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27.03.14

Was hoppelt denn da durchs Gras?























Kommt es nur mir so vor, oder will Ostern dieses Jahr überhaupt nicht kommen?

Auf jeden Fall habe ich schon einmal vorgesorgt, denn die Häschen hoppelt bei mir schon durch das Gras.

Warum soll ich nur zu Weihnachten Kekse backen? Barbara backt Kekse, Petra auch. Von ihr habe ich das Rezept für die kleinen Hasen stibitzt, allerdings ohne Fülle.

Im Teig habe ich das weihnachtliche Gewürz Zimt weggelassen und die passende Ausstechform gibt es, wie sollte es anders sein, bei uns im Geschäft, ein bisschen mit Schokolade verziert habe ich auch, und schon sind die Osterkekse fertig.

Ihr seid noch früh genug dran, es gibt keine Ausreden mehr!

Mürbe Osterhasen

Zutaten:
  • 70 g Walnusskerne
  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter in kleinere Würfel geschnitten
  1. Ich mahle die Walnusskerne fein, siebe das Mehl in die Schüssel der KitchenAid.
  2. Ich gebe alle restlichen Zutaten dazu und lasse mit Hilfe des Flachrührers einen geschmeidigen Teig zusammen kneten.
  3. Ich gebe den Teig auf die Arbeitsfläche und drücke ihn ziemlich flach. Dann wickle ich ihn in Klarsichtfolie und lege ihn ungefähr für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  4. Ich heize den Backofen auf 160° Heißluft vor.
  5. Ich probiere den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auszurollen, stelle fest, das es ohne weiteres möglich ist. Petra rollt ihn zwischen Folie aus. 
  6. Ich steche die Hasen aus, arbeite schnell, damit der Teig nicht zu warm wird. Reste werden von Hand schnell wieder zusammengeknetet und weiter verarbeitet bis der Teig aufgebraucht ist. Die Hasen muss ich mit einer Palette von der Arbeitsfläche holen, da sie etwas daran haften bleiben.
  7. Die Hasen lege ich auf mit Backpapier ausstaffierte Bleche. Hasen welche nicht gleich gebacken werden können, zwecks Ermangelung eines dritten Bleches, müssen kühl gelagert werden.
  8. Ich backe die Kekse 8 Minuten, dann hole ich sie heraus, nehme sie sofort vom Blech und backe die nächsten Hasen.
    Mit einem Dekorier-Stift und wenig geschmolzener Schokolade kommen noch Augen und Schnauzhaare darauf.

























Gewiss ist es nicht, ob mir die Häschen bis Ostern nicht "davon hoppeln".

23.06.10

Liebesknochen, aber nicht für den Hund

Den Mangold hab ich ja total vergessen!! Wenn mich Jutta nicht daran erinnert hätte, würde ich ja schön dastehen. Aber ich muss ihn nochmals aufschieben, da ich so viele Kirschen geschenkt bekommen habe, von lieben Leuten, und unbedingt etwas damit machen musste.
Barbara von Barbaras Spielwiese hat vor nicht allzulanger Zeit Éclairs gezaubert. Da dieses Wort bei uns niemand aussprechen kann, hat man dieses Gebäck einfach in Liebesknochen umgetauft. Ich habe sie mit Karamellsahne und Kirschen gefüllt und einen Karamellguss darüber gegeben.
Die Zutatenliste meines Teiges ist ein wenig anders, schmecken tut es aber gleich, da ich diesmal das Rezept von Barbara ausprobiert habe. Bei mir wird's ein wenig mehr.

Zutaten für den Brandteig:
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 100 g Butter
  • 175 g Mehl
  • 4 Eier
  • Backpulver ist nicht notwendig

Für die Karamellsahne:

  • 300 ml heiße Sahne
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  1. Eigentlich fange ich mit der Fülle an, da diese mindestens 12 Stunden abkühlen muss. Deshalb schütte ich den Zucker und das Wasser in meinem höchsten Topf, da es beim Aufgießen ziemlich schäumt, und erhitze es solange bis der Zucker karamellisiert, nehme den Topf vom Herd und schütte die heiße Sahne dazu. Aufpassen es schäumt ganz wild!
  2. Ich lasse das Ganze solange leicht köcheln, bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat, schütte dann die Sahne in eine Schüssel, in der ich sie am nächsten Tag aufschlagen kann, lasse die Sahne fast auf Zimmertemperatur abkühlen und stelle sie dann für 12 Stunden, aber auch länger, in den Kühlschrank.
  3. Am nächsten Tag beginne ich mit dem Backofen und schalte ihn auf 200° Heißluft.
  4. Ich schütte Milch und Wasser in einen Topf mit dickem Boden, gebe Salz, Zucker und Butter dazu und lasse alles aufkochen.
  5. Das Mehl muss in einem Mal in die Flüssigkeit geschüttet werden, nix mit sieben. Ich rühre sofort mit dem Kochlöffel alles glatt. Der Teig wird zu einem Klumpen. Ich rühre ihn noch ein wenig im heißen Topf, er heißt ja auch Brandteig.
  6. Ich schütte den Teig in eine Rührschüssel um, Barbara meint es müsse eine Metallschüssel sein, ist aber nicht notwendig. Mir ist der Brandteig immer gelungen.
  7. Ich lasse den Teig ein wenig auskühlen, nur ganz kurz, dann rühre ich die Eier einzeln mit dem Handrührgerät unter. Nach jedem Ei wird der Teig zäher.
  8. Ich fülle die Masse in den Spritzsack und spritze auf die mit Backpapier ausgelegten Bleche Liebesknochen.
  9. Dass man Brandteig mit Wasser bespritzt, so wie Blätterteig, habe ich nicht gewusst, aber ich glaube es auf's Wort.
  10. So nun werden die Bleche in den Ofen geschoben und 20-25 Minuten gebacken.
  11. Barbara sagt man solle alle Éclairs noch warm aufschneiden. Das ist eine Super-Idee. Wir haben Proben gemacht: aufgeschnittener bleiben sie länger knusprig, sonst weichen sie von Innen heraus auf.
  12. Jetzt schlage ich die kalte Karamellsahne auf, wie normale Sahne. Sie wir steif, dass man sie mit der Spritze in die Liebesknochen-Mitte spritzen kann. Ich habe noch Kirschen geviertelt und in die Sahne gedrückt.
  13. Der Karamellguß ist eigentlich ganz einfach, muss aber nicht sein. Man braucht dazu Fondant, welchen ich vom Konditor hole. Ich brauche dazu: 80 g Zucker, 150 g Fondant und etwas Sahne. Ich karamellisiere den Zucker und rühre den Fondant ein. Es ist jetzt schon eine schöne Masse, aber ich gebe noch ein wenig Sahne hinein, damit sie cremiger wird.

Wenn das kein Liebesbeweis ist?

An Stelle von Kirschen kann man auch anderes Obst nehmen, aber wir essen die Liebesknochen auch nur mit Karamellsahne.

Den Mangold gebe ich noch vor dem Urlaub ins Netz. Denn danach gibt es 2 Wochen keinen Eintrag.

29.11.09

Alle Jahre wieder...


Es ist genau das, nach was es aussieht: Weihnachtskekse. Norbert und ich führen ein Geschäft, indem das Christkind einkauft. Deshalb habe ich im Dezember für solche Spielereien keine Zeit. Wieoft ich für meinen Blog Zeit haben werde, muss ich erst sehen. Zwei Rezepte von diesen Keksen kann ich hier veröffentlichen. Welche sollen es sein? Sagt es mir und ich schreibe!