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13.08.20
Gemüse-Gratin
Momentan wird gegessen was der Garten hergibt. Auch die großen Zucchini werden nicht verschmäht. Schließlich habe ich sie großgezogen. Lange habe ich hin und herüberlegt. Da war noch ein Körnerbrot, dass nicht mehr ganz frisch war.
22.07.20
Mit Risoni gefüllte Zucchini
Seit Jahren beschäftigt mich ein Thema, immer nur im Sommer: Welche Gerichte kann ich am Abend vorkochen, welche ich einem/er als Praktikant/in arbeitenden Studenten/in zum Mittagessen mitgeben kann?
Die Arbeitsstelle ist zu weit entfernt, dass er oder sie nach Hause kommen könnte und jeden Tag ins Gasthaus, wer möchte das, wenn es nicht sein muss?
21.08.18
Sommer-Lasagne
In den letzten Jahren binden wir unsere Zucchinistaude hoch. Der Vorteil ist, dass sie keinen Bodenkontakt hat, nicht mit Nässe und die damit verbundenen Krankheiten so leicht in Kontakt kommt.
Die Pflanze trägt seitdem eine Vielzahl an wunderschönen Zucchinis.
Die Pflanze trägt seitdem eine Vielzahl an wunderschönen Zucchinis.
09.04.18
Orzotto mit Zucchini und gerösteten Hanfsamen
Es ist nicht gerade mein Lieblingswort: Superfood. Aber heute muss ich es im Bezug der Hanfsamen doch einmal gebrauchen. Hanfsamen kenne ich noch nicht so lange, aber dafür mochte ich sie auf Anhieb.
09.12.17
Kalbsgeschnetzeltes, asiatisch
Momentan ist das Netz voll von Weihnachtbäckerei. Da ist eine pikante Abwechslung doch gefragt! Kalbfleisch ist vielleicht nicht gerade typisch für Asien, eher Hühnerfleisch. Doch ein feines "Kalbsdeckele" in dieser Variante schmeckt auch sehr gut.
Ich backe schon auch Kekse. Das tägliche Mittag und Abendessen muss trotzdem gemeistert werden. Vielleicht schaffe ich es noch ein einfaches Keksl ins Netz zu stellen. Mal sehen!
26.10.17
Wrap, Tortilla, oder Piadina?
Das ist hier die Frage! Wie heißen sie denn nun diese Fladen, die in mehreren Kulturen vorkommen? Wenn man in der Geschichte des Brotes nachliest, dann sieht man, dass aller Brotes Anfang Fladenbrote waren.
Mehl wurde mit Wasser vermischt und wurde auf heißen Steinen getrocknet, damit es haltbar und für den Transport brauchbar wurde. Ob man sie Wrap, Tortilla oder Piadina nennt, werden sie im Prinzip immer auf dieselbe Weise hergestellt
15.09.17
Zucchinikeulen-Verbrauch
Es war wieder einmal soweit: die Zucchinikeule schlug zu. 4 Kilo kamen auf die Waage, wunderschön, aber was macht man mit so einem Monstrum? Bereits vor 7 Jahren rettete mich ein Rezept von Robert. Auf seinem Titelbild ist Robert mit seiner Keule verewigt.
08.05.17
Frühlings - Orzotto
Wenn ich im Gemüseladen nebenan einkaufen gehe, lacht mich momentan vieles an, was ich im grauen Winter nicht bekomme: Spargel, frische Erbsenschoten, Frühlingszwiebeln, frischer Spinat, Radieschen....
Bei dieser Fülle hat man die Qual der Wahl, deshalb packe ich gleich mehreres in meinen Orzotto. Ihr wisst, dass ich Risotto mit dem Schnellkochtopf koche. Orzotto wird doch auch funktionieren?
02.03.17
3 x Spaghetti
Der Spiralschneider ist momentan hoch im Kurs, nicht nur für Vegetarier und Veganer eine schöne Abwechslung. Roh oder kurz in heißem Olivenöl geschwenkt, kann man Nudeln zubereiten ohne Nudeln.
Damit ihr seht, dass es auch mit Nudeln geht, gibt es diesmal 3 x Spaghetti. Wobei sich für das Foto viele Weizenspaghetti auf den Teller geschlichen haben. Das Verhältnis war ein anderes. Weizenspaghetti und Gemüsespaghetti hielten sich die Waage.
