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22.02.17

Das Brot aus dem Topf

Nichts erfüllt mich mit so großer Befriedigung als ein frisch gebackener Laib Brot, wenn er aus dem Ofen kommt. Nichts bereitet einen so auf den Genuss guten Brotes vor, wie der Duft, der sich beim Backen im ganzen Haus verbreitet.

Dieses Brot mit extra krachender Kruste habe ich von Lutz. Das mit dem Gusseisentopf funktioniert fabelhaft, er ist wie ein kleiner Backofen. Ohne Dampf wird das Brot darin wunderbar.  Dass man außer fabelhaft schmoren im Gusseisenbräter auch Brot backen kann, habe ich nicht gewusst. Hier ist der Beweis.

16.03.16

KitchenAid-Vorführung März 2016


KitchenAid-Vorführung
am 
 Samstag, 19. März
von 9.00 - 12.00 Uhr

Vorgeführt wird: 
Küchenmaschine Artisan mit Zubehör: Eisbehälter, Entsafter, Nudelaufsätze, Fleischwolf mit Füllhorn

und 

Standmixer 

Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung: 0473/561122
felder.norbert@rolmail.net 
 

01.02.16

Tortelli di zucca - Teigtaschen mit Kürbisfülle


Ich sehe schon, 2016 wird das Jahr der Teigtaschen. Aber von Claudio angestachelt, komme ich nicht umhin meine Version von diesen köstlichen Teigtaschen, welche nur zu Kürbis-Zeiten genossen werden kann, vorzuführen.

Es ist ja nicht, dass ich noch keine Kürbisteigtaschen verbloggt hätte, hier die Kürbis-Ravioli. Sie sind etwas schneller gemacht, weil man sie nicht lange herum drehen muss. Vom optischen sind Tortelli nach wie vor eine Nummer schöner.

Claudio hat viele Schritte wunderbar dokumentiert. Ich versuche sie zu ergänzen.

11.01.16

Lasagnette mit Bergblüten

 

Manchmal im Urlaub fragen wir Einheimische um eine Empfehlung für ein Restaurant. In den allermeisten Fällen hatten wir Glück, obwohl wir uns immer wieder schmunzelnd sagten, dass wir garantiert zu einem nahen Verwandten des Befragten geschickt worden sind.

So kommt es mir heute vor. Und auch heute lohnt es sich meinem Rat zu folgen.
Dass mein Vater aus dem Ultental stammt ist allgemein bekannt. Dass ich unwahrscheinlich viele Verwandte habe auch.

Aber nicht zu jeder Cousine und zu ihren Kindern habe ich ein so nettes Verhältnis wie zu Hanni.
Nicht nur 5 Kinder mit Liebe großgezogen, hat sie gemeinsam mit ihrem Mann einen Betrieb von ganz klein zum heutigen Hotel Ortler aufgebaut, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer fleißigen Kinder. Sie war und ist bis heute ein großes Vorbild für mich.

15.12.14

Lammfleisch-Burger

Eine liebe Freundin hat mir eine Gewürzmischung aus Griechenland mitgebracht, ein "Mix for Burger". Die Mischung enthält Origano, Pfeffer, Kümmel, getrockneter Knoblauch und Koriander.

Wir haben einige Kilo Lammfleisch gekauft und da ich selbst einen Fleischwolf habe, ist es kein Problem selbst Faschiertes herzustellen.

Natürlich kann man auch gemischtes Faschiertes kaufen und dieselben Burger damit zubereiten.


Lammfleisch-Burger

Zutaten für 4 Personen:
  • 800 g Lammfleisch in kleine Stücke geschnitten
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 2 EL Brotbrösel
  • 2 TL Gewürzmischung
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Braten
  1. Als erste schäle und wasche ich Zwiebel und Karotte, schneide beides in gröbere Stücke.
  2. Ich faschiere das Fleisch zwei mal durch den Wolf, gebe auch Karotte und Zwiebel in den Fleischwolf, der mir alles "aufhächselt".
  3. Ich mische die Brotbrösel , die Gewürzmischung und Salz und Pfeffer unter und knete das Fleisch ordentlich durch, dann forme ich kleine "Fleischkrapflen", wie sie bei uns heißen.
  4. Ich erhitze die Stahlpfanne, verteile das Öl mit dem Silikonpinsel und lege die Krapflen ein, reduziere die Hitze, sonst brennen sie mir an und brate sie von beiden Seiten, bis sie schön braun sind. Dann mache ich noch ein Sößchen dazu.

