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Sonntag, 5. Januar 2025

Samstagsplausch KW 1/25: Leben und Arbeiten in Corona-Zeiten CCLI

Diese Woche war sehr entspannt, was vor allem daran lag, dass ich aus der Vorwoche noch sehr ausgeruht war. Wenngleich es in der Vorwoche mit Schwiegermutter sehr anstrengend war, so bekam ich immerhin ausreichend Schlaf, und das half auch diese Woche noch. 

Die Glücksschweine gucken skeptisch ins neue Jahr.

Montag traf ich den überrechten Nachbarn. Der ist normalerweise wortkarg und mürrisch, bedankte sich aber diesmal überschwänglich für den Weihnachtsgruß. Die musikalische Seife wäre so hübsch und dufte so wunderbar! Seine Frau hätte sie im Gäste-WC auf einer burgunderroten Schale arrangiert, das sähe so toll aus! Ob ich die Noten selbst in die Seife geprägt hätte? Ich stand völlig auf dem Schlauch, bis mir aufging, dass die Waldvanille-Seife von Manar eingeprägte Noten hat. Der Nachbar ist Musiker. 

So voller Überschwang, bot er mir das Du an, und als er hörte, dass wir Silvester alleine zu zweit feiern, konnte ich gerade noch eine Einladung zu einer gemeinsamen Feier abwenden. Was so ein kleines Stück Seife anrichten kann! Meine Mutter und das Nachbar-Paar lagen Jahrzehnte im Dauer-Streit, insofern freue ich mich über diese Entwicklung, auch, wenn ich den Nachbarn nicht unbedingt duzen möchte. 

Silvester war ruhig. Es war der 25. Jahreswechsel, den wir zusammen feierten. Der Gatte kaufte kurzentschlossen Feuerwerk. Er kann nicht ohne und vermisst auch die Zeit, als er von seinem Arbeitgeber Bühnenfeuerwerk bekam. Der Gatte verdiente ja lange Zeit seine Brötchen mit Special Effects, Pyrotechnik und solchem Gedöns. 

Feuerwerk.

Jemand stellte uns einen zauberhaften Neujahrsgruß vor die Tür, mit einem Kleeblatt aus Ferrero Küsschen, Glücksklee. Glücksschweinchen und "Nimm dir, was du brauchst"-Karte. Wird Zeit, dass wir die geplante Kamera bekommen, denn der Gruß war anonym. Ich vermute, es waren die rechten Nachbarn. 

Ein Neujahrsgruß von den Nachbarn.

Donnerstag änderte der Himmel plötzlich seine Farbe! Das Blau war eine schöne Abwechslung zum Tag-Nacht-Grau, auch, wenn es nicht lange andauerte. Die nächsten Tage wird uns wieder das Tag-Nacht-Grau begleiten. 

Der Himmel kann tatsächlich eine andere Farbe haben als Grau.

Schwiegermutter kam aus Dachau zurück, wenn auch ziemlich ruckelig, denn der überraschend einsetzende Winter (wer kann im Januar mit Schnee rechnen?) machte auch der Bahn zu schaffen. Angeblich fuhr der ICE aus München ohne Halt durch den Hamburger Hauptbahnhof, um eine Runde durch Niedersachsen zu drehen und mit einer Stunde Verspätung dann doch wieder in Hamburg zu halten. Ihr Fahrer stand die ganze Zeit dort und wartete auf sie, weil Schwiegermutter nicht auf die Idee kam, ihn über die Verspätung zu informieren. Er war natürlich nur mäßig begeistert. Tante kann sich jetzt erstmal erholen, und Schwiegermutter hat vom Verreisen erstmal die Nase voll. Wir hoffen, sie hat den gemeinsamen Dänemark-Urlaub vergessen. 

Den Füßen des Gatten geht's wieder schlechter. Die Wunden heilen einfach nicht ab. Er weigert sich auch beharrlich, adäquates Schuhwerk zu tragen, so dass es immer wieder Druck auf die Wunden gibt, wodurch sie nicht heilen können. Kommende Woche ist er wieder in der Fußambulanz. Er stimmte endlich zu, dass sich ein Pflegedienst um die Wundversorgung kümmert, und will das kommende Woche mit der Fußambulanz besprechen. Die Wunden beschäftigen ihn nun schon seit Mitte Oktober, und eine Amputation droht. Aber erstmal sind OP und Krankenhaus angesagt. Die Sorge, ob der Gatte die OP übersteht, ist nach wie vor da. Bei mir kommen die Erinnerungen an den letzten Krankenhausaufenthalt meiner Mutter hoch. Wir versuchen, die schweren Gedanken beiseite zu schieben. Wenn die OP glückt, könnte das auch zu verbesserter Wundheilung beitragen. 

