Wir lieben saisonale Küche: Spargel und Bärlauch im Frühling, Salate im Sommer, Eintöpfe im Winter. Aber Pasta darf bei uns immer auf den Tisch – am liebsten unkompliziert und natürlich frisch gekocht, so wie diese cremigen Spaghetti mit Räucherlachs, Lauch und Zitrone.
Jetzt kommt wieder die Zeit, wo einem der Garten mit Salat und frischem Gemüse „überflutet“, aber die knackig frischen Kohlrabi konnten wir uns absolut nicht entgehen lassen! Einen haben wir für diese äußerst leckere Pasta verwendet.
Wir sind da über ein Rezept „gestolpert“, das uns sehr neugierig gemacht hat: einen Sauerkrauteintopf mit Curry und dazu noch geräucherten Lachs. Wir haben es „ein wenig“ (eher doch „etwas mehr“) an unseren Geschmack angepasst und natürlich ausprobiert. Und, was sollen wir sagen: ungewöhnlich, aber sehr lecker!
Ja, wir haben beim letzten Einkauf beim Fischhändler unseres Vertrauens nicht nur Fisch und Schalentiere zum Frischverzehr erworben, wir verfolgten auch noch einen anderen Plan. Da wir es aus Termingründen am letzten „heiligen Abend“ nicht geschafft haben, den geräucherten Lachs das traditionelle „Räucherlachs mit frisch gebackenem Toastbrot-Essen“ zuzubereiten, musste das eben jetzt nachgeholt werden! Da für dieses Traditions-Essen nicht die ganze Lachsseite gebraucht wurde, blieb auch noch ein Stück für andere Zwecke, so wie dieses einfache aber dennoch sehr leckere Pastagericht.
Der Garten hat noch einen herrlichen Kohlrabi spendiert! Einen Teil davon haben wir für diese köstliche Suppe verwendet. Ihr wollt wissen, was mit dem Rest der Kohlrabi passierte: ein weitere Teil haben wir für leckere Kohlrabi-Schnitzel verwendet und der Rest ergab leckere „Sticks“ zum Knabbern. Aber hier geht es um das „lecker Süppchen“, das man sowohl als Haupt- wie auch als Vorspeise verwenden kann.
Immer das Gleiche…wir freuen uns jedes Jahr riesig, wenn die Spargelsaison ENDLICH wieder anfängt. Am Anfang der Spargelsaison werden auch beim Spargel „keine Reste gemacht“, da wird jede Stange sofort genossen. Je länger aber die Saison geht, desto mehr bleibt davon über… und so müssen wir uns immer neue Verwendungsmöglichkeiten für die Spargelreste überlegen. Eine ganz tolle haben wir hier gefunden! Stellt sich nur die Frage: wenn nun bei jedem Spargelessen mehr übrig bleibt, müssen wir die Quiche dann immer größer machen…oder suchen wir nach einer anderen Verwendung dafür? We will see! Next Sunday is asparagus time again 🙂
Solch ein kleiner Snack am Abend kann ja nicht schaden, oder? Wir hatten „ein paar“ Spargel übrig. Was damit machen? Dann kam uns diese Idee und damit ein leckeres kleines Abendessen.
Beginnen wir also mit der „Aufarbeitung“ unseres Weihnachtsmenüs 🙂 Die Feiertage haben uns dazu keine Zeit gelassen und jetzt müssen wir uns sputen, damit wir damit nicht ins neue Jahr laufen. Dieses Tatar ist in Anlehnung an ein Rezept von Michael Nölke und seinem tollen Blog „salizg-suess-lecker.de“ entstanden.
Kartoffeln in 1 cm Würfel schneiden. Knoblauch fein würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken. Kartoffeln, Knoblauchpaste, Tempuramehl, Olivenöl, Salz und Pimenton de la Vera in eine Schüssel geben und gründlich mischen, so dass die Kartoffeln rundum „gewürzt“ sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/Unterhitze 10 – 12 Minuten backen.
Den Chicorée in einzelne Blätter „zerlegen“.
Die Gurke halbieren, Kerne und weiches Innere entfernen. Die Gurkenhälften in 7 mm Scheiben schneiden.
Das Romana-Salatherz in 1,5 cm Streifen schneiden.
Lachs in dünne, nicht zu große Scheiben schneiden.
Für den Dip Mayonnaise, Joghurt, Zitronensaft, Salz und gehackten Dill verrühren.
Kartoffeln, Chicorée, Gurke, Romana-Salat, Cocktailtomaten, Avocadospalten und Räucherlachs in einer Bowl arrangieren und einen Löffel vom Dip dazu geben.
Die Truppe von „Wir retten was zu retten ist“, hat sich dieses Mal der Rettung der Bowls verschrieben. Da waren wir natürlich dabei.
Und was unsere lieben Mitstreiter zur Rettung von Resten in der Küche beitragen, das findet ihr hier: