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Montag, 24. Oktober 2016

Christina knödelt!

Jaja....die Zwetschgenzeit ist vorbei. Ich weiss. Aber ich habe noch das Rezept von Christina in der Pipeline, und manche haben eingefrorene Zwetschgen (ich zum Beispiel, hehe), und überhaupt.


Als Lisa beim perfekten Dinner mitmachte, schwärmte sie besonders von Christinas Nachtisch.
Falls Ihr die Woche verfolgt habt, das war die hübsche, sportliche vom Dienstag😉  
Marillenknödel sind wirklich auch was göttliches, und Christina verrät ihr Rezept!
Und auch mit Zwetschgen schmecken die Knödelchen lecker, und die gibts grad ganz manchmal noch aufm Markt, also HuschHusch, nachkochen unbedingt empfohlen.
Christina, zeig mal !




Ich bin die Christina, bin 26 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Pfronten.
Da ich schon von klein auf leidenschaftlich gerne esse, habe ich bereits früh mit dem Kochen angefangen.
Der Spaß am Kochen & Essen hat mich dann Teil der Fernsehsendung „Das Perfekte Dinner“ werden lassen.
Hierbei durfte ich vier wunderbare Kandidaten kennen lernen und eine Woche lang gigantisch gut speisen.
Das Highlight meines eigenen Menüs war wohl mein Nachtisch. Ich liebe Desserts. Im Restaurant werfe ich gerne mal als Erstes einen Blick auf die Nachspeisenkarte um dann planen zu können wie groß die Hauptspeise ausfällt, hehe…

Beim perfekten Dinner habe ich die Knödel mit Marillen/Aprikosen gemacht. Eigentlich finde ich sie mit Zwetschgen noch besser, aber Ende Juni war noch keine Zwetschgen Zeit, deshalb die Marillen… Heute zeige ich euch das Rezept mit Zwetschgen, aber schmecken tut beides super gut!

Für den Kartoffelteig: 400g mehlig kochende Kartoffeln schälen, würfeln und im (leicht gesalzenen) Wasser ca. 20-25min weich (!) kochen. Kartoffel abseihen und trocknen lassen, dann zerstampfen (wenn sie weich genug sind braucht man keine Kartoffelpresse dafür).
2 Eigelb, 1 EL Butter, 120g Mehl und eine Prise Salz unterheben. Teig ein wenig abkühlen lassen.

Zwetschgen, Marillen oder was auch immer 🙂 entkernen und in die Mitte einen Zuckerwürfel geben. Den Kartoffelteig in ca. 12-15 gleiche Stücke teilen, je nachdem: mit Marillen werden es weniger Knödel als mit Zwetschgen, da diese meist größer sind…
Den Kartoffelteig in kleine Kreise ausrollen und um die Zwetschgen wickeln, gut verschließen und zu knödeln formen (ja das kann eine ziemlich klebrige Angelegenheit sein, am besten Mehl griffbereit haben). Die Knödel in Salzwasser ca. 20min kochen/ziehen lassen.
Derweil können die Brösel vorbereitet werden:
200g Semmelbrösel, 1TL Zimt, 50g Zucker und 30g gemahlene Haselnusskerne
in eine Pfanne geben und vorsichtig bei geringer Hitze rösten. Ich wiege die Zutaten nie ab, sondern mache das Ganze einfach nach Gefühl. Die Brösel gut im Auge behalten, die können schnell anbrennen. Anschließend die Knödel aus dem Wasser nehmen und sofort in den Bröseln wenden.

Zu den Knödeln passt sehr gut Vanillesoße oder, wie ich es zuletzt ausprobiert habe: Lisas Likör 43 Eis vom perfekten Dinner, mmmmmmhhh…


 

Viel Spaß beim Nachkochen 




🙂

Freitag, 9. September 2016

Gastbeitrag: Macarons aus Lottis Kochstudio ;-)

Schon den Kindern eine nicht nur gesunde, sondern auch abwechslungsreiche und sinnvolle Ernährung ans Herz zu legen, kann ganz nebenbei passieren. Indem man sich selber darum kümmert, dass ordentlich eingekauft und anständig gekocht wird. Und wenn Kinder gerne essen, werden sie vermutlich irgendwann lernen, sich selbst zu helfen, wenn Hotel Mama grad Betriebsferien hat.
Und dann darf man auch mal in die Zuckerkiste greifen, und kleine Köstlichkeiten basteln, die mit Genuss verzehrt werden. Naschen ist nämlich auch gesund, weils glücklich macht!


 
Meine italienische Freundin Monica kocht göttlich und sieht fantastisch aus, so wie es sich für eine Italienerin gehört. Natürlich ist sie *Mamma*, und zwar von 4 Kindern. 
Sarah ist so alt wie mein Ältester und ist DJane in Berlin, Fabio steckt in der Findungsphase und ist in sein Motorrad verknallt ;-) ,  Anna ist eine Göttin ( zu bewundern auf der Facebookseite von Artbeat), 
und Carlotta, das kleine Engelchen, backt wie eine Grosse.
Also, Carlotta, zeig mal.....leg los!!

