August, Hochsommermonat, aber wie sieht es bei uns aus? Eher so, wie man es im April erwarten würde. Eigentlich sollten beide Monate ja wirklich nur den Anfangsbuchstaben gemeinsam haben, aber in diesem Jahr haben sie sogar dasselbe Wetter. Was liegt näher angesichts von maximal 15 Grad Celsius und höchst wechselhaftem, oft regnerischem Wetter als eine schöne heiße Suppe auf den Tisch zu bringen?
Eier sind auch noch genug da, Brät ist schnell eingekauft. Die Idee: Brätstrudel als Suppeneinlage, die haben wir schon lange nicht mehr gegessen, die sollen es werden. Hausmannskost, einfach, aber köstlich. Auch ideal zur Vorratshaltung oder auch als Resteverwertung, wenn einmal Pfannkuchen übrig sind. Wie lecker die Suppe schmeckt, lässt dieses Foto erahnen:
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Dienstag, 19. August 2014
Brätstrudel oder: auch schlechtes Wetter hat seine schönen Seiten
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Dienstag, 22. April 2014
Knusprige Kraut-Kracher
Wie oft werden Kartoffelchips, Erdnussflips oder Salzstangen beim gemütlichen Beisammensein als Knabberei auf den Tisch gestellt. Sicherlich spart es Zeit, bei Vorbereitungen auf Besuch schnell ein paar Tüten davon in den Einkaufswagen zu werfen. Aber warum nicht einmal etwas Besonderes anbieten, das es so nicht zu kaufen gibt?
Schon bei meiner Oma, die im Bayrischen Wald nahe der Grenze zur Tschechischen Republik lebte, gab es diese ganz flachen, knusprigen Sauerkrautfladen, die meine Oma immer "Krautkracher" nannte. Wenn wir Kinder bei ihr auf dem Bauernhof in den Ferien waren, verwöhnte sie uns regelmäßig mit dieser pikanten Knabberei. Leider lebt sie nicht mehr und in ihrem handgeschriebenen alten Kochbuch habe ich das Rezept leider nicht finden können. Ich wusste nur noch, dass auf alle Fälle Schweineschmalz verwendet wurde. Das habe ich durch Butterschmalz ersetzt.
Da ich also leider kein exakt überliefertes Rezept hatte, habe ich mich bei den Zutaten allmählich herangetastet. Und nach 2 bis 3 Versuchen habe ich die Krautkracher richtig gut hinbekommen, so dass sie genau so schmeckten, wie ich sie von Oma in Erinnerung hatte.
Geschmacklich tritt das Sauerkraut nicht zu stark hervor, aber wer Sauerkraut nicht so gerne mag, für den wird diese Knabberei natürlich nicht zur Gaumenfreude.
Du kannst das Sauerkraut so wie ich extra dafür frisch kochen, oder aber auch ganz ideal Reste von gekochtem Sauerkraut verwerten. Eventuell enthaltene Lorbeerblätter oder Wacholderbeeren musst Du dann aber herausfischen, die würden beim Ausrollen des Teiges und auch geschmacklch beim Knabbern nur stören.
Ich glaube, Du kannst Dir bei diesem Foto schon vorstellen, welch knuspriges Erlebnis die Fladen sind:
Schon bei meiner Oma, die im Bayrischen Wald nahe der Grenze zur Tschechischen Republik lebte, gab es diese ganz flachen, knusprigen Sauerkrautfladen, die meine Oma immer "Krautkracher" nannte. Wenn wir Kinder bei ihr auf dem Bauernhof in den Ferien waren, verwöhnte sie uns regelmäßig mit dieser pikanten Knabberei. Leider lebt sie nicht mehr und in ihrem handgeschriebenen alten Kochbuch habe ich das Rezept leider nicht finden können. Ich wusste nur noch, dass auf alle Fälle Schweineschmalz verwendet wurde. Das habe ich durch Butterschmalz ersetzt.
Da ich also leider kein exakt überliefertes Rezept hatte, habe ich mich bei den Zutaten allmählich herangetastet. Und nach 2 bis 3 Versuchen habe ich die Krautkracher richtig gut hinbekommen, so dass sie genau so schmeckten, wie ich sie von Oma in Erinnerung hatte.
