Nach
der karnevalistischen Zusammenkunft mit Marion am Rosenmontag im
Allgäu, verspreche ich euch, heute auf mundartliche Ausreißer FAST
zu verzichten und mit einem für alle verständlichen Beitrag ein
wunderbares Gericht vorzustellen.
Wie
einige von Euch vielleicht wissen, verzichte ich während der
Fastenzeit auf den Genuss von Fleisch. Ich praktiziere das schon seit
vielen Jahren und muss immer wieder feststellen, wie sehr die Sinne
für ein gutes Stück Fleisch durch die zeitweise Abstinenz geschärft
werden und wie sehr man sich auf einen Sonntag ( Ostersonntag )
freuen kann.
Ich
liebe Risotto und bin stets auf der Suche nach Varianten dieses
wunderbaren Gerichtes.
So
auch heute geschehen – im Kühlschrank fand ich noch einige
gekochte rote Bete, die zu meinen absoluten Gemüsefavoriten zählen.
Ich
pürierte zwei dieser purpurnen Knollen in der zuvor aufgetauten
Gemüsebrühe.
Im
zweiten Schritt, schwitze ich eine Schalotte und eine Knoblauchzehe
an und gab den Risottoreis dazu, um ihn glasig zu dünsten.
Dieser
wird mit einem Glas Weißwein abgelöscht und dann kommt die rote
Brühe ins Spiel !
Gebt
jeweils soviel zum Reis, daß dieser gerade so bedeckt ist – und
dann heisst es rühren ! Da scheiden sich etwas die Geister, ob nun
Rühren, Schütteln oder einfach Köcheln die Methode der ersten Wahl
ist, ich habe mich für die rührende Methode entschieden.
Ihr
wiederholt diesen Vorgang, bis der Reis gar, aber nicht weichgekocht
ist- er sollte noch einen leichten Biß aufweisen.
Ist
dieser Punkt erreicht, gebt Ihr etwas Parmesan, ein Löffelchen
Butter dazu und würzt mit Pfeffer und Salz. Die Zugabe von Kapern
ist optional, für mich allerdings Pflicht !
Jetzt
holt Ihr Euch einen großen Teller und gebt dort einen großen Löffel
des schlotzigen Risottos drauf und reicht einen grünen Salat dazu.
Ich verspreche Euch, Ihr werdet den Tag loben, an dem der liebe Gott
das Reiskorn erschuf !
Dieses
farbenfrohe Risotto könnte auch eine wunderbare Beilage zum z.Zt.
erhältlichen Skrei sein, aber mit Rücksicht auf Melanie, verzichte
ich heute auf den Fisch und genehmige mir noch ein Portiönchen
Risotto !
Das
soll´s für heute gewesen sein – bis bald mal wieder.....und
Ostersonntag gibt’s
FLEISCH
!
Lasst
es Euch gut gehen,
Tom.

















