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27.06.16

Schnittlauchgnocchi mit Ziegenkäse

Es gibt für mich nichts Schöneres als den Sommer. Im normalen Fall muss man und frau sich nicht vor der Kälte schützen, zu warm wird mir sehr selten. 

Endlich schauen ein paar Tage Ferien heraus, welche wir in diesem Jahr in der vor Leben strotzenden deutschen Hauptstadt und deren Umgebung verbracht haben. 

Allerdings hatten wir von der Wärme verwöhnten Südländer ein wenig Bedenken, wegen dem Wetter. Es kam jedoch ganz anders als erwartet. Das Wetter war uns wohlgesinnt und zu Hause war es kalt und nass.

18.05.16

Kürbisgnocchi mit Spargeln - Wie sich der Herbst mit dem Frühling trifft

Kürbis und Spargel gibt es normalerweise nicht in derselben Jahreszeit. In Sizilien erntet man zurzeit frische Hokkaido in Bio-Qualität. Sie sind noch ziemlich klein, auch eher hell in der Farbe.

Trotzdem muss ich einen probieren, wo Kürbis bei uns so hoch im Kurs ist. Leider gibt es kein Foto vom halbierten, denn innen sieht man sehr deutlich, dass er noch nicht ausgereift ist. An was man sich während der Zubereitung alles erinnern sollte??

Apropos während der Zubereitung: Wie ihr wisst, werden bei uns fast das ganze Jahr Kochkurse angeboten. Ständig bin ich beim ausprobieren und kreieren neuer Rezepte, muss notieren, mehrmals testen usw.

21.07.14

Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste

Jetzt steht der Gemüsegarten in seiner schönsten Pracht und man kann aus dem Vollen schöpfen. Gefragt sind Gerichte, bei denen verschiedene Gemüse miteinander verkocht werden können.

Diese vegetarische Juspaste wartete wie so viele andere "Grundstoffe"  im Gefrierfach seiner Bestimmung.

Zum Glück ist mir eingefallen, dass in vielen italienischen Rezepten Nudeln, aber auch Gnocchi mit übrig gebliebener Bratensauce angerichtet werden.

Bratensauce ist die Juspaste keine, aber geschmacklich sehr ähnlich. Zubereitet habe ich diese vorsorglich bei kühleren Temperaturen und habe sie in Würfeln eingefroren.

Für die Gnocchi nehme ich ausschließlich mehlige Kartoffeln. Wer behauptet, dass Gnocchi auch mit anderen Kartoffeln gut gelingen, versteht nichts. 

Zubereitet habe ich eine ganze Menge, zum Glück, denn es kam unerwarteter Besuch, der sich über den Leckerbissen freute.

Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste 

Zutaten für 4 Personen:
  • 900 g mehlige Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 2 Eigelbe
  • eine Prise Salz
Für den Sugo:
  • Rondini 
  • 1 kleiner Kohlrabi
  • 1 Karotte
  • etwas Zwiebel
  • eine Chilischote
  • Olivenöl
  • 3 Würfel Juspaste
  • Salz
  • etwas Wasser
  1. Das Gemüse für den Sugo wasche ich und schneide es in kleinere Würfel.
  2. In einer Pfanne erhitze ich Olivenöl und röste das Gemüse langsam etwas an. Sobald es ein wenig Farbe angenommen hat, salze ich es und gebe die gefrorene Juspaste dazu, lasse sie auftauen und rühre noch etwas Wasser ein, damit eine sämige Sauce entsteht. 
  3. Die Kartoffeln wasche ich und koche sie im Schnellkochtopf 10 Minuten, d.h. der Topf muss 10 Minuten unter Druck sein, danach lasse ich das Ventil von alleine heruntergehen, dann sind die Kartoffeln ganz sicher gut gekocht.
  4. Ich schäle die heißen Kartoffeln und drücke sie sofort durch die Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche und lasse die Masse etwas abkühlen.
  5. Ich stelle reichlich Wasser zum Kochen auf und salze es sobald es sprudelt.
  6. Ich gebe die restlichen Zutaten zum Kartoffelbrei und knete rasch einen geschmeidigen Teig zusammen.
  7. Ich rolle eine große, dicke Rolle, viertle diese und verarbeite jedes Viertel separat. Der Teig sollte nicht zu lange liegen, denn er beginnt relativ schnell zu nässen.
  8. Aus jedem Teil rolle ich jetzt eine dünne lange "Wurst", so wie auf dem Bild.
  9. Ich schneide mit der Teigkarte ca. 3 cm lange Stücke ab, und lasse eine Portion ins kochende Wasser gleiten. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche kommen, schöpfe ich sie mit dem Schaumlöffel ab, lasse sie gut abtropfen und gebe sie sofort in die Pfanne zum Sugo. Dann kommt das nächste Teil an die Reihe, bis ich den ganzen Kartoffelteig verarbeitet habe. 
 Wer mag kann sich noch etwas Parmesankäse darüber reiben.

