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Freitag, 8. März 2013

Toms Corner: Color your plate, oder fast(en) Risotto !

Nach der karnevalistischen Zusammenkunft mit Marion am Rosenmontag im Allgäu, verspreche ich euch, heute auf mundartliche Ausreißer FAST zu verzichten und mit einem für alle verständlichen Beitrag ein wunderbares Gericht vorzustellen.
Wie einige von Euch vielleicht wissen, verzichte ich während der Fastenzeit auf den Genuss von Fleisch. Ich praktiziere das schon seit vielen Jahren und muss immer wieder feststellen, wie sehr die Sinne für ein gutes Stück Fleisch durch die zeitweise Abstinenz geschärft werden und wie sehr man sich auf einen Sonntag ( Ostersonntag ) freuen kann.
Ich liebe Risotto und bin stets auf der Suche nach Varianten dieses wunderbaren Gerichtes.
So auch heute geschehen – im Kühlschrank fand ich noch einige gekochte rote Bete, die zu meinen absoluten Gemüsefavoriten zählen.
Ich pürierte zwei dieser purpurnen Knollen in der zuvor aufgetauten Gemüsebrühe.
Im zweiten Schritt, schwitze ich eine Schalotte und eine Knoblauchzehe an und gab den Risottoreis dazu, um ihn glasig zu dünsten.
Dieser wird mit einem Glas Weißwein abgelöscht und dann kommt die rote Brühe ins Spiel !
Gebt jeweils soviel zum Reis, daß dieser gerade so bedeckt ist – und dann heisst es rühren ! Da scheiden sich etwas die Geister, ob nun Rühren, Schütteln oder einfach Köcheln die Methode der ersten Wahl ist, ich habe mich für die rührende Methode entschieden.
Ihr wiederholt diesen Vorgang, bis der Reis gar, aber nicht weichgekocht ist- er sollte noch einen leichten Biß aufweisen.
Ist dieser Punkt erreicht, gebt Ihr etwas Parmesan, ein Löffelchen Butter dazu und würzt mit Pfeffer und Salz. Die Zugabe von Kapern ist optional, für mich allerdings Pflicht !
Jetzt holt Ihr Euch einen großen Teller und gebt dort einen großen Löffel des schlotzigen Risottos drauf und reicht einen grünen Salat dazu. Ich verspreche Euch, Ihr werdet den Tag loben, an dem der liebe Gott das Reiskorn erschuf !




Dieses farbenfrohe Risotto könnte auch eine wunderbare Beilage zum z.Zt. erhältlichen Skrei sein, aber mit Rücksicht auf Melanie, verzichte ich heute auf den Fisch und genehmige mir noch ein Portiönchen Risotto !
Das soll´s für heute gewesen sein – bis bald mal wieder.....und Ostersonntag gibt’s
FLEISCH !
Lasst es Euch gut gehen,
Tom.

Montag, 1. Oktober 2012

Herbstgemüse

Was ist das momentan für eine herrliche Fülle auf den Märkten! Wohin man blickt, leckeres Gemüse....und das Lieblingsessen von meiner Tochter und mir ist momentan Gemüse. Aus dem Ofen, mit etwas gutem Öl vermischt und mit Maldon Sea Salt bestreut.
Dazu eine Sour Cream.....köstlich.
Kartoffeln und rote Beete in Spalten schneiden, Zwiebeln in dicke Ringe, Lauchzwiebeln halbieren.
Kürbis kann man in grosse Würfel schneiden, oder halbiert und entkernt mit aufs Blech legen.
In diesem Fall habe ich jede Sorte einzeln mit Öl vermischt und nebeneinander auf das Blech gegeben. Weil nicht alle Familienmitglieder alles essen ;-) Auch Paprika oder Zucchini sind fein.
Wenn nur meine Tochter und ich am Tisch sitzen, kommt alles in eine Schüssel, Öl dazugegeben und ordentlich durchgemischt. Salz darauf, und ein bisschen braunen Zucker. In den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad geben. 45 Minuten später hat man ein superleckeres Abendessen.




Probiert das unbedingt mal aus!



Dienstag, 17. April 2012

Zucchini-Flan

Eine wunderbare Vorspeise ist dieser Zucchini-Flan. Er gelingt mir immer, auch wenn ich Ihn nur frei Schnauze zubereite. Wenn ich keine Lust habe Ihn zu stürzen, löffeln wir Ihn eben aus der Form. Und er ist gut zu transportieren, wenn man einen Beitrag zu einem Buffett braucht.

