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07.11.17

Polentatarte

In meinem Garten wächst zu meiner Zufriedenheit fast alles. Mit Blumenkohl und Fenchel habe ich keinen Erfolg und bis vorigem Jahr auch mit Spinat, bis ich den Neuseeländer Spinat entdeckt habe. Dem gefällt es im Garten außerordentlich gut.

Im Sommer kam dann der Wunsch, da ich frischen Spinat geerntet hatte, ich möge doch bitte einmal diese Tarte zubereiten. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich leider nicht kontrollierte für wie viele Personen das Rezept angegeben war. An diesem Tag waren wir zu fünft.

15.09.17

Zucchinikeulen-Verbrauch


Es war wieder einmal soweit: die Zucchinikeule schlug zu. 4 Kilo kamen auf die Waage, wunderschön, aber was macht man mit so einem Monstrum? Bereits vor 7 Jahren rettete mich ein Rezept von Robert. Auf seinem Titelbild ist Robert mit seiner Keule verewigt.

02.03.17

3 x Spaghetti

Der Spiralschneider ist momentan hoch im Kurs, nicht nur für Vegetarier und Veganer eine schöne Abwechslung. Roh oder kurz in heißem Olivenöl geschwenkt, kann man Nudeln zubereiten ohne Nudeln.

Damit ihr seht, dass es auch mit Nudeln geht, gibt es diesmal 3 x Spaghetti. Wobei sich für das Foto viele Weizenspaghetti auf den Teller geschlichen haben. Das Verhältnis war ein anderes. Weizenspaghetti und Gemüsespaghetti hielten sich die Waage.

02.10.13

Pasticcio di melanzane - Auberginen-Durcheinander


Schlägt man im Wörterbuch unter pasticcio nach, unsere Generation mach das noch so, findet man drei Übersetzungen: Lasagne, Pfuscherei oder Schlamassel. Lässt man sich von Google-Übersetzter "pasticcio di melanzane" übersetzen, dann kommt ein "Durcheinander von Auberginen" heraus.
Ich kann ganz passabel italienisch, bin aber des Englischen nicht mächtig. Als ich das Realgymnasium besuchte, wurde noch kein Englisch unterrichtet, Latein zum Abwinken. Danach hatte ich nie das Bedürfnis es zu lernen. Es gab ja sonst so viel zu tun. Wenn ich auf englische Blogs ein Rezept nachkochen möchte, muss ich es mir vom Computer übersetzen lassen. Zum Teil kommen Übersetzungen heraus, da kannst du dich tot lachen. Es gibt in jeder Sprache Worte, die schwer übersetzt werden können, die erst im Kontext verstanden werden. Was will so eine Maschine im Kontext verstehen?
Pasticcio ist so ein Wort. Es gibt wirklich 3 grundverschiedene Bedeutungen dieses Wortes. Einmal ist es die Bezeichnung einer Speise, das stimmt. Lasagne ist es aber nicht. Ein Durcheinander ist es überhaupt nicht, eher ein Übereinander, da hat es Ähnlichkeit mit einer Lasagne. Dann gibt es noch die anderen zwei Bedeutungen, welche beide passen. Natürlich meint Google-Übersetzer das Schlamassel. Meiner Meinung nach ist Schlamassel und Durcheinander vielleicht miteinander verwandt, beschreiben aber einen komplett anderen Zustand. Wenn ich ein Durcheinander habe, kann ich es wieder ordnen, beim Schlamassel habe ich wirklich was am Hals.
Bei mir hier ist die Speise gemeint und sie ist einfach nicht zu übersetzen.


Pasticcio di melanzane

Zutaten für 6 Personen:
  • 400 g Melanzane
  • 400 g mehlige Kartoffeln
  • 250 g Hühnerbrustfilet
  • 2 Mozzarella
  • wenig frischer Salbei
  • viel frischer Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  1. Ich wasche die Melanzane und schneide die Stielansätze weg und zerteile sie in gleichdicke Scheiben.
  2. Die Scheiben salze ich von beiden Seiten und lasse sie auf dem Abtropfbrett des Waschbeckens eine halbe Stunde Wasser ziehen. Das mache ich nicht immer, aber soweit ich es feststellen kann, saugen sie sich beim Braten weniger mit Fett voll.
  3. Inzwischen koche ich die gewaschenen Kartoffeln im Schnellkochtopf. 10 Minuten muss der 2. Ring sichtbar sein, dann kann ich auch schnell abdampfen. Dabei platzt die Schale der Kartoffeln zwar auf, aber ich drücke sie sowieso, ohne Schale, durch die Kartoffelpresse, dann ist es ja egal. Ich würze das Püree mit Salz, Pfeffer und Olivenöl und rühre alles kräftig unter. 
  4. Ich hacke die Kräuter ohne Stängel fein und menge den größten Teil unter das Kartoffelpüree.
  5. Die Hühnerbrust teile ich längs in dünnere Scheiben und brate sie, mit wenig Olivenöl, in der Grillpfanne, von beiden Seiten, salze und pfeffere sie und lege sie bereit.
  6. Die Melanzanescheiben trockne ich mit Küchenkrepp, bestäube sie mit Mehl und grille auch sie, mit mehr Olivenöl, von beiden Seiten. Salz haben die schon genug abbekommen.
  7. Die Mozzarella teile ich auch in gleichmäßige Scheiben.
  8. Ich heize den Backofen auf 220° C Heißluft. vor.
  9. Ich kleide eine feuerfeste Form mit den Melanzanescheiben aus, wobei ich die Scheiben auch überlappen lasse.
  10. Dann kommen Schichtweise alle Zutaten übereinander in die Form: zuerst eine Schicht Püree, dann ein paar Scheiben Mozzarella, danach Hühnerbrustfilet. Ich streue die übrigen Kräuter darüber. so lege ich solange die verschiedenen Zutaten ein, bis nur mehr ein paar Scheiben Mozzarella übrig sind.
  11. Ich schlage die überstehenden Melanzanescheiben über den Pasticcio. Mit den restlichen zwei Scheiben verschließe ich die Öffnung in der Mitte.
  12. Die restliche Mozzarella verteile ich zum Schluss darüber.
  13. Jetzt kommt der Pasticcio für 20 Minuten in den Ofen, bis die Mozzarella geschmolzen und schön gebräunt ist.
Ihr habt gedacht hier gibt es jetzt nur mehr Rezepte für 2 Personen? In Zukunft wird es das auch häufiger geben. Aber dieses Gericht ist aufgewärmt fast noch einmal so gut.

31.07.12

Rote Rohnen, Mozzarella und sonst noch allerhand


Rote Rohnen, Rote Rüben, Rote Bete, Randen dieses Gemüse hat sehr viele Namen. Dass diese Rüben zur Blutbildung beitragen war nicht nur ein Märchen, wenn auch nicht unbedingt seines roten Saftes wegen, sondern seiner Inhaltstoffe. Jetzt kommen sie ganz frisch aus meinem Garten und wie könnte es anders sein mach ich daraus einen Salat. Es ist wie sooft bei uns in Südtirol eine Mischung zweier Küchen und schmeckt gerade deswegen köstlich. Die "barbabietola" ist im Süden Italiens nicht so stark vertreten wie bei uns.
Das Rezept ist schnell erläutert:

Salat von der gekochten Roten Rohne, Mozzarella und Sonnenblumenkerne

Zutaten ohne Mengenangabe:
  • Rote Rohnen
  • Mozzarella
  • Sonnenblumenkerne
  • Fenchelgrün
Für das Dressing:
  • Apfelessig (1 Teil)
  • Olivenöl (2 Teile)
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  1. Ich wasche und koche die Roten Rohnen im Schnellkochtopf, ohne Einsatz und mit wenig Wasser, 25 Minuten. Der zweite Ring sollte immer sichtbar sein.
  2. Jetzt stelle ich den Schnellkochtopf vom Herd und lasse das Ventil von alleine zurückgehen.
  3. Die Rote Rohnen lasse ich völlig abkühlen, dann schäle ich sie.
  4. Ich hoble sie in nicht zu feine Scheiben und ordne sie ziegelartig auf einen Teller.
  5. Sonnenblumenkerne bekommen geröstet ein wunderbares Aroma, deshalb gebe ich sie in eine trockene Pfanne und röste sie bis sie Farbe angenommen haben. Danach streue ich sie über die Rohnen.
  6. Ich schneide die Mozzarella in Scheiben, die kommen über die Rohnenscheiben.
  7. Ich rühre mit dem Milchaufschäumer genügend Dressing an. So wird es schön cremig und träufle es über den Salat.
  8. Fenchelgrün wasche zerkleinere ich und streue es über das Ganze.
Eine schöne Kombination, gesund und lecker. Mal schauen was der Gemüsegarten als nächstes abwirft?