28.10.13

Kürbisgnocchi mit Taleggio


Langsam aber sicher kommt der Herbst mit seinen wunderschönen Farben und seinen "Früchten", die man jetzt genießen kann. Meine 4 Kürbisse vom eigenen Garten werden schnell verbraucht sein, weil Norbert und ich Kürbis gerne mögen. Einmal brate ich ihn, wie hier als Beilage, dann wird es Pasta mit Kürbis geben, auf die Kürbis-Ravioli freue ich mich jetzt schon und Kürbis-Gnocchi einmal so oder einmal zubereitet wie das Rezept von heute geht immer.
Gestern wurde mir die Wunschliste für den Speiseplan des kommenden Wochenendes von unserem auswärts zur Schule gehenden Sohn durchgegeben. Es war kein Kürbis dabei. Also bleiben sie uns erhalten, denn die Kinder kommen nur für kurze Zeit nach Hause. Alles hat seine weniger guten und seine guten Seiten, man muss es nur von der richtigen Seite betrachten:)
Die Gnocchi von heute sind ganz anders als die ich schon im Netz habe. Nächstes mal nehme ich jedoch mehr Kürbisfleisch und weniger Kartoffeln, damit der feine Kürbisgeschmack noch besser rüber kommt.

Kürbis-Gnocchi mit Taleggio

Zutaten für 2 Personen:
  • 250 g mehlige Kartoffeln
  • 200 g entkernten, geschälten Hokkaidokürbis
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Mehl

    außerdem:
  • ca. 200 g reifer Taleggio
  1. Ich heize den Backofen auf 200° C Heißluft vor.
  2. Ich schneide den Kürbis in dünne Spalten, lege ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech und schiebe ihn in den Ofen bis die Spalten weich sind, das kann bis zu 25 Minuten dauern.
  3. Danach drehe ich das Kürbisfleisch durch die Flotte Lotte. Diese kann man auch schon früher vorbereiten.
  4. Ich koche wie immer die Kartoffeln mit dem Schnellkochtopf über Wasserdampf 10 Minuten auf dem 2. Ring.
  5. Danach treibe ich auch die Kartoffeln durch die Flotte Lotte.
  6. Ich stelle einen Topf mit Wasser auf den Herd und warte bis es kocht, dann salze ich.
  7. Das passierte Kürbisfleisch und die Kartoffeln salze ich etwas und gebe das Mehl dazu. Die Masse ist gerade richtig fest, deshalb sehe ich vom Ei ab. Ich müsste dann wieder viel Mehl nehmen und das will ich nicht.
  8. Ich knete die Ganze zu einer homogenen  Masse zusammen, teile sie und rolle mit den Handflächen zuerst mit einer Hälfte des Teiges eine lange dünne Rolle.
  9. Von dieser Rolle schneide ich gleichmäßige Stücke und mache Kügelchen aus jedem Stück.
  10.  Diese Kügelchen lasse ich nacheinander ins kochende Wasser gleiten. Sobald sie an die Oberfläche kommen, Schöpfe ich sie mit der Schaumkelle heraus und gebe sie in eine vorgewärmte Form, kann ein warmer Topf sein.
  11. Den Käse hat Norbert inzwischen von der Rinde befreit und in Würfel geschnitten.
  12. Wenn alle Gnocchi in der Form sind, mische ich den klein geschnittenen Käse unter.
Im Schüsselchen, oder auf dem Teller, würzen wir dann noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und einem dünnen Strahl Kürbiskernöl.


