Gär-/Abdeckfolie (Backen)

Wenn man beim Backen etwas abdecken will, warum nimmt man nicht einfach Backpapier, Frischhaltefolie oder ein Küchenhandtuch? Warum diese spezielle Gär- bzw. Abdeckfolie?
Gute Frage, einfache Antwort: weil diese Gär-/Abdeckfolie zum einen verhindert, dass der Teig darunter austrocknet, gut, das machen Backpapier und Folie auch, zum anderen aber auch, in den (allermeisten 🙂 ) Fällen, verhindert, dass der Teig an der Abdeckung klebt.
Dies passiert nämlich schneller als man denkt!
Und nichts bzw. kaum etwas ist ärgerlicher, als wenn man in langwieriger Arbeit einen Teigling hergestellt hat und dann sein Aussehen „zerstört“ wird, weil er an der Abdeckung klebt!
Warum auch immer, aber das spezielle Untergewebe (feines Gitter) dieser Gär-/Abdeckfolie verhindert genau das!
So, und nun die kleine Einschränkung: es ist uns selbst mit dieser Gär-/Abdeckfolie schon einmal (einmal!) passiert, dass sie doch am Teig geklebt hat 😦
Aber, wir backen unser Brot und unsere Brötchen nun seit über 18 Jahren selbst, da kann man solch einen einmaliger „Ausrutscher“ verzeihen 🙂
denn ansonsten hat uns die Gärfolie immer gute Dienste geleistet!
So wie hier z. B. bei Brötchen

Lame de Boulanger

Der Lame de Boulanger wird hierzulande auch Bäcker- oder Baguettemesser genannt.
Klar, jetzt wird sich jeder, der sich noch nicht mit dem Thema Backen bzw. Baguette befasst hat, fragen: „wozu solch ein ‚komisches‘ Ding mit Rasierklinge?“.
Die Antwort findet ihr weiter unten!

Den Namensaufdruck denkt euch bitte weg. Dies ist keine bezahlte oder unbezahlte Werbung!
Aber jede Markenklinge hat einen entsprechenden Aufdruck und irgendeine Marke müssen wir ja verwenden…

Ein Brot oder auch Brötchen kann man mit einem ganz normalen Messer einschneiden.
Wenn man aber einen solchen Lame de Boulanger hat, wird man ihn, auch dafür verwenden, weil eine Radierklinge besser schneidet als jedes Messer.
Aber um einen gelungenen und wunderschönen Ausbund beim Baguette hinzubekommen, ist der Lame de Boulanger unbedingt erforderlich!
Solch einen Ausbund, wie auf den folgenden Bildern, bekommt man mit keinem Messer oder sonstigem Werkzeug hin! Dafür benötigt man ihn, den Lame de Boulanger!

Lochbleche

Lochbleche haben den Vorteil, dass sie eine gleichmäßige Luftzirkulation ermöglichen. 
Dadurch wird die Hitze im Backofen besser verteilt und das Backgut kann gleichmäßiger garen. 
Dies führt in der Regel zu besseren Backergebnissen, da das Gebäck von allen Seiten gleichmäßig gebräunt wird.
Außerdem kann durch die Löcher überschüssige Feuchtigkeit entweichen, was dazu beiträgt, dass das Gebäck knuspriger wird.
Diese, unsere Backbleche haben dazu noch den Vorteil, dass sie in all unsere Backöfen (sowohl die Haushaltsbackofen, als auch den Manz-Backofen, aber auch den großen NFG-Backofen) passen!

Bäckerleinen

Bäckerleinen, auch „Couche“ genannt, bietet beim Backen mehrere Vorteile:

  1. Formstabilität: Es hilft, Teiglinge während der Gare in Form zu halten. Dies ist vor allem bei Baguettes und länglichen Brötchen bzw. Broten wichtig.
  2. Feuchtigkeitsregulierung: Der Stoff absorbiert überschüssige Feuchtigkeit vom Teig, was zu einer besseren Krustenbildung führt.
  3. Antihaft-Eigenschaften: Teiglinge kleben weniger an Leinen als an anderen Materialien.
    Leinenfasern haben die Eigenschaft auch unter Feuchtigkeitseinwirkung „stabil“/in Form zu bleiben. Bei vielen anderen Fasern (z. B. Baumwolle) „spleißen“ die einzelnen Faserenden im fortlaufenden Faden, aus, d. h. einzelne Faserenden spreizen sich vom Faden ab/“stehen ab“, was dazu führt, dass der Teig diese einschließt. Dies wiederum führt entweder dazu, dass Fasern ins Gebäck gelangen („braucht man nicht“) oder der Teig sich damit verbindet, sprich: klebt. .
  4. Wiederverwendbarkeit: Bäckerleinen ist langlebig und kann im Gegensatz zu Kunststoffen viele Male verwendet werden.
  5. Traditionelles Backen: Es gehört zu den traditionellen Backmethoden und führt so zu authentischeren Ergebnissen.

Bäckerleinen gibt es in vielen verschiedenen Größen.

Backblech für Mini-Muffins

Es gibt sooooo viiieeeel Küchen-/Koch-/Backzubehör…man kann sich nicht alles zulegen!
Und wenn man dann irgendwann und irgendwo doch nicht widerstehen kann, dann schlummert es meist lange unbenutzt im Keller…
So ging es uns bei diesem Backblech…aber jetzt konnten wir es ENDLICH auch mal gebrauchen…und waren froh, dass wir es in einer schwachen Minute gekauft hatten 🙂

Eisportionierer

Und immer, immer wieder…nein, geht nicht die Sonne auf, sondern stellen wir fest, dass viele Sachen, die wir in der Küche verwenden hier noch nicht aufgeführt sind.
Gerade jetzt wieder, in der Weihnachtsbäckerei, verwenden wir zum Portionieren die Eisportionierer, wie vor ein paar Tagen bei den Caribbean coconut pistachio macaroons.
Aber nicht nur dafür, auch um z. b. kleine Hackbällchen (Königsberger Klopse) oder Linsenbällchen (Auberginencurry mit knusprigen Linsenbällchen), Cookies (Chocolate Zucchini Cookies) oder Quarkbällchen, Elisenlebkuchen, Kroketten (Kartoffel-Bällchen) uvm. zu formen oder abzumessen verwenden wir sie.
okay, das Wichtigste hätten wir beinahe vergessen – da kommt ja keiner drauf bzw. da denkt ja auch keiner dran – natürlich um Eiskugeln zu formen 🙂
Also echte „Allzweckwaffen“ 🙂
Wir haben sie in den Größen 4, 5, 5,5 und 6 cm

Silikonbackmatte (mit Pyramidennoppen)

Da es mehrere Rückfragen zur Backform der „Schwimmkekse für den Hund“ gab, hier die Backform:

Es handelt sich um eine Silikonbackmitte und sie hat, je nach verwendeter Seite, entweder:

  • kleine Pyramiden, die man verwenden kann, wenn man z. B. Kartoffeln im Backofen garen möchte und den direkten Kontakt zwischen Kartoffeln und Backblech zu vermeiden oder z. B. auch um ein Hähnchen im Backofen zuzubereiten und zu vermeiden, dass es „im eigenen Saft schwimmt“

oder

  • kleinen Vertiefungen um z. B. eben die Hunde-Schwimmkekse zu backen.