Beim ersten Lesen des Rezeptes fiel uns die Ähnlichkeit zum Stifado auf. Aber, zwei Namen für ein Gericht? Nein! Die wesentlichen Unterschiede: Stifado wird hauptsächlich auf Tomatenbasis zubereitet; es ist süßlich-würzig, aromatisch und fast ein wenig weihnachtlich; sämige Sauce. Krasato, vom griechischen „krasi“, was so viel wie „in Wein gekocht“ bedeutet; herzhaft, kräftig, leicht säuerlich durch den Wein; eher kräuterlastig.
Herzhaft, aromatisch und mit einer feinen fruchtigen Raffinesse: diese Wasserbüffelrouladen bringen Abwechslung in die klassische Rouladenküche. Die Kombination aus würzigem Fleisch, aromatischem Dörrfleisch und der süßlich-frischen Note von Feige und Orange sorgt für ein besonders harmonisches Geschmackserlebnis. Begleitet von einer kräftigen Sauce mit Rotwein und Wildfond entsteht ein Gericht, das sowohl bodenständig als auch raffiniert ist. Perfekt für alle, die traditionelle Küche lieben und ihr gerne eine besondere Note verleihen.
Schmoren ist keine Technik für Eilige! Es ist eine Einladung für Slow-Food-Enthusiasten!
Diese gefüllte Rinderwade wird scharf angebraten und darf anschließend langsam im Ofen garziehen – in einer kräftigen Sauce aus Rotwein, Rinderfond, Wurzelgemüse und einem Hauch Balsamico. Die Füllung aus geröstetem Toastbrot, Schalotte und Pistazien bringt Biss und Tiefe.
Ein Gericht, das zeigt: Nimmt man gute Zutaten und sich Zeit, wird aus Gutem etwas Besonderes!
Was heute als Klassiker gilt, war früher „aus der Not geboren“. Früher konnten es sich die „Normalsterblichen“ nicht leisten Rinder und Pferde nur zum Verzehr zu züchten. Die Tiere wurden zunächst als Arbeitstier gebraucht. Wenn sie dann alt und schwach wurden, hat man sie geschlachtet. Nun war dieses Fleisch nicht besonders zart. Um es „weich“ (zart) zu machen, hat man es in Essig, Wein oder eine Mischung daraus eingelegt. Zusätzlich bot dies den Vorteil, dass das Fleisch dadurch (begrenzt) haltbar wurde, schließlich gab es damals noch keine Kühl- oder Gefrierschränke im heutigen Sinn. Früher also ein „Arme-Leute-Essen“, wandelte sich der Sauerbraten dann im Laufe des 19. Jahrhunderts zum Sonn- und Festtagsgericht. Je nach Region wird er heute: süß-sauer mit Rosinen (Rheinland) herb, eher mit Wein als mit Essig zubereitet (Franken, Schwaben) säuerlich, ohne Süße (Westfalen) mit Lebkuchen/Printen (Sachsen) zubereitet.
Lange geplant, endlich ausgeführt…und dabei festgestellt, dass wir viel zu lange damit gewartet haben, ihn schon viel früher hätten machen sollen! By the way: der „Straßburger Auflauf“ hat eigentlich gar nichts mit Straßburg zu tun! Er heißt so, weil er geschmacklich gut zur durchaus deftigen, aber doch gehobenen, elsässisch-französischen Küche, wo viel mit Sahne, Fleisch, Käse gekocht wird, passt und eben Straßburg das Zentrum des Elsass darstellt. Der Name ist also eher eine kulinarische Hommage als eine geografische Herkunftsangabe.
Stifado kennen und lieben wir schon lange, aber dieses wir eigentlich mit Rindfleisch zubereitet. In Griechenland teils auch mit Kaninchen, was wir aber noch nicht probiert haben. Aber nun haben wir gehört, dass man Stifado auch mit Wildschweinfleisch zubereiten kann! Klang verführerisch…und musste natürlich getestet werden. Und nun wissen wir, es „klingt“ nicht nur verführerisch.
Jetzt wird es peinlich… Vor lauter Vorfreude auf dieses herrliche Gericht haben wir (fast) vergessen Bilder zu machen! Es ist uns erst aufgefallen, als wir fast fertig essen waren (: Da war aber fast alles zu spät 😦 Deshalb gibt es heute hier quasi nur Reste zu sehen 😦
Wenn man die Möglichkeit hat, ein edles Stück vom Reh zu erwerben, dann sollte man sich diese nicht entgehen lassen! Ganz besonders gilt das natürlich für das beste und zarteste Stück, den Rehrücken, der mancherorts auch Sattel genannt wird. Als sich uns die Möglichkeit bot, haben wir dementsprechend gleich zugegriffen. Gute Entscheidung!
Wir hatten ja schon erwähnt, dass wir in den Besitz von tollem Hirschfleisch gelangt sind. Daraus haben wir als erstes die leckere Hirsch-Bratwurst gemacht, aber da musste natürlich noch ein bisschen mehr drin sein! Klar reichte das Fleisch auch noch für einen köstlichen Braten.
Wenn man die Möglichkeit hat, Wild, egal ob ganze Tiere oder Teile davon, vom Jäger zu bekommen, dann sollte man sich diese nicht entgehen lassen! Da wir einige Jäger kennen und vornehmlich im Herbst/Winter Jagdzeit ist, gibt es dann auch relativ oft Wild bei uns!