Posts mit dem Label Risotto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Risotto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 30. April 2014

Liebeserklärung an die Ziege: Risotto mit Ziegenkäse, Artischocken und roten Zwiebeln


Mein Grossvater hatte Ziegen. Mehrere. Eine kleine Herde. Ich kannte weder meinen Grossvater - er hatte Jahrgang 1881 und starb ca. 5 Monate nach meiner Geburt - noch seine Ziegen. Meine Mutter, die zweitjüngste Tochter meines Grossvaters, hasste Ziegen. Als Kind musste sie mit ihren Geschwistern die Ziegenherde meines Grossvaters hüten. «Störrische Scheissviecher» nannte meine Mutter in ihren Erzählungen die Ziegen, oder auch «Stinkböcke».
Mein Vater mag Ziegenkäse. Hatte aber allerseltenst welchen gegessen - höchstens im Restaurant zum Dessert - weil meine Mutter fast Brechreiz gekriegt hatte, wenn sie Ziegenkäse nur schon von weitem witterte. Ich hab so von klein auf eingetrichtert gekriegt, dass Ziegen und Ziegenkäse stinken.
Bis ich mitte meiner zwanziger Jahre angefangen habe, im Restaurant zu kochen. Da hatten wir z.B. Ziegenkäse-Crostini auf der Karte. Irgendwann habe ich mich durchgerungen, die Crostini zu probieren und ab da war es um mich geschehen. Ich war Ziegenkäse-Fan und meiner Mutter ein klitzekleines bisschen böse, dass sie mir Ziegenkäse mit «Stinkbockkäse» vermiest hatte.
Am Wochenende waren wir an der BEA in Bern. Die BEA findet jeweils im Frühjahr statt und ist die Messe für Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie. Der Stand des Verbands Bernischer Ziegenzüchter hatte es mir besonders angetan. Denn die boten eine riesige Auswahl an Ziegenkäse an. Da habe ich mich einmal quer durchdegustiert und mich zum Schluss für zwei Käse entschieden. Einmal für ein mildes Ziegenmutschli, zum zweiten - und das ist der Käse, den ich fürs heutige Gericht verwendet habe - für einen mehr als ein Jahr gelagerten Alpkäse vom Spycherberg von Christian Schmied aus Ursellen/Konolfingen.


Und mit diesem Ziegen-Alpkäse habe ich das heutige Rezept kreiert - ungelogen, etwas vom besten, das ich in den letzten Wochen gekocht hatte... sozusagen eine Offenbarung. Der Ziegen-Alpkäse ist bröckelig-hart, fast wie ein Parmigiano und recht intensiv im Ziegengeruch. Aber wenn man ihn in ein Risotto reinreibt, geht diese Strenge, die manchem Ziegenkäse eigen ist, in einen mildwürzigen Geschmack über. Hervorragend. Die Kombination mit den gebratenen Artischocken und Zwiebeln, abgelöscht mit Balsamico und bestreut mit frischem Thymian, war schlicht umwerfend.



Rezept für 3 Personen

Risotto
250 g Risottoreis (z.B. Arborio)
1 kleines Glas trockener Weisswein
ca. 1/2 l Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Stückchen Butter (ca. 15 g)
30 g geriebener Ziegen-Alpkäse

gekocht nach der Anweisung von hier (ohne Parmesan, dafür mit dem Ziegenkäse!)

Artischocken-Zwiebel-Topping
10 Mini-Artischocken
1,5 rote Zwiebeln
frischer Thymian
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
ein Schluck Balsamico
4 bis 5 Zweige frischen Thymian

zusätzlich 20 g Ziegen-Alpkäse
ein paar Thymianblüten

Risotto kochen und statt Parmesan den Ziegenkäse rein reiben. Die Artischocken putzen wie hier beschrieben. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Spalten schneiden. In einer Bratpfanne die Artischocken in Olivenöl sautieren, dann die Zwiebelspalten dazu geben und ebenfalls sautieren. Salzen, mit grobem Pfeffer würzen und mit Balsamico ablöschen. Den Balsamico auf kleinem Feuer einköcheln lassen. Die Thymianblättchen dazu zupfen.
Risotto in Suppenteller anrichten und mit dem Balsamico-Gemüse toppen. Nochmals ein paar Thymianblättchen frisch darüber zupfen, mit einem Sparschäler den Ziegen-Alpkäse darüber hobeln, eine Runde ganz grob gemahlenen Pfeffer über das Gericht drehen und mit ein paar Thymianblüten garnieren.