Nachtrag vom 01. August: Bald hätte ich es vergessen, die frischen Blätter der Roten Rohne lassen sich wunderbar verkochen. Ich hacke eine Knoblauchzehe fein und dünste sie in etwas Butter an. Die Blätter wasche ich und entferne die Stiele. Das Laub schneide ich in feine Streifen und gebe es direkt zum Knoblauch. Nach wenigen Minuten sind die Blätter zusammengefallen. Der Geschmack erinnert an Spinat und wird auch so kombiniert, z. B. als Beilage zu Fleisch.  

08.01.11

Ende des Ausnahmezustandes

Ich bin nicht verschollen, zum Glück auch nicht erkrankt, nein bei uns zu Hause herrschte der absolute Ausnahmezustand. Gestern wurden die letzten Gäste verabschiedet. Seit dem 24. Dezember wird bei uns gefeiert, gekocht, gegessen, getrunken, musiziert und viel gelacht! Einen schöneren Ausnahmezustand kann man sich gar nicht vorstellen!






Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Aber ich habe die Freude in mir aufgenommen und zehre wieder lange davon.
Irgendwann tritt der Alltag wieder ein und das ist auch gut so, sonst würde der Ausnahmezustand zum Alltag und wäre nichts besonderes mehr.
Mein Hauptaugenmerk gilt immer noch der täglichen Küche und da sind wir wieder beim Thema!
Deshalb heute etwas sehr einfaches aber liebenswertes: Mozzarella in Carozza, Mozzarella in der Kutsche:)), also irgendwie eingepackt.



Mozzarella in Carozza
  • 8 Scheiben Toastbrot
  • 1 Mozzarella
  • Kräutersalz
  • Mehl
  • Wasser
  • 2 große Eier
  • Salz
  • Butterschmalz
  1. Die Brotscheiben entrinden.
  2. Die Mozzarella in 4 Scheiben schneiden und so auf die Brotscheiben verteilen, dass
    rundum ein schmaler Rand frei bleibt. Den Käse eventuell kleiner schneiden und mit Kräutersalz würzen.
  3. Die restlichen Brotscheiben darüber legen und leicht an drücken.
  4. Die Ränder erst ganz kurz durch kaltes Wasser ziehen, dann in Mehl tauchen und mit den Fingern zusammendrücken, so dass die Brotscheiben durch diesen „Teig“ verschlossen
    bleiben.
  5. Die Eier gründlich verquirlen und salzen, die Brote darin wenden.
  6. Nacheinander in heißem Butterschmalz von beiden Seiten goldgelb braten.
Man kann Tomatenscheiben, Gurkenscheiben oder verschiedene Salate dazu essen, je nachdem ob ich es als Vorspeise oder als kleines Abendessen verzehre.
Nachtrag: die Kalbfleischterrine auf einem der Teller ist von Robert!

25.09.10

Sfogliata mit Peperoni


Eigentlich ist es noch ein Sommergericht, aber da es bei uns, bis heute, noch sehr warm war, passte es gut. Wer einmal auf Sardinien Urlaub gemacht hat, kennt das sardische Brot: Pane Carasau oder Carta da Musica, weil es so hauchdünn ist wie Musikpapier.
Natürlich haben wir es von dort auch mitgenommen, vor ein paar Jahren. Aber im Auto war nicht viel Platz, mit der Camping-Ausrüstung, mit allem was zwei kleine Kinder brauchten. Auf dem Heimweg sind wir stehen geblieben und haben welches gekauft, aber wussten fast nicht mehr, wo wir es verstauen sollten. Die einzige Möglichkeit war dann doch, der vollgestopfte Kofferraum. Schon beim Öffnen kamen uns sämtliche Schlappen entgegen. Während dem Schließen, wobei wir mit Händen und Füßen alles festhielten, was drinnen bleiben sollte, beobachtete uns ein Einheimischer, der meinte, wenn das nur alles gut ginge. Erst zu Hause habe ich verstanden was er meinte. Wir hatten keine Fladen mehr, sondern einen Bröselhaufen, den wir dann, fast wie Hühner, zusammen pickten.