Hallo,
mein Name ist Carlotta, ich bin 10 Jahre alt und wohne im wunderschönen Allgäu.
Ich habe drei Geschwister und meine Hobbies sind Skifahren und Longboarden.
Mein größtes Hobby ist aber das Backen und Kochen.
Am liebsten koche und backe ich mit meiner Mama von der ich schon sehr viel gelernt habe.
Vor allem schaue ich mir gerne Kochvideos und koch Blogs im Internet an. , . Die Rezepte die mir am besten gefallen versuche ich dann immer nach zu kochen und probiere immer gerne auch eigene Ideen aus.
 
 
 
 
Rosa Macarons mit Limetten-Himbeerfüllung
 
Macarons:
 
150 g Eiweiß
100g Zucker
180g Mandelmehl
270g Puderzucker
Rosa Lebensmittelfarbe
 
Das Eiweiß in der Küchenmaschine steifschlagen. Sobald das Eiweiß etwas fest ist den Zucker hinzugeben . Dann die Küchenmaschine ausschalten und einen Teelöffel von der Eiweiß-Zuckermischung in eine Schüssel geben und rosa einfärben . Die Mischung wieder in die Schüssel geben und noch einmal kurz dürchrühren .Dann die trockenen Zutaten zusammen mischen, anschliessend die Eiweißzuckermasse mit dem Mehl und dem Puderzucker mischen. Durch das Mehl verliert man ein wenig Farbe, also gibt man noch nach Belieben etwas Farbe dazu. Dann macht man die Macarons: Dabei drückt man den Teig runter damit die Luft aus dem Teig kommt .Das macht man dann bis zu 5 Minuten .Sobald das getan ist füllt man den Teig in einen Spritzbeutel. Dann den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Für die glatte Oberfläche den Teig vor dem Backen noch 30 Minuten stehenlassen. Nach der Wartezeit den Teig bei 160 Grad backen für etwa 10 Minuten solange die Macarons im Ofen sind kann man schon mal die Füllung vorbereiten .
 
Füllung :
100g Quark
1 Limette ( davon Saft & Abrieb
100g sahne
2 große Esslöffel Joghurt
1 Päckchen Vanillezucker
 
Die Sahne steif schlagen. Joghurt ,Quark und Vanillezucker miteinander vermengen und die Sahne hinzugeben .den Abrieb und den Saft von der Limette auch noch hinzufügen
Sobald die Macarons aus dem Ofen und gut abgekühlt sind, die Füllung in einen Spritzbeutel geben. Die  Macarons damit befüllen eine kleine Himbeere hienein legen, den Deckel drauflegen .
Zur Verziehrung ein kleinen Rest der Füllung als kleines Sahnehäubchen für den Macaron benutzen und fertig sind sie.


Carlotta; das hast Du grossartig gemacht! Weiter so!!!!


Mittwoch, 19. August 2015

Toms Corner.....und das Schnitzel

Das Schnitzel – eine unendliche Geschichte !
Was liest man im weltweiten Netz nicht alles über ein zunächst mal ganz unscheinbares Stück Fleisch.
Da wird gestritten über die Dicke des Teiles, ob man von Panierung oder Panade spricht, ob man eine Sauce dazu ißt, wie muss die Garnitur aussehen – Sardelle, Kaper, Zitrone oder Zitrone , Sardelle, Kaper bzw. Kaper,.......
Liebe Schnitzelfreunde, aus Wien, Mailand oder wo auch immer Ihr Eure Pfanne erhitzt – erlaubt ist was schmeckt !
Ich persönlich bevorzuge das Schnitzel vom Schwein, die Panierung besteht aus Mehl, Semmelbröseln und verschlagenem Ei unter das ich ein wenig Sahne drunter hebe.
Die Schnitzel brate ich im Idealfall in Butterschmalz, wenn allerdings keines vorhanden auch mal im Rapsöl schwimmend aus.
Dabei wird die Pfanne geschüttelt und nicht gerührt, bis das Schnitzel beidseitig eine goldgelbe Panierung aufweist.
Im Idealfall, wölbt sich die Panierung, es bildet sich ein Wellenwurf, welcher aus einem guten Schnitzel ein perfektes machen soll.
Ob die perfekte Welle Auswirkungen auf den Geschmack hat, wage ich zu bezweifeln, aber ich freue mich auch immer wenn es klappt !

Als Beilage habe ich saisonale Pfifferlinge dazu gereicht und ne große Schüssel Salat
Ein Schnitzel ist keine Weltanschauung sondern einfach ein wunderbares Essen – deshalb Freunde, nicht streiten sondern einfach gut kochen :)
Küss die Hand“ , Euer Tom





Donnerstag, 19. März 2015

Toms Corner...Nostalgie pur!


Dorothee hat eingeladen – ihr Foodblog „bushcooks kitchen“ feiertGeburtstag und zu der anstehenden Party, bringe ich gerne ein Souvenir mit...