Infos bezüglich Ziegen und Ziegenprodukte gibt es beim Bernischen Ziegenzüchterverband:
Präsident Daniel Ritter, Breitenwaldstrasse 39, 3414 Oberburg
Telefon 034 423 50 19
Mail: daniel.ritter-kobelatbluewin.ch

Die BEA geht noch bis zum 4. Mai, der Bernische Ziegenzüchterverband befindet sich in Halle 688, Stand A 004

Dienstag, 29. Januar 2013

Rucola-Risotto mit Erbsen und Belper Knolle


Am Sonntag waren das Küken und ich kurz bei meinen Eltern, die Besuch von meinem Onkel und meiner Tante hatten. Aus einem Grund, der sich mir noch nicht erschlossen hat, schenkte meine Tante dem Küken eine Kochzeitschrift. Seltsam ist das deshalb, weil meine Tante zwar sehr gerne gut isst, aber kochen tut sie grad gar nicht gerne. Sie lässt sich lieber bekochen. Woher und weshalb hatte die Gute also eine Kochzeitschrift? Das werde ich demnächst noch abklären. Jedenfalls kriegte das Küken also die Zeitschrift mit dem Titel «Annemarie Wildeisen's Kochen» - sorry, aber das Idioten-Apostroph steht da wirklich so drauf, eine Schande ist sowas! Haben die eigentlich keine ausgebildeten Korrektoren in solchen Verlagen?
Zurück zur Inhalt - da blätterte ich dann gestern abend ein bisschen in der Zeitschrift rum und fand dieses Rucola-Risotto mit Erbsen und Taleggio. Und weil ich keinen Taleggio hatte, rührte ich da einen Luzerner Rahmkäse rein und Parmesan und obendrüber schabte ich von der Belper Knolle, die ich unlängst erstanden hatte.

Rezept für 4 Personen
100 g Rucola
2 Schalotten
250 g Risotto-Reis
1 grosser Schluck Weisswein
ca. 7 dl heisse Gemüsebrühe
140 g tiefgekühlte Erbsen
100 g Taleggio (ich: Luzerner Rahmkäse)
ich zusätzlich noch eine grosse Handvoll geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer aus der Mühle
ca. 25 g Butter
Olivenöl
1 Lorbeerblatt (stand nicht im Rezept, gehört bei mir aber ins Risotto)
Belper Knolle

Schalotten fein würfeln und in einem Topf in Olivenöl glasig schwitzen. Reis dazu geben und unter Rühren solange mit dünsten, bis die Reiskörner ebenfalls glasig sind. Jetzt mit dem Weisswein ablöschen, rühren, bis der Wein eingekocht ist und der Reis wieder anfängt am Topfboden zu kleben. Lorbeerblatt beifügen. Nun ein bisschen heisse Gemüsebrühe beigeben, rühren, einkochen lassen, bis der Reis wieder am Topf klebt. So nach und nach fortfahren: Brühe dazu giessen, rühren, einkochen lassen... Wenn die Hälfte der Brühe im Risotto ist, die gefrorenen Erbsen in die restliche Brühe geben und diese nochmals erhitzen. Ab jetzt die Erbsenbrühe nach und nach zum Risotto geben. Wenn der Reis noch leicht Biss hat, den Luzerner Rahmkäse (oder eben den Taleggio) würfeln und zusammen mit dem Parmesan in das Risotto rühren. Butter dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ganz zum Schluss den gewaschenen, trockengeschleuderten und ein bisschen zerkleinerten Rucola untermischen. In einem Suppenteller anrichten und mit der feingehobelten Belper Knolle bestreuen.

Letztens ebenfalls Belper Knolle in der Küche verwendet haben Irene von der Widmatt und Robert von Lamiacucina.



Freitag, 28. September 2012

Wenn im Herbst der Sommer auftaucht - Risotto mit Burgundertrüffel


Ihr erinnert euch an das simple Zucchini-Penne-Rezept, ja?! Und an meinen Freund, den Kunstmaler. Sommer heisst er. Im Herbst haben wir häufiger Kontakt als sonst im Jahr. Denn ganz in der Nähe von meinen besten Pilzplätzchen wohnt er. Auf einem Berg im Emmental. Und wenn ich dann meinen Pilzkorb voll habe, mache ich auf dem Heimweg Halt bei Freund Sommer und bringe ihm jeweils eine «Chochete» Pilze vorbei. Sein Haus ist Atelier, Esszimmer und Küche in einem. Er kredenzt dann einen Espresso, wenn ich am Morgen komme, oder ein Glas Roten, wenn ich am späten Nachmittag auftauche.
Die letzten Tage hatte ich Pech - immer wenn ich mit meinen Pilzen aufmarschiert bin, war der Sommer ausgeflogen. Die Pilze habe ich ihm dann vor der Tür deponiert.
Vor drei Tagen klingelte das Telefon: «Sälü, Du wildes Huhn - hier ist der Sommer - bist Du zuhause?!» Eine Stunde später sassen wir zusammen bei einem Glas Wein, die drei Burgundertrüffel, die er mitgebracht hatte, erschlugen mich fast mit ihrem Duft. 