Dazu gab es Kartoffelpüree und eine Salatkreation unseres Sohnes, rohes Blaukraut und Äpfel fein gehobelt, angerichtet mit Essig, Salz und Olivenöl und zum Schluss mit Parmesanspänen verfeinert.

23.10.14

Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Gefüllte Spitzpaprika

Ich nicht! Man hört allerhand Schauergeschichten über den Fleischwolf. Nichtsdestotrotz habe ich schon sehr lange einen solchen. Früher das altbewährte Modell, seit ich die KitchenAid besitze, den dazugehörigen.

Es ist wie mit dem Schnellkochtopf. Da ist einmal jemandem ein Missgeschick passiert, meistens waren die Beteiligten nicht ganz unschuldig, da sie den Topf mit Gewalt öffneten, und dann hört man solche Horrorgeschichten jahrzehntelang. Seit 30 Jahren lassen sich gute Schnellkochtöpfe nicht unter Druck öffnen.

Der Hals dieses Fleischwolfes ist viel zu lang um mit den Händen, nicht einmal mit einem Finger in die Spirale, welche für den Weitertransport der Speisen verantwortlich ist, zu geraten.

Wir kaufen sehr gerne Bio-Fleisch vom Bauern. Ein Fleischwolf ist da ein muss. Auch wenn ich beim Metzger Fleisch kaufe, zum Beispiel um Würste herzustellen, dann faschiere ich mir das Fleisch immer selbst.

Ich entscheide, wie viel Fett in die Wurst kommt und mische die verschiedenen Fleischsorten schon während des Faschierens. Am Besten lässt sich Fleisch verarbeiten, wenn es in nicht zu große Würfel geschnitten und ein bisschen angefroren ist.

Noch ein Vorteil: ich kann jedes kleinste Stück Fleisch faschieren, sogar Hühnerfleisch.

Ich habe im Frühjahr zu spät Spitzpaprika gesät. Die Pflanzen sind zwar prächtig gewachsen, aber bis die Früchte daran hingen, war es schon fast zu kühl, der Tag zu kurz, damit sie noch reifen hätten können.

Jetzt habe ich schöne, allerdings grüne Spitzpaprika an den Stauden hängen. Ein grüner Paprika, wir sagen ja Peperoni dazu, ist immer ein unreifer Paprika.

Ich verkoche aber alles was aus dem Garten kommt. Ein Stückchen Hühnerfleisch war noch übrig und wir waren nur zu zweit. Da passte die Menge perfekt und ich probierte etwas Neues aus. 

Spitzpaprika, gefüllt mit Hühnerfleisch

Zutaten für 2 Personen:
  • 5 Spitzpaprika
  • 100 g Hühnerbrust, von Knorpeln befreit
  • 1 kleine Karotte
  • 1 Chili, hier gelb (Lemon Drop)
  • 1 EL Brotbrösel
  • 1 kleines Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  1. Als erstes heize ich den Backofen auf 200°C Heißluft vor.
  2. Ich schneide von den gewaschenen Paprika nur den Stielansatz weg und höhle ihn mit einem spitzen, langen Messer aus.
  3. Ich putze die Karotte, den Chili wasche ich und schneide auch hier nur den Stielansatz weg.
  4. Das Hühnerfleisch schneide ich in Würfel.
  5. Ich faschiere das Fleisch, die in Stücke geschnittene Karotte und den Chili. Schafft er ohne Probleme. Damit auch alles aus dem Fleischwolf herauskommt, lasse ich noch etwas altes Brot durchlaufen. Später, wenn ich ihn putze, sehe ich, dass wirklich nur mehr Brot in der Spirale hängt.
  6. Ich gebe die restlichen Zutaten in die Schüssel zum Fleisch, würze mit Salz und Pfeffer, verknete alles und fülle die Spitzpaprika mit der relativ feuchten Masse.
  7. Die gefüllten Paprika lege ich in eine feuerfeste Form, schütte ca. 1/2 l Wasser dazu, würze mit der selbstgemachten Gemüsepaste und schiebe die Form für 20 Minuten in den Backofen.
Dazu gibt es Cous-Cous, so wie ich ihn immer mache. Cous-Cous und Gemüsebrühe waren die perfekten Begleiter zu den Paprika.