4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der Küche

...und eine kleine Geschichte, an deren Ende auch ein wenig gekocht wird.
Es ist Freitag Abend gegen 20 Uhr.
Der kleine Junge liegt schon im Bett, aber er kann nicht einschlafen. Nicht die abendliche Sommerhitze macht es ihm schwer in den Schlaf zu finden, sondern es ist das Fieber !
Das Reisefieber !
Ganz früh am nächsten Morgen soll´s losgehen. Deshalb musste er so früh schlafen gehen ….“schlaf schon mal paar Stündchen vor“ hörte er seine Mutter sagen,
morgen um 4 Uhr geht es los!“
Es war noch dunkel.
Der weiße Ford Taunus war gepackt. Koffer und Taschen im Kofferraum verstaut, die Kühltasche, Bilderbücher und Kuscheltiere waren griffbereit, ebenfalls der Pullover, es könnte ja sein....ihr könnt Euch sicherlich erinnern.
Man startete in den anbrechenden Tag, kurz vor Frankfurt zeigten sich von Osten die ersten Sonnenstrahlen und der Ford nahm Kurs auf Basel, denn man reiste in die Schweiz.
Endlose Stunden sollte die Fahrt noch dauern. Klimaanlagen gab es damals noch keine, die Fenster durften nur im Stau geöffnet werden, da es sonst zog.....
Der Junge wurde damit vertröstet, dass es bald eine Abkühlung geben sollte, denn das nächste Ziel nach dem Basel passiert war, hieß San Gottardo ! Damals fuhr man noch nicht durch den endlosen, stickigen Tunnel, durch dessen Existenz man heute ca. eine ¾ Stunde Fahrtzeit „spart“, einem aber wunderschöne Impressionen des Passes entgehen!
Der weiße Ford erklomm bedächtig die Serpentinen des Passes.
Traditionell machte man bei Erreichen des Hospizes San Gottardo eine längere Pause. Nun gabs kleine Snacks, Erfrischungen und Abkühlung, denn nicht selten lag dort noch meterhoch Schnee.




In den Augen eines 4-5 jährigen eine sensationelle Erfahrung : Schnee im Hochsommer !
Nach ausgiebiger Stärkung und obligatorischen „ Autofahrer-Gymnastik-Übungen“, ging die Fahrt weiter.
Die Landschaft änderte sich nun – die grünen Heidiwiesen und Landschaften wichen nun schroffen Gebirgswelten, steinig, bizarr, aufregend !
Auch sprachen die Menschen nun nicht mehr dieses lustige Deutsch, welches so im Rachen kratzen musste, nein, man sprach jenseits des Gotthards italienisch, die Gasthäuser die wir passierten hießen Ristorante oder Albergo .
Wir waren bald am Ziel unserer Reise. Der Ford hielt an der uns wohlbekannten Adresse in Melide, ein kleiner Ort zwischen Lugano und Morcote.
Die Koffer waren noch nicht ausgepackt, da rannte der kleine Junge schon durch den Garten seines Onkels, um sich in die kühlenden Fluten des Lago di Lugano zu stürzen. Ein Haus am See ! ...mit eigenem Booststeg und Motorboot ! 



 
Dies erschien nicht nur dem kleinen Jungen paradiesisch.
Nach einem ausgiebigen Bad, bat man zu Tisch !
In Erinnerung habe ich noch den ausgezeichneten Salat, der stets als Vorspeise serviert wurde. Er schmeckte so viel besser als zu Hause und ich setze aber später durch, dass der Salat auch im hessischen stets vor der Hauptspeise serviert werden sollte und er schmeckte mir dann auch gleich viel besser !




Als Hauptgericht wurde ein fremdartiger, gelber Brei, der mal cremig sich über den Teller ergoss, mal aber etwas fester in Butter ausgebacken, der wunderbare Begleiter eines in Rotwein geschmorten Rinderbratens war.
Als Reminiszenz an diese wunderschöne Zeit, habe ich das Gericht Brasato al Merlot und eine Polenta, zur Geburtstagsparty mitgebracht.
Als Getränk wurde dem Jungen eine Zitronenlimonade in einem lustigen kleinen Krug serviert, aus dem man direkt trank. Dieser Krug nannte sich Boccalino, die Limonade hieß Gazzosa und die Erwachsenen erfrischten sich ebenfalls mit Gazzosa, der allerdings noch ein ordentlicher Schluck Merlot hin zugemischt wurde.
Dieser Boccalino, soll mein Souvenir für Dorothee sein. 


 
Ich habe 6 Stück davon und an heißen Sommertagen kommen diese Krüge noch heute auf meiner Terrasse zum Einsatz, auch heute mische ich noch Zitronenlimo mit Rotwein und wenn ich den Boccalino lange genug betrachte, höre ich entfernt die Schiffe über den Lago ihre Bahnen ziehen, sehe ich das Motorboot mit dem Namen BLITZ, welches ich als „kleiner Käptn“ über den See steuern durfte, erlebe ich erneut das Treiben der Souvenirhändler unter den Bögen Morcotes, deren Stände sich mit den Tischen und Stühlen der Ristorantes abwechselten.



Dann schweifen meine Gedanken zurück in die Zeit, die dem kleinen Jungen unbeschreiblich schöne Ferien und unvergessene Eindrücke bescherten und die den großen, mittlerweile etwas ergrauten Jungen noch immer ins Schwärmen für das wunderbare Tessin geraten lässt.
Noch heute ist für mich ein Aufenthalt in dieser paradiesischen Region, noch immer den Inbegriff von Urlaub und Ferien, der Brasato al Merlot mit Polenta ein absolutes Lieblingsessen und die Fahrt ÜBER den San Gottardo und nicht DURCH,auch heute noch ein Erlebnis!