02.02.17
Zucchinispaghetti mit Hackfleischbällchen
Der Spiralschneider sorgt bei uns für neue Abwechslung beim Speiseplan. Außerdem ist es nicht schlecht ab und zu ohne Kohlenhydrate auszukommen. Pasta könnte ich, wenn es nach Norbert ginge, öfter auf den Tisch bringen. Er ist aber auch mit Gemüsespaghetti zufrieden.
27.06.16
Schnittlauchgnocchi mit Ziegenkäse
Es gibt für mich nichts Schöneres als den Sommer. Im normalen Fall muss man und frau sich nicht vor der Kälte schützen, zu warm wird mir sehr selten.
Endlich schauen ein paar Tage Ferien heraus, welche wir in diesem Jahr in der vor Leben strotzenden deutschen Hauptstadt und deren Umgebung verbracht haben.
Allerdings hatten wir von der Wärme verwöhnten Südländer ein wenig Bedenken, wegen dem Wetter. Es kam jedoch ganz anders als erwartet. Das Wetter war uns wohlgesinnt und zu Hause war es kalt und nass.
24.02.16
Zucchinispaghetti mit Gemüsesugo
Neulich wurde während des Mittagessens die Frage aufgeworfen, wieso man in deutscher Sprache Zucchini sagt, ganz gleich ob man einen oder mehrere meint. Wie man hier nachlesen kann gibt es im Italienischen den "zucchino" wie auch die "zucchina", in der Mehrzahl "zucchini" und "zucchine".
Wie im oben genannten Artikel beschrieben, benennt die weibliche Form sei es das Gemüse, wie die Pflanze, deshalb hat sich diese in Italien weitgehend durchgesetzt. Unser Sohn erzählte dann, wie er vor zwei Jahren, als er ein Schuljahr in der Toscana absolvierte, von seinen Mitschülern gehänselt wurde, als er Zucchini sagte.
Gibt es tatsächlich kein deutsches Wort für diese, dem Kürbis verwandten grünen Stangen? Auf jeden Fall sind sie vielseitig und mittlerweile das ganze Jahr über erhältlich. Wobei die von der eigenen Staude im Sommer immer noch die besten sind.
22.09.15
Arrotolato di piadine - Zucchinistrudel
Wenn man bei einer Zucchinistaude eine ganze Woche lang nicht hinschaut entstehen solche Keulen. Schon im Header von Robert erkennt man, dass ihn die Keulen schwer zu schaffen machen.
Das oben verlinkte Rezept habe ich schon mehrmals nachgekocht, so wie auch Micha, nur ist so eine Keule zu zweit eine wirkliche Herausforderung. Fast eine ganze Woche aßen wir uns durch sämtliche Zucchinirezepte, welche ich auf Lager hatte.
24.06.15
Sommerteller
Endlich ist der Sommer da. Besonders freue ich mich über meine Zucchinistaude, weil sie schon richtig tolle Zucchini trägt.
Fast jedes Jahr war sie schon krank, bevor an ihr Zucchini wuchsen.
Ich hatte schon so meinen Verdacht, dass die Staude die Bewässerung von oben nicht so gerne mag. Deshalb hat mir Norbert Tropfbewässerung hingemacht, und siehe da meine Staude ist pumperle gesund und produziert Gemüse, dass es nur so eine Freude ist.
Vom Zucchini kann ich mich nicht so schnell abessen, Hauptsache er wird gebraten und ordentlich gewürzt.
Auch das erste Basilikum habe ich geerntet und wie jedes Jahr lasse ich die trockenen Blätter mit Olivenöl und einem kleinen Stück Knoblauchzehe vom Standmixer ganz fein aufmixen. Diese ungesalzene Paste würde sich sehr lange im Kühlschrank halten, wenn sie nicht in kurzer Zeit aufgebraucht wäre.
Sie ist praktisch herzunehmen für Sughi, Mozzarella und Tomaten, über gegrillten Zucchini usw.
Sommerteller
- 3 mittlere Zucchini
- Oliven ohne Stein
- Basilikum-Paste
- Parmesankäse
- Olivenöl
- Kräutersalz
- Pfeffer
- Ich hoble die Zucchini der Länge nach mit meinem altbewährten Hobel in Scheiben und verwende dafür die dickste Einstellung.