Zum Glück bekomme ich schon seit einiger Zeit Pane Carasau in Meran zu kaufen und kann ab und zu dieses herrlich sommerliche Gericht zubereiten.

Sfogliata mit Peperoni

Zutaten für 4 Personen:
  • 1 Packung Pane Carasau
  • 4 verschiedenfarbige Peperoni (könnten locker 6 sein, ich habe hier noch einen Zucchini gebraten)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 Oliven
  • 3 Mozzarella di Buffala
  • Salz
  • Olivenöl
  1. Ich bereite die Peperoni schon im Vorfeld vor, dann ist der Rest schnell gemacht. Ich schneide sie in Spalten, das heißt ich teile sie in den Furchen, damit ich sie überall schälen kann. Das geht mit dem Tomatenschäler wunderbar, teile sie nochmals und lasse sie in einer beschichteten Pfanne langsam in Olivenöl braten, bis sie weich sind und Farbe angenommen haben. Danach salze ich sie und fange sie in einer Schüssel auf.
  2. Ich wasche den Rosmarin, trockne ihn, zupfe die Nadeln vom groben Stiel und hacke in fein. Die Knoblauchzehe schäle ich, teile sie in grobe Stücke und mische beides mit 2 Esslöffel Olivenöl unter die Peperonispalten.

  3. Die Oliven entkerne ich und hacke sie grob, die Mozzarella schneide ich in Scheiben.
  4. Dann heize ich den Backofen auf 200° Heißluft vor.
  5. Ich beginne mit zwei Brotfladen, verteile ein Viertel der Peperoni, der Oliven und der Mozzarella darauf, beträufle sie noch mit Olivenöl und würze mit Salz.

  6. Jetzt folgen wieder zwei Brotfladen und wie gehabt.
  7. Ich zwänge die Sfogliata in einen Bratbeutel, wobei ich immer wieder von den Seiten Brot brechen muss, um alles in den Beutel zu bekommen ohne, dass das ganze Brot zerbricht.
  8. Ich fabriziere noch so eine Sfogliata und habe dann zwei Bratbeutel, die fast wie Geschenke, in Zellophan eingepackt, aussehen.

  9. Ich lege diese Päckchen auf die Gitter im Ofen und lasse sie dort ca. 15 Minuten.
Danach kann ich den Beutel zerschneiden, um zum Essen zu kommen, ist wesentlich einfacher. Jeder von uns bekommt eine Hälfte. Es könnte mehr Gemüse darauf sein, aber zum Glück habe ich noch feinen Rohschinken gekauft, den kann sich jeder noch selbst auf die Sfogliata legen. Am Rand ist sie superknusprig, in der Mitte verschmelzen alle Zutaten.

Heute regnet es und der Herbst kommt mit großen Schritten. Ich kann im chinesischen Sternzeichen nur Eidechse sein (ich weiß nicht einmal, ob es das gibt), denn ich brauche die Sonne um mich wohl zu fühlen. Und wie die Eidechse freue ich mich schon auf den nächsten Sommer.

12.07.10

Kleines Fest zum 100sten Post


So, da bin ich wieder und erfreue euch, wie ich hoffe, mit meinen Beiträgen. Urlaub ist vorbei und wir hoffen wieder lange davon zu zehren. Wir sind nicht wie ursprünglich geplant in die Normandie gefahren, da wir einfach Wärme brauchten. Es war bei uns bis Mitte Juni für unsere Verhältnisse kalt. Wir mussten uns die Füße wärmen. Im Urlaub sind wir Nomaden und da kann man das machen. 5 Tage vor der Abreise haben wir die Fähre nach Korsika gebucht. Diese Insel hat sehr viele Highlights. Hohe Berge, direkt am Meer, wunderschöne Flüsse, in denen man baden kann und vieles mehr. Es gibt leider keinen Bericht über kulinarische Höhepunkte. Ich wollte meine Familie nicht auch noch im Urlaub mit dem Fotografieren der Speisen stressen.
Aber dafür haben wir es schon geschafft meinen 100sten Post zu feiern.



