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Sonntag, 15. September 2013
Ein letzter Sommergruß auf dem Teller: Weinbergpfirsiche, aber die echten!
Heute hat sich der Sommer noch einmal von seiner warmen Seite gezeigt.Wir konnten auf unserer Terasse noch einmal den Süden einfangen. Es gab dazu einen Salat von Roten Weinbergpfirsichen und Mozzarelline, Basilikum auf Rucola.
Ganz schön pelzig diese Dinger und fruchtig bis sauer im Geschmack.
Diese Kombination mit Roten Weinbergpfirsichen hat nochmal richtig nach Sommer geschmeckt, vollaromatisch aber wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Jahr.
Ich muss zugeben, ich hatte zum ersten Mal die echten Roten Weinbergpfirsiche auf dem Wochenmarkt gekauft. Bis dato hielt ich immer die flachen Pfirsiche für Weinbergpfirsiche.
Der nette Markthändler meines Vertrauens klärte mich aber auf.
Frau ist ja immer noch lernfähig. Außerdem wohne ich weit weg vom nächsten Weinberg und konnte das ja nicht wissen.
Für das Dressing habe ich dann auch besondere Zutaten verwendet. Zu dieser Salat-Kombination gefielen mir:
Hibiskusblütensalz, Mandelöl und Granatapfelessig, alle drei mitgebracht aus Mallorca.
Das Hibiskusblütensalz mache ich inzwischen auch selber, aber dieses hier war noch aus Ses Salines.
Ist schon eine ganze Weile her, dass ich auf Mallorca war, aber ich hatte mich mit einigen Leckereien gut eingedeckt, zumal sie länger haltbar sind.
Sommer ade, es war schön mit dir. Vergiss mich bitte nicht!
Montag, 12. März 2012
Carpaccio, kalte Küche, schlicht und einfach!
Unverhofft kommt oft. So könnte man es wohl nennen. Der Metzger meines Vertrauens, Herr Schmidt, besser gesagt, Frau Rosi, die Mitarbeiterin, hat mir eine wunderbare Scheibe vom Rinderfilet abgeschnitten. Gut abgehangen und rosarot, wie es sich gehört. Wie hätte ich da widerstehen können?
Bei so einer Farbe fällt einem doch sofort Carpaccio ein, also Vittore Carpaccio, dieser berühmte venezianische Renaissancemaler aus dem 16 Jahrhundert, der das tollste Rot gemalt hat.
Nach ihm hat Giuseppe Cipriani, der damalige Inhaber von Harry's Bar in Venedig um 1950 das Gericht benannt.
Die ganze Geschichte dazu, also wie das Carpaccio zu seinem Namen kam, kann man bei Petra Foede vom Kaffeeklatsch, nein sorry, das Blog heißt ja jetzt Kulinarische Zeitreise, nachlesen.
Zutaten für zwei Personen:
- 150 g Rinderfilet
- Mayonnaise -natürlich selbst gemacht-
- Rucola -ist nicht im Originalrezept angegeben, aber trotzdem lecker-
- Salz & Pfeffer
- Öl & Essig -für die Rucola-
Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst wird das Filet in Scheiben geschnitten und plattiert.
Und weil es heute die schnelle, kalte Küche ist, lies mal hier, wie es gemacht wird.
Alles ist schon so oft und besser beschrieben worden, da muss ich mich nicht auch noch einreihen.
Dieses Plattier-Teil hatt mir mein Schwager im Sauerland in seiner Werkstadt gemacht. Wenn er mal nicht zur Jagd geht, hat er ja Zeit für sowas.
Diese Portion, etwas üppiger als die oberste, hat sich der Herr des Hauses zusammengestellt. Na ja, er hatte auch die Arbeit mit dem Schneiden.
Zutaten für die Mayonnaise:
- 1 Ei -unbedingt ganz frisch und glücklich-
- 1/8 L neutrales Öl -ich hatte kaltgepresstes Rapsöl-
- 1 TL Dijonsenf
- frischer Knoblauch und Chili nach Gusto
- Salz, weißer Pfeffer
- 1/2 TL Zitronensaft
- ein paar Spritzer Worcestershiresauce
Mir war sie zu dick, deshalb habe ich nicht mit Milch wie im Rezept angegeben, sondern mit 1 EL Wasser verdünnt. Ist ja auch so fett genug.
Buon Appetito!
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Fleisch,
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Mayonnaise,
Rinderfilet,
Rucola
Mittwoch, 24. März 2010
Einsiedlers Festmahl!
Gelegentlich ist man alleine zuhause, hat keine Lust zu Kochen und trotzdem Hunger.
Alleine Essen zu gehen ist auch keine Lösung, denn im Gegensatz zum Commissario Montalbano rede ich sehr gerne und viel beim Essen.
Da ich gerade über Italien nachdenke -ja ich weiß, der Commissario ermittelt auf Sizilien-, bietet sich als schnelle, wunderbare, gute Mahlzeit eine Piadina an.
In der Emilia-Romagna bekommt man sie an jeder Ecke -wie bei uns die Currywurst- und das, mal mehr und mal weniger gut.
Die nackten Piadine kaufte ich beim Lieblingsitaliener. Man kann sie ganz gut auf Lager haben, eben für derartige Notfälle. Da sind jeweils drei Stück in der Packung, man kann also noch nachlegen oder den Nachbarn dazu einladen.
Sicher kann man die Fladen auch selber backen, das kann nicht so schwer sein. Auf der Zutatenliste stehen nur vier Dinge: Mehl, Salz, Schmalz und Wasser. Aber, wie schon gesagt, keine Lust zu Kochen.
Als Füllung der Piadina nahm ich Rucola, gehobelten Parmesan und halbgetrocknete Tomaten mit etwas Öl aus dem dazugehörigen Glas.
Die Zubereitung ist ganz simpel.
Die Piadina in einer trockenen großen Pfanne von beiden Seiten hellbraun backen lassen. Sie enthält Schmalz und wird deshalb schön braun. Man sollte besser dabei stehen bleiben, denn das geht sehr schnell und könnte verbrennen, siehe Maillard Reaktion.
In der Emilia bekam ich sie immer schön aufgerollt serviert, mit unterschiedlichen Füllungen innen drin. Das klappte bei mir nicht. Sie war so schön knusprig, dass sie sich garnicht rollen ließ. Machte aber nichts, es schmeckte köstlich.
Eben, Einsiedlers Festmahl.
Buon Appetito!
Labels:
Gemüse,
italienisch,
Piadina,
Rucola,
Tomaten
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