Nun habe ich soviel erzählt vom kleinen Jungen, der mittlerweile groß und etwas älter geworden ist, dass mein Rezept des Gerichtes nicht mehr auf mein Skriptpapier passt.
Wenn Ihr wissen wollt, wie das schmecken muss, fahrt ins Tessin ! Wenn ihr meinen Onkel trefft, grüßt ihn von mir – er wird Euch zeigen. Dass es auch heute noch Boccalinos bei den Souvenirhändlern unter den Bögen Morcotes gibt ,
Arrivedervi in Ticino !

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Es kann nur ein Kernöl geben!!! Schrägstrich...endlich mal wieder Toms Corner!

VORWORT:
Wenn der Gatte Yoga und Wander Urlaub in Nepal macht, dann bringt er was nachhause mit....?
Ja, Räucherstäbchen. 
Jaha, logo, verdreckte Klamotten und einen Vollbart.
Jaaaahhhaaa, Gebetskettchen, ist klar.
Aber, viel wichtiger und witziger: er bringt steirisches Kürbiskernöl mit.  
Eine Dame in seiner Reisegruppe hatte das Öl dabei, stellte sich als Besitzerin der Ölmühle heraus, und schleppte ihr Öl wegen eines Foto Termins am Kailash (unglaublich hoher, unsagbar heiliger Berg) im Rucksack mit. Nach getanem Foto-Job durften die Mitreisenden das Öl probieren.....und alle überschlugen sich fast.
Und jetzt sag ich Euch was: ich mag Kürbiskernöl gar nicht so gern....aber dieses schmeckt sowas von köstlich, sanft und nussig....ich kanns nicht beschreiben, muss man probiert haben.
Etliche Auszeichnungen sprechen Bände!
Und jetzt kommt das Beste: 
Ihr könnt ein paar Fläschchen bei mir abstauben. Chefin Ulli hat mir ein paar Flaschen zur Verfügung gestellt, 6 an der Zahl, eine hat schon der Käptn (siehe unten), 
5 sind noch zu haben.
Dafür macht Ihr jetzt einfach folgendes: schickt mir eine Email (melaniekluepfel(at)t-online.de), oder eine PN per Facebook, warum ausgerechnet Ihr unbedingt dieses Öl haben müsst. Und wenn Ihr eine Postadresse in Deutschland habt, dann macht sich eventuell ein Fläschchen auf den Weg zu Euch.
Wenns mehr als 5 Anfragen gibt, entscheidet das Los, oder mein Mann oder die witzigste Bewerbung....

Update: ich hab mich für 5 Anfragen entschieden, das Öl macht sich nächste Woche auf den Weg zu Euch :-)
 
....und jetzt kommt endlich Tom zu Wort! TOM! Sag an!

Servus miteinand !
Vor ein paar Tagen erhielt ich Post aus dem schönen Allgäu – ein mir vertrautes Päckle, welches Melanie in den Westerwald schickte und worüber ich mich tierisch freute !




Inhalt war wunderbarstes Kernöl aus der St. Eiermark !
Die Österreicher unter der werten Leserschaft mögen mir diesen alten Witz verzeihen, aber immer wenn ich das Wort Steiermark lese oder höre, kann ich nicht anders :)))) - ist nicht böse gemeint !
Auf Melanies Geheiß habe ich das Öl zunächst mit Brot und Salz verkostet, Leute ! - GOTTES WORT !!!




Das Glas Rotwein rundete den Genuss trefflich ab .
Am Wochenende sollte dann richtig gekocht werden und ich schmiedete einen Plan ! Ravioli – mit Blumenkohl – und Kernöl ! Jawoll, gesagt getan, wurde der Plan am Samstag ….über den Haufen geworfen und neu geschmiedet !
Der Blumenkohl sollte einem Klassiker weichen. Mir war nach Schnitzel! Knusprigen Schnitzel ! Und Kartoffelsalat! Und Vogerl,Acker, Mausohr, Feldsalat ! Und KERNÖL!
Die aus dem Schweinerücken geschnittenen Schnitzel durchlaufen die Panierprozedur und werden in Fett schwimmend, knusprig aus gebraten.
Mein Kartoffelsalat kommt immer sehr schlicht, aber lecker daher...Essig, Öl, Pfeffer, Salz, etwas Zucker, paar Kräuter wenn vorhanden – fertig isser, fast !



Kurz vorm Servieren mische ich den Feldsalat, mariniert mit Essig, Salz Pfeffer, Zucker und KERNÖL (!) unter den Kartoffelsalat.
Jetzt braucht es nur noch einen großen Teller, auf dem eine ordentliche Portion Salat neben dem amtlichen Schnitzel angerichtet wird.
Dekoriert wird ausschließlich mit einem Zitronenachtel und ein paar Tropfen KERNÖL. 