Zuerst gibt es Blumen, so wie es sich gehört.


Ein Veneziano, das Modegetränk, und ein paar Häppchen dürfen auch nicht fehlen. Veneziano besteht aus Prosecco oder Sekt, Aperol, viel Eis, wenn nicht soviel Eis vorhanden ist, dann gekühltes Mineralwasser mit Kohlensäure, und einer Orangenscheibe, welche man bevor man das Gesöff trinkt in das Glas gibt.


Danach haben wir gegrillt. Ich habe mehrere Spieße vorbereitet. Zwei davon stelle ich euch vor: einmal einen Fleisch-Mortadella-Spieß und einmal einen vegetarischen Spieß.

Für den Fleisch-Spieß benötigt man für 4 Personen:
  • 400 g Spitzrose vom Rind, in einer Scheibe

  • 1 kleine Mortadella (Von der kleinen kann ich soviele Würfel schneiden wie ich brauche und später langsam verbrauchen. Sie hält sich länger. Wenn ich eine dicke Scheibe von der großen Mortadella nehme, wird das ein halbes Kilo, das ist mir zuviel.)

  • 3 mittlere Zucchini

  • Lorbeerblätter

  • Salz

Für die vegetarischen Spieße braucht man für 4 Personen:

  • 250 g kleine Tomaten, hier Datterini

  • 100 g Kirsch-Mozzarella

  • 1 grüner Peperoni

  • 4 dicke Scheiben Ciabatta

  • Olivenöl

  • Salz
  1. Für die Fleischspieße schneide ich Fleisch, Mortadella und Zucchini in Würfel und ziehe alles abwechselnd mit den Lorbeerblättern auf die Spieße.

  2. Für die vegetarischen Spieße teile ich die Datterini und höhle die Hälften aus, salze sie und füllt jede mit der Hälfte einer Kirsch-Mozzarella.

  3. Das Brot und der geputzte Peperoni werden in Würfel geschnitten und ebenfalls auf Spieße aufgezogen.


  4. Beide Spieße werden dann nicht zu lange auf dem Grill gebraten, wobei man den vegetarischen Spieß nicht wenden kann, sonst klebt der Mozzarella am Grill fest und es kommt zu eine fadigen Angelegenheit.

  5. Auf den Fleischspieß kann man noch etwas Balsamico-Essig träufeln, auf den Vegispieß unbedingt gutes Olivenöl.

Und heute noch schnell etwas zu meinen Blüten, welche ich im Garten gesät habe.
Ich zupfe die Blüten ab, trockne sie, bewahre sie separat auf und mische sie mit anderen Blättern (Minze, Lindenblüten...) das ganze Jahr über zu unterschiedlichen Tees, den wir jeden Morgen trinken.

08.10.09

Gefüllte Melanzane

Noch sind wunderschöne Melanzane an den Stauden. Im Winter werden wir uns danach sehnen. Heuer war die Ernte reichlich. Auch die Qualität war hervorragend. Für meine Familie könnte ich 5 mal in der Woche Überbackenes, gefülltes Gemüse zubereiten. Wenn ihr diese Zutaten nicht alle zu Hause habt, oder die eine oder andere nicht mögt, einfach weglassen ist das Beste.

GEFÜLLTE MELANZANE

Zutaten für 4 Personen:
3 Melanzane
150 g Thunfisch
2 hartgekochte Eier
2 reife Tomaten
15 schwarze Oliven
1 Mozzarella zu 125 g
getrockneter Origano
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

