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Dienstag, 11. Februar 2014

Gedämpfte gefüllte Salatröllchen mit Risotto!

Satte ZWEI für weniger als FÜNF: das Event von Peter G. Spandel


Als Peter von "Aus meinem Kochtopf" zu diesem Event aufrief, war ich zunächst unsicher. Nicht, dass ich nichts Preiswertes kochen könnte. Nein, das tue ich fast täglich, unsicher mit der genauen Auflistung. Ich bin nämlich überhaupt kein Listen-Mensch. Ich überschlage stets alle Zutaten und Kosten im Kopf und meistens liege ich damit richtig. Sicher auch eine Erfahrungssache.


Ziemlich schnell entschied ich mich für ein Hackfleisch-Gericht und zwar Lammhack. Am vergangenen Samstag sah ich in der Servicezeit Essen und Trinken im WDR mit Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer dieses Gericht und zwar mit Safransauce. Ich machte es kurzerhand mit Risotto, Safran hatte ich nicht mehr im Haus und wäre vielleicht auch zu teuer geworden.



Das Hackfleisch kaufte ich in einem gut sortierten türkischen Lebensmittel-Geschäft. Dort habe ich immer eine gute und frische Auswahl.
Wenn ich dann schon mal dort bin, nehme ich auch gleich das Gemüse mit und den Reis.


Hier die Zutatenliste:
  • € 1,90  für 200 g Lammhack  
  • € 0,95 für 1 Lattuga-Salat      
  • € 0,29 für 100 g Reis             
  • € 0,10 für 1 Zwiebel             
  • € 0,10 für 2 Knoblauchzehen 
  • € 0,15 für 1/2 Brötchen         
  • € 0,30 für 1 Ei                       
  • € 0,30 für Öl                          
  • € 0,20 für einen Stengel Petersilie               
  • €  ??? für Hühnerbrühe, selbst gekocht aus dem TK
  • € 4,29 sind es zusammen, ohne die Brühe, da weiß ich nicht, wie ich sie berechnen soll. Sicherlich ist es weniger als 1 €, also bin ich gut im Preis geblieben.    
  • Gewürze wie Salz, Pfeffer, Macis, Chili und Kreuzkümmel habe ich nicht berechnet.             


Wie man oben in der Pieform sieht, ist sogar noch etwas übrig geblieben.
Es war eine nicht ganz neue Erfahrung für mich, preiswert zu kochen. Da ich seit Jahren für den
Slow Food arbeite, ist dieses Thema fast alltäglich. Allerdings mache ich das Pi mal Daumen.
So allerdings, mit einer Liste, dachte ich noch einmal anders über Lebensmittel nach.

Die Zubereitung könnt ihr oben verlinkt unter Servicezeit nachlesen.



Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Sonntag, 24. Juni 2012

Kulinarische Notizen aus Sizilien VI, Pesce Spada crudo!





In der Vucciria in Palermo, beim Fischhändler des Vertrauens habe ich Pesce Spada gekauft. Freschissimo!



Da bot sich Pesce crudo an, denn frischer geht's nimmer.



Der Zufall wollte es dass Besuch aus Deutschland kam, mit Spargel im Gepäck. Ganz kurz vor dem Verfalls-Datum bekam ich dann auch noch Spargel auf den Teller.



Den Spargel knackig gegart, dazu ein Gemüsesalat noch lauwarm. Angemacht mit Zitrone, Olivenöl, Minze, Salz und Pfeffer.
Den Pesce Spada zum Schluss in Würfel geschnitten, dazu gegeben und mit der Marinade beträufelt.
Das Richtige für diese Temperaturen, heute um 8.00 Uhr kurz vor Palermo 29°.

Den Rest vom Fisch habe ich ganz kurz angebraten und so nebenbei gegessen. Mehr über die sizilianische Küche und Kochkunst könnt ihr hier nachlesen.

Buon Appetito!

So, jetzt bin ich mal gespannt, was der nächste Besuch mir mitbringt;

Dienstag, 15. März 2011

Senfsprossen auf Salat!




