, Salz, Zucker, Pfeffer, Worcestersauce, in Ringe geschnittener Chili, Knoblauch, einer weissen gewürfelten Zwiebel und Pimenton de la Vera.
Diese mit dem Schweinchen in einen Gefrierbeutel packen, so gut es geht die Luft rauslassen und in den Kühlschrank legen.



Am nächsten Morgen das Green Egg mit Kohle befüllen und anheizen. Das Schwein schonmal aus dem Kühlschrank nehmen, damit es langsam Zimmertemperatur annehmen kann.
Das Fleisch nun aus dem Beutel nehmen,  von den Zwiebel-,Chili- und Knoblauchstücken befreien (aufheben!), und die restliche Marinade im Beutel aufbewahren, die brauchen wir später.
Wenn die Kohle nur noch glüht, und das Ei über 150°C, aber unter 200 °C Grad hat, das Fleisch ins Ei auf den Rost legen (eine Form darunter für abtropfendes Fett) und dort für 4-5 Stunden vergessen.



Ich musste nach dieser Zeit nochmal Kohle nachfeuern, weil ich zuwenig gemacht hatte, aber ich übe ja noch.
Also, nach den 4-5 Stunden das Fleisch herausnehmen und auf ein grosszügiges Stück Alufolie legen.


Jetzt kann man es mit Flüssigkeit nach Wahl begiessen, ich habe Apfelessig genommen und etwas Fleischsaft, den ich noch von Ripple (vom Grillkurs) über hatte. Ungefähr 300ml waren es insgesamt.
Die Alufolie verschliessen und den Braten wieder in den Grill legen. Abermals 4-5 Stunden garen. Die Temperatur sinkt im Laufe der Zeit, das ist aber wurscht, solange sie über 80°C Grad hat.
Ich hab eine Stunde vor Beendigung der Garzeit noch rote Zwiebeln grob geschnitten, die übrige Marinade über ihnen verteilt und auch noch als Alupäckchen nebens Fleisch gepackt.
Wenn Ihr nach insgesamt 8-10 Stunden den Braten rausholt, wickelt Ihr in vorsichtig aus und zerfasert ihn mithilfe zweier Gabeln.




Zwiebeln drüber geben und Buns dazu reichen. Sour Cream oder Chimichurri, von mir aus Ketchup dazu.....GÖTTLICH!



Ich kann Euch nicht beschreiben, wie lecker das schmeckt. Es lässt sich bestimmt in anderen Grills mit Deckel zubereiten, vielleicht sogar im Ofen, aber meines war eine SENSATION!
Ich hätte nie gedacht, dass ich noch unter die Griller gehe :-D