27.03.14

Was hoppelt denn da durchs Gras?























Kommt es nur mir so vor, oder will Ostern dieses Jahr überhaupt nicht kommen?

Auf jeden Fall habe ich schon einmal vorgesorgt, denn die Häschen hoppelt bei mir schon durch das Gras.

Warum soll ich nur zu Weihnachten Kekse backen? Barbara backt Kekse, Petra auch. Von ihr habe ich das Rezept für die kleinen Hasen stibitzt, allerdings ohne Fülle.

Im Teig habe ich das weihnachtliche Gewürz Zimt weggelassen und die passende Ausstechform gibt es, wie sollte es anders sein, bei uns im Geschäft, ein bisschen mit Schokolade verziert habe ich auch, und schon sind die Osterkekse fertig.

Ihr seid noch früh genug dran, es gibt keine Ausreden mehr!

Mürbe Osterhasen

Zutaten:
  • 70 g Walnusskerne
  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter in kleinere Würfel geschnitten
  1. Ich mahle die Walnusskerne fein, siebe das Mehl in die Schüssel der KitchenAid.
  2. Ich gebe alle restlichen Zutaten dazu und lasse mit Hilfe des Flachrührers einen geschmeidigen Teig zusammen kneten.
  3. Ich gebe den Teig auf die Arbeitsfläche und drücke ihn ziemlich flach. Dann wickle ich ihn in Klarsichtfolie und lege ihn ungefähr für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  4. Ich heize den Backofen auf 160° Heißluft vor.
  5. Ich probiere den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auszurollen, stelle fest, das es ohne weiteres möglich ist. Petra rollt ihn zwischen Folie aus. 
  6. Ich steche die Hasen aus, arbeite schnell, damit der Teig nicht zu warm wird. Reste werden von Hand schnell wieder zusammengeknetet und weiter verarbeitet bis der Teig aufgebraucht ist. Die Hasen muss ich mit einer Palette von der Arbeitsfläche holen, da sie etwas daran haften bleiben.
  7. Die Hasen lege ich auf mit Backpapier ausstaffierte Bleche. Hasen welche nicht gleich gebacken werden können, zwecks Ermangelung eines dritten Bleches, müssen kühl gelagert werden.
  8. Ich backe die Kekse 8 Minuten, dann hole ich sie heraus, nehme sie sofort vom Blech und backe die nächsten Hasen.
    Mit einem Dekorier-Stift und wenig geschmolzener Schokolade kommen noch Augen und Schnauzhaare darauf.

























Gewiss ist es nicht, ob mir die Häschen bis Ostern nicht "davon hoppeln".

