Bärlauch-Kaspressknödel in Pilz-Essenz

Noch stehen die Wälder voll von frischem, jungem Bärlauch. Viel zu schnell wird es wieder gehen, dass dieser „in die Blüte geht“ und an Aroma verliert. Also nutzen wir die Zeit bis dahin noch so gut und oft wie möglich!
Heute mit leckeren Kaspressknödeln mit „ordentlich“ frischem Bärlauch und das ganze serviert in einer geschmacksintensiven Pilz-Essenz.

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Wan Tan-Suppe

Wan Tan sind spezielle Teigtaschen der chinesischen Küche.
Der Nudelteig besteht, im Gegensatz zu den bei uns weitverbreiteten Nudelteigen, aus Weizenmehl. Meist wird dieser gefüllt mit gehacktem Schweinefleisch. Je nach Art und Region werden aber auch Meeresfrüchte, Geflügelfleisch oder, selten, Rindfleisch verwendet werden.
Außerdem können für die Füllung gehacktes Gemüse und/oder Pilze verwendet werden.
Die Wan Tan werden in der Regel separat gegart (Dampfgegart im Bambuskörbchen, im Wasser oder in Brühe) und erst zum Verzehr in die eigentliche Wan Tan-Suppe gegeben.

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Schwäbische Maultaschen in Rinderbrühe

Voller Erstaunen haben wir festgestellt, dass wie diese beiden Hauptakteure – Maultaschen und Rinderbrühe – noch nie vereint haben.
Das geht ja nun mal gar nicht!
Diese Lücke mussten wir schließen, sowohl „künstlerisch“ wie auch kulinarisch! 🙂
Und auch hier sieht man wieder, das Gute kann so einfach sein!

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Kaspressknödel mit Bärlauch in Pilz-Essenz

Viel zu schnell wird sie wieder vorbei sein, die Bärlauchsaison! Also heißt es, bis dahin noch ganz viel damit anzustellen! Heute haben wir Kaspressknödel, die an sich ja schon sehr lecker sind, noch mit etwas (sprich: reichlich) Bärlauch aromatisiert und dem Ganzen dann noch ein feines Fußbad in einer köstlichen Pilz-Essenz verschafft.
So weit, so gut, nun aber die schlechte Nachricht: beide haben es nicht überlebt!

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Eierschöberl

Wir haben ja mal wieder „Hausmacher Wurst“ gemacht.
Dabei bekommt man auch immer das „Badewasser der (Darm-)Wurst“…auch Wurst- oder Metzelsuppe genannt.
Eine herrliche Suppe! Nicht wundern, dass unsere Suppe recht hell ist, wir haben keine Blutwurst gemacht, entsprechend ist die Suppe hell geblieben.
Man kann diese Suppe mit Nudeln, Kartoffelstückchen, Backerbsen u.v.m. aufwerten. Wir haben uns hier für „Eierschöberl“ entschieden.
Das Rezept dafür haben wir bei „guteküche.at“ entdeckt.

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Ochsenschwanzsuppe – gebunden

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Fragt nicht warum, aber bisher haben wir uns nie an Ochsenschwanzsuppe herangewagt.
Warum eigentlich nicht? Das fragen wir uns jetzt auch.
Vielleicht lag es daran, dass es bei uns/unseren Eltern Ochsenschwanzsuppe nur ganz selten und wenn, dann nur an „hohen Feier-/Festtagen“ gab. Und dann auch nur aus der Dose. Irgendwie hat sich dadurch wohl der Irrglaube breitgemacht, dass dies wohl eine „sehr aufwändige“ Suppe ist.
Quatsch, zwei Sachen sind für eine gute Ochsenschwanzsuppe wichtig: gutes Fleisch und viel Zeit, das ist schon (fast) alles 🙂
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Leberklößchen – Suppeneinlage

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Ich habe gelesen, dass Leberklößchen die traditionelle Einlage einer Hochzeitssuppe sind. Toll, wo kämen wir denn da hin, wenn es Leberklößchen nur zu Hochzeiten gäbe?
Wobei ich zugeben muss, bei der Menge im Rezept unten…
Aber wir haben daraus nicht nur Leberklößchen als Suppeneinlage gemacht, sondern den überwiegenden Teil zu „großen“ Leberklößen geformt.

Zutaten für ca. 100 Leberklößchen von 3 cm Durchmesser:

  • 10 harte/trockene (!) Brötchen *)
  • 3/4 l heiße Milch *)
  • 500 g Schweine-Leber
  • 1 1/2 Zwiebeln
  • 3 EL gehackte Petersilie
  • 150 g geräucherten Bauchspeck/Dörrfleisch
  • 3 Eier
  • 14 g Salz
  • 1,85 g Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1,8 g Majoran, getrocknet
  • 0,25 g Thymian, getrocknet
  • 50 g Paniermehl/Semmelbrösel

*) sind die Brötchen nicht vollkommen trocken, sondern „nur“ altbacken, die Milchmenge auf bis zu 1/2 l reduzieren!

Zubereitung:

Brötchen würfeln oder in 1 cm Scheiben schneiden.
Salz und die heiße Milch darüber geben; mind. 1 Stunde abgedeckt durchziehen lassen.

Leber 2x durch die 3 mm-Scheibe des Fleischwolfes mahlen.
Zwiebel, geräucherten Bauchspeck/Dörrfleisch und die eingeweichten Brötchen 1x durch die 3 mm-Scheibe mahlen; zur Leber geben.
Eier, Petersilie, Pfeffer, Majoran, Thymian und Paniermehl/Semmelbrösel dazu geben und alles gut verrühren oder besser durchkneten. Die Masse ist sehr klebrig, das soll so sein. Je feuchter der Teig ist, desto lockerer werden die Leberklößchen!

Salzwasser zum Kochen bringen.

Mit einem Löffel so viel von der Masse abstechen, dass man daraus ein Klößchen von 3 cm formen kann; mit nassen Händen daraus ein Klößchen formen; ins kochende Wasser geben.

Es empfiehlt sich, die Klößchen auf 3 oder  4 mal zu formen und zu kochen!

Wenn alle Klößchen im Wasser sind Hitze reduzieren, so dass das Wasser nur noch leicht köchelt. Die Knödel darin 7 bis 8 Min. ziehen lassen.

Aus dem gleichen Teig kann man auch „große“ Leberklöße/-knödel herstellen. Dann ca. 6 bis 7 cm große Klöße formen und 20 Min. im Wasser kochen/ziehen lassen. Die obige Teigmenge ergibt ca. 20 „große“ Leberklöße.

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Da ziehen sie – zwar nicht von dannen, aber gar 🙂

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