Hier an dieser Stelle möchte ich mal meinen Senf dazugeben:
Die genügsame, vielerorts angebaute Senfpflanze zählt zur Familie der Kreuzblütler (Cruziferen).
Sie ist mit dem Raps verwandt, der im Frühjahr weite Teile unserer Landschaften mit einem gelben Teppich überzieht. Jetzt noch nicht, ist noch zu früh.
Senf selbst zu machen ist ziemlich einfach, macht richtig Spaß, das könnt Ihr hier nachlesen. 
Ob mild oder scharf, süß, sauer oder kräuterwürzig, jeder kann seinen eigenen Lieblingssenf kreieren. Allerdings sollte man mit kleinen Mengen beginnen. Senf bleibt zwar lange haltbar, doch verliert er mit der Zeit an Aroma. 

Bereits die Ägypter, Griechen und Römer kannten den Senf als Würzpulver und nutzten ihn z.B. für das Konservieren von Fleisch. Ein aus dem 4. Jahrhundert stammendes Rezept eines Römers namens Palladius erinnert bereits an die heutige Zusammensetzung: 
er fügte der gemahlenen Senfsaat Honig, Olivenöl und Essig bei. Auch zu Zeiten Karls des Großen wurde Senf angebaut. Heimisch wurde der Senf etwa im 10. Jahrhundert zuerst in Deutschland und Frankreich, die britische Kochkunst erreichte er im 12. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert kreierten vor allem die Franzosen in der seitdem für ihren Senf bekannten Stadt Dijon neue Senfmixturen. Die Dijoner Spezialität bestand darin, Senf nicht mit Essig, sondern mit dem Saft unreifer Trauben oder mit Most anzusetzen. Daher stammt der Name lat. mustum ardens - brennender Most. Daraus entstanden das französische Wort für Senf "Moutarde", das engl. "Mustard" und schließlich auch unser "Mostrich" bzw. "Mostert". 
Hauptzutat beim Senf ist die Senfsaat, die aus kleinen, runden Körnern unterschiedlicher Schärfe besteht.
Wie man sieht, gibt es auch beim Senf schwarze Schafe.




In seinem Gesundheitsbuch schrieb B.A. Mattioli 1563: "Senff-Senapi in der speise genossen ist gut dem magen, zerteilt die grobe speise und verzerrt die überflüssige Feuchtigkeit darinnen, fördert den harn - da denke ich an den Geniesser- und die frawenzeit, räumt die Brust, macht wohl ausreuspern, ist deshalb gut denen, welche den Atem schwerlich aus- und einziehen -da denke ich an mich-. Senf mit Essig getrunken zertreibt den Stein. In warmen weißen wein genossen, dient er wider das alltägige fieber, quotidiana genannt." 
Einige dieser Senfweisheiten sind bis heute unwidersprochen geblieben. Die moderne Ernährungswissenschaft hat inzwischen nachgewiesen, dass mit Senf bereitete fette und schwere Speisen verdaulicher werden. Senfkörner enthalten Stoffe, die das Wachstum krankmachender Bakterien im Darm hemmen können.


Für Senfsprossen für zwei Personen zum Salat nehme ich eine handvoll Senfkörner. Da ich keine Anzuchtschale -heißt das wirklich so?- besitze, nehme ich eine Petrischale dazu. Jetzt heißt es, jeden Tag gießen. Bereits nach einem Tag sind die Körner aufgeplatzt. Nach drei bis vier Tagen sind sie erntereif.



Auf Blattsalat, hier ist es Endivien, mit einer Vinaigrette, ist das ein feurig, scharfes Vergnügen. Die Sprossen passen gut zu Fisch, -z.B. eine unter Salz versteckte Dorade-, anstelle der üblichen Senfsauce und sind noch dazu viel leichter. 


Buon Appetito!


Die so vorgezogenen Sprossen lassen sich gut einpflanzen.

