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Montag, 25. Februar 2013

Saibling mit Kräuterkruste


Fisch hatten wir schon lange nicht mehr. Und weil bei Peggy ja derzeit der Süsswasserfisch-Event läuft, ich Süsswasserfische sehr mag (eigentlich lieber als Salzwasserfische), und es letzte Woche grad frische Bio-Saiblinge gab, habe ich zugegriffen. Der Saibling gehört zu den Lachsfischen und ist ein Süsswasserfisch, den ich eigentlich gerne mit einer Kräutersauce mag. Aber ausser mir hatte am Wochenende niemand Lust auf Sauce, die Junghühner waren mehr auf Knusper aus. Also statt Kräutersauce gab es den Saibling mit Kräuterkruste. War nicht schlecht, das nächste Mal würde ich aber einen etwas kräftigeren Fisch unter die Kräuterkruste legen. Der Saibling war fast ein bisschen zu fein dafür.

Rezept für 3 Personen
3 Saiblingfilets
Salz, Pfeffer
Zitrone
Mehl
Bratbutter

Kräuterkruste
40 g frische Butter
Salz
1 Handvoll gemischte, gehackte Kräuter (Dill, Estragon, Petersilie)
3 Esslöffel selbstgemachtes Paniermehl

Saibling entgräten, mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern und mit Mehl bestäuben. In heisser Bratbutter beidseitig braten.
In einer zweiten Bratpfanne die frische Butter schmelzen, dann das Paniermehl dazu geben und unter Rühren gleichmässig bräunen. Sobald das Paniermehl Farbe annimmt, Pfanne vom Herd nehmen Kräuter beifügen und salzen.
Den Fisch anrichten und die Kräuterpanade darauf verteilen. Dazu gab es Karotten der Sorte Blue Rabbit und für die, die mochten, noch Salzkartoffeln. Mir reichte die Kräuterpanade als Stärkebeilage längstens.

Sonntag, 6. Mai 2012

Saibling mit Kresseschaum auf Zucchinigemüse


Am Donnerstag kommt der Fischhändler mit frischem Fisch auf den Markt. Wenn ich frei habe, kaufe ich den Fisch bei ihm. Wenn ich arbeite, dann kommt der Fisch von der Fischtheke im Supermarkt. Jedenfalls gibt's bei uns häufig am Freitag Fisch. Der Junghahn findet das nicht sooo prickelnd, weil er da Küchendienst hat und die Küche nach der Fischbraterei meist aussieht wie ein Schlachtfeld. Hey, das muss bei mir am Freitag jeweils schnell gehen wie der Teufel. Ich arbeite bis 12 Uhr und spätestens um halb eins muss das Essen auf dem Tisch stehen. Da kann ich nicht vorzu noch aufräumen.
Für letzten Freitag stand Saibling auf dem Plan. Und weil der Mai bei Uwe hellgrün ist, musste unter den Saibling ein hellgrüner Unterbau aus Zucchini und obendrauf ein Kresseschäumchen.

Rezept für 3 Personen
3 Saiblingfilets (meine waren Bio-Qualität)
wenig Zitronensaft
wenig Mehl
2 Zucchini
2 Schalen Gartenkresse
1 kleine, feingewürfelte Schalotte
1 dl Weisswein
1 dl Gemüsebrühe
1 dl Sahne
1 Eigelb
Salz, Pfeffer
Bratbutter
frische Butter

Zucchini auf dem Gemüsehobel längs in dünne Scheiben hobeln. Zucchinischeiben kurz blanchieren, abgiessen und eiskalt abschrecken.
Saiblingfilets auf der Fleischseite mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern und beidseitig leicht mehlen. Die Fischfilets erst auf der Fleisch, dann auf der Hautseite in Bratbutter braten.
Die Gartenkresse mit der kalten Gemüsebrühe pürieren. Den Weisswein mit der Schalotte  und 5 schwarzen Pfefferkörnern aufkochen, auf 2 Esslöffel reduzieren, abseihen und die Reduktion zurück in den Topf giessen. Die Kressebrühe, die Sahne und das Eigelb dazu geben, die Sauce mit dem Schneebesen schön schaumig rühren. Die Sauce soll heiss werden, aber darf nicht kochen.
Die Zucchini in geschmolzener Butter kurz heiss werden lassen, bisschen salzen, auf einen Teller drapieren, Fischfilet drauf und den Kresseschaum drüber geben und ein bisschen Kresse drüber streuen. Dazu gab es gebratene Frühkartoffeln.


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