 

 2 Zwiebeln würfeln und in etwas Öl anschwitzen.
1 mittelgrosse Zucchini ( etwa 300 Gramm) auf einer Reibe raffeln und zu den Zwiebeln geben. Eine Knoblauchzehe zerkleinern ( ich mache das auf einer Microplane Reibe ), die kommt mit in den Topf. Salzen, Pfeffern. Jetzt mit dem Zauberstab anmixen, aber nicht völlig zu Brei verarbeiten. Etwas abkühlen lassen und ca. 400 Gramm Quark unterheben. Ich habe diesmal halb Quark, halb Mascarpone genommen. Der Mascarpone war offen und musste aufgebraucht werden. Entweder Pinienkerne oder ein Tütchen gemahlene Pistazien zugeben. So ca. 25 Gramm oder 1 bis 2 EL. Eine paar EL geriebener Parmesan schmecken auch lecker, habe ich diesmal aber weggelassen. Jetzt 3 Eier unterrühren und die Masse in eine Terrinenform oder ähnliches füllen. Im Wasserbad im vorgeheizten Ofen abgedeckt bei 200 Grad ca. 1 Stunde garen.



 Abkühlen lassen und aus der Form stürzen.



Kann man lauwarm essen oder auch abgekühlt. Schmeckt sehr gut mit selbstgemachter Balsamico Reduktion oder einer Paprika-Marmelade. Macht Veggies glücklich.

Dienstag, 20. März 2012

Lieblingsbeilagen

Meine allerliebste Beilage zur Zeit ist dieser Blumenkohl. Vermutlich ess ich den solange bis es Spargel gibt!
Nagut, das war übertrieben, aber der schmeckt mir gerade schon sehr fein.
Ich hoble den Blumenkohl in Scheiben (er fällt dann durch die Röschen in kleine Scheibchen), und brate ihn in etwas zerlassener Butter bei mittlerer Hitze an. In einer separaten Pfanne zerlasse ich abermals Butter und gebe Panko Brösel hinein. Panko ist ein Paniermehl aus der Brotkrume, kommt aus der japanischen Küche und wird aus Weißbrot ohne Kruste hergestellt. Es ist mit unseren Semmelbröseln nicht zu vergleichen, es ist knuspriger und fluffiger.
Wenn die Brösel hellbraun sind, gebe ich gehobelte Mandeln dazu und ziehe die Pfanne vom Herd.
Jetzt mal nach dem Blumenkohl sehen, der müsste auch fertig sein. Salzen, und die Panko-Mandelmischung darübergeben.


Passt zu asiatischen Gerichten ebenso wie zu Schweinefilet oder Reis. Mir aber eh egal, weil ich mir eine Riesenschüssel mache, eine Serviette ins Oberteil stopfe und das leckere Gemüse direkt und ohne weiteres Beiwerk in den Mund schiebe.

Freitag, 16. März 2012

Frischkäse

Frischkäse selber machen ist pupseinfach. Und er schmeckt fein, und man weiss was drin ist, das ist ja heutzutage mit das Wichtigste am Essen.


Ich kaufe also ein Kilo schönen, fetten Joghurt und mische 100ml leckeres Olivenöl darunter, sowie 50ml Zitronensaft.
Dann spanne ich eine Mullwindel in ein Sieb, das über einer Schüssel hängt, und giesse die Masse hinein.


Abdecken, an einen kühlen Ort stellen (im Winter einfach in der Küche stehen lassen) und einen Tag lang ignorieren.


Dann aus dem Tuch nehmen und in eine Schüssel geben....die ausgetretene Flüssigkeit aus der Abtropf-Schüssel wegschütten.
Jetzt salzen und pfeffern und nach Belieben Kräuter oder Paprikapulver oder Chili dazugeben. Ergibt 1 1/2 Gläser...Marmeladengrösse.
Schmeckt hervorragend zu dunklem Brot!