Geschmacklich tritt das Sauerkraut nicht zu stark hervor, aber wer Sauerkraut nicht so gerne mag, für den wird diese Knabberei natürlich nicht zur Gaumenfreude.
Du kannst das Sauerkraut so wie ich extra dafür frisch kochen, oder aber auch ganz ideal Reste von gekochtem Sauerkraut verwerten. Eventuell enthaltene Lorbeerblätter oder Wacholderbeeren musst Du dann aber herausfischen, die würden beim Ausrollen des Teiges und auch geschmacklch beim Knabbern nur stören.
Ich glaube, Du kannst Dir bei diesem Foto schon vorstellen, welch knuspriges Erlebnis die Fladen sind:
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Montag, 17. März 2014
Crème Brûlée à la Barafra
Eins meiner Lieblingsdesserts ist Crème Brûlée. Meine Freundin sagt immer: "Ja, mach doch diesen Pudding mit der karamellisierten Kruste wieder, der ist sooo lecker!", wenn ich frage, welches Dessert sie sich wünscht. Neben Tiramisu ist es das Dessert, das sich meine Gäste am häufigsten wünschen. Ok, ein Pudding (eigentlich fachlich korrekt ein "Flammeri") unterscheidet sich schon von einer Crème Brûlée: Pudding wird mit Stärkemehl zubereitet.
Crème Brûlée wird meistens im Wasserbad im Backofen gegart. Man kann sie auch "trocken" im Ofen stocken lassen, aber dann darf die Temperatur nicht weniger als 80 °C und auf keinen Fall mehr als 100 °C betragen. Das musst Du auf alle Fälle mit einem Ofenthermometer kontrollieren, da alle Öfen etwas unterschiedlich sind. Einerseits soll die Crème fest werden, aber natürlich nicht anbrennen. Die Wasserbadmethode ist daher wesentlich sicherer.
Die Crème gibt es bei uns öfter, in verschiedenen Variationen, da Sohnemann sich aus sport-diäthetischen Gründen regelmäßig Cookies mit hohem Eiweißanteil bäckt, er wendet ausschließlich die Eiweiße, die Eidotter bleiben dabei immer übrig. So gesehen ist die Crème unter Umständen auch zur "Resteverwertung" geeignet *Zwinker*. Höchste Zeit, das klassische Grundrezept endlich mal in meine Sammlung hier im Blog aufzunehmen!
Crème Brûlée wird meistens im Wasserbad im Backofen gegart. Man kann sie auch "trocken" im Ofen stocken lassen, aber dann darf die Temperatur nicht weniger als 80 °C und auf keinen Fall mehr als 100 °C betragen. Das musst Du auf alle Fälle mit einem Ofenthermometer kontrollieren, da alle Öfen etwas unterschiedlich sind. Einerseits soll die Crème fest werden, aber natürlich nicht anbrennen. Die Wasserbadmethode ist daher wesentlich sicherer.
Die Crème gibt es bei uns öfter, in verschiedenen Variationen, da Sohnemann sich aus sport-diäthetischen Gründen regelmäßig Cookies mit hohem Eiweißanteil bäckt, er wendet ausschließlich die Eiweiße, die Eidotter bleiben dabei immer übrig. So gesehen ist die Crème unter Umständen auch zur "Resteverwertung" geeignet *Zwinker*. Höchste Zeit, das klassische Grundrezept endlich mal in meine Sammlung hier im Blog aufzunehmen!
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Samstag, 1. März 2014
Lemon Curd - DIE Zitronencreme!