Hier noch ein paar Tipps, wie man heil und gesund durch den Winter in den Frühling kommt:


Bronchitis-Senfmehlwickel:

Dazu rührt man 2 - 3 Esslöffel Senfmehl in 1 l kaltes Wasser und gibt nach 1 Min. heißes
Wasser hinzu, bis die Temperatur der Lösung 42°C – 45°C beträgt. Ein Wickeltuch
eintauchen, auswringen und sofort mit Zwischen- und Wolltuch auf die Brust legen. Nach 10
Min. abnehmen, um die Haut nicht zu schädigen. Die Reste Senfmehl warm abwaschen.
Senfkörner enthalten 20% - 30 % Fett, also Senföle, die für Schärfe sorgen und heilende
Inhaltsstoffe besitzen. Bei der industriellen Senfherstellung wird das Senföl zum Teil
ausgepresst. Es findet in der Pharmaindustrie Verwendung. Weil die gemahlenen Senfkörner
konservierende Wirkung haben, kann bei der Senfherstellung auf einen entsprechenden
Zusatzstoff verzichtet werden.

Senfbad gegen Erkältungen:

Man schüttet eine große Tasse gelbes Senfmehl in die Badewanne (ca. 80 l). Das Senfmehl
löst sich im Wasser auf. Das Senfbad wirkt stark durchblutungsfördernd und schweißtreibend
bei einer Badezeit von 10 Min. Nach dem Bad soll man ruhen. Ein wenig Senfpulver im
Fußbad sorgt rasch für warme Füße und vermehrte Durchblutung des ganzen Körpers.

Den ganzen Text kann man hier bei Guido Breuer nachlesen.

Sonntag, 29. August 2010

Eigene Ernte, Tomaten, vielleicht die letzten!

Eine kleine Tomaten-Bilder-Geschichte

Ein Freund des Hauses brachte vor Jahren Romatomaten mit vom Rialto Markt in Venedig, die lt. der Aussage des Markthändlers aus San Marzano stammten.
Aus den Samen der Tomaten zieht der Vater des Freundes seitdem jedes Jahr zig Pflanzen.
In diesem Jahr wurden auch wir mit einigen Pflanzen bedacht. Ein paar Romapflanzen und ein paar andere, Namenlose. Danke lieber Vatta Werner!
Jetzt nun, da das Wetter seit Tagen kalt und nass geworden  ist, habe ich viele Tomaten geerntet, weil einige schon drohten, aufzuplatzen. Die meisten waren schon schön rot und reif.


Nachdem wir in den letzten Wochen schon alle möglichen Tomaten-Varianten verspeist hatten, gab es jetzt "nur" einen leckeren Salat mit Thunfisch. Vollreife Tomaten -und dann diese- sind eben einfach ein Gedicht, mehr braucht man nicht. Vielleicht ein bisschen gehobelter Fenchel, Oliven, Bauerngurke, Basilikum, feines Olivenöl, Weinessig, Meersalz, Pfeffer..............


Ich hoffe, dass die Tomatenzeit nicht so bald vorbei ist.

Stilleben mit konzentrierten, tomatigen Serviettenringen
(da hat sich doch tatsächlich ein falscher Fuffziger eingeschlichen!).

Buon Appetito!


Donnerstag, 12. August 2010

Lachsforelle im Salz!

Neulich in der City auf dem Pracht-Boulevard in einem Straßencafé.
Man saß zu zweit und ließ es sich gutgehen, nach Dienst natürlich.
Plötzlich lief ein älterer Herr etwas aufgeregt über das graue Pflaster, mit zwei unterschiedlich großen Koffern an den Händen, vom Typ Trolly. Er sprach dann einen Radfahrer an, welcher daraufhin gleich vom Rad stieg.
Der Angegraute bat um Hilfe, sein Zug würde in fünf Min. fahren und er befürchtete, es nicht mehr zu schaffen.
Der freundliche Radfahrer nahm den größeren Koffer an sich, stieg wieder aufs Rad und fuhr los. Er sah kurz danach, dass der ältere Herr nicht mithalten konnte, blieb stehen, wartete auf den Grauen, tauschte das Fahrrad gegen den zweiten Koffer und beide düsten los.
Der junge dratige Radfahrer war zu Fuß mit Koffern genauso schnell, wie der Ergraute  mit dem Fahrrad.
Im Straßencafé redeten nun alle kreuz und quer miteinander, wir eingeschlossen. Alle sorgten sich.
So vergaßen wir zwei Zeit und Raum und Abendessen.
Zu gerne wüsste ich, ob der alte Herr den Zug noch erwischt hat, oder ob er mit dem Rad durchgebrannt ist, oder ob der knackige Radfahrermit den Koffern abgehauen ist?
Tja, so ist der Pott und es nehmen alle Menschen Anteil am Schicksal der Anderen.