Hier gilt seit mittlerweile 251 Wochen: Der Gatte und ich sind weitgehend zu Hause. Im ersten Corona-Jahr wurde der Gatte schwerkrank, im zweiten zeigte sich, dass er nicht mehr gesunden wird, im vierten hatte er einen Schlaganfall. Er ist schwerbehindert und berufsunfähig verrentet. Es geht uns dennoch vergleichsweise gut. Wir halten es gut miteinander aus, wenngleich die Erkrankungen und der Schlaganfall des Gatten zu Wesensveränderungen führten, die ein Zusammenleben manchmal sehr schwer machen. 

Unsere Kontakte sind normalerweise auf das Notwendigste beschränkt, heißt: Arbeit, Ärzte, Einkaufen, Schwiegermutter und Handwerker. Ich bin dankbar, dass Corona bislang Gatten, Schwiegermutter und Tante verschonte und hoffe sehr, das bleibt so.

Ich habe endlich eine Idee, welchen Sport ich machen könnte. Zu Krafttraining habe ich nach 40 Jahren keine Lust mehr, Bogenschießen ist wegen meiner Halswirbelsäule schwierig (ich bräuchte zumindest einen Ausgleichssport, nur woher die Zeit für zwei Sportarten nehmen, wo es für eine schon schwierig ist?!), Frauen-Boxen wird hier nicht angeboten, Aqua Cycling ist zu einer Zeit, zu der auch Stricktreffen und zwei Selbsthilfegruppe stattfinden, oder kollidiert mit Arztterminen des Gatten, andere Sportangebote sind schwierig, weil ich ständig wegen Arztterminen des Gatten absagen müsste, zu Rumgehüpfe oder Bällewerfen habe ich keine Lust ... Jetzt habe ich aber zwei Gymnastikkurse entdeckt, die abends stattfinden. Das müsste sich einrichten lassen, und der Anteil an Rumgehüpfe oder Bällewerfen hält sich hoffentlich in Grenzen. Ich hoffe, ich kann im März anfangen, sofern es einen freien Platz gibt. Ansonsten erwäge ich ernsthaft Nordic Walking, weil es eines der wenigen Angebote am Wochenende ist. Ich mag Nordic Walking ähnlich gerne wie Hüpf-Gymnastik oder Ballsport.

Außerdem habe ich mich entschlossen, entgegen des Wunsches meiner Mutter die Grabstätte, in der mein Vater liegt, zu verlängern, und den Namen meiner Mutter mit auf den Grabstein setzen zu lassen. Meine Mutter wollte das Grab unverständlicherweise auflösen, was ich vor zwei Jahren verhinderte, aber demnächst läuft es wieder ab. Steinmetz und Friedhofsgärtner muss ich zeitnah beauftragen, und dann sieht das Grab wieder ordentlich aus.  

Zu guter Letzt habe ich endlich so ziemlich alle Steuerunterlagen für 2023 fertig, so dass die zeitnah zum Steuerberater können. Ich bin gespannt, wie viel Steuer ich nachzahlen muss. Gespannt bin ich auch auf die Nachzahlung für Strom und Wasser, nachdem wir jetzt ein Jahr im Haus wohnen. Wir haben weniger Strom als in Hamburg verbraucht, weil das Heißwasser hier über Öl läuft, aber unser Stromverbrauch ist immer noch viel zu hoch für einen Zwei-Personen-Haushalt. Daran lässt sich auch nur wenig ändern. Wir haben einfach zu viele PCs und andere Stromfresser.

Dieser Beitrag geht rüber zum Samstagsplausch bei Andrea. Vielen Dank für's Sammeln! Über's Kochen und Einkaufen berichte ich in der Kombüse.

Sonntag, 3. Januar 2021

Samstagsplausch KW 53/20: Leben und Arbeiten in Corona-Zeiten XL

Eine Schale voller Glück
in Keksform.
Alles Gute, Gesundheit, Glück, Freude und Zufriedenheit für das neue Jahr! 