Risotto mit Burgundertrüffel für 4 Pers.

1 Zwiebel

Olivenöl
ein guter Risottoreis, z.B. Arborio, davon etwa 500 g
ca. 1 l heisse Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Glas trockener Weisswein
1 Lorbeerblatt
Parmesan
1 grosses Stück frische Butter
Burgunder Trüffel

Die Zwiebel mit einem scharfen Messer schön fein hacken. In einem Topf mit grosser Bodenfläche Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebel unter vielem Rühren glasig dünsten. Risottoreis dazugeben und solange unter Rühren dünsten, bis der Reis ebenfalls glasig ist.
Jetzt mit einem Glas Weisswein ablöschen, rühren, bis der Wein verdunstet ist. Jetzt jeweils kleine Mengen Brühe dazu, immer schön rühren. Den letzten halben Liter giesse ich dann jeweils im Ganzen dazu. Nun das Lorbeerblatt hinterher schmeissen und die ganze Geschichte auf kleinem Feuer ca. 15 Minuten schmurgeln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ein gutes Stück frische Butter dazu und eine grosse Handvoll frisch geriebenen Parmesan. Das Reiskorn sollte innen noch leicht Biss haben, das Risotto schön sämig sein.
Die Trüffel in feinen Scheiben direkt am Tisch auf den Risotto hobeln oder auf einer Käseraffel reiben.

Montag, 14. Mai 2012

Spargelrisotto mit Wildkräuter-Ricotta

Von Spargel kann ich derzeit nicht genug kriegen. Zu kurz ist die Saison an heimischem Spargel. Derzeit spriessen die Stangen auch in der Schweiz, sogar mein Nachbar erntet bereits im Garten. Und nicht nur der Spargel spriesst, im Wald und auf ungedüngten Wiesen wächst derzeit ein leckeres Kräutlein neben dem andern. Das Küken und ich waren gestern auf einer Kräutersammeltour. Und gebastelt habe ich abends dann dieses Risotto.

6 dicke Spargelstangen, geschält

300 g Risotto-Reis (z.B. Arborio)
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Lorbeerblatt
1 kräftiger Schluck Weisswein
6 dl Spargelkochwasser
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
wenig Abrieb einer Zitrone
Parmesan
1 Stück frische Butter

150 g Ricotta
2 Esslöffel Crème fraîche
Salz, schwarzer Pfeffer
1 Handvoll gemischte Wildkräuter
Ich hatte Brunnkresse, Goldnessel, ein paar Spitzwegerichblätter und aus meinem Kräutergarten Zitronentyhmian


Bei den Spargeln die Spitze wegschneiden und halbieren, Stangen längs vierteln, dann in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. In gut gesalzenem Wasser mit einem Espressolöffel Zucker so garen, dass sie noch gut Biss haben. Aus dem Wasser fischen und kalt abschrecken.

Die Wildkräuter hacken, die Zitronenthymianblättchen abzupfen, mit Ricotta, Crème fraîche, Salz und Pfeffer vermischen.

Die Zwiebel mit einem scharfen Messer fein hacken. In einem Topf mit grosser Bodenfläche Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebel unter vielem Rühren glasig dünsten. Risottoreis dazugeben und solange unter Rühren dünsten, bis der Reis ebenfalls glasig ist.
Jetzt mit einem Glas Weisswein ablöschen, rühren, bis der Wein verdunstet ist. Jetzt jeweils kleine Mengen Spargelkochwasser dazu, immer schön rühren. Die letzten 2 dl giesse ich im Ganzen dazu. Nun das Lorbeerblatt hinterher schmeissen und die ganze Geschichte auf kleinem Feuer ca. 15 Minuten schmurgeln lassen.  Das Reiskorn sollte innen noch leicht Biss haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die gekochten Spargeln dazu (ohne die Spitzen), wenig Abrieb einer Zitrone, ein gutes Stück frische Butter und eine grosse Handvoll frisch geriebenen Parmesan.
Die Spargelspitzen in einer separaten Pfanne in wenig Butter erhitzen.

In einen Suppenteller Risotto anrichten, in die Mitte mit einem Löffel eine Kuhle drücken, und in diese den Wildkräutericotta geben. Mit den Spargelspitzen und einem hübschen Kraut - bei mir war es eine Goldnessel - garnieren.


Das wäre dann mein zweiter Spargelbeitrag für Peters Blogevent «Duell der Köpfe».

