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Freitag, 23. Mai 2014

Sommer-Pasta - Anelli estivi zur Fußballweltmeisterschaft!

Pasta, so sagt man, bringt besonders viel Energie. Das können die Fußballer, egal welcher Nationalität, zur WM gut gebrauchen.
Da ich zu Italien eine ganz besondere Affinität habe und Pasta und Italien einfach zusammen gehören, war für mich klar, dass ich mich bei Peters Event für die italienische  Manschaft und für Pasta entscheide.


Pasta allein macht zwar glücklich, aber der Vitaminhaushalt sollte auch berücksichtigt werden. Deshalb also viel Grünzeug.


Zur Spielzeit der WM gibt es ja alle erdenklich guten, gesunden Gemüse. Bleibt nur noch für mich, sie zusammen zufügen und zu servieren.


Und da das Ganze im Sommer stattfindet, nenne ich dieses Gericht schlichtweg Sommer-Pasta, Anelli estivi, so einfach ist das.
Anelli sind ganz typisch für Sizilien, die nicht sizilianischen Spieler mögen es mir verzeihen.
Da aber auch sizilianische Spieler wie z.B. der großartige Mario Balotelli aus Palermo in der italienischen Manschaft ist, widme ich diese Pasta-Sorte besonders ihnen.

Zutaten für 4 hungrige Spieler oder Tifosi:
  • 400 g Anelli pro Person   -gibt Energie-
  • 350 g Spargel grün   -flüssigkeitshaltig-
  • eine gute Handvoll Erbsen, gepalt  -süß-
  • eine gute Handvoll Dickebohnen, gepalt  -nussig-
  • 2 Artischocken  -bitter-
  • Agretti nach Geschmack  -salzig-
  • Pinienkerne  -geröstet-
  • frische Minze  -erfrischt-
  • geriebene Zitronenschale  -Vitaminbombe-
  • Chili  -gibt Feuer-
  • Olivenöl  -schmiert-
  • Parmigiano  -rundet ab-
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Anelli etwa 20 Min. in Salzwasser kochen.
Erbsen und Bohnen blanchieren und palen, Artischocken entblättern, vierteln und 5 Min. kochen. Agretti und Spargel blanchieren.
Aus Erbsen, Dickebohnen, Parmigiano, Pinienkerne, Olivenöl, Chili, Minze, Zitronenschale ein Pesto bereiten.
Ein paar Erbsen und Dickebohnen übrig lassen.
In der Pfanne den Pesto mit den anderen Gemüsen vermischen, etwas Nudelkochwasser zugeben, die abgegossene Pasta unterheben und mit Parmigiano servieren.
Ecco la.



In der Halbzeit gibt es ein paar Crostini, z.B. mit Thunfischcreme und Creme von Dickebohnen, sonst hält man die Spannung ja gar nicht aus.


Buon Appetito, e Olé!





Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt


Mittwoch, 14. August 2013

Spaghetti-Frittata, Erinnerung an Sizilien!


Dies ist für mich ein Erinnerungs-Gericht an Sizilien.
Susanne vom Blog Magentratzerl hat aufgerufen zum Event Urlaub auf dem Teller. Da mache ich doch gerne mit. Auch wenn Sizilien nicht nur Urlaub für mich ist und war, schließlich arbeite ich dort auch und das sehr gerne.


Natürlich gibt es die Frittata in ganz Italien und wie man sieht auch hier bei mir in Deutschland.
Aber trotzdem sind sie, die Fave, also die Dickebohnen, für mich mit Sizilien verbunden.



Wenn sie dann noch mit Ricotta salata und Pecorino siziliano daher kommen, mache ich die Augen zu und träume von meiner Lieblings-Insel.

Links Ricotta salata, rechts Pecorino

Da ich schon seit vielen Jahren nach Sizilien reise, habe ich dort meinen Lieblings-Ricotta-Macher des Vertrauens. Ich decke mich bei ihm gut damit ein, sodass ich ein paar Monate damit auskomme, bis zur nächsten Reise.


Und so wird's gemacht, die Zutaten:
  • 60 g Spaghetti pro Person
  • 60 g Dicke Bohnen  gepalt und gepellt
  • 60 g Erbsen  gepalt,
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Ricotta salata oder Pecorino
  • 4 Eier
  • Chili und Knoblauch nach Gusto
  • Zitronenabrieb
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl


Ein Gericht, welches sich auch gut aus Spaghetti vom Vortag machen lässt, falls welche übrig bleiben. Das passiert mir selten, aber diesmal war es so.

Zubereitung:

Während die Spaghetti kochen, die Frühlingszwiebel und den Knoblauch fein gewürfelt in Olivenöl andünsten. Die Bohnen und Erbsen mit dem Chili dazu geben und etwa 4, 5 Minuten mit andünsten.
Die Eier aufschlagen, wenig salzen, denn der Käse ist gut gewürzt, und pfeffern.
Die Spaghetti, das Bohnen-Erbsen-Gemisch und den geriebenen Käse dazu geben. Mit Zitronenabrieb abschmecken, kurz vermischen und sofort in die Pfanne geben zum Stocken.
Zuerst lasse ich es auf der Herdplatte langsam stocken, abgedeckt natürlich und dann schiebe ich die Frittata in den Ofen, um die obere Seite ein bisschen bräunen zu lassen.
Natürlich kann man die Frittata auch wenden, aber da habe ich keine gute Erfahrung gemacht.
Diese Mischung aus nussigen Dickebohnen und süßen Erbsen mit picantem Käse finde ich einfach großartig. Einfach nur gute Produkte nach der Jahreszeit e basta.