26.11.13

Vanillegipfelen mit meiner KitchenAid


Jetzt ist es soweit: ich berichte euch meine Erfahrungen mit der Küchenmaschine von KitchenAid. Eigentlich bräuchte sie keine Werbung mehr, aber da ich mich mit ihr sehr genau und mittlerweile auch schon längere Zeit auseinander gesetzt habe, möchte ich euch doch berichten, wie es mir mit meiner KitchenAid ergeht.
Meine ersten Erfahrungen mit Küchenmaschinen sind schon sehr lange her, d.h. an die 22 Jahre. Nachdem mir damals die von mir benützte Maschine zweimal von der Arbeitsfläche gefallen ist, da sie durch das Rühren so stark vibrierte und sich deshalb bewegte, war für mich dieses Thema sehr lange abgehakt.
Dann begann ich Kochkurse zu geben und suchte eine praktische, aber auch vom Stromverbrauch interessante Maschine, bei der ich die Funktionen haben konnte, welche für mich wichtig sind.
Wer mich kennt, weiß, dass ich mich vor einer solchen Anschaffung, siehe Getreidemühle, sehr gut informiere. Also setzte ich mich mit den verschiedenen Maschinen auseinander, auch weil wir beschlossen hatten, die Maschine, für welche ich mich entscheiden würde, im Geschäft zu verkaufen.
Was hat mich dazu bewogen mich für diese Maschine zu begeistern? Nicht nur das Aussehen, sondern das Innenleben: die Übertragung der Kraft dieser Küchenmaschine geschieht über Zahnrädern, was fast keinen Kraftverlust bedeutet. Im Klartext: die Küchenmaschine von KitchenAid hat mit ihren 300 Watt eine Kraft, die andere, mit Keilriemen betriebenen, erst ab 900 Watt, sogar bis zu 1500 Watt, erbringen, was sich auf den Stromverbrauch auswirkt. Durch das Gewicht (sie wiegt immerhin 11,5 kg) läuft sie mir nicht mehr davon und ich kann mich ohne Bedenken entfernen. Außerdem ist sie verhältnismäßig leise, was uns sehr angenehm erscheint, da sie in der Küche steht, was ja eigentlich ein MUSS ist, weil sie so schön ist.
Inzwischen läuft sie fast jeden Tag ein bis öfter Mal. Ich bin immer noch am Testen, denn mir fällt immer wieder etwas Neues zum Ausprobieren ein. Zusatzgeräte besitze ich nicht viele, aber die, die ich habe, benutze ich oft. Inzwischen gibt es auch schon sehr viele Erfahrungswerte unserer Kunden und die fallen nur positiv aus. Dazu ist vielleicht noch zu sagen, dass es das ganze Jahr über immer wieder Angebote für die Küchenmaschine bei uns im Geschäft gibt. Der größte Vorteil beim Kauf in einem Geschäft ist allerdings der Kundendienst, der in Italien mit dem Einzelhandel hervorragend zusammen arbeitet.    
Ich knete dieses Jahr das erste Mal alle Mürbteige für die Weihnachtsbäckerei mit der KitchenAid. Der Vorteil ist, ich kann kalte Butter aus dem Kühlschrank nehmen, die Maschine knetet ihn kinderleicht, so fällt das Erwärmen des Teiges durch das Kneten mit den Händen weg und ich kann den Teig entweder sofort verarbeiten, oder muss ihn kürzere Zeit kühl stellen. 


Vanillegipfel

 Zutaten:
  • 280 g Mehl
  • 210 g kalte Butter
  • 70 g Zucker
  • 100 g Mandeln
Außerdem:
  • 3 EL Zucker
  • Vanille-Extrakt
  1. Ich beginne mit den Mandeln, die ich immer selbst schäle. Dafür muss ich Wasser zum Kochen bringen, schütte die Mandeln ins heiße Wasser, lasse sie kurz ziehen, bis das Wasser wieder zu kochen beginnt, dann schütte ich das Wasser ab.
  2. Ich lasse die Mandeln abkühlen, dann schäle ich sie, indem ich jede Mandel zwischen Daumen und Zeigefinger aus der Schale herausdrücke. Ich schäle die Mandeln auch aus dem Grund selbst, weil ich diese Arbeit so furchtbar gerne tue:)
  3. Danach werden die Mandeln in einer feuerfesten Form im Backofen getrocknet und gleichzeitig etwas geröstet, das verleiht ihnen einen besseren Geschmack. Diese Arbeit erledige ich immer an einem Tag, an dem der Backofen sowieso schon eingeschalten ist, vielleicht für andere Kekse. Ich röste dann meistens auch gleichzeitig Haselnüsse, damit diese auch für andere Kekse bereitstehen.
  4. Sobald die Mandeln völlig abgekühlt sind, mahle ich sie sehr fein.
  5. Ich heize den Backofen auf 180° Heißluft vor.
  6. Ich lasse alle Zutaten, die Butter in Stücke geschnitten, mit der KitchenAid, mit dem Flachrührer, zu einem homogenen Teig zusammenkneten. Das geschieht sehr schnell. Nicht zulange kneten lassen, denn je kürzer geknetet wird um so mürber werden die Kekse.
  7. Ich nehme den Teig aus der Schüssel, teile ihn in 4 Stücke, nehme jeweils eines und rolle es zu einer langen Nudel, wie bei den Gnocchi.
  8. Diese Nudel schneide ich in kleine Stücke und forme eine dünnere kleine Nudel und drehe jede zu einem Gipfele.
  9. Ich lege sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasse sie im Backofen goldgelb backen. Achtung: auch wenn der Teig kein Backpulver enthält, werden sie größer.
  10. Inzwischen mischt Norbert den Zucker mit der Vanille und während ich immer noch "nudle", wälzt er die gebackenen Gipfelen im Vanillezucker. 

Und so sah der Keksl-Teller voriges Jahr aus:

Ich freue mich schon darauf!