 
Kommt mir nicht mir ner Sardelle oder so, wir sind schließlich bei Melli zu Gast !
Im Idealfall, habt ihr ne Flasche grünen Veltliner kaltgestellt und genießt nun einen einfachen aber köstlichen Klassiker.
Guten Appetit & Küss d´Hand,
Euer Tom

Mittwoch, 11. Juni 2014

Gestatten... GOArtoffelsalat



Namasté! ...Das war Hindi... :-)

Kartoffelsalat… ich mag den ja am liebsten, wenn ihn andere machen. Am liebsten den von Mama. Aber auch hessischen, zypriotischen, rheinischen von der Cousine mit der besten selbst gemachten Mayo der Welt…. auch Gardoffelsalat und auch den mit ganz viel Senf und Suppenfleisch drin und geriebener Salatgurke von (pssst, keine Namen, Persona non grata)
Ich hab' auch schon viele, viele Kartoffelsalate gemacht, aber richtig zufrieden war ich selten. (Ich kann den nicht, wahrscheinlich nehme ich immer die falschen Kartoffeln… oder so.)
Deshalb wollte ich jetzt mal einen machen, den ich nicht vergleichen kann. Weil ich ihn noch nie gegessen hab. Und da ich seit vielen, vielen, viel zu vielen Jahren für meinen Curry-Nudelsalat weltbekannt bin, sollte es ein Curry-Kartoffelsalat werden.




Julias Event kam mir da gerade recht…. auch wenn es hier eher um traditionelle geht, aber die können die anderen machen.......
Kartoffelsalat aus allen Himmelsrichtungen.

Als Gast-Blogger bei Mel darf ich sowieso (fast) alles. Und da die sich kürzlich den halben Finger abgesäbelt hat (Rüdiger kann auch kein Blut sehen…), durfte ich aufwischen und dann mit ihr kochen.
Ich mich also kurz vorher in den Sari geschmissen und nach Indien aufgemacht, um ein bisschen Curry Goa zu besorgen. In der Rikscha dann samt Koriander- und Senfsaat, getr. Bockshornkleegrün ins Allgäu. Ingwer, rote Zwiebel, Chili, frische Minze, 2 Zehen Knoblauch; und, was ich liebe, ein paar knackige Erbsen waren auch mit dabei. Außerdem Blumenkohl, weil die Inder den ganz gerne mit Kartoffeln kombinieren (Alu Gobhi / आलू गोभी). So, dann noch Olivenöl, ein bisschen Zitronensaft und -abrieb, brauner Zucker, milder Honig, Salz, etwas Weißweinessig. Und noch nen Hauch Zitronencurry aus einer Kölner Gewürzmühle (es geht natürlich auch der andere )

Ach so… und ein paar festkochende Kartoffeln. Die hab ich am Vortag gekocht und vergessen zu pellen, macht aber nix. Mel alias Pocahontas steht schon mit scharfem Hackebeil bereit und macht das ganz sanft, auch mit 9 Fingern. (Nein, nein… ich weiß schon, dass Inderin und Indianerin nicht zu verwechseln sind und könnte mir Mel auch durchaus in einer Bollywood-Produktion vorstellen, aber sorry…. da fehlt ein Fingernagel!)
Schnell den Blumenkohl in kleine Röschen gebrochen, kurz blanchiert, abgeschreckt und trocknen lassen, dann mit Olivenöl und braunem Zucker und Salz in der Pfanne anbräunen und mit Zitronencurry bestäuben. Die roten Zwiebeln in dicke Scheiben schneiden und in der Grillpfanne mit Olivenöl anbraten.





Senfsaat und Koriander kurz anrösten. Bockshornkleegrün und Koriander (gemörsert) in Öl kurz bei den Zwiebeln mit andünsten, damit er nicht strohig bleibt.
Ordentlich Curry mit Olivenöl und Zitronensaft, Essig, Salz, etwas Honig zu einem Dressing mischen (nicht zu viel davon auf die Arbeitsplatte, sonst gibt's Mecker) , Gewürze und Abrieb dazu, Ingwer und Knobi fein reiben, Kartoffeln unterheben und durchziehen lassen. Es duftet! Nicht nach Kartoffelsalat, aber wundervoll anders.
Wie bitte?




Mengenangaben… naja….. braucht in Indien bestimmt kein Mensch! Wie viel Ingwer, Gewürze, Knoblauch, Zwiebeln ihr auf x Kartoffeln nehmt… müsst ihr selber wissen!
Chili (falls Euch die Schärfe vom Curry nicht schon reicht!) und Minze fein schneiden, die abgekühlten Zwiebelringe vierteln und ebenfalls unterheben. Zum Schuss ein paar Erbsen dazu, nicht schön, aber wirklich köstlich und leicht hot but fresh! So im Vergleich :D Dazu gab's Hähnchenflügel mit Orangenmarmelade (bittere!) mariniert, schön scharf.

Ich werde den sicher noch öfter machen, das wird womöglich doch noch ein Familienrezept werden, ehrlich! Vielleicht ja noch jemand mal versuchen. Würde mich freuen!
Tschöö mit öö, Majonn P.

Freitag, 6. Juni 2014

Toms Corner...alles klar?

