Letzten Winter habe ich in der Sendung Unkraut (BR) gesehen, wie Oblaten-Taler mit einer Füllung aus Marzipan und Hagebuttenmus, auch Hiffenmark genannt, gefüllt wurden. Es hat mir damals schon so gut gefallen, aber da es hier, wo ich wohne, ziemlich schwierig ist, genügend Hagebutten für das Mus zu finden und ich auch kein gekauftes verwenden wollte, habe ich es bisher in den Tiefen meiner Dateiordner versenkt.
Jetzt habe ich aber vor einiger Zeit von einer Bekannten 2 große Gläser Hagebuttenmus geschenkt bekommen und mir überlegt, was ich damit anstellen könnte. In der Faschingszeit würde ich natürlich Krapfen damit füllen, da ist Hiffenmark in bestimmten Regionen die traditionelle Füllung. Vor allem Franken gilt ja als eine Hochburg der Hagebuttenmus-Herstellung ist.
Da fiel mir das Rezept plötzlich wieder ein. Und weil es doch etwas Besonderes ist, abseits von den üblichen Weihnachtsplätzchen aus Mürbe- oder Rührteig, dachte ich mir, ich möchte es Dir hier in meinem Blog zeigen. Die Zutaten habe ich minimal abgewandelt: Ich habe anteilig etwas mehr Hagebuttenmus verwendet, Schlehenlikör mit in die Masse gegeben und statt Bucheckern gehackte Mandeln zum Aufstreuen verwendet, da ich keine gesammelt hatte. Den Likör kannst Du natürlich weglassen, vor allem wenn Kinder davon essen, und z. B. durch Schlehen- oder auch Holunderbeersaft ersetzen.