- Danach grille ich die Zucchinischeiben von beiden Seiten in wenig Olivenöl.
- Ich verteile die gegrillten Zucchinischeiben auf die Teller, salze mit Kräutersalz, pfeffere ein wenig, träufle die Basilikumpaste darüber, gebe noch einige Oliven dazu und zu allerletzt hobele ich noch Parmesankäse darauf.
21.07.14
Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste
Jetzt steht der Gemüsegarten in seiner schönsten Pracht und man kann aus dem Vollen schöpfen. Gefragt sind Gerichte, bei denen verschiedene Gemüse miteinander verkocht werden können.
Diese vegetarische Juspaste wartete wie so viele andere "Grundstoffe" im Gefrierfach seiner Bestimmung.
Zum Glück ist mir eingefallen, dass in vielen italienischen Rezepten Nudeln, aber auch Gnocchi mit übrig gebliebener Bratensauce angerichtet werden.
Bratensauce ist die Juspaste keine, aber geschmacklich sehr ähnlich. Zubereitet habe ich diese vorsorglich bei kühleren Temperaturen und habe sie in Würfeln eingefroren.
Für die Gnocchi nehme ich ausschließlich mehlige Kartoffeln. Wer behauptet, dass Gnocchi auch mit anderen Kartoffeln gut gelingen, versteht nichts.
Zubereitet habe ich eine ganze Menge, zum Glück, denn es kam unerwarteter Besuch, der sich über den Leckerbissen freute.
Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste
Zutaten für 4 Personen:
Diese vegetarische Juspaste wartete wie so viele andere "Grundstoffe" im Gefrierfach seiner Bestimmung.
Zum Glück ist mir eingefallen, dass in vielen italienischen Rezepten Nudeln, aber auch Gnocchi mit übrig gebliebener Bratensauce angerichtet werden.
Bratensauce ist die Juspaste keine, aber geschmacklich sehr ähnlich. Zubereitet habe ich diese vorsorglich bei kühleren Temperaturen und habe sie in Würfeln eingefroren.
Für die Gnocchi nehme ich ausschließlich mehlige Kartoffeln. Wer behauptet, dass Gnocchi auch mit anderen Kartoffeln gut gelingen, versteht nichts.
Zubereitet habe ich eine ganze Menge, zum Glück, denn es kam unerwarteter Besuch, der sich über den Leckerbissen freute.
Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste
Zutaten für 4 Personen:
- 900 g mehlige Kartoffeln
- 150 g Mehl
- 2 Eigelbe
- eine Prise Salz
- 1 Rondini
- 1 kleiner Kohlrabi
- 1 Karotte
- etwas Zwiebel
- eine Chilischote
- Olivenöl
- 3 Würfel Juspaste
- Salz
- etwas Wasser
- Das Gemüse für den Sugo wasche ich und schneide es in kleinere Würfel.
- In einer Pfanne erhitze ich Olivenöl und röste das Gemüse langsam etwas an. Sobald es ein wenig Farbe angenommen hat, salze ich es und gebe die gefrorene Juspaste dazu, lasse sie auftauen und rühre noch etwas Wasser ein, damit eine sämige Sauce entsteht.
- Die Kartoffeln wasche ich und koche sie im Schnellkochtopf 10 Minuten, d.h. der Topf muss 10 Minuten unter Druck sein, danach lasse ich das Ventil von alleine heruntergehen, dann sind die Kartoffeln ganz sicher gut gekocht.
- Ich schäle die heißen Kartoffeln und drücke sie sofort durch die Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche und lasse die Masse etwas abkühlen.
- Ich stelle reichlich Wasser zum Kochen auf und salze es sobald es sprudelt.
- Ich gebe die restlichen Zutaten zum Kartoffelbrei und knete rasch einen geschmeidigen Teig zusammen.
- Ich rolle eine große, dicke Rolle, viertle diese und verarbeite jedes Viertel separat. Der Teig sollte nicht zu lange liegen, denn er beginnt relativ schnell zu nässen.
- Aus jedem Teil rolle ich jetzt eine dünne lange "Wurst", so wie auf dem Bild.