Tach zusammen......alles geklärt ???

Ich melde mich mal wieder aus meiner Ecke, nicht dass Ihr den Eindruck gewinnt, dass sich Staub auf meine Pötte gelegt hätte :)
Der Plan war :
-geklärte Tomatensuppe mit Raviolo
-Frühlingsgemüse auf Kartoffelrösti
-Eis
Eins vorab – das Eis gibt’s beim nächsten mal und auch der Rest wurde etwas anders als gedacht, da mich mein Zeitmanagement heute ein wenig verließ !
Der Startschuss fiel gestern Abend. Jede Menge Cherrytomaten, 2 Dosen Pelati und ein halber Liter Tomatensaft wurde mit einer angeschwitzten Zwiebel und 2 Knoblauchzehen zu einem wunderbaren Sugo eingekocht. Es duftete wunderbar, sodass ich ständig in die Küche wanderte um zu schnuppern.
Der Sugo wurde passiert und über Nacht kalt gestellt...so weit so gut....und dann ging´s los :
Heute Morgen, 7:30h,ich verquirle 3 Eiweiß und rühre diese unter die kalte Suppe...rühre...rühre...bis sie leicht köchelt..Hitze runter schalten ...sollte jetzt nur noch leise blubbern, ca. ne halbe Stunde. Während dieser Zeit suchte ich ne Mullwindel- gar nicht so einfach da meine beiden Fresssäcke, zwar nur knapp, aber doch dem Windelalter entwachsen sind mit Ihren fast 17 und 19 Lenzen.
Mit der Windel wurde ein feines Sieb ausgelegt und die Suppe erneut passiert. Jetzt hat man Zeit, denn sie muss ne ganze Weile abtropfen.
Zeit genug, um ins Städtchen zu fahren, den Friseurtermin wahrzunehmen, Einkäufe zu tätigen, Bekannte treffen und halt auch ein bisschen quatschen...mal hier..mal dort...und soll mal einer sagen wir Kerle, hätten uns beim Friseur nix zu erzählen !
Ein Blick auf die Uhr !!! 11:11 ! ( Alaaf )..und um 12.30h kommt die hungrige Bande nach Hause...jetzt aber schnell ! Plan ändern...Eis canceln...es gibt Huhn, Gemöös und das was da durchs Sieb tropft ..und ! Ravioli !
Zu Hause angekommen, wird der Spinat blanchiert und püriert, denn dieser wurde mit 300g Pastamehl und 3 Eiern zum Ravioliteig geknetet – 11:36, schnell die Füllung klöppeln, während der Teig ruht : Ricotta, Parmesan, ein Ei, paar Brösel, Basilikum, fertig !

Jetzt den Vogel tranchieren, Brüste und Keulen anbraten und in den Ofen schieben. Gemüse putzen und in Butter andünsten und mit nem Schluck Mineralwasser ablöschen- ich habe Durst, mir ist heiß !!!
Nudelmaschine aufbauen- kurbeln, atmen nicht vergessen – Füllung auf die Teigplatten geben, ausstechen, nicht nervös werden..was macht das Huhn ??? schnell ein wenig mit Bratensaft beschöpfen...der Teig klebt wie Sau...ob´s der Spinat ist ?
Ich brauch ein Bier ! Zwischenzeitlich noch flugs ein paar Kartoffelwürfel gebraten und die Ravioli zu Wasser gelassen – es ist 12:15h und ich schaue vorsichtig in den Topf, in dem sich die geklärte Tomatensuppe befinden sollte :
MUHAHAHAHAHAA – selten so gelacht !
Das Ergebnis der ganzen Prozedur waren ungefähr 2 Teller, sehr dünne, orange/rostfarbige Brühe, die zwar nicht schlecht schmeckte, die aber vor dem passieren viiiiel leckerer war und 1000x schöner aussah.
Also Leute, das müsst ihr nicht machen, oder anders....irgendwie :)))
Die Vorspeiseravioli wurden in dem Sud warmgehalten, das Huhn war fertig, ich auch, um 12:30 h stand das Essen auf´m Tisch !
Zum Nachtisch gibt’s jetzt ein paar weiße Gummibärchen und wie gesagt, das Eis kommt nächstes mal – wahrscheinlich :))))
Jetzt muss ich auf´s Sofa, macht´s gut
Euer Tom 




 

Donnerstag, 27. Februar 2014

Isas Cookies


Hallo zusammen,

ich bin's Isabella - einen coolen "Blog-Namen" habe ich noch nicht. Als gebürtiges Münchner Kindl' lebe ich nun seit bereits 10 Jahren in Hannover. Bayrisch sprechen kann ich kaum mehr, dafür rede ich wahnsinnig gern und auch ziemlich viel!  
Seit längerem überlege ich schon, ob ich einen Blog schreiben sollte. Doch was habe ich interessantes zu erzählen, das andere vielleicht auch interessieren könnte?! Ich bin noch schwer am grübeln... Als jedoch Melanie auf der Suche nach ein paar Gastbeiträgen für ihren Blog war, dachte ich mir, ich kann's ja mal probieren...