Passiert es Dir auch regelmäßig, dass Du Zitronensaft übrig hast, weil Du nur die Schale brauchst, den Saft aber nicht? Mir bleibt regelmäßig über ein paar Wochen mindestens ein halber Liter Saft über. Da ich nichts wegwerfen mag, presse ich die abgeriebenen Zitronen immer aus und friere den Saft ein, wenn ich im Moment keine Verwendung für ihn habe. Noch dazu weil ich im Winter eigene Früchte von meinem Zitronenbäumchen ernten und verwenden kann, die nicht nur ungespritzt, sondern auch ungewachst sind. Mehr BIO geht gar nicht mehr! Zum Einfrieren nehme ich vorsorglich gleich ein etwas größeres Gefriergefäß, weil ich zum bereits eingefrorenen Saft immer wieder neuen Saft hinzufüge und das Ganze dann erneut einfriere. Ich sammle also anfallenden Saft, bis ich z. B. wieder "Lemon Curd" damit zubereite. Diese süß-säuerliche Zitronencreme mit puddingartiger Konsistenz kannst Du als leckeren Brotaufstrich ähnlich einer Marmelade verwenden oder aber zum Backen. Klassischerweise für "Lemon Meringue Pie" (Zitronentarte mit Baiserhaube), aber auch für Muffins. Die Creme wird in England traditionell beim Nachmittagstee zu Scones gereicht.
Lemon Curd Rezepte gibt es im Internet wie Sand am Meer, ich habe es somit hier auch nicht neu erfunden ;-) aber ich wollte dir die Creme gerne als eine Art "Resteverwertung" von übriggebliebenem Zitronensaft näher bringen.
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Freitag, 25. Oktober 2013
Köstlicher Apfeltee aus Apfelschalen
Gerade weil ich in letzter Zeit so oft die eigenen unbehandelten Äpfel aus dem Garten verarbeite und dabei regelmäßig größere Mengen an Apfelschalen anfallen, möchte ich Dir heute mal zeigen, was man damit machen kann, damit wirklich so gut wie alles vom Apfel verwendet wird: Man kann damit einen köstlichen Apfeltee zubereiten, der uns im herbstlichen, oft Grau-in-Grau-Wetter wirklich sehr gut schmeckt. Was gibt es schöneres, als es sich mit einer schönen Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich zu machen?
Und so geht's:
Gib einfach alle anfallenden Apfelschalen (ohne Schadstellen) in einen Topf und fülle gerade so viel Wasser auf, dass die Schalen bedeckt sind. Viel mehr Wasser würde einen zu faden Tee ergeben, da die Schalen nicht so viel Aroma bringen. Wenn Du magst, kannst Du die Kernhäuser der Äpfel auch noch mit dazugeben. Handelsübliche Apfeltees sind sehr oft noch zusätzlich mit "Apfelaroma" versetzt, deshalb ist der Gaumen dadurch vielleicht zu sehr in Erwartungshaltung bei selbstgemachtem Apfeltee.
(Erklärungen zum Thema "Aroma" findest Du am Ende meines Beitrags)
Koche nun die Schalen auf und lasse sie etwa 8 - 10 min ausgeschalteter Herdplatte ziehen. Wenn Du magst, kannst Du den Tee auch noch mit einem kleinen Spritzer Zitrone, ganz wenig Zimt und ebenso wenig Nelke aufpeppen (oder ganz kurz einen Beutel Glühweingewürz mitziehen lassen, aber nicht so lange, dass es eher nach den Gewürzen schmeckt, wobei auch das einfach Geschmackssache ist).
Gieße nun den Tee durch ein Sieb in eine vorgewärmte Teekanne und süße bei Bedarf mit Zucker, Kandis oder auch Honig. Ich nehme auch davon höchstens eine paar Krümel, nur damit der Geschmack etwas unterstrichen wird.
Darf ich nun auch Dir ein Glas Apfeltee anbieten?
Erklärung zum Thema Apfelaroma:
Ist auf einem gekauften Apfeltee nur "Aroma" vermerkt, handelt es sich immer um synthetisch gewonnenes Aroma. "Natürliches Aroma" kann, muss aber nicht vom Apfel stammen, sondern kann von anderen Pflanzen oder auch aus tierischen Produkten stammen. Bei "Natürlichem Apfelaroma" muss der Geschmack zu mindestens 95 % aus Äpfeln stammen. [Quelle: Stern.de]
Und so geht's:
Gib einfach alle anfallenden Apfelschalen (ohne Schadstellen) in einen Topf und fülle gerade so viel Wasser auf, dass die Schalen bedeckt sind. Viel mehr Wasser würde einen zu faden Tee ergeben, da die Schalen nicht so viel Aroma bringen. Wenn Du magst, kannst Du die Kernhäuser der Äpfel auch noch mit dazugeben. Handelsübliche Apfeltees sind sehr oft noch zusätzlich mit "Apfelaroma" versetzt, deshalb ist der Gaumen dadurch vielleicht zu sehr in Erwartungshaltung bei selbstgemachtem Apfeltee.