- Ich schneide mit der Teigkarte ca. 3 cm lange Stücke ab, und lasse eine Portion ins kochende Wasser gleiten. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche kommen, schöpfe ich sie mit dem Schaumlöffel ab, lasse sie gut abtropfen und gebe sie sofort in die Pfanne zum Sugo. Dann kommt das nächste Teil an die Reihe, bis ich den ganzen Kartoffelteig verarbeitet habe.
06.03.14
Im Test: Spiralschneider gegen Hobel - Spaghetti mit Zucchinispiralen
Das ist das Endergebnis von diesem Test: Spaghetti mit Spiral-bzw. Streifenzucchini.
So ähnlich standen sie vor nicht all zu langer Zeit bei Astrid auf dem Tisch. Sie stellte ihren neu erworbenen Spiralschneider vor.
Vor mehr als 4 Jahren schnitt ich mit meinem Hobel schon lange Streifen und mischte sie unter Bucatini. Spiralschneider kamen erst viel später auf den Markt und in Mode.
01.08.13
Risoni mit Tomatenzucchini
Ich habe schöne und gute Tomaten von Freunden geschenkt bekommen. Es sind unterschiedliche Sorten: gelbe, gestreifte, dunkle, knubbelige, glatte.....Sie sind nicht nur wunderschön anzusehen, sie verbreiten außerdem einen sehr guten Duft. Auch unterschiedliche Zucchini waren in der Tasche. Was macht man mit so einem "Schatz"? Am Besten etwas Einfaches, damit alle Aromen zur Geltung kommen und damit die Köchin nicht zu lange am Herd steht und in dieser Hitze, die momentan herrscht, schwitzt.
Zur Erklärung: Risoni sind kleine Nudeln, welche normalerweise als Suppen-Einlage gereicht werden. Hier werden sie zur Hauptspeise.
Risoni mit Tomatenzucchini
Zutaten für 4 Personen:
340 g Risoni
1 kleines Stück Zwiebel
800 ml Gemüsebrühe (mit selbstgemachtem Gemüsebrühpulver)
2 mittlere Zucchini (ich habe sie leider nicht gewogen)
1/2 Zwiebel
verschiedene Tomaten (auch kein Gewicht und leider keine Stückzahl, es ging zu schnell)
Salz
frisch gemahlener Peperoncino
Olivenöl
- Ich hacke das kleine Stück Zwiebel fein und dünste es kurz in Olivenöl an, gebe die Nudeln dazu und lasse auch diese im Öl anschwitzen, mehr um sie zu erhitzen als sonst etwas.
- Ich beginne die Gemüsebrühe aufzugießen und achte auf die Kochzeit, welche auf der Packung angegeben ist, in meinem Falle 11 Minuten.
- Ich schütte nach und nach die ganze Flüssigkeit zu den Nudeln und rühre die Nudeln ständig um, wie beim klassischen Risotto, den ich ja immer im Schnellkochtopf zubereite. Hier geht es aber nicht anders:)
- Inzwischen wasche und putze ich die Zucchini, halbiere sie und schneide sie in Scheiben.
- Die Zwiebel schäle ich und schneide sie in Ringe.
- Die Tomaten (ich nehme unterschiedliche) wasche ich, schneide den Stielansatz heraus, schäle sie mit dem Tomatenschäler und hacke sie mit dem Finecut grob auf.
- Ich brate die Zucchinischeiben in wenig Olivenöl an, gebe die Zwiebelringe dazu, lasse sie ein wenig anbraten, schütte den Tomatensugo dazu, salze und würze mit gemahlenem Peperoncino.
- Bis die Nudeln fertig sind ist die Beilage auch gegart, denn das dauert nicht lange.
Ein sehr schnelles und feines Essen, nicht nur mit Gemüse direkt aus dem Garten.
Obwohl: ich freue mich schon riesig auf das Wochenende, wo ich meinen Garten wieder sehe und hoffentlich mit reicher Ernte nach Hause komme.
24.07.13
Couscous nicht nur mit Gemüse
Es ist kaum zu glauben, aber Cous-Cous ist für viele Menschen immer noch etwas Unbekanntes. Schon seit vielen Jahren kommt dieses traditionelle Gericht aus Nordafrika bei uns auf den Tisch. Bei den Gedanken an meine Anfänge muss ich immer etwas schmunzeln. Zum Teil durch schlechte Kochanleitungen ist mir unter anderem auch ein "stampfdicker" Klotz entstanden, den man nie essen hätte können, eher jemanden erschlagen;)
Heute gehört Cous-Cous zur Standardküche. Ihr könnt mir glauben, ich habe schon in mehreren Ländern Europas Cous-Cous gekauft und gekocht. Das Rezept funktioniert bei allen gekauften Sorten, auch Vollkorn.