Sicher war euer Jahreswechsel auch ein bisschen stiller und anders als sonst. "Das ist absolut irreal", meinte der Gatte, als wir Silvester mittags ein bisschen spazieren gingen und uns coronakonform mit seiner Mutter im Park trafen.

Normalerweise wird hier mit Verkaufsstart geböllert, aber diesmal ging's erst gegen 16:30 Uhr los, dann lange Pause, und auch um Mitternacht dauerte das Geböller keine Stunde. Nach den ausgefallenen Osterfeuern war's schon das zweite Mal, dass die Luft nicht rauchgeschwängert war.

Der Gatte ist weiterhin krank, also flodderten wir Silvester auf dem Sofa und guckten Doc Martin*. Ab morgen muss ich wieder arbeiten und zumindest stundenweise den Gatten alleine lassen - mal schauen, ob das klappt. Es gibt eh keine Alternative. Aber so lange er sich nicht zu sehr anstrengt und viel schläft, geht's. Ich muss halt daran denken, dass er alles in Reichweite hat, was er brauchen könnte, bevor ich gehe.  

Mudderns nimmt, wie schon befürchtet, ihre Januar-bis-März-Psychose. Im Januar sind der Jahrestag ihres Schlaganfalls und der Todestag ihres Mannes, im März sein Geburtstag, da dreht sie seit über 20 Jahren ab. Heute rief sei alle zwei Stunden an - wenn das jetzt schon so los geht, werden die kommenden Wochen heftig.

Das sind mehr Baustellen, als ich aktuell bewältigen kann. 

Mein Körper schreit nach Ruhe und scheint eine Erkältung bekommen zu wollen, was aber aktuell schlichtweg nicht geht, denn in den kommenden Wochen habe ich einige Arzttermine, die ich erkältet nicht wahrnehmen kann, verschieben müsste, was kompliziert wäre. Außerdem muss ja eine den Laden am Laufen halten, denn der Gatte wird noch lange ausfallen. Also Augen zu und durch, wie schon seit Monaten, hoffen, dass ich nur grundlos niese, wie ich das immer mal gerne mache, und keine weiteren Erkältungssymptome dazu kommen. Ansonsten bin ich natürlich vernünftig genug, in die Infektsprechstunde meines Hausarztes zu gehen und mich ggf. testen zu lassen, auch, wenn ich keine Ahnung habe, was werden soll, wenn ich ausfalle und wie sich das womöglich auf die anstehenden Behandlungen des Gatten auswirkt. 

Hier gilt seit mittlerweile 42 Wochen: Der Gatte und ich sind seit März weitgehend zu Hause. Unsere Kontakte sind auf das Notwendigste beschränkt, heißt: Arbeit, Ärzte, Einkaufen, Mütter. 

Der Gatte ist im zehnten Monat Kurzarbeit und seit Mitte Dezember krank. Mal schauen, wann er wieder zur Arbeit gehen kann. In den kommenden Tagen beginnt die ambulante Behandlung im Krankenhaus, evtl. muss er auch noch mal stationär aufgenommen werden. Auf jeden Fall täte ihm eine Reha gut (und mir, denn dann käme ich zur Ruhe, weiß ihn in guten Händen). Aber dafür ist er noch lange nicht fit genug. Und da er merkt, dass mir langsam die Kraft schwindet, versucht er, mich zu entlasten, macht mehr, als ihm gut tut, macht sich Sorgen, was dann wieder die Rekonvaleszenz verlangsamt ... 

Mein Job ist sicher, wenngleich meine drei Projekte mehr oder weniger auf Eis liegen. Zwei wurden ad hoc digitalisiert, das dritte ruht weitgehend, solange Theater und andere Kulturbetriebe geschlossen sind. Ich bin zwei Tage im echten Büro und drei Tage im Heimbüro. Eigentlich würde ich einen der Bürotage im Laden verbringen, aber der ist geschlossen und bleibt es hoffentlich auch weiterhin. 

Wir sind, gemessen an anderen, privilegiert, und sehr dankbar dafür. Und ich bin dankbar, dass Mütter, Tante und Gatte bislang so gut und coronafrei durch diese Zeit kamen - Mudderns Psychose ist ja ein jährliches Ritual, unabhängig von Corona. Ich wünsche mir, dass sie auch bis zur Impfung weiterhin gut durchkommen. 