Allora, buon Appetito, so gut kann Urlaub schmecken!

Donnerstag, 5. April 2012

Pasta al Forno alla siciliana!


Wenn in Sizilien von Pasta al Forno gesprochen wird, dann ist damit keine Lasagne gemeint, sondern ein Auflauf mit Anelli siciliani. 
Immer, wenn mich die Sizilien-Sehnsucht packt - und das geschieht verdammt oft -, dann werden genau diese Anelli bei mir verkocht.



Drei sieben Dinge brauche ich dazu:
  • die original Anelli siciliani
  • Sugo alla bolognese
  • Pangrattato  Brotbrösel vom sizilianischen Brot grana duro
  • Bechamelsauce
  • Mozzarella oder Scamorza  Typ filata, also gut schmelzend
  • Erbsen   z.B. tiefgekühlt
  • Parmigiano  gerieben 

Andere Pasta zu diesem Auflauf zu verwenden geht rein gar nicht. Es muss die Sorte Anelli oder die kleinere Schwester Anellini sein. Lediglich an Gemüse kann etwas dazu gegeben werden, z.B. Aubergine. Das heißt aber nicht, dass dafür die Erbsen wegfallen. Die gehören unbedingt dazu.
Wir hier in Deutschland arbeiten seit Jahren daran, traditionelle Rezepte wieder zu reaktivieren. Das ist auch u.a. ein großes Slow Food -Anliegen. In Sizilien gibt es sie auch heute noch, die vielen Traditionen in der Küche. Dieses Gericht gehört eindeutig dazu.



Für den Sugo habe ich das Hackfleisch selbst durchgedreht. Da habe ich es in der Hand, wie das Mischungsverhältnis von Rind, Schwein, Kalb, Fett u.s.w. ist.
Mit exakten Mengenangaben nehme ich es nicht so genau, so wie eine sizilianische Mamma. Alles aus dem Bauch, scusi, aus dem Gefühl heraus.


Ist der Sugo vorbereitet, die Bechamelsauce fertig, sind die Anelli vorgekocht ........




....... das Brot und der Parmigiano gerieben, dann geht es ans Einschichten in die feuerfeste Form.



Drei / vier Schichten übereinander drappieren. Zum Schluss mit Pangrattato und Parmigiano bestreuen und ab in den Ofen. Damit das Brot nicht zu schnell bräunt, piano piano bei nur 150° etwa 40 Min. backen lassen.



Ist die Kruste goldgelb, ist die Pasta fertig und duftet wahnsinnig gut.



Eines weiß ich jetzt schon: beim nächsten Mal nehme ich eine große, sehr flache Form, dann habe ich viiiel mehr Kruste.


Oh wie lecker - come gustosissima!


Dienstag, 15. Juni 2010

100 Jahre Clubsandwich!

 
Was für ein Glück, ich hatte kaltes Huhn im Kühlschrank. Vom Suppenhuhn am Wochenende war Einiges übrig geblieben. Es gibt tatsächlich Menschen, die kaltes Huhn nicht mögen, z.B. nata von pastaciutta.

Es hat mich schon früher in Filmen wie "Lassie" oder " Die Waltons" - Ihr wisst schon:" Gute Nacht Jim Bob, Gute Nacht Miss Ellen"- fasziniert, dass die Menschen immer kaltes Huhn im Eisschrank hatten.
So, wie die Cowboys immer Bohnen mit Speck aßen. Wobei der Speck, der unter dem Pferdesattel weilte, erst nach vielen durchrittenen Tagen reif war, verkocht zu werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich hatte jedenfalls kaltes Huhn zur Hand. Da traf es sich doch gut, dass das Clubsandwich gerade seinen 100sten Geburtstag feiert. Und zum Clubsandwich braucht man bekanntermaßen Geflügelfleisch.

Also machte ich mich an die Produktion meiner Version dieses Geburtstagsetwas.

Die Zutaten:

Weißbrot
Pesto von grünem Spargel, Asparagina, auch hier bei Linda  nachzulesen

Erbsen
Mayonnaise
Senf
Salatblatt, Rucola
Tomate




Also Ihr seht schon, das ist nicht das klassische Clubsandwich. Ich habe einfach geschaut, was im Kühlschrank vorrätig ist, daraus habe ich dann das hier gemacht.
Das Weißbrot habe ich natürlich nicht entrindet. Wer kommt schon auf die Idee, knuspriges Brot zu entrinden? Ich verstehe das schon bei den Italienern nicht. Diese labberigen Tramezzini würden mir viel besser schmecken, hätten sie eine Kruste. Dann habe ich auch keine Mayonnaise verwendet, sondern Senf.  Das ist viel picanter.


Zubereitung:

Das Weißbrot toasten und von beiden Seiten erst mit Senf, dann mit Asparagina einstreichen. Salat und Rucola auf einer Scheibe verteilen, Erbsen und das Hühnerfleisch darauflegen, mit Tomate garnieren, zuklappen und geniessen.


Buon Appetito!

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