Cous-Cous mit Gemüse und Würstchen
Zutaten für 4 Personen:
- 2 Tassen Cous-Cous
- 3 Tassen Wasser
- Salz
- 1 Paar Frankfurter Würstchen (für alle Frankfurter dann Wienerwürstchen)
- 1 rote Zwiebel
- 2 Karotten
- 150 g Schnittbohnen
- 2 kleine Selleriestangen
- 1 Zucchini
- Sojasauce
- Ich nehme einen eher weiten Topf, schütte den Cous-Cous hinein und lasse ihn bei ziemlicher Hitze rösten, bis er "gesprengelt" aussieht, wie auf dem Foto oben und heiß ist.
- Ich schütte das Wasser dazu, salze und rühre gut unter, nehme den Topf vom Herd, decke ihn zu und lasse den Cous-Cous mindestens 15 Minuten stehen (das heißt man quellen lassen), kann auch länger sein.
- Inzwischen schäle ich Zwiebel und Karotten, wasche und putze ich Schnittbohnen, Selleriestangen und Zucchini, schneide alles in nicht zu kleine, gleichgroße Stücke, außer der Zwiebel, den ich in Ringe schneide.
- Das Würstchen schneide ich in Scheiben.
- Ich lasse etwas Wasser aufkochen, salze es und blanchiere die Bohnen bis sie bissfest sind, also ungefähr 8-10 Minuten.
- Ich lasse den Wok schön heiß werden, verteile mit dem Silikonpinsel wenig Öl darin und brate zuerst die Würstchenscheiben etwas an, dann gebe ich in dieser Reihenfolge das Gemüse nacheinander in den Wok: zuerst die Karotten, dann den Sellerie, später die Zwiebelringe und die Zucchinistücke, zum Schluss die Bohnen.
- Ich brate das Gemüse nicht sehr lange, da es noch Biss haben soll und würze es mit Salz und Sojasauce.
- Fast hätte ich vergessen, dass ich über den Cous-Cous noch einen Faden Olivenöl verteile und ihn mit der Gabel auflockere.
Wir würzen alle noch am Tisch mit Sambal Oelek, der scharfen chinesischen Sauce, in Bio-Qualität, denn in den anderen sind mir zu viele chemische Zusätze enthalten.
Und endlich weiß ich, dass Sambal Oelek indonesisch ist, durch Barbara, siehe Kommentare.
19.06.13
Endlich ist der Sommer da - gefüllte Rondini
Endlich ist es warm, nein heiß, so wie ich es gerne habe. Das einzige Problem ist die Wärme in der Wohnung. Im Dachgeschoss mit einigen Dachfenstern staut die Hitze unter Tags so richtig. Deshalb sind Tätigkeiten wie Bügeln oder Kochen entweder in einen anderen Teil des Hauses oder zu einer anderen Uhrzeit zu verlegen. Zum Glück kann ich beides. Mit der Bügelwäsche wandere ich ins Erdgeschoss, wo es wesentlich kühler ist. Kochen verschiebe ich auf den frühen Morgen. Mittags warm essen ist sowieso eine Zumutung. Deshalb stehe ich morgens früh auf, um die Rondini zu zubereiten, welche ich wieder einmal erstanden habe. Es sind die knuddeligen Verwandten vom Zucchini, welche zur Familie der Kürbisse gehören und diesen sieht man das auch richtig an. Da die Ferien vor der Tür stehen muss im Kühlschrank aufgeräumt werden. Das merkt man bei diesem Rezept.