Inzwischen sind wir sehr coronamüde und, angesichts der nicht rückläufigen Zahlen, leise verzweifelt. Der Gatte sehnt sich danach, mal wieder essen zu gehen - und nach Mallorca zu fliegen. Luxusprobleme, ich weiß. Aber auch mir fehlt die Aussicht auf's Verreisen. Normalerweise wären wir im Februar über unseren Hochzeitstag in Dänemark, aber das wird dieses Jahr nicht möglich sein. Und Mallorca haben wir ebenfalls für dieses Jahr gestrichen. Wenn's gut läuft, erhalten wir in den Wochen, in denen wir auf der Insel wären, unsere Corona-Impfungen. Dafür verzichten wir gerne auf die Reise. 

Eine Nachricht traf mich diese Woche sehr: Ein Kollege, gerade mal Mitte 40, topfit und durchtrainiert, junger Vater, verstarb Weihnachten ganz plötzlich! Ich kann nicht in Worte fassen, was ich fühle. Wie schrecklich ist das für seine junge Familie!

Ein kurioses Ereignis hatte diese Woche auch parat: Wir spielen seit Jahren Farmville, ein Online-Browser-Game, das viele Facebook-Nutzer nervt. Seit dem 31. Dezember allerdings ist es abgestellt, und wir finden keinen adäquaten Ersatz! Das ist absolut lächerlich, ich weiß, aber das Spiel war festes Ritual beim Morgenkaffee und kurz vorm Schlafengehen, und dem Gatten fehlt es jetzt, wo er eigentlich nichts anderes machen darf außer ruhig zu sitzen. Alle Spiele-Alternativen überzeugten uns nicht. Ich vermute, ich lange wieder bei Tetris.  

Dieser Beitrag geht rüber zum Samstagsplausch bei Andrea, deren Mann weiterhin mit einer Covid-19-Erkrankung kämpft. Weiterhin viel Kraft euch beiden und baldige Genesung! Und vielen Dank für's Sammeln! Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Gehäkelter Glücksklee

Normalerweise bekommen Schwiegermutter und Tante Silvester vom Gatten einen Glücksklee mit Glücksbringer. Das war dieses Jahr nicht möglich: Tante muss in Bayern bleiben, der Gatte ist zu malad, um Schwiegermutter in der Seniorenwohnanlage zu besuchen, die Blumenläden sind geschlossen ... 

Gehäkelter Glücksklee auf und an Neujahrskarte.

Über Twitter kam ich auf die Idee, Glücksklee zu häkeln. Allerdings war ich zu blöd, die einschlägigen Anleitungen zu verstehen. Also probierte ich es auf meine Art. 

Dieser Beitrag geht rüber zu den Linkparties Dings vom Dienstag und Handmade on Tuesday. Vielen Dank an alle für's Sammeln!

Gehäkelter Glücksklee

Material für ein ca. 8 cm lange und 5 cm breites Glücksklee:

Grüne Baumwolle, Nadelstärke 2 - 3, kann ein Rest sein
Häkelnadel 2,5 mm

So wird's gemacht:

5 Luftmaschen anschlagen und zur Runde schließen. Aus der letzten Masche 5 Luftmaschen heraushäkeln und mit einer festen Maschen mit dem Luftmaschenring verbinden. Drei Mal wiederholen, so dass sich 4 Luftmaschen-Halbkreise (Kleeblätter) um den mittleren Luftmaschenring herum ergeben. 

In jeden der 4 Luftmaschen-Halbkreise 6 Stäbchen häkeln und jeweils mit einer Kettmasche in den mittleren Ring abschließen. Nun in jedes der 6 Stäbchen zwei Stäbchen häkeln und nach jeweils 12 Stäbchen eine Kettmasche in den Halbkreis der Vorreihe häkeln. Aus der letzten Kettmasche 10 Luftmaschen häkeln, dann eine Rückreihe mit festen Maschen und eine letzte Kettmasche am Ende. Fäden vernähen, fertig.

Ich habe meine Kleeblätter genutzt, um Neujahrskarten darauf zu basteln, aber sie sind sicher auch hübsch als Applikation, Girlande ... was immer dir einfällt.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Sieben Sachen Sonntag KW 52/16: Neujahr

Ein glückliches, gesundes neues Jahr! Ich hoffe, Ihr seid alle gesund und munter rübergekommen.