19.01.12

Etwas, was es früher nie gegeben hätte: Gnocchi di ricotta con cuori di carciofi

Die Artischocken-Zeit ist wieder da und somit einer meiner liebsten Jahreszeiten, wenn es nur ein bisschen wärmer wäre. Im chinesischen Sternzeichen muss ich Eidechse sein. Ich liebe die Wärme, speichere meine Energie im Sommer für den Rest des Jahres. Jetzt merke ich, dass meine Batterie  fast alle ist.
Ich habe erst als Erwachsene das erste Mal Artischocken gegessen. Ein so exotisches Gemüse gab es früher bei uns zu Hause nicht, vielleicht weil sie meiner Mutter völlig unbekannt waren, vielleicht weil wir zu viele waren, aber auch vielleicht weil es sie nicht zu kaufen gab. Eine größere Vielfalt an Lebensmittel, wie heute, hat es noch nie gegeben. Und trotzdem haben wir nicht schlecht gelebt, obwohl das Lebensmittel-Geschäft, in dem wir einkauften, nicht größer war als meine Küche und die ist nicht sehr groß.
Aber wir waren alle gut genährt, wie man auf diesem Bild sieht:

Auf diesem Foto fehlen noch zwei meiner jüngeren Geschwister, obwohl meine jüngste Schwester schon geboren war, aber wahrscheinlich war sie noch zu klein. Ich kann euch genau beschreiben, was hinter jedem Kopf von diesen Fünfen vorgeht:
Hinten links ist mein großer Bruder, der sich schon überlegt wie man das Gerät, mit dem die Aufnahme gemacht worden ist, in alle Einzelteile zerlegen könnte.
Neben ihm steht meine große, ernste Schwester. Sie muss als Vorbild fungieren. Wahrscheinlich steht unsere Mutter in der Ecke, in der sie hinschaut, um auf die Anweisungen zu achten, welche ihr gegeben werden.
Vorne links, das bin ich, ganz typisch für mich, mit den Händen in den Taschen. Ich denke mir: voll cool!
Daneben meine jüngere Schwester. Sie weiß nicht so recht was hier passiert und sucht sicher auch unsere Mutter, immer in der selben Ecke, oder denkt sich:"Wo ist das Vögelchen, von dem alle sprechen??"
Mein zweiter großer Bruder ist eher gelangweilt, er würde lieber was anderes machen und er weiß auch ganz genau was: der heißgeliebten Puppe seiner kleinen Schwester, die Schädeldecke zu kappen, um zu sehen, wie das mit den Schlafaugen funktioniert!!
Natürlich mußte man in einer neunköpfigen Familie auf vieles verzichten. Aber wir hatten so viel mehr, da war es nicht schlimm, dass es keine Artischocken gab.


So und jetzt zum heutigen Rezept:

Gnocchi di ricotta con carciofi auf gut deutsch Ricottagnocchi mit Artischockenherzen

Zutaten für 4 Personen:

  •  300 g Ricotta romana
  • 150 g Mehl
  • 2 Eigelbe
  • 20 g Parmesankäse, gerieben
  • 5 Artischocken, Mamme, wenn möglich 
  • eine handvoll entsteinte Oliven
  • 1 EL Kapern, in Essig gelegt
  • wenig frischen Thymian
  • ein Schuss Weisswein
  • bestes Olivenöl
  • Salz
  • frischen Pfeffer
  1. Ich setzt Wasser auf, bringe es zum Kochen und salze es.
  2. Ich streiche die Ricotta durch ein feines Sieb und mische das Mehl, die Eigelbe, den Parmesankäse und das Salz unter. Der Teig sollte ein wenig ruhen können.
  3. Ich teile den Teig in 6 Portionen und forme jede Portion in lange, schmale Stränge. Diese schneide ich in ca. 4 cm lange Rhomben und lasse sie sofort portionsweise, ins kochende Wasser gleiten.
  4. In einer beschichteten Pfanne erhitze ich Olivenöl, fische mit einer Schaumkelle die Gnocchi aus dem Wasser und röste sie bei moderater Hitze rundum goldgelb.
  5. Und hier kommt der Trick: inzwischen hat mir Norbert schon die Artischocken zugeputzt! Wie man das macht, kann man hier sehen.
  6. Ich schneide die Herzen in Spalten, erwärme in einer anderen Pfanne nochmals Olivenöl, und röste sie darin an. 
  7. Die Oliven schneide ich in grobe Stücke und streue sie, mit den abgetropften Kapern über die Artischocken. 
  8. Ich zupfe die Blättchen des Thymians (immer noch vom eigenen Anbau) in die Pfanne, gieße den Wein an und würze mit Salz und Pfeffer.
  9. Jetzt mische ich das Ganze mit den Gnocchi, träufle noch etwas Olivenöl darüber und fertig ist dieses, für mich als Kind gänzlich unbekanntes Zeugs, das ich nie und nimmer gegessen hätte.