Apropos Pott, so kam es, dass es dann zuhause, ein schnelles Essen gab. Ich möchte jetzt das böse Wort für schnelles Essen nicht nennen.


Eine Lachsforelle unter Meersalz versteckt, im Backofen gegart. Da der Fisch gut ein Kilo hatte, brauchte ich 1.5 Kg Salz.


In den Bauch, also den des Fisches, legte ich noch Knoblauch und Thymian. Ab in den Ofen, bei 180° für 40 Min. bei Umluft.


Da staunte die Lachsforelle nicht schlecht.



Dazu gab es Salat und sizilianisches Brot. Buon Appetito!

Montag, 7. Juni 2010

Sardinhas assadas, gegrillte Sardinen auf portugiesische Art!



Nun hat bei uns auch die Grillsaison begonnen.
Traditionell beginnen wir sie mit Sardinen
Wenn der Grill-Duft meergeschwängert über der Terrasse schwebt, ist die Grillseele glücklich.
Die Seelen der Nachbarn vielleicht nicht unbedingt.

Auf alle Fälle kommt Ferienstimmung auf.

Es gibt unterschiedliche Sardinen-Sorten.
Einmal die Mittelmeersardinen, sie sind klein, haben wenig Fett und sind ruck zuck gar.
Dann die Atlantiksardinen, sie sind größer, fettreicher, haben eine dickere Haut und brauchen etwas länger auf dem Grill.

Zutaten:

Sardinen, die Menge wird nach Appetit berechnet
grobes Meersalz  z.B. von der portugiesischen Atlantikküste
gutes Olivenöl z.B. „Azeite extra virgem“ aus Portugal
Zitrone, Weinessig
Salat, z.B. Lattuga
Tomaten, Kartoffeln
1 frische Zwiebel, ein paar schwarze Oliven
Pfeffer aus der Mühle

Die Sardinen können, müssen aber nicht ausgenommen werden. In Portugal lässt man sie ganz, sie bleiben dann beim Grillen schön saftig. Hat man aber ungeübte oder pingelige Sardinenesser am Tisch, nimmt man sie besser aus, äh, die Sardinen, nicht die Gäste.



Nun die kurz gewaschenen Sardinen nebeneinander auf eine Platte legen und mit einer guten Hand voll groben Meersalzes bestreuen. Das hält die Fische frisch und fest und das herrliche „Meer-Aroma“ wird noch unterstützt!
Das kann soweit vorbereiten werden, bevor die Gäste kommen, so stellt man sie in den Kühlschrank.
Falls die Sardinen doch ausgenommen wurden, schlage ich vor, das Salzen erst unmittelbar vor dem Grillen vorzunehmen. Die Fische sind ja dann geöffnet und es könnte zu viel Salz eindringen. Beim geschlossenen Fisch passiert das aber nicht.

Nun den Salat waschen. Die Kartoffeln unter fließendem Wasser bürsten, danach kochen oder grillen.
Den Salat auf Tellern verteilen, dazu kommen ein paar Scheiben Tomaten, ein paar Scheiben Kartoffeln, ein paar Zwiebelringe und Oliven, wenn man mag. Mit Salz und Pfeffer, Essig und Öl wird das Ganze zu einem sehr einfachen und -vorausgesetzt die Produkte sind von guter Qualität- sehr wohlschmeckenden Salat.


Als Aperitif zum leichten Weißwein gab es Tremoços. Also, wenn ich ehrlich bin, isst sie nur der Herr Geschmacksache. Diese kleinen Lupinenkerne kaufe ich eigens für ihn im portugiesischen Laden. Getreu dem portugiesischem Motto: niemals Alkohol trinken ohne zu essen.
Wenigstens einer ist Linientreu!