Blogevent Duell der Köpfe

Montag, 23. Januar 2012

Farbloses Mittagessen - Getreiderisotto mit Krautstielen












Via Heike auf Uwe gestossen. Dort gibt's ein Blog-Event, bei dem ich doch gerne mitmache: Kochen nach Farben, also 12 Monate, 12 Farben. Im Januar ist Weiss angesagt. Henusode, wenn es draussen schon nicht weiss ist, dann also aufm Teller. Ganz so konsequent wie Robert bin ich allerdings nicht - der hat aus roten Tomaten eine weisse Tomatensauce produziert - irre, auf was für Sachen man kommen kann. ;-)

Bei mir gibt's Getreiderisotto mit Krautstielen und Wirsing-Krautstielblätter-Gemüse

1 Bund Krautstiele
1 Wirsing
1 Zwiebel
Im Kräutergarten hab ich ein paar Stengel Thymian gepflückt, da kein Schnee liegt, kommt man da ja super ran im Moment.
Weiter hab ich benötigt:
50 g Dinkel
50 g Buchweizen
50 g Quinoa
50 g Gerste
50 g Hirse
Butterschmalz
1 Stück frische Butter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
ca. 5 dl heisse Gemüse- oder Hühnerbrühe
1 Lorbeerblatt
Parmesan, frisch gerieben
1 kräftiger Schluck Weisswein
ca. 1 dl Sahne

Den Dinkel in einem Topf mit der dreifachen Menge Wasser aufkochen, bei kleinem Feuer ca. 35 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Krautstiele putzen, Blatt vom Stengel schneiden, die Stengel in kleine Würfelchen schnippeln. Blätter separat waschen, und in spinatblattgrosse Stücke schneiden. Wirsing vierteln, Strunk entfernen, und Blätter voneinander lösen.

Zwiebel fein hacken, in einem Topf mit grosser Bodenfläche in Butterschmalz glasig dünsten. Abgegossenen Dinkel (Kochwasser auffangen), die restlichen Getreide und die Krautstielwürfel dazu geben, alles gut andünsten, mit Weisswein ablöschen, Wein einkochen lassen, Thymianzweig und Lorbeerblatt dazu, aufgiessen mit heisser Brühe und dem Dinkelkochwasser, gut umrühren und auf kleinem Feuer ca. 25 Minuten köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren, evtl. Brühe nachgiessen.
In einem zweiten Topf mit grosser Bodenfläche Butterschmalz auslassen, den Wirsing und die Krautstielblätter andünsten, salzen und pfeffern, Sahne dazugiessen, auf kleinem Feuer zugedeckt ca. 25 Minuten leise köcheln lassen.
Wenn das Getreidezeugs gar ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken, ein g'scheites Stück Butter dazu und eine gute Portion Parmesan darunter rühren.
Anrichten auf Suppenteller - in der Mitte das Getreiderisotto, das Gemüsezeugs hübsch drumherum drapieren.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Dienstag, 22. November 2011

Fenchel-Pastis-Risotto



Heute gibt's wieder mal ein Rezept. Ich hoffe, die Mengenangaben stimmen einigermassen, da ich selber selten etwas abmesse. Anyway - fangen wir an.

1 Zwiebel
Olivenöl
1 bis 2 Fenchelknollen
ein guter Risottoreis, z.B. Arborio, davon etwa 500 g
frische Thymianzweige
ca. 1 l heisse Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Glas trockener Weisswein
ein guter Schluck Pastis
1 Lorbeerblatt
Parmesan
1 Stück frische Butter

Die Zwiebel mit einem scharfen Messer schön fein hacken. Fenchel halbieren, längs in drei Teile und quer in ca. 5 mm breite Streifen schneiden. In einem Topf mit grosser Bodenfläche Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebel unter vielem Rühren glasig dünsten. Dann den Fenchel sowie die abgezupften Tyhmianblättchen beigeben, ca. 4 Minuten mitdünsten. Risottoreis dazugeben und solange unter Rühren dünsten, bis der Reis ebenfalls glasig ist.
Jetzt mit einem Glas Weisswein ablöschen, rühren, bis der Wein verdunstet ist. Dann den Pastis dazu giessen, wieder rühren, bis auch der weg ist. Jetzt jeweils kleine Mengen Brühe dazu, immer schön rühren. Den letzten halben Liter giesse ich dann jeweils im Ganzen dazu. Nun das Lorbeerblatt hinterher schmeissen und die ganze Geschichte auf kleinem Feuer ca. 15 Minuten schmurgeln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ein gutes Stück frische Butter dazu und eine grosse Handvoll frisch geriebenen Parmesan. Nehmt wirklich Parmesan. Alles andere an Reibkäsezeugs taugt nichts für ein gutes Risotto
Das Reiskorn sollte innen noch leicht Biss haben, das Risotto schön sämig sein.
Sofort servieren.

Bei uns gibt's dazu jeweils gebratene Riesencrevetten.

TIPP:
Die Gäste warten auf's Risotto, nicht das Risotto auf die Gäste.