Woher ich Melanie kenne? Also das war so: ich mache - auch wenn ich bereits 26 Jahre alt bin - einmal im Jahr nur mit meiner Mama "Mutter-Kind-Urlaub". Letztes Jahr ging es nach Ägypten und da haben wir Melanie und Theo kennen gelernt. Melanie und mich verband sofort die Leidenschaft, mittags als erstes zum Buffet zu stürmen, um zu schauen ob es als Dessert Milchreis gibt. Denn, wir liiiiiiieben beide Milchreis (Auch wenn er leider nie heiß genug war!). So haben wir uns zum ersten mal getroffen. Und weil der Urlaub sooooo schön war, sind wir dieses Jahr im Januar wieder zeitgleich nach Ägypten geflogen. Der Milchreis schmeckte immer noch - und wir mochten uns auch immer noch! :-)
Nun zu meinem Rezept/Gastbeitrag: ich koche eigentlich leidenschaftlich gerne, hab aber nicht so viel Zeit dazu - und vielleicht auch nicht so lecker wie Melanie! Das wäre aber in einem Koch-Battle erst noch zu prüfen! ;-) Was ich aber kann, sind Kekse, aber nicht irgendwelche Kekse, nein Mrs. Fields Cookies! 

Eine Homage an Cookies
Es gibt doch nichts es leckeres als Nachmittags warme Cookies mit einem Glas Milch zu genießen, stimmt's?!
Schon immer mochte ich gerne alles was süß, knusprig und mit Schokolade ist. Doch Cookies haben alles in den Schatten gestellt. Und wer kann diese am besten? Natürlich, die Amerikaner (tschuldigung Mama!:-)). Während meines Auslandsaufenthaltes in Nordamerika habe ich diese Köstlichkeit komplett für mich entdeckt. Ich war ihr sozusagen schlicht und einfach verfallen. Zu jedem Anlass, an jeder Ecke, in jeder Variation konnte man Cookies essen. LECKER....
Doch meine absoluten aller aller Lieblings-Cookies sind die von Mrs. Fields – einer in der Nordamerika ziemlichen bekannten Köchin – meiner Cookie-Königin. Nicht nur in den rohen Teig sondern natürlich auch in das Endergebnis hätte ich mich regelmäßig reinlegen können. So war es auch nicht überraschend, dass ich zum Abschied von meiner Gastfamilie ein Mrs. Fields Cookie-Book mit zahlreichen, köstlichen Rezepten geschenkt bekommen habe.
...über die Jahre habe ich doch tatsächlich dieses Rezept-Buch vergessen... (wie konnte mir das nur passieren!?!?!?). Doch kürzlich habe ich es in einer Aufräum-Putz-Ordnungs-Aktion gefunden! Juhuuuuu....  Und natürlich sofort angefangen zu backen! Und das tolle ist, sie schmecken noch genauso fantastisch wie früher!!! Nun bin nicht nur ich Mrs. Fields Cookies verfallen, sondern auch mein Mann, Freunde, Kollegen,... vielleicht auch ihr?
Hier das Rezept für „Blue Ribbon Chocolate Chop Cookies“:
300g. Mehl
½ Teelöffel Baking Soda
1 Prise Salz
200g „brauner“ Zucker
100g „weißer“ Zucker
225g Butter
2 Eier
2 Teelöffel Vanillezucker
Ca.370 g Zartbitter Schoko-Tröpfchen
Den Ofen vorheizen. In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Soda, und Salz vermischen und zur Seite stellen.
In einer großen Schüssel nun Butter und Zucker zu einer cremigen Masse verrühren und anschließend Eier und Vanillezucker hinzugeben und solange rühren bis es eine fluffige Masse ist. Nun nach und nach das Mehl unterrühren. Zum Schluss die Schoko-Tröpfchen unterheben.
Kleine Kleckse auf’s Blech setzten und solange backen bis sie knusprig und braun sind (ca. 22-24 Minuten).

Lasst es euch schmecken!


Freitag, 21. Februar 2014

Sushi statt Sochi



Mein erstes Gastblogging und schon in der Überschrift das erste Plagiat – sauber – aber Uwe hat sicher nichts gegen die Verwendung seines „Claims“ – er war ja auch dabei und ich bin größer und schwerer… ;)

Normalerweise habe ich es ja lieber gegrillt, aber die Hoffnung auf Sushi mit einer echten geschmacklichen Aussage hat dafür gesorgt, dass ich mich beim Sushi Kurs am ersten Olympiawochenende bei Melanie angemeldet habe. Und bei einem Allgäuer Elektroinstallateur mit einem italienischen Vornamen als Kursleiter kann ja auch nichts schief gehen – oder?




Ok – wichtiger ist, dass er vor vielen Jahren gleich nach der Lehre in die Kochbranche wechselte und Sushi hat er bei einem ehrwürdigen Meister in Asien gelernt! Dass er etwas kann, war nach der Eröffnungssuppe klar – für den ersten Hunger hat er die weltbeste Kemptner Marktsuppe mitgebracht. Seine Tom Yam Gai bereitet er komplett ohne fertige Würzpasten zu und sie schmeckt einfach nur gut.




