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Sonntag, 10. April 2011

Familienzuwachs oder Ente bei 65 °C

In der hinteren Ecke meiner Küchenkammer, ein Ort zu dem kaum etwas Licht vordringt, haben sich neben allerlei sinnvollen und fragwürdigen Gerätschaften doch tatsächlich zwei neue Kameraden ihren Platz gesucht und gefunden. Zusammen sind die Beiden ein wahres Dreamteam, denn Sie haben da eine Masche ausgetüftelt, die nur Sie ganz allein beherrschen. Der Trick ist so raffiniert, dass man damit in jeden großen Küchenzirkus auftreten kann. Ein großer Applaus ist garantiert. Die beiden Grazien hören auf die schönen Namen Lava und Lauda. Sie ergänzen sich so wundervoll, dass man sie für Geschwister halten könnte. Dabei unterscheiden Sie sich doch sehr. Lava ist heißglühend und zieht alles magisch an (insbesondere Luft) und Lauda sorgt mit ihrem stets gleichbleibenden Temperament und ihrer rührselligen Fürsorge immer für die richtige Stimmung. Die beiden sind inzwischen so berühmt, dass ganz viele Sternköche ohne diese Team nicht mehr arbeiten können und auch der eine oder andere Foodie hat daheim extra für die Beiden ein Eckchen freigeräumt. Na, um welches Kunststück der Küche handelt es sich? Erraten?

Nein. Ja. Genau. Der Trick ist das Garen nach der Sous Vide Methode und wird vollführt von Lava, meinem neuem Vakuumiergerät und von Lauda, meinem Thermalisierer, die ich zum Schnäppchenpreis bei einem großen Auktionshaus erstanden habe.

Hier also mein Erstversuch: Entenbrust mit Olivenöl eingerieben, zusammen mit Rosmarin und etwas Knoblauch vakuumiert und bei 65 °C für 35 Minuten im Wasserbad gegart. Das Ergebnis war hervorragend die Ente war köstlich. Dazu gab es Topinamburpürree, -chips und karamellisierten Radiccio mit feinem Himbeeressig.




zu trinken, da gab es auch etwas:

Lesegut 2007
Erzeuger: Pagos de Familia
Region: D.O. Dominio de Valdepusa




Samstag, 31. Juli 2010

gebratener Radicchio mit Pecorino und Pistazien

Ein wunderbar einfaches Gericht, dass auch noch schnell zubereitet ist. Der bittere Radiccio, leicht karamelisiert zusammen mit der fruchtigen Säure des Himbeeressig - das passt einfach prima.


und so gehts:
  • gebratener Radicchio 
  • für 2 Personen
  •   
  • Radicchio, 1 mittelgroßer Kopf
  • Walnussöl, 3 Esslöffel
  • brauner Zucker, 4 Teelöffel
  • Himbeeressig, 4 Esslöffel
  • grüne Pistazien, 2 Esslöffel
  • Pecorino mit Pfeffer
Den Salat ggf. von welken Blättern befreien und in Achtel schneiden - ggf. härtere Teile des Strunks ebenfalls entfernen. In einer Pfanne das Walnussöl erhitzen und den Radicchio darin von beiden Seite jeweils 3 Minuten bei mittler Hitze braten. Der Salat darf ruhig etwas Farbe ziehen. Abschließend gebe ich etwas braunen Zucker daüber, lasse diese leicht karamelisieren und lösche mit etwas Himbeeressig ab. Das Gemüse in einem Teller mit Pecorino-Spänen anrichten und mit Salz und Pfeffer würzen. Parallel die Pistazien in einer weiteren Pfanne ohne Fett leicht rösten und abschließend über den Radicchio geben.

Eine schöne Vorspeise für ein sommerliches Menü.


Mein erster Beitrag zum Blog-Event Cucina raipida, denn schneller gehts nimmer :-).

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de
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