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01.03.18

Überbackene Crespelle mit Ricottacreme und Carciofiherzen

Ihr werdet euch fragen wo ich verblieben bin. Ich habe einen neuen Job. Ich habe halbtags eine neue Stelle in einem Mühlenladen angenommen. Die Meraner Mühle eröffnet am 17. März 2018 sein Farinarium mit einer großen Auswahl an Mehlen, Getreide, Backutensilien, Gewürzen, Müslis und noch vieles mehr.

27.05.14

Ricotta-Basilikum-Polenta mit Röstgemüse und Parmaschinken





























Nach einem ereignisreichen Wochenende, an dem ich viel gekocht habe, will mir nichts mehr für's Mittagessen einfallen.

Norbert stöbert in den Kochbüchern, welche wir im Geschäft zum Verkauf anbieten. Da findet er ein Rezept mit Polenta, Ricotta und Basilikum. Die Idee ist gut, wir ändern nur das Verhältnis der Zutaten.

Polenta di Storo ist noch da, der Basilikum auf dem Fensterbrett ist zu ernten, Ricotta kauft Norbert im nahen Geschäft.

Dort sieht er im Angebot, einen letzten Rest vom Parmaschinken, das dünne Stück, welches sich nicht mehr gut mit der Aufschnittmaschine schneiden lässt. Er bringt es mit.

Daraus zaubern wir ein gutes Mittagessen. Zwei Köpfe sind halt trotzdem besser als einer:)

Ricotta-Basilikum-Polenta mit Röstgemüse und Parmaschinken

Zutaten für 2 Personen:

Für die Polenta:
  • 1/2 l Wasser
  • 125 g Polenta di Storo
  • Salz
  • 100 g Ricotta
  • eine handvoll Basilikumblätter, gehackt
Für das Gemüse:
  • 1/2 großer Fenchel
  • 1 große Karotte
  • 1/2 gelber Peperoni
  • ein paar Scheiben Parmaschinken
  • Salz
  • Pfeffer 
  • Olivenöl
  1. Ich stelle das Wasser im Schnellkochtopf zum Kochen auf und sobald es das tut, salze ich es und streue die Polenta unter ständigem Rühren ein, schließe den Topf sofort und lasse ihn unter Druck gehen.
  2. Sobald das Ventil den zweiten Ring zeigt, schalte ich klein, damit der Druck stabil bleibt und messe ab dem Punkt die Zeit. 10 Minuten muss das Ventil so bleiben.
  3. Norbert putzt das Gemüse, ich schneide den Peperoni und den Fenchel in Spalten, die Karotte in kleine Stücke.
  4. In einer Pfanne erhitze ich Olivenöl, röste das Gemüse kräftig an, dann gebe ich erst den Parmaschinken in kleinen Stücken dazu, lasse diesen auch anbraten, salze und pfeffere alles, lösche mit wenig Wasser ab, damit das Gemüse noch ein bisschen weicher wird. 
  5. Inzwischen ist der Polenta gegart. Ich stelle den Schnellkochtopf in das Waschbecken, lasse kaltes Wasser über ca. 1/3 des Deckels laufen. Das Ventil geht sofort herunter.
  6. Ich öffne den Deckel, rühre die Ricotta und den Basilikum unter und richte die Polenta mit dem Gemüse an.
Die Polenta hat uns auf diese Art und Weise zubereitet wunderbar geschmeckt, auch das Gemüse dazu war sehr stimmig. Ohne Parmaschinken ist das Gericht auch für Vegetarier geeignet.
  