Mittwoch, 7. März 2012

Schicht -Salat

Kürzlich durfte ich das erste Mal live einem Boxkampf beiwohnen, ein fantastisches Erlebnis. Mein Mann hat mich mit VIP Karten überrascht, und so machten wir uns auf nach München um zusammen mit der Schickeria Herrn Klitschko beim Boxen zuzusehen.
Davor gabs natürlich Speis und Trank im VIP Bereich, und meine Erwartungen wurden nicht nur nicht erfüllt, ich war regelrecht enttäuscht. Ich lass so gut wie nie etwas stehen, ich mag es nicht, wenn Essensreste weggeworfen werden müssen. An jenem Abend habe ich viele kleine, fliegende Teller probiert, und das Wenigste davon gegessen. Vor allem die Nachtische waren zum Davonlaufen. Reizend anzusehen und hübsch dekoriert...mit dem Geschmack von gelierter Sahne.
Der Brotkorb war lecker und hat mich vor schlechter Laune bewahrt, und dann gab es in kleinen schmalen Gläschen einen leckeren Schichtsalat. Die Kellnerin meinte, er wäre nach Jamie Oliver?! Ich habe das passende Rezept nicht gefunden, falls es jemand hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr es mir schickt.
Ich habe es frei Schnauze nachgemacht, und meine Familie war begeistert.


Tk-Erbsen aufgetaut, Süsskartoffeln gewürfelt und bissfest gegart, genauso ein paar Möhren und etwas Sellerie.
Schichtweise in Gläser füllen. Eier abkochen und kleinschneiden, daraufgeben.
Saure Sahne mit etwas Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem Salat verteilen. Etwas Schnittlauch darauf.
Simpel, lecker, sieht hübsch aus....mag ich.
Und zum nächsten Boxkampf muss ich mir wohl eine Brotzeit mitnehmen ;-)

Freitag, 24. Februar 2012

Weinblätter, oder wie man sich die Finger total einsaut.

Zuallererst!!! Gummihandschuhe anziehen!!! Am Besten schon beim Lesen des Rezeptes.
Ich hatte beim Zubereiten keine an, und war dann 2 Tage damit beschäftigt die Flossen wieder einigermassen sauber zu bekommen. An dieser Stelle nochmal Danke an meinen (Achtung, jetzt kommts) Vetter 3. Grades, der mir den Tipp gab, etwas Klorix statt Seife auf ein Handbürstchen zu geben und die Nägel damit zu säubern.
Manuel, Du hast mich aus der sozialen Isolation geholt.
So. Nun aber.


Eingelegte Weinblätter beim Türken des Vertrauens kaufen, auspacken und wässern, abtropfen lassen.
3 Zwiebeln würfeln und in
einer halben Tasse Öl mit
1Tasse Reis anschwitzen.
50 Gramm Pinienkerne und eine Tasse Wasser dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen.Vom Herd nehmen und
2 EL gehackte Petersilie untermischen ( es gehört auch Pfefferminze dazu, das mag ich in der Kombination nicht so gerne und lasse es weg ).
Jetzt die Weinblätter ausbreiten (GUMMIHANDSCHUHE!), und zwar mit der Blattunterseite nach unten.
Ich nehme immer 2 aneinander, dann tut man sich leichter mit dem Rollen. 1 bis 2 EL Reismischung auf die Blätter geben, Seitenteile einschlagen und aufrollen. Mit der Naht nach unten in einen Topf geben. In dem Topf vorher ein paar ungefüllte Weinblätter auslegen. Die Menge ergibt ca. 30 Weinblätterröllchen. Dann mit
3 EL Zitronensaft,
3 EL flüssiger Butter und 1 Tasse Wasser begiessen und bei sanfter Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
Abkühlen lassen.
Gefüllte Weinblätter sind irgendwie nicht mehr en vogue, meines Erachtens völlig zu Unrecht.


Die Dinger sind mjam. Vor Allem noch lauwarm ausm Topf. Gummihandschuhe eventuell vorher ausziehen...

Samstag, 11. Februar 2012

Eventuell fast ligurische Nudeln

Vor vielen Jahren habe ich in Ligurien das erste Mal ähnliche Nudeln gegessen. Mit Bohnen, Kartoffeln und Pesto.
Ich hatte Lust darauf, und noch viel Broccoli im Kühlschrank, der weg musste, den habe ich kurzerhand gegen die Kartoffeln getauscht und das Pesto weggelassen.
Zwiebeln in Butter glasig dünsten, etwas Brühe dazu, ein guter Schluck Zitronensaft, und wer mag und darf ein bisschen Knoblauch.
Ich musste die Sosse strecken, weil wir plötzlich 5 statt 3 Personen bei Tisch waren. Also verschwand ein Becher Sahne im Sösschen.
Aufkochen lassen, währenddessen Nudeln al dente kochen...bei mir Penne.
Bohnen und Broccoli putzen und beides kochen, aber knackig lassen.