08.09.10

Zirmtaler-Alm - Gnocchi mit Steinpilzen

Am Sonntag hat es uns einmal in die Höhe gelockt. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir ins Vinschgau gefahren, nach Kastelbell. Von dort eine enge Straße hinauf bis zum Weiler Freiberg. Gegenüber sieht man den Vinschgauer Sonnenberg, welcher einen sehr geringen Baumbestand aufweist. Uns hat man, als wir Kinder waren, erzählt, dass der Vinschger Sonnenberg, speziell das Seitental Matsch, für Venedig abgeholzt wurde. Ob dies nachgewiesen ist, kann ich euch nicht sagen, auf jeden Fall sind die Vinschger, speziell die Matscher, von denen ich mütterlicherseits abstamme, mächtig stolz darauf, ob wahr oder nicht.


Aufforstungen werden schon seit vielen Jahren betrieben, aber wie lange es dauert, bis der "Sunnaberg" wieder mit einem dichten Wald bewachsen ist, weiß niemand.

Von Freiberg (auf ca. 1480 m) geht man dann zu Fuß, über die Marzoner Alm, durch schöne Wälder



Der verbotene Wald von Hogwarts

und immer einem Bach entlang, bis zu den Zirmtaler-Seen (auf 2114 m) und der gleichnamigen Alm.

Hoppala, über was stolpern wir fast? Nicht nur über schöne Pilze,


wie diesem. Beim Zurückgehen war er leider umgestoßen:( Wen hat er gestört? So etwas finde ich immer sehr schade.
Aber auch geniesbaren Pilzen sind wir begegnet und haben sie stehen lassen (wer's glaubt...)

Gibt es etwas Schöneres als solch ein Pilzlein im Wald selbst zu finden? Dass wir eine Pilz-Such und Find-Familie sind, habe ich schon einmal hier erzählt.

Das letzte Stück der Wanderung ist ziemlich steil und wir schwitzen, wenn wir oben ankommen, aber die Mühe hat sich gelohnt. Der Anblick dieser zwei schönen Seen ist unser Lohn.


Die Almhütte mit dem originellen "Häusl" (Plumsklo), laden zum Essen und Trinken ein.


Bei uns hat es am nächsten Tag Gnocchi mit Steinpilzsauce, überbacken, gegeben. Robert hat welche mit Pfifferlingen gemacht.


Hier mein Rezept für Gnocchi mit Steinpilzsauce, überbacken für 4 Personen:


  • 900 g unbedingt mehlige Kartoffeln (wenn möglich, alte Ernte, die sind trockener)

  • 150 g Mehl

  • 20 g geriebener Parmesankäse

  • 2 Eigelbe

  • Salz

  • Pilze, je mehr umso besser (ab 350 g), nicht waschen nur putzen

  • 1 Knoblauchzehe

  • Olivenöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • 40 g Butter

  • 15 g Mehl

  • 300 ml Milch

  • 200 g Frischkäse

  • wenig gemischte, fein gehackte Kräuter (Petersilie, Thymian, Majoran)

  • Salz

  • Pfeffer

  • Parmesankäse, gerieben
  1. Ich habe die Gnocchi genauso gemacht wie hier, nur mit den Mengen welche ich in diesem Post angegeben habe.