Gefüllte Rondini
Zutaten für 4 Personen (lasst euch nicht verwirren: ich habe nur für 3 Personen gekocht, deshalb nur 6 Rondini, aber das Rezept ist auf jeden Fall für 4):
- 8 Rondini
- 200 g Faschiertes (ich hatte ein undefinierbares kleines Stück Lammfleisch im Gefrierschrank und habe das faschiert)
- 1- 2 Scheiben altbackenes Weißbrot
- 1 Spalte roter Peperoni (war von irgendwas anderem übrig)
- 1 frischer Peperoncino (mich hat jemand angesteckt, mit dieser scharfen Leidenschaft)
- 2 EL Parmesankäse, gerieben
- Salz
- Pfeffer
- Olivenöl
außerdem
- etwas selbstgemachten Tomatensugo (war die letzte Flasche, seufz)
- 1/4 Zwiebel
- nochmal Salz
- Pfeffer
- 1 EL Olivenöl
- Ich schalte den Backofen auf 180° C Heißluft ein.
- Ich schneide den Kugeln den Deckel ab und höhle sie aus, das Fruchtfleisch hacke ich mit dem Finecut etwas kleiner.
- Ich schneide den Peperoni in kleine Würfel.
- Ich lasse Olivenöl in einem Pfännchen erwärmen und dünste das Fruchtfleisch solange, bis es Farbe annimmt, gebe dann den Peperoni hinein und röste ihn noch etwas mit.
- Ich wasche den Peperoncino, teile ihn (wer will nimmt etwas Kerne und Zwischenhäute heraus und nimmt ihm so etwas von der Schärfe) und schneide ihn in dünne Streifen.
- Das Brot weiche ich in wenig Milch ein.
- Ich gebe in eine Schüssel: Fruchtfleisch, Faschiertes, ausgedrücktes Weißbrot, Peperoncino, Parrmesankäse, Salz und Pfeffer und mische alles miteinander.
- Ich schneide die Zwiebel in Ringe.
- Jetzt schütte ich den Tomatensugo in eine feuerfeste Form, mische ihn mit gleich viel Wasser wie Sugo, Zwiebelringen, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
- Ich schiebe die Form für einer halben Stunde in den Backofen.
Richtig gut sind die kugeligen Zucchinis aber erst, wenn sie wenigstens eine halbe Stunde abgekühlt sind.
Soviel zum Essen im heißen Südtiroler Sommer. Auf etwas ganz anderes möchte ich euch hinweisen. Letzte Woche hat mich Judith vom Online-Magazin "Barfuss" interviewt. Es war sehr nett mit ihr zu plaudern. Sie hat mich gefragt wie ich zum Boggen gekommen bin und viele andere Fragen, die ihr hier auf der Seite von Barfuss beantwortet findet.
14.06.13
Besuch für die alte Dame - Fusilli mit pikanten Brotbröseln
Und was gibt es bei uns sonst so zum Essen? Gemüse-Risotto mit Spieß vom Schweinefilet mit Rosmarinsauce, zum Beispiel. Gemüse-Risotto wird, so wie immer, mit dem Schnellkochtopf gekocht so wie hier. Das Schweinefilet schneide ich in gleichmäßige Würfel, ziehe sie auf einen Spieß, brate diese rundum an, hacke inzwischen Rosmarinnadeln fein, salze und pfeffere das Fleisch, nehme es aus der Pfanne und bereite mit dem Bratensatz ein kleines Sößchen zu, streue den Rosmarin ein und fertig ist ein feines, kleines Mittagessen.
Aber hier ein echtes Rezept. Die Idee dazu habe ich mir von Juliane von Schöner Tag noch! geholt, wobei geröstete Brotbröseln über die Pasta zur italienischen Alltagsküche gehören.
Fusilli mit pikanten Brotbröseln
Zutaten für 4 Personen:
![]() |
| Das Foto ist schon bestimmt 10 Tage alt, denn jetzt steht der Lavendel in voller Blüte. |
Diese wunderschöne Eidechse, von der Farbe her eher eine Smaragdeidechse, schmückt schon bald 100 Jahre unseren Garten. Sie wurde vom Ur-Großvater unserer Kinder geschmiedet, von dem ihr hier lesen könnt. Unser Garten steht direkt an der Hauptstrasse unseres Dorfes, was man ebenfalls hier auf dem Foto gut sehen kann. Viele Menschen kennen sie, denn mittlerweile sind Generationen daran vorbei spaziert. Speziell Kinder haben großen Spass daran, immer wieder hineinzusehen und diese regungslose Gestalt zu suchen. Wir haben auch mehrere Mitglieder echter Eidechsen im Garten, die sich auf dem selben Stein gerne sonnen. Ab und zu passiert es, dass sich junge Tiere, welche sich noch nicht zu benehmen wissen, in unser Geschäft verirren. Dann können wir diesen kleinen Geschöpfen nachsausen um sie wieder in ihren natürlichen Lebensraum auszusetzen. Manchmal werden wir gefragt, warum wir an die Stelle des Gartens keinen Parkplatz machen. Wenn ein so kleiner Ziergarten auch eine ziemliche Arbeit ist, möchten wir ihn nicht missen. Blumen in jeder Jahreszeit erfreuen nicht nur uns, sondern viele Menschen und Kinder in unserem Dorf, das wird uns immer wieder gesagt. Und wenn auch noch so klein ist es eine kleine Insel für Tiere: Vögel scharren sich Würmer heraus, Bienen summen um die Wette, Igel konnten wir schon begrüßen und Marder habe ich auch schon beobachtet.
