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22.08.11

Gefüllte Zucchiniblüten

Zum Glück ist es nochmals warm geworden und die Zucchinistaude, wie auch die Kürbispflanze blühen wie wild. So wild, dass ich ihnen auch ein paar Blüten nehmen kann.


Hier ein Baby-Kürbis und unten seine Mama.


Ich kaufe Stracchino von der Ziege und weil der nicht kompakt genug ist, gebe ich noch einige Scheiben entrindetes Toastbrot, in Würfel geschnitten, dazu. Ich ernte frischen Origano, Basilikum und Olivenkraut, und für die Sauce frische Tomaten im Garten.  


Die Kräuter gebe ich fein gehackt zum Käse, würze mit Salz und Pfeffer und fülle alles sehr sachte in die Blüten ohne Stempel, die danach noch in Mehl gewendet werden.
In einer beschichteten Pfanne erhitze ich gutes Olivenöl und backe die Blüten kurz von zwei Seiten heraus. Ich muss vorsichtig sein, da die Fülle schon fast aus der Blüte herausläuft.
In der Zwischenzeit habe ich die Tomaten mit dem Tomatenschäler geschält und im Finecut gehackt. Das geht so schnell, dass es nur eine Freude ist. Ich lasse die Tomatenwürfel kurz in Olivenöl kochen und salze sie, fertig!
Dazu gibt es Halbvollkorn-Weizen-Cous-Cous, was für ein Wort!
Was für ein Essen!!

Dazu ein kühles Bier, bei dieser Hitze gibt es nichts Besseres.
Zu oft darf ich die Staude nicht traktieren, sonst bekomme ich keine Zucchini oder Kürbisse mehr.

08.01.11

Ende des Ausnahmezustandes

Ich bin nicht verschollen, zum Glück auch nicht erkrankt, nein bei uns zu Hause herrschte der absolute Ausnahmezustand. Gestern wurden die letzten Gäste verabschiedet. Seit dem 24. Dezember wird bei uns gefeiert, gekocht, gegessen, getrunken, musiziert und viel gelacht! Einen schöneren Ausnahmezustand kann man sich gar nicht vorstellen!






Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Aber ich habe die Freude in mir aufgenommen und zehre wieder lange davon.
Irgendwann tritt der Alltag wieder ein und das ist auch gut so, sonst würde der Ausnahmezustand zum Alltag und wäre nichts besonderes mehr.
Mein Hauptaugenmerk gilt immer noch der täglichen Küche und da sind wir wieder beim Thema!
Deshalb heute etwas sehr einfaches aber liebenswertes: Mozzarella in Carozza, Mozzarella in der Kutsche:)), also irgendwie eingepackt.



Mozzarella in Carozza
  • 8 Scheiben Toastbrot
  • 1 Mozzarella
  • Kräutersalz
  • Mehl
  • Wasser
  • 2 große Eier
  • Salz
  • Butterschmalz
  1. Die Brotscheiben entrinden.
  2. Die Mozzarella in 4 Scheiben schneiden und so auf die Brotscheiben verteilen, dass
    rundum ein schmaler Rand frei bleibt. Den Käse eventuell kleiner schneiden und mit Kräutersalz würzen.
  3. Die restlichen Brotscheiben darüber legen und leicht an drücken.
  4. Die Ränder erst ganz kurz durch kaltes Wasser ziehen, dann in Mehl tauchen und mit den Fingern zusammendrücken, so dass die Brotscheiben durch diesen „Teig“ verschlossen
    bleiben.
  5. Die Eier gründlich verquirlen und salzen, die Brote darin wenden.
  6. Nacheinander in heißem Butterschmalz von beiden Seiten goldgelb braten.
Man kann Tomatenscheiben, Gurkenscheiben oder verschiedene Salate dazu essen, je nachdem ob ich es als Vorspeise oder als kleines Abendessen verzehre.
Nachtrag: die Kalbfleischterrine auf einem der Teller ist von Robert!