  2. Die Pilze habe ich, fein geschnitten und in wenig Olivenöl gebraten. Jutta Lorbeerkrone sagt "alla brace" dazu. Sie schmecken uns so geröstet am Besten, mit einer Knoblauchzehe im Öl und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

  3. Ich habe wenig Béchamel zubereitet, ich hoffe das könnt ihr alle, habe den Frischkäse darin schmelzen lassen und mit den Kräutern, Salz und Pfeffer gewürzt.

  4. Die Gnocchi habe ich in kleine feuerfesten Schälchen gegeben , die Pilze darüber verteilt und mit Sauce übergossen.

  5. Den Backofengrill muss man erst zum Schluss einschalten, dafür auf voller Hitze.



  6. Ich streue noch über jede Portion einen Löffel Parmesankäse, stelle die Schälchen auf das Kuchenblech und schiebe sie dicht unter den Grill. Ich bleibe dabei stehen, damit nicht's verbrennt.
Sobald die Gnocchi Farbe annehmen, nehme ich das Blech aus dem Ofen, und die Meute stürzt sich schon darauf.

15.10.09

Kürbis Gnocchi

Der Herbst ist eingezogen! Letzte Woche sind wir noch in kurzen Hosen und T-Shirt herumgelaufen. Heute haben wir das erste Mal eingeheizt. Ich habe meinen ersten Schnupfen. Aber das hält mich vom Kochen nicht ab.
Kürbisse habe ich bis heute erst einen einzigen aus dem eigenen Garten geerntet. Ich muß erst die richtige Stelle finden, an der ich ihn plazieren kann. Ich habe auch keine Ahnung, ob er viel Wasser braucht, oder kommt er mit wenig aus? Vielleicht gibt es eine gute Fee, die mir einen Rat geben kann.
Kürbisse gibt es auch zu kaufen. An dem soll es nicht scheitern. Was hätte ich denn früher getan, als ich noch keinen Garten hatte!
Welcher Kürbis schmeckt am Besten? Das ist eine gute Frage. Ich mag immer noch und nach langem Probieren den Butternut am Liebsten.
Wenn ich dann einen zu Hause habe, muß ich ihn immer ein paar Tage zur Deko irgendwo stehen haben, damit sich mein Auge an ihn ergötzen kann. Sie sind so schön und wer weiß vielleicht verwandelt sich einer doch mal in die Kutsche der Cinderella. Obwohl ich da dann schon eher die Rolle der Stiefmutter übernehmen müßte und das will ich dann auch nicht. Deshalb koche ich ihn schnell und bleibe mit den Füßen auf dem Boden.

Zutaten für 4 Personen:

  • 750 g geschältes und entkerntes Kürbisfleisch
  • 150 g Ricotta romana
  • 150 g Mehl
  • 100 g Parmesankäse, gerieben

  • 1 1/2 Ei

  • 1 TL Kürbiskernöl

  • Salz
  • Parmesankäse, gerieben

  • 2 EL Kürbiskerne

  • Butter

Backofen, wenn möglich mit Heißluft auf 200° vorheizen.

Kürbis in Spalten schneiden.

Kürbisfleisch auf ein Backblech mit Backpapier legen und im Backofen 25 Minuten butterweich dünsten. Es sollte auch etwas angeröstet sein. Etwas abkühlen lassen.

Fein passieren und mit der Ricotta romana, Mehl, Parmesankäse, Ei, Salz und dem Kürbiskernöl vermengen. Es wird eine schöne homogene Masse.

Mit Hilfe zweier Teelöffel Gnocchi formen und ins kochende Salzwasser geben; wenn sie an der Oberfläche erscheinen, mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausnehmen.

Die Kürbiskerne in einem Cutter nicht ganz fein hacken und in zerlassener Butter anrösten.

Mit Parmesankäse und der Kürbiskernbutter sofort servieren.

Ich sage euch, sie zergehen einem auf der Zunge. Übrig geblieben ist noch nie etwas.
Heute gibt es Minestrone mit Speck, Ceci (Kichererbsen) und Nudeln. Für euch vielleicht das nächste Mal.