Inzwischen gehen wir mit großen Schritten dem Ende der Kochkurse des ersten Halbjahres entgegen. Leider kann ich euch keine Zusammenfassung der 2. Kochrunde bieten. Unser Starfotograf war wegen Lernens verhindert, was wir Eltern natürlich sehr gut verstehen konnten. Wir selbst waren so vertieft in der Arbeit, dass aus dem Fotografieren nichts geworden ist:) Deshalb gibt es nur dieses eine Foto von der warmen Vorspeise. Es war wirklich ein sehr gemütlicher Abend.
Aber hier ein echtes Rezept. Die Idee dazu habe ich mir von Juliane von Schöner Tag noch! geholt, wobei geröstete Brotbröseln über die Pasta zur italienischen Alltagsküche gehören.
Fusilli mit pikanten Brotbröseln
Zutaten für 4 Personen:
- 400-450 g Fusilli
- 1 frischer roter Peperoncino
- 1 Zucchini
- 1/2 roter Peperoni
- Thymian
- 1/2 dunkles Brötchen vom Vortag
- 1 Knoblauchzehe
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Ich stelle reichlich Wasser auf, lasse es aufkochen und salze es.
- Ich wasche das Gemüse. Den Peperoncino halbiere ich, entferne einige Kerne samt Zwischenhäuten, wie wir hier gehört haben, enthalten hauptsächlich diese die Schäfe, und schneide ihn in feine Streifen.
- Zucchini und Peperoni schneide ich in kleinste Würfel.
- Knoblauch schäle ich und hacke ihn fein.
- Thymian wasche und trockne ich, zupfe ihn von den harten Stängeln und hacke auch ihn fein.
- Das Brot schneide ich in grobe Stücke und hacke es mit dem Finecut in gröbere Brösel.
- Ich schmeiße die Nudeln ins Wasser und koche sie al dente (ist wie so oft von uns Südtirolern aus dem Italienischen übersetzt: "butto la pasta":)
- Inzwischen stelle ich eine Pfanne mit Olivenöl auf den Herd und röste bei kleiner Flamme das Gemüse an, aber ohne Knoblauch.
- Sobald das Gemüse beginnt Farbe anzunehmen, gebe ich das Brot dazu und lasse es solange rösten, bis es knusprig wird.
- Kurz vor die Nudeln fertig gekocht sind, kommt noch Knoblauch, Thymian, Salz und Pfeffer in die Pfanne. Jetzt sollte das Ganze nur mehr ein bisschen ziehen, als zu braten.
- Ich siebe die Nudeln ab, gebe sie zum Gemüse in die Pfanne, schütte noch reichlich Olivenöl darüber, mische es durch und fertig ist die Pasta.
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| Wer geneigt ist zu denken, diese Pasta sei trocken, der täuscht sich:) |
Hier noch ein kleiner Hinweis auf eine sehr nützliche Küchenhilfe. Früher habe ich Wäscheklammern dafür verwendet. Diese praktischen Klammern verschließen ein angebrochenes Säckchen allerdings wesentlich effizienter. Ich besitze eine Flut von Vorratsdosen. Jedoch kommt immer wieder etwas nach Hause, das ich ausprobieren möchte und wer weiß, vielleicht auch nie mehr kaufe. Deshalb verschließe ich diese Lebenmittel mit diesem Clip und ich bin sicher vor unerwünschten "Eindringlingen". Natürlich verkaufen wir dies Clips auch in unserem Geschäft.
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