(Erklärungen zum Thema "Aroma" findest Du am Ende meines Beitrags)
Koche nun die Schalen auf und lasse sie etwa 8 - 10 min ausgeschalteter Herdplatte ziehen. Wenn Du magst, kannst Du den Tee auch noch mit einem kleinen Spritzer Zitrone, ganz wenig Zimt und ebenso wenig Nelke aufpeppen (oder ganz kurz einen Beutel Glühweingewürz mitziehen lassen, aber nicht so lange, dass es eher nach den Gewürzen schmeckt, wobei auch das einfach Geschmackssache ist).
Gieße nun den Tee durch ein Sieb in eine vorgewärmte Teekanne und süße bei Bedarf mit Zucker, Kandis oder auch Honig. Ich nehme auch davon höchstens eine paar Krümel, nur damit der Geschmack etwas unterstrichen wird.
Darf ich nun auch Dir ein Glas Apfeltee anbieten?
Erklärung zum Thema Apfelaroma:
Ist auf einem gekauften Apfeltee nur "Aroma" vermerkt, handelt es sich immer um synthetisch gewonnenes Aroma. "Natürliches Aroma" kann, muss aber nicht vom Apfel stammen, sondern kann von anderen Pflanzen oder auch aus tierischen Produkten stammen. Bei "Natürlichem Apfelaroma" muss der Geschmack zu mindestens 95 % aus Äpfeln stammen. [Quelle: Stern.de]
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Sonntag, 28. April 2013
"Knödl mit Schwammerlsoß' " oder: Semmelknödel mit Steinpilz-Champignon-Rahmsoße und Bärlauch
Semmelknödel mit Pilzsoße kocht man traditionell wohl schon eher im Herbst oder Winter, aber Champignons gibt es das ganze Jahr zu kaufen und selbstgesammelte, in Scheiben geschnittene Steinpilze hatte ich noch in der Gefriere. Das Wetter war vor ein paar Tagen, genau wie heute auch wieder, eher halbseiden, trüb und nur 9 °C draußen, also fiel mir ein: DAS könntest Du mal wieder kochen. Statt der traditionellen Petersilie in der Pilzsoße habe ich eine große Handvoll in feine Streifen geschnittenen Bärlauch hineingegeben, ich fand es ein wunderbares Geschmackserlebnis.
Als Beilage sollte es Semmelknödel geben. Dafür wollte ich übriggebliebene alte, getrocknete Semmeln/Brötchen, Toastbrot und auch ein paar Brezen, die ich schon längerer Zeit in meiner Speisekammer aufbewahrt hatte, endlich einmal aufbrauchen. Es ging nicht um altbackene, noch weiche Semmeln vom Vortag, wie man sie immer in Rezepten für Semmelknödel verwendet, sondern um wirklich steinhart getrocknete Semmelstücke. Nur so lassen sich diese "ewig" aufheben. Reste zu verwerten, befriedigt mich immer besonders. Und Semmelreste zu Knödel weiterzuverarbeiten ist eine tolle Sache!
Im Prinzip kannst Du dafür Dein eigenes erprobtes Semmelknödelrezept verwenden, du brauchst nur in etwa knapp doppelt so viel kochendheiße Milch zum Befeuchten der Semmeln wie normalerweise.
Ganz wichtig ist dabei, das Knödelbrot zu salzen und rechtzeitig, etwa 3 Stunden vorher mit der kochenden Milch zu übergießen.
Als Beilage sollte es Semmelknödel geben. Dafür wollte ich übriggebliebene alte, getrocknete Semmeln/Brötchen, Toastbrot und auch ein paar Brezen, die ich schon längerer Zeit in meiner Speisekammer aufbewahrt hatte, endlich einmal aufbrauchen. Es ging nicht um altbackene, noch weiche Semmeln vom Vortag, wie man sie immer in Rezepten für Semmelknödel verwendet, sondern um wirklich steinhart getrocknete Semmelstücke. Nur so lassen sich diese "ewig" aufheben. Reste zu verwerten, befriedigt mich immer besonders. Und Semmelreste zu Knödel weiterzuverarbeiten ist eine tolle Sache!