Die gekochten Nudeln in die Sosse geben, und das Gemüse dazugeben. Ordentlich Parmesan darauf.


Das hat jetzt kaum noch was mit dem Original Rezept zu tun, schmeckt aber lecker. ich mag die Kombination von Bohnen und Nudeln sehr gerne!


Meine Tochter mag keinen Parmesan, ihr Teller ist der links unten im Bild, ich liebe Parmesan, meiner ist der rechts unten ;-)

Montag, 30. Januar 2012

Stippen Dippen Tunken

Heike sammelt Tunken Rezepte für Ihr derzeitiges Blog Event, das bei Zorra stattfindet. Das Wort "Tunken" finde ich unsäglich, das erinnert mich ans untergetaucht-werden im Schwimmbad....."Mädle-tunken" war damals beliebter Volkssport. Ich mag heute noch nicht mit dem Gesicht unter Wasser...aber ich schweife ab.
Einigen wir uns auf "Dip". Einverstanden Heike?
Der Lieblingsdip meiner Tochter ist der Zitronen-Zwiebellauch-Pfeffer Dip. Wir mögen ihn alle sehr gern, sowohl zu rohem Gemüse, als auch zu Salat oder Brotchips ( Heikes Brotchips).
Er geht bubieinfach:
100ml Öl ( in meinem Fall Traubenkernöl)
50ml Zitronensaft
50ml Brühe
2 Stangen Zwiebellauch
bisschen Zucker
Salz und ordentlich Pfeffer (ca. ein EL)
zusammen in ein hohes Gefäss geben und mit dem Stabmixer pürieren.
Mit Möhrchen oder Gurken, Stangensellerie oder Paprika servieren....ein toller, gesunder Knabberspass.
Heike, das Bild ist unscharf...bei Dir sind mir meine Fotos immer besonders peinlich.
Aber da müssen wir jetzt beide durch :-)
Steckt Liebe drin.


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Ratatouille à la L.

Im Vorweihnachtsstress hat meine Tochter jetzt abends die Küche übernommen. Vorgestern gabs köstliche Kartoffeln mit Quark, gestern hat sie ein leckeres, vegetarisches Paprika-Tomaten Ratatouille gezaubert.
Hat sie fein gemacht. Und sie hat es fotografiert und dokumentiert.


2 Tomaten
2 Dosen passierte Tomaten
3 rote Paprikas
3 Schalotten
1 Zucchini
1 Bund frischer Basilikum
2 Msp. Pimentón De la Vera - Mild
2 Msp. Pimentón De la Vera - scharf
3 Tl. Salz
Pfeffer

- Tomaten häuten und vierteln
- Paprika von Kernen und Rippen befreien, würfeln
- Zuchini von Kernen befreien, klein schneiden
- Basilikum klein schneiden
- Schalotten schälen, klein würfeln anschließend gold gelb braten
- Paprika und Zucchini dazu geben, 5 min dünsten
- Passierte und normale Tomaten in den Topf
- Paprika Pulver unterrühren
- Mit Salz und Pfeffer würzen
- Bei milder Hitze 30-40 min sehr weichkochen
- ab und zu umrühren

Schatz, es war fantastisch. Es gab Brot dazu, wir haben zu Dritt gegessen, und sind theoretisch satt geworden...obwohl ich schon noch ein Löffelchen vertragen hätte. Was gibts morgen?

Samstag, 26. November 2011

Also gut, dann zeig ich halt die Arancini

Wie hier geschrieben, liebe ich Risotto und Arancini. Ich wollte diese erst nicht posten, weil die Fotos.......
und ein grammgenaues Rezept habe ich auch nicht. Aber jetzt hau ich raus was ich habe :-)
Es gibt wunderbare Arancini mit Fleischfüllung, oder Fleisch-Käse Füllung...aber ich nehme eigentlich immer nur gewürfelten Mozzarella. Ich mische ein Ei unter das Risotto, und forme Kugeln daraus. Diese rolle ich in verquirltem Ei und anschliessend in Paniermehl.