geriebener Parmesankäse
  1. Melanzane waschen, Stielansätze entfernen und halbieren.
  2. Das Fruchtfleisch einer jeden Hälfte mit einem scharfen Messer rautenförmig tief einschneiden (siehe Foto unten).
  3. Die Melanzanehälften in einer Pfanne mit wenig Öl und niederer Hitze grillen oder braten, wobei man mit der Seite der Schale beginnt. Umdrehen und die rautenförmigeingeschnittene Seite solange grillen bis sie schön gebräunt ist. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  4. Backofen auf 200° Heißluft vorheizen.
  5. Aus den Hälften, bis auf einem Zentimeter am Rand, das Fleisch herausschneiden und unbedingt salzen.
  6. Das Melanzanefleisch fein schneiden und in eine Schüssel geben. Eier pellen, Oliven entkernen und beides fein hacken.
  7. Tomaten mit einem Tomatenschäler schälen, Stielansätze herausschneiden und in kleine Würfel schneiden, Mozzarella ebenfalls.
  8. Zwei Esslöffel Tomatenwürfel, Eier, Oliven, Thunfisch samt Öl und Mozzarellawürfel zum Melanzanefleisch geben. Mit Salz, Pfeffer und zwischen den Händen verriebener Origano würzen.
  9. Restliche Tomatenwürfel mit Olivenöl und Salz in einer feuerfesten Form verrühren.
  10. Melanzanehälften mit dem Gemisch füllen, in die Form schichten und mit dem Parmesankäse bestreuen.
  11. Im Ofen 30 Minuten knusprig werden lassen.

Solche Gerichte sollten vor dem Essen immer etwas abkühlen können, dann kann man sie viel mehr genießen.
Schade, dass der Sommer schon fast vorbei ist. Aber uns wird schon trotzdem was zum Kochen einfallen!

26.05.09

Bulgur- Salat

Wenn es so warm ist, wie zur Zeit, dann koche ich am Liebsten leichte Küche und, wenn möglich, nicht heiß, sondern lauwarm oder kalt.Gestern Abend hat es Bulgur-Salat gegeben. Alle waren begeistert.Bulgur besteht aus geschältem und zerstoßenem Hartweizen, der noch Keime und gesunde Inhaltsstoffe enthält. Er wird im Mittleren Osten verwendet. Das traditionelle Rezept ist ein Sommersalat, ähnlich dem Reissalat.Bulgur gart besonders schnell und energiesparend. Bulgur bekommt man im Naturkostladen.


Zutaten für 4 Personen:


  • 1 1/2 Tassen Bulgur
  • 400 g Brokkoli
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schuss Weißwein
  • 125 g Mozzarella
  • 2 Zweiglein frischer Thymian
  • 3 reife Tomaten
  • 100 g Bauernschinken
  • Szechuanpfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • Olivenöl
  1. Den Bulgur in einer Pfanne hellbraun rösten. 2 1/4 Tassen Wasser zum Kochen bringen,wenig salzen und den Bulgur einrühren. 15 Minuten quellen lassen, das heißt vom Feuer nehmen und zugedeckt stehen lassen. Danach Olivenöl darüber träufeln, in eine große Schüssel geben und solange auskühlen lassen bis er lauwarm ist.
  2. Brokkoli waschen, Stiel schälen. In kleine Röschen zerteilen, Stiel in Würfel schneiden.
    Olivenöl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen, Brokkoli darin langsam anrösten.
  3. Knoblauch und Schalotte schälen und fein hacken. Zum Brokkoli in die Pfanne geben, kurz
    mitbraten, aber nicht zu lange, sonst wird der Knoblauch bitter. Mit dem Weißwein ablöschen und ebenfalls auskühlen lassen.
  4. Inzwischen die Tomaten mit einem Tomatenschäler schälen (funktionieren super, diese
    Schäler), vierteln, die Kerne mit dem Daumen herausdrücken und mit einer geeigneten Küchenmaschine zerhacken. Ein wenig salzen, zum Bulgur geben.
Im Foto: Fissler Finecut
5. Den Schinken und die Mozzarella in Würfel schneiden und unter den Bulgur mischen.
6. Die Thymianzweiglein waschen, trocknen, von den Stängeln zupfen und fein hacken.
7. Bulgur-Salat mit Thymian, Szechuanpfeffer und Salz würzen und lauwarm essen.
Übrigens kommt Szechuanpfeffer aus Asien und hat einen leichten erfrischenden, zitronenartigen Unterton. Wer Szechuanpfeffer nicht hat, soll normalen schwarzen Pfeffer verwenden.