#1: Der Rest vom Fest.
Bei uns war's ruhig. Chaotisch wurd's einzig durch die Deppen, die stundenlang den Citytunnel, also die S-Bahn-Verbindung zwischen Altona und Hauptbahnhof blockierten, weil sie auf den Gleisen herumlaufen mussten. Außerdem gab's bei uns in der Straße einen Polizei- oder Feuerwehreinsatz, wodurch kein Bus fuhr, was wir zufällig durch nette Passanten erfuhren, denn Durchsagen / Infobänder gibt's bei uns draußen auf dem Acker nicht, und der VHH-Twitterservice war nachts auch nicht mehr im Dienst. Ein Taxi ist gegen ein Uhr nachts natürlich auch nicht zu bekommen. So brauchte unser Besuch für den normalerweise einstündigen Heimweg mal eben zweieinhalb Stunden ....

#2: Spülmaschine aus- und sofort wieder einräumen. 
Da ich nicht wirklich hätte schlafen können, solange der Besuch noch unterwegs ist, kam ich erst gegen halb vier statt gegen ein Uhr ins Bett, schlief Neujahr entsprechend lange und hing den Rest des Tages in den Seilen.

#3: Die Tischdeko wird neu arragiert. Oben sind Mutzenmandeln zu sehen.
Während der Gatte das Frühstück zubereitete, machte ich im Esszimmer klar Schiff.

#4: Teepause. Ich lese gerade "Mord in der Mangle Street*".
Der Rest des Tages war sehr entspannt. Abends ging's zum Neujahrsessen zu Schwiegermutter. Ich war rechtzeitig zum Krimi wieder zu Hause, der Gatte blieb länger dort.

#5: Neujahrsessen.
Ich lag mit Pansenlähmung auf dem Sofa und strickte an meinem Ärmelschal. Der ist im Vergleich zum ersten Weihnachtstag schon auf die Hälfte der Länge angewachsen, Urlaub sei Dank.

#6: Stricken.
Bevor ich ins Bett plumpste, schnibbelte ich schnell noch Obst für Infused Water für den nächsten Tag. Nach der Völlerei an Silvester und Neujahr freue ich mich auf frisches Obst und bilde mir ein, das Aromawasser hat wirklich einen entschlackendes Detox-Effekt.

#7: Die Flasche für das Infused Water vorbereiten.
Dieser Beitrag geht rüber zum Sieben Sachen Sonntag bei Frau Grinsestern. Die Rezepte zu den Bildern gibt es in der Kombüse.

* Affiliate link

Dienstag, 27. Dezember 2016

Glückskerzen als Geschenk zu Silvester

Für die Silvester-Gäste suchte ich noch ein kleines Mitgebsel als Glücksbringer für das neue Jahr. In einer Bastelgruppe machten gerade Glückskerzen die Runde. Die schnell aus Teelichten gebastelt, bevor die Gäste kommen.

Glückskerze mit der Botschaft "Eine Freude vertreibt hundert Sorgen".
Für das Kleeblatt suchte ich eine passende Schablone, druckte sie auf dickem grünen Papier aus (wer talentierter ist als ich, kann natürlich auch ein Kleeblatt zeichnen. Ich lasse es lieber, denn das Ergebnis soll ja ansehnlich sein) und schnitt das Kleeblatt aus. Auf die Rückseite wird die Anleitung für das Glücksteelicht geschrieben.

Anleitung für den Gebrauch der Glückskerze.
Dann suchte ich passende Botschaften für die Teelichte. Mir gefielen die von Herzenswarm am besten, sowohl inhaltlich als auch wegen der sorgfältig gestalteten Vorlage, die auf Anhieb passt.

Spruch auswählen, ausschneiden und den schwarzen Punkt in der Mitte mit einem Zahnstocher vorsichtig durchpieksen. Dann das Teelicht aus der Aluhülse nehmen, den Docht herausschieben und durch das runde Papierstück mit dem Spruch schieben (Schriftbild nach oben), den Docht wieder in das Teelicht schieben und alles wieder in die Aluhülse setzen.

Glückskerze als Teil der Tischdeko. 
Die Aluhülse habe ich mit grün gemustertem Washitape beklebt und mit einem Fotoklebepad auf das Kleeblatt gelebt.

Wenn das Wachs ganz geschmolzen und durchsichtig ist, ist die Glücksbotschaft für das kommende Jahr zu lesen. Keine Angst, das Papier brennt nicht - der Docht in dem kleinen Füßchen ist eher ausgebrannt. Aber natürlich gilt auch hier: Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen!

Dieer Beitrag geht rüber zu "DienstagsDinge" und "Creadienstag".