Dann kam das Mysterium Reis – waschen, trocknen, legen – äh kochen – ausdampfen – und anschließend das kontemplative „Reisspachteln“ mit dem selbst geköchelten Sushi-Su. Der wissende Japaner bezieht wohl auch noch Wetter, Mondphasen und Gestirnkonstellationen ein – aber so wie Lorenzo sollten wir das zukünftig auch alleine schaffen – klebrig, aber körnig!



Nigiri, Maki, Inside-Out, Rainbow und was noch alles stand dann auf dem Plan. Verschiedene Gemüse und Fische standen bereit und wurden flugs zurecht geschnitten. Eine Rolle hat der Meister „vorgeturnt“ und dann hieß es ran an die Matte. 



Mit seinen Tipps gelangen die Kreationen doch tatsächlich bereits beim ersten Versuch. Ruck-Zuck waren die Platten gefüllt. Das Leeren ging trotzdem schneller! Kein Wunder bei dem Geschmack. Na also – geht doch…




Was jetzt noch fehlte, war ein süßer Abschluss J - für den sorgten Nele mit schokoladigen Leckereien (Goldbauch-Nougat-Buddha – Oohmmm) und Sandra mit wunderbaren Cookies. 






Mein Fazit: Rohkost hat was, aber die Variationen mit dem sanft geräucherten Lachs haben mir trotzdem am besten geschmeckt – und es war ein wunderbarer Abend mit ebensolchen Menschen bei einer einfach unverbesserlichen Gastgeberin!


Viele Grüße,
Stefan


PS: Vielen Danke für den schönen Abend an meine lieben Gäste, und an Lorenzo, der mich mit fischfreier Suppe über den Abend gebracht hat! 
Danke für die Pralinen, die Kekse, die Fotos (Sandra und Uwe) Und DAAAANKEEE an Stefan! Aber nächscht Mol geits meh a Floisch, wennd kusch, Stefan! :-))
Melanie

Freitag, 14. Februar 2014

Toms Corner: Limburg: Italien - 1:0

Stängel oder Stengel....das ist hier die Frage ?!
Die Antwort erhältst Du in Italien, oder bei einem Bummel über den Limburger Markt, denn dort stand es in großen Lettern auf einem Pappschild
Cima di Rapa“
Spätestens dann ist es Dir egal, ob der Stängelkohl mit „ e“ oder „ä“ geschrieben wird, denn jetzt kaufst Du dieses köstliche italienische Wintergemüse !
Ein paar kleine, violett farbige Artischocken fallen auch noch in Deinen Einkaufskorb und du kannst es nicht mehr abwarten, bis Du endlich in Deiner Küche stehst.
In meinem Fall hatte ich den ganzen Tag noch Zeit, mir eine passende Beilage zu überlegen.




Es sollten Balsamicokartoffeln werden.
Diese werden geschält, halbiert und ca. 5 Minuten vorgekocht.
Zwischenzeitlich öle ich eine Auflaufform aus, viertele eine geschälte Zwiebel, befreie ein paar Knobis aus der Pelle und messe ca. 100 ml Balsamicoessig ab.
Das ganze mische ich gründlich und schiebe es für 40 Minuten bei 200° in den Ofen.
40 Minuten ! Zeit genug, ne Adriano Celentano CD einzulegen, ein Fläschchen Rotwein zu öffnen, die Artischocken zu putzen und die Rapa-Stä/engel vom Grün zu befreien, beides grob hacke und blanchiere.
Die Artischocken habe ich geviertelt und brate sie in Olivenöl an, würze mit Salz und einigen Kräutern, lösche mit einem Schluck Weißwein ab und lege den Deckel für ca. 7 Minuten auf die Pfanne.
Sobald die Kartoffeluhr 35 Minuten anzeigt, schwenke ich das Stängelgemüse mit Knobi in Butter und gebe etwas Meersalz und Muskat dazu – zwischenzeitlich singt Paolo Conte „via con me“
Die Kartoffeln mit dem Gemüse anrichten. Der Duft der jetzt durch Deine Küche strömt sagt Dir : Der liebe Gott muss Italiener sein....oder Limburger :)
Ciao Ragazzi





Samstag, 8. Februar 2014

Gastbeitrag von Pimpi-N-ella

hallo erstmal, hier ist pimpimellas tochter "pimpinella"

die liebe bushi hat mich zu einem pralinenkurs bei frau wöllstein eingeladen. zu beginn war ich ein klein wenig skeptisch, da ich eher der salzige typ bin. es brauchte ca 10 minuten und ein halbes töpfchen äh, einen teelöffel voll karamell und die zweifel waren vergessen.

selbstgemachte pralinen ist einfach etwas ganz anderes als gekaufte.

kaum in der schönen location angekommen wurde ich auch schon von frau wöllstein verwöhnt, es gab sektempfang, man durfte leckeres st. pellegrino trinken, orangensaft und espresso. drei köstliche pralinensorten und eine glückliche voll gegessene pimpinella waren das endergebniss des abends.

liebe bushi ich möchte mich noch einmal für das tolle erlebnis bedanken.

UND ICH KANN JETZT KARAMELL KOCHEN ! :D












...und hier gehts zu bushis bericht.....
PS: vielen dank für die fotos bushi!!!!