Im Prinzip kannst Du dafür Dein eigenes erprobtes Semmelknödelrezept verwenden, du brauchst nur in etwa knapp doppelt so viel kochendheiße Milch zum Befeuchten der Semmeln wie normalerweise.
Ganz wichtig ist dabei, das Knödelbrot zu salzen und rechtzeitig, etwa 3 Stunden vorher mit der kochenden Milch zu übergießen.
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Donnerstag, 6. Dezember 2012
Süße Träumchen oder: Baiser als Resteverwertung von Eiweiß
Bleibt Dir auch oft bei der Weihnachtsbäckerei Eiweiß übrig? Natürlich könntest Du auch Kokos- oder Mandelmakronen machen, aber am schnellsten geht es, aus dem übrigen Eiweiß Baisers zu machen, die Du dann pur naschen kannst, falls du ein Süßmäulchen bist, oder auch für Rezepte weiterverwenden kannst, in denen Baisers Verwendung finden. Hier in meinem Blog ist das z. B. ein >>> Tiramisu mit Beeren.
| Baiser mit getrockneten Duftrosenblüten |
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Samstag, 7. Januar 2012
Pizzabrötchen oder Christbaumloben nicht nur mit Schnaps
Noch kurz bevor wir an diesem Wochenende unseren Christbaum abschmücken und entsorgen, kamen gestern die Freunde meines Sohnes zum hier allseits beliebten ">>> Christbaumloben" vorbei. "Ja, is dea scheea!" Pro Lob 1 Schnaps, uuups ...
Gut, etwas schön trinken musste man sich das Tännchen mittlerweile, weil die Hitze des Kachelofens ihren kraftvollen Beitrag dazu geleistet hat, dass sich die Zweige etwas zusammengezogen hatten. Also war mir klar, es würden einige Schnäpse hinter die Binde gegossen werden.
Das konnte nicht ohne die nötige Unterlage geschehen, noch dazu, wo die Jungs ja eine ganze Lob-Runde durch mehrere Häuser ziehen wollten.
Was also vorbereiten, wenn überhaupt nicht klar war, zu welcher Uhrzeit sie bei uns aufschlagen würden?
Da kam mir die Idee, den Belag für Pizzabrötchen vorzubereiten, damit später Toastbrotscheiben zu belgegen und im Herd zu backen. Eine praktische Sache, und wie sich schon oft gezeigt hat, ein Snack, der bei den meisten gut ankommt.
Prinzipiell gibt es wie auch bei Pizza kein festes Rezept, man kann alles für den Belag kleinschneiden, was so "herumliegt" und man gerne mag, nur wäre es gut, genügend geriebenen Käse da zu haben, damit der Belag Bindung erhält.
Ich habe zwei Varianten vorbereitet:
Variante 1:
Salami- und Schinkenwürfel, kleingehackte Pilzen, geriebener Käse (Sorte nach Wahl, auch Mozzarella), stückige Tomaten (aus der Dose), kleingewürfelte Gemüse-Paprika, Zwiebel und Knoblauch, geraspelte Zucchini, verschiedene italienische Kräuter (zur Not auch getrocknet oder TK-Ware), bei Bedarf etwas Salz und Pfeffer, und noch etwas flüssige Schlagsahne, um das Ganze etwas geschmeidiger zu bekommen.
Variante 2:
(Salami- und ) Schinkenwürfel, ziemlich viel kleingeschnittene Ananas, für das Farbspiel auch ein bisschen kleingewürfelte Gemüsepaprika, ein bisschen geraspelte Zucchini, italienische Kräuter (zur Not auch getrocknete oder TK-Ware), bei Bedarf noch etwas Salz und Pfeffer und ebenfalls noch etwas flüssige Schlagsahne für die bessere Geschmeidigkeit.