17.09.13

Mein allerliebstes Küchenutensil und mediterraner Brotaufstrich

Wenn ich bestimmen müsste, welches Küchenutensil mein liebstes und wichtigstes ist, dann ist es mein Küchenmesser, das große breite. Gleich danach kommt der komplette Messerblock. Ich besitze ihn schon geraume Zeit, sicher länger als 20 Jahre. In meiner kleinen Küche stehen 3 wichtige Dinge auf der Anrichte, die ich nie im Leben weggeben würde: der Messerblock, die Getreidemühle (hier sieht man sie) und meine letzte Errungenschaft, meine KitchenAid (über die ich auch noch berichten werde) Und dann steht schon noch so allerhand Unwichtiges, aber mir lieb gewonnenes, herum, wie Steine. Ich bin eben eine treue Seele, wenn ich mich für etwas entschieden habe, dann mag ich es meistens für viele Jahre, siehe Norbert, mein Mann.
Laut Claudio bin ich ja eher ein Mann, weil nur Männerherzen höher schlagen, wenn sie ein gutes Messer in die Hand bekommen.
 Da es diese Messerserie nicht mehr gibt und der originale Wetzstahl konsumiert war, habe ich heute halt einen mit schwarzem Griff.
Am meisten ist das große Messer in Gebrauch. Zwiebel hacken geht nur mit einer breiten Schneide, sonst ist man sich mit der eigenen Hand im Wege, man kann nicht die gesamte Schneide ausnutzen. Danach kommen die kleinen Messer und das Brotmesser, das mit dem Wellenschliff. Das in der Fachsprache als Schinkenmesser bezeichnete, mit der längsten Schneide, brauche ich eher selten, da wir nicht so häufig Fleisch essen. Man kann damit einen langen sicheren glatten Schnitt durchführen, z.B. einen Braten schneiden. Geschliffen sind meine Messer immer, da wir auch Messerschleifservice anbieten. Praktisch heißt das, wenn mein Messer nicht mehr ganz so gut schneidet, geht Norbert manchmal sogar noch während des Kochens zum Schleifstein und gibt dem Messer den letzten Schliff.
Die Verletzungsgefahr ist, glaube ich, bei einem stumpfen Messer größer, als bei einem gut geschliffenen. Mit einem stumpfen Messer drückt man eher herum, als dass man schneiden würde. Außerdem kann man sich überall in der Küche verletzen. Es soll sogar Menschen geben, die sich den Finger in der Kühlschranktür einklemmen, dass ein blauer Nagel bleibt;) Also braucht ihr keine Angst vor zu scharfen Messern haben, sondern eher vor der Kühlschranktür.
Auf was kommt es bei einem gutem Messer an? Hauptsächlich auf den verwendeten Stahl, dabei ist Stahl aus Solingen, das weiß jedes Kind, sicher einer der Besten, und auf die akkurate Verarbeitung. Ein Messer soll gut in der Hand liegen und ein ausgewogenes Gewicht haben, d.h. wenn ich es zwischen Griff und Schneide halte, sollte es die Balance halten.  Wir verkaufen verschiedene Messerfirmen. Meine Messer sind von Wüsthof Dreizack und ich kann euch versichern, sie sind auf Zack! Laut einem Artikel der Süddeutschen braucht es für den normalen Hausgebrauch keine Messer, die unbezahlbar sind. Bereits um die € 100,00 bekommt man oder frau ein Messer, dass er oder sie wahrscheinlich ein Leben lang verwenden kann, wenn sie es sich nicht am Campingplatz klauen lassen, so wie es uns passiert ist. Ein anderer wird sich über das gute Messer gefreut haben, freut sich heute noch. Es gibt dann bei uns auch relativ gute Messer zu günstigeren Preisen.
Und damit ich nicht nur sage, dass ich mit sehr scharfen Messern arbeite, führe ich euch mein Messer vor und zeige wie gut es schneidet. Es gibt einen Brotaufstrich, bei dem alle Zutaten aufs Feinste gehackt werden. Es gibt leider keine genauen Angaben. Als ich fertig war, ist uns das erst aufgefallen.
Hier ist das Bild nicht scharf, das Mersser war es ;)
Mediterraner Brotaufstrich

Zutaten:
  • 250 g Ricotta, von der cremigen
  • getrocknete Tomaten, aus dem Öl gefischt und gut abgetropft
  • eine Handvoll Oliven
  • reichlich Basilikum, der jetzt so langsam eh zu ernten ist
  • etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
  • Salz
  • wer mag einen nicht zu scharfen Chili, sonst Pfeffer aus der Mühle
  1. Ich hacke die Tomaten und den Basilikum sehr fein, was mit einem scharfen Messer schnell gemacht ist. Den Basilikum, wenn er aus meinem Garten kommt, wasche ich gar nicht, weil er sauber genug ist. Wenn ich ihn waschen würde, braucht es so lange, bis er wieder völlig getrocknet ist, dass er inzwischen zu welken beginnt. Alle Kräuter werden eher Mus, wenn man sie nass verarbeitet.
  2. Die Oliven entsteine ich und hacke sie auch fein.
  3. Ich verrühre alle zerkleinerten Zutaten mit der Ricotta, würze mit Zitronenabrieb, Salz und dem ebenfalls fein gehackten Chili, sonst mit Pfeffer.