 
Dann habe ich die Dinger immer frittiert. Francesco meinte allerdings,dass man das figurfreundlicher im Ofen erledigen kann. Einfach die rohen Arancini etwas in Öl wälzen und im Ofen backen. Das habe ich diesmal versucht. Meine Familie war begeistert...aber ich steh auf Ausgebackenes...mir sind sie aus der Friteuse lieber. Moment, ich frag mal meine Hüften.....hm....die sagen, Ofen wär auch ok.  Müsst Ihr also selber entscheiden.
Bei uns gibt es meistens Tomatensosse dazu....


....und dann auf sie mit Gebrüll.

Donnerstag, 24. November 2011

Risotto , ti amo

Das musste mal gesagt werden. Ich LIEBE Risotto. Gern ganz simpel, ohne viel SchnickSchnack.
Für meines mache ich immer einen grossen Pott Hühnerfond....


...und wenn der Stunden geköchelt hat und abgeseiht wurde, wird er fein heiss gehalten.
Dann würfle ich ein kleine Handvoll Schalotten, und lasse diese in Traubenkernöl anschwitzen.
Anschliessend den Reis (Arborio, Vialone, Carnaroli) dazu, der darf etwas mitrösten. Ich nehme immer Unmengen, da ich auf Reste für Arancini spechte. Das sind leckere, frittierte Reiskugeln, die ich kennenlernen durfte, als ich in einem italienischen Restaurant gearbeitet habe. Die hat dort die "Mamma" gemacht....meistens zur Weihnachtsmarktzeit. Ich schweife ab.....Ich nehme meistens 500 Gramm, weil wir Vielfrässe sind und ich Reste brauche ;-)
Ich lösche fast immer mit Zitronensaft ab, ich mag die Säure im Risotto. Nach und nach heisse Brühe hinzufügen und immer rühren, bis der Arm abfällt, dann ists richtig. Immer nur eine Schöpfkelle nehmen, und die Flüssigkeit vollständig vom Reis aufnehmen lassen.
Ab und zu probieren, ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn der Reis schön pampt, und der Kern innen noch hart ist, ziehe ich das Risotto vom Herd, und gebe einen grossen Löffel Mascarpone und etwas geriebenen Parmesan dazu. dann nochmals einen Schluck Brühe darauf und ein paar Minuten nachziehen lassen. In diesem Fall habe ich in der Zwischenzeit noch Mairübchen blanchiert, in etwas Öl angebraten, und mit grob gehackten Walnüssen und ein paar Lauchzwiebelringen das Risotto garniert.


Und Jaaaaaaa.....es blieben Reste :-) Ich habe natürlich wieder Arancini gemacht, und zwar auf Francescos Rat hin mal nicht in der Friteuse, sondern einfach im Ofen. Die Fotos sind allerdings nicht so toll, also muss ich erstmal mit mir ringen, ob ich das Gericht bloggen mag.
Nachtrag: Ähnlichkeiten mit den Vorlieben anderer Blogger sind rein zufällig und NICHT vorher abgesprochen.

Montag, 7. November 2011

Scharfes Asia Süppchen

Bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es einen Asia Stand, und Lorenzo (wirklich!) macht feine scharfe Süppchen und tolle Curries.
Also esse ich sooft ich kann meine Asia Suppe dort, und kaufe dann gleich noch die Zutaten für den Heimbedarf.
Hühnersuppe habe ich meistens eingefroren, vor allem wenns zuvor Saté gab ( Danke an Mun-ju Kim, die mich aufgeklärt hat, dass "Saté" Spiesschen heisst, ich also nicht Saté- Spiesschen sagen sollte ;-)) die nehme ich als Basis. Dazu kommt ein gequetschter Zitronengrasstengel und etwas Ingwer.
Ich übergiesse die Glasnudeln mit kochendem Wasser, und seihe sie 3 Minuten später wieder ab.
Ich schneide ein paar Shiitake Pilze klein, die dürfen in die Suppe hinein, und ein paar hübsche kleine Champignons auch. Chili rein, ganz wichtig! Lauchzwiebeln, und etwas Parsley klein schneiden und mit den Glasnudeln und einer Handvoll Sprossen schonmal in den Suppenschüsseln anrichten.


Mit der heissen Brühe aufgiessen.


....und wer mag, bekommt noch einen Schluck Kokosmilch:
 

Und immer schön aufessen!!!!