Den Belag habe ich erst kurz vor dem Backen auf Toastbrotscheiben aufgestrichen, damit das Brot nicht durchweicht.
Im nicht vorgeheizten Backrohr bei 180 °C Umluft (bei Bedarf 2 Bleche gleichzeitig) ca. 25 min überbacken.
Und geschmeckt hat's allen.
Gefallen auch, sie sind viel länger als die geplante "halbe Stunde" geblieben.
Aber nichts desto trotz muss der Christbaum morgen weichen. Schade, aber sonst kann kein neues Weihnachten kommen :-)))
Gut, etwas schön trinken musste man sich das Tännchen mittlerweile, weil die Hitze des Kachelofens ihren kraftvollen Beitrag dazu geleistet hat, dass sich die Zweige etwas zusammengezogen hatten. Also war mir klar, es würden einige Schnäpse hinter die Binde gegossen werden.
Das konnte nicht ohne die nötige Unterlage geschehen, noch dazu, wo die Jungs ja eine ganze Lob-Runde durch mehrere Häuser ziehen wollten.
Was also vorbereiten, wenn überhaupt nicht klar war, zu welcher Uhrzeit sie bei uns aufschlagen würden?
Da kam mir die Idee, den Belag für Pizzabrötchen vorzubereiten, damit später Toastbrotscheiben zu belgegen und im Herd zu backen. Eine praktische Sache, und wie sich schon oft gezeigt hat, ein Snack, der bei den meisten gut ankommt.
Prinzipiell gibt es wie auch bei Pizza kein festes Rezept, man kann alles für den Belag kleinschneiden, was so "herumliegt" und man gerne mag, nur wäre es gut, genügend geriebenen Käse da zu haben, damit der Belag Bindung erhält.
Ich habe zwei Varianten vorbereitet:
Variante 1:
Salami- und Schinkenwürfel, kleingehackte Pilzen, geriebener Käse (Sorte nach Wahl, auch Mozzarella), stückige Tomaten (aus der Dose), kleingewürfelte Gemüse-Paprika, Zwiebel und Knoblauch, geraspelte Zucchini, verschiedene italienische Kräuter (zur Not auch getrocknet oder TK-Ware), bei Bedarf etwas Salz und Pfeffer, und noch etwas flüssige Schlagsahne, um das Ganze etwas geschmeidiger zu bekommen.
Variante 2:
(Salami- und ) Schinkenwürfel, ziemlich viel kleingeschnittene Ananas, für das Farbspiel auch ein bisschen kleingewürfelte Gemüsepaprika, ein bisschen geraspelte Zucchini, italienische Kräuter (zur Not auch getrocknete oder TK-Ware), bei Bedarf noch etwas Salz und Pfeffer und ebenfalls noch etwas flüssige Schlagsahne für die bessere Geschmeidigkeit.
Den Belag habe ich erst kurz vor dem Backen auf Toastbrotscheiben aufgestrichen, damit das Brot nicht durchweicht.
Im nicht vorgeheizten Backrohr bei 180 °C Umluft (bei Bedarf 2 Bleche gleichzeitig) ca. 25 min überbacken.
Und geschmeckt hat's allen.
Gefallen auch, sie sind viel länger als die geplante "halbe Stunde" geblieben.
Aber nichts desto trotz muss der Christbaum morgen weichen. Schade, aber sonst kann kein neues Weihnachten kommen :-)))
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Donnerstag, 5. Januar 2012
Gebratene Knödel mit Salat oder ...
auch Reste müssen mal weg.
Wer kennt das nicht: während der Feiertage wird gekocht, gekocht, gekocht, und da bleibt immer mal ein Rest, zu schade zum Wegwerfen. Mir tut das Herz weh, wenn ich nur daran denke, Lebensmittel wegwerfen zu müssen, also kommt mir eine Idee zur Resteverwertung immer gelegen.
Wer kennt das nicht: während der Feiertage wird gekocht, gekocht, gekocht, und da bleibt immer mal ein Rest, zu schade zum Wegwerfen. Mir tut das Herz weh, wenn ich nur daran denke, Lebensmittel wegwerfen zu müssen, also kommt mir eine Idee zur Resteverwertung immer gelegen.
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