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Montag, 26. Juli 2010

Lammkotletts mit Lavendel Jus, Pfifferlingen und Rosmarinpolenta


Fast schon ein Klassiker und mit Beginn der Pfifferlingsaison quasi ein "Muss". Experimentiert habe ich nur mit der Sauce - einem Lavendel Jus - der wunderbar zum Fleisch aber auch zur Polenta passte.

Lamm
  • Lammkoteletts, 2-3 pro Person
  • Rosmarin, 1 Zweig pro Kotelett
  • Koblauch, 2 - 3 Zehen
  • Olivenöl
Die Koteletts in einer Pfanne mit heißen Öl zusammen mit dem Rosmarinzweigen von jeder Seite ca. 1 Minuten anbraten, Temperatur reduzieren und weitere 3-4 Minuten von beiden Seiten nach Geschmack weitergaren. Die fertigen Stücke in Alufolie einpacken und vor dem anrichten einige Minuten ruhen lassen. Wir haben alternativ hierzu das Lamm schnell auf unserem Elektrogrill auf dem Balkon gegrillt - auch recht fein.


Lavendel Jus
  • Lammfond, 1 Glas
  • Möhre, 1 mittlere
  • Schalotte, 1 mittlere
  • Bouquet Garni, 1 mal
  • Pfefferkörner, 5 Stück
  • milder Honig, 1 Esslöffel
  • Rotwein, 1 Glas
  • Lavendelblüten, 1 Teelöffel
  • eiskalte Butter, 5-6 kleinere Würfel
Die Möhre und Schalotte würfeln und in etwas Öl glasig dünsten, Honig dazugeben, karamelisieren und mit Rotwein, sowie Fond ablöschen. Die Gewürze (außer Lavendel) und das Bouquet Garni dazugeben und den Sud für 30-40 Minuten köchelnd reduzieren. Die Reduktion vom Herd nehmen den Lavendel einstreuen und 5 Minuten ziehen lassen, anschließend durch ein feines Sieb geben. Die Sauce erneut aufkochen, vom Herd nehmen und mit einem Schneebesen die eiskalten Butterwürfel zur Bindung 
unterrühren.



Rosmarinpolenta
  • Milch, 500 ml
  • Brühe, 500 ml
  • Polenta, 250 g
  • Butter, 30 g
  • feingehackter bzw. gemörserter Rosmarin, 2 Esslöffel  
  • Eigelb, 1
  • Meersalz
Milch, Brühe, Rosmarin, Meersalz und Butter aufkochen, die Polenta einstreuen und bei kleiner Hitze köcheln bzw. quellen lassen. Die Quellzeit, sowie die Mengen sollten entsprechend der Angaben des Herstellers angepasst werden. Die fertige Polenta sollte nicht cremig, sondern eher eine feste Konsistenz haben. Das Eigelb mit einem Löffel Milch verquirlen und unter die fertige Masse geben. Die Polenta nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auskühlen lassen. Die Polenta in Rauten schneiden und in Olivenöl bzw. Butterschmalz bei kräftiger Hitze in einer beschichteten Pfanne goldgelb braten.


 Pifferlingsragout
  • Pfifferlinge, 150-200 g pro Person
  • Schalotten, 2-3 Stück
  • Koblauch, 1-2 Zehe
  • Thymian, 2 -3 Zweiglein
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
Einfach, schnell und figurbewusst: Pfifferlinge putzen, Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne stark erhitzen, die Pilze portionsweise dazugeben und anbraten. Nach etwas 1-2 Minuten dann auch die weiteren Zutaten unterrühren. Die fertige Beilage zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 13. Juni 2010

französische Aprikosentarte mit Lavendel

Heute war ich in Hamburg auf dem Markt und habe dort wunderbare französische Aprikosen entdeckt. Ich freue mich jedes Jahr darauf, dass endlich die zuckersüßen Früchte angeboten werden. Mein absoluter Favorit ist eine Aprikosentarte mit Lavendel und natürlich auch selbstgemachte Konfitüre.Ich möchte hier ausdrücklich eine Warnung ausprechen: dieser Kuchen ist meisten aufgegessen, bevor die Form wirklich kalt ist :-)

Hier das Rezept:


buttriger Mürbeteig in einer Variante nach Michel Roux:

250g        Mehl
200g        Butter gewürfelt
100g        feinen Zucker
1             Prise Salz
2             Eigelb
½            Teelöffel gemahlene Vanille

Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die kalte Butter stückeweise dazugeben und mit den Fingerspitzen bearbeiten. Zucker, Vanille und Salz auf die Butter streuen und einarbeiten. Das Eigelb zufügen und gründlich vermischen. Nach und nach das Mehl unterarbeiten und alles gut vermengen; den Teig allerdings nicht zu lange bearbeiten, sonst wir er zu geschmeidig. Den Teig zur einer Kugel formen und etwas flachdrücken. In Frischhaltefolie einwickeln und vor der Verwendung für einige Zeit gut kalt stellen. Den Teig zwischen Klarsichtfolie oder auf einer Backtrennmatte flach ausrollen und eine gut ausgebutterten Tarteform damit auskleiden. Achtung: da der Teig weniger Mehl als ein klassischer Mürbeteigt enthält, muss er besonders zügig verarbeitet werden, da er sonst sehr schnell weich und klebrig wird - ggf. nochmal für 5 Minuten in das Tiefkühlfache geben. Dann den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Tarte etwa 15-20 Minuten mit Hülsenfrüchen blindbacken und anschliessend herausnehmen.


und das sind die Zutaten für die Früchte:

800g                Aprikosen
1-2 Esslöffel     Lavendelblüten
3 Esslöffel        Thymianhonig
2 Esslöffel        Butter
3 Esslöffel        Aprikosenkonfitüre
1 Esslöffel        Wasser
1                      Ei
200g                Creme fraîche

Die Aprikosen waschen, halbieren und den Stein entfernen. Honig mit der Butter in einer Pfanne schmelzen, 2/3 der Blüten und die Aprikosen zugeben. Das Ganze bei schwacher Hitze ca. 3-4 Minuten garen. Dann die Aprikosen wenden und weitere 3 Minuten garen. Die Aprikosen nur soweit garen, dass diese nicht zerfallen oder zu weich werden.

Creme fraîche mit dem Eigelb vermengen und die Eimasse auf dem vorgebackenen Teig verstreichen. Dann die Tarte mit den Aprikosen belegen und mit der Honigsauce beträufeln. Anschließend die restlichen Lavendelblüten darüber verteilen. Alles noch einmal etwa 20 Minuten bei ca. 160 Grad backen und danach die Tarte auf einen Kuchenrost abkühlen lassen.

Die Aprikosenkonfitüre mit den Wasser verrühren und damit die noch heisse Tarte aprikotieren

Bei der Verwendung von Lavendelblüte ist stets Vorsicht geboten, da je nach Sorte und Qualität diese ein unterschiedlich starkes Aroma haben können. Ich empfehle, diese generell etwas sparsamer einzusetzen und ggf. noch nach zu würzen, denn schnell kann so ein leckeres Gericht ein seifige Note bekommen.


Variante: Man kann auch noch Pinienkerne oder Mandelblättchen in einer Pfanne goldgelb rösten und abschliessend darüber geben.


Ein Beitrag zum Blogevent:

Garten-Koch-Event

Sonntag, 9. Mai 2010

Frischlingsfilet mit Rotwein Schalotten und Lavendel

Da war doch noch was... genau im Tiefkühlfach warteten noch herrliche Frischlingsfilets auf ihre entgültige Bestimmung. Doch was dazu? Weihnachten, Ostern alles liegt bereits hinter uns oder doch irgendwie auch vor uns? Also gut... Rotwein Schalotten, das langsame Kartoffelgratin und ein paar Bohnen... irgendwie ein gehobenes "Reste" Essen. Aber jetzt ans Eingekochte:
  • 1 Bund Schalotten schälen und größere teilen
  • Butter, Zucker
  • Rotwein
  • Portwein
  • Brombeermark (passiert... war auch noch ein Rest)
  • Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1-2 Teelöffel getrochnete Lavendelblüten
  • Salz, Pfeffer
Und so gehts: Schalotten putzen, Butter schmelzen, Zucker leicht karamelisieren, Schalotten darin schwenken mit Portwein, Rotwein, Brombeermark ablöschen, Gewürze dazu und das Ganze solange köcheln bis die Schalotten gut sind.... Ich habe die fertige Sauce dann noch 1-2 h stehen gelassen, damit alles schön durchzieht und das ist ihr wunderbar bekommen und wir waren wirklich begeistert.

Achtung: Ich verwende getrocknete Lavendelblüten, welche ich mal bei meinem Gewürzhandler erstanden haben. Diese sind sehr fein und dezent im Aroma.... also aufgepasst mit der Menge und der Sorte: Lavendel ist ein schwieriges Gewürz und kann schnell das ganze Essen ruinieren... es soll ja nicht nach Seife schmecken.

Achso das Schweindle... habe ich mit einem leckeren Gewürzsalz aus Orangenschale, Thymian, Rosmarin, Peffer und Meersalz eingerieben, angebraten und dann für ca 1 h bei ca. 100 Grad im Ofen rosa gegart... zum Schluss einfach nochmal in heisser Thymianbutter kurz gewendet... lecker.




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