Ist die Kohle richtig glühend und die Gäste sind bereits eingetrudelt, die Sardinen auf den Grillrost legen.
Sie brauchen von beiden Seiten nur ein paar Minuten. Nicht zu oft drehen, sonst zerfallen die filigranen Geschöpfe. Keine Angst, dass sie zu dunkel werden, die Haut ist man ja nicht mit.


So saftig sind sie, wenn sie nicht ausgenommen wurden.



Die Sardinen werden mit dem Salat auf einem Teller serviert.



In Portugal bekommt man häufig dazu ein kleines Schälchen mit einer Mischung aus gutem Olivenöl und frischem Zitronensaft  gereicht, unbedingt versuchen!!
Zum Essen trinken wir, ganz stilecht, einen portugiesischen Roten.



Übrigens, dieses Gericht ist WDR2 Radio erprobt, siehe hier Grillen mit Gote und mir.

Bom Proveito!


Dienstag, 27. Oktober 2009

Besuch beim Chicorée - Anbauer!

Posted by Picasa
Mein Grünspargelbauer im Münsterland produziert in der Herbst/Winter-Jahreshälfte Chicorée. Es war schon länger mein Wunsch, mir diesen Betrieb einmal anzuschauen. Ich wollte immer schon wissen, wo der Chicorée wächst. Wo der Pfeffer wächst, weiß ich ja schon. Das habe ich im Frühling in Brasilien erfahren. Jetzt ist der Chicorée an der Reihe.
Ich erfuhr, das nur Sorten kultiviert werden, die aus der Zichorienwurzel, einer veredelten Art der Kaffee-Zichorie stammen. Sie wird zunächst im Freiland kultiviert, bis sie ausreichend Wurzelmasse entwickelt hat. Erst dann, also im Spätsommer, geht's in die Aufzuchthalle. Dort herrscht eine Atmosphäre wie im Weinkeller und es riecht auch etwas muffig.
Die Chicoréesprossen sind binnen drei Wochen ausgewachsen. Für meinen Geschmack sind sie dann recht groß. Ich ziehe kleinere Exemplare vor, aber der Verbraucher diktiert es offenbar so. Deshalb ist es gut, wenn man einen Anbauer des Vertrauens hat. Da werden auch mal Sonderwünsche berücksichtigt, wie in meinem Fall.
Die Stauden leben im Dunkeln und nur von Wasser und Dünger. Über die Art des Düngers schweigt der gemeine Bauer sich aus. Nur soviel, dass darin auch Mittel gegen Pilzbefall der Wurzeln enthalten sind.

Chicorée ist kalorienarm und basisch. Er enthält außerdem viele Vitamine und Mineralstoffe. Es spricht also viel dafür ihn regelmäßig zu essen.
Ich habe gleich eine Kiste Chicorée mitgenommen ( natürlich handverlesen ) und ein paar Stauden/Sprossen  nach der Art -der Freundin des guten Geschmacks- zubereitet. Es gibt ja unzählige Chicoréerezepte, viele mit rohen Sprossen, was ich gar nicht verstehen kann. Da ich rohen Chicorée nicht allzusehr mag, kommen für mich hauptsächlich geschmorte oder gebackene Varianten in Frage, wie man es in Italien und Frankreich liebt.
Heute gibt es mal Salat aus dem Ofen!

Entenbrust auf Chicorée -Orangensalat

1 Entenbrust pro Person
2-3 Chicoréesprossen pro Person
1 Orange, etwas Orangensaft
schwarze Oliven, in Olivenöl eingelegt
Weinessig, Senf
4 EL feinstes Olivenöl
Meersalz u. Pfeffer aus der Mühle

Den Chicorée waschen, vierteln und in einer feuerfesten Form einschichten. Mit Olivenöl und Orangensaft begießen, salzen, pfeffern und bei 200° für 20 Min. in den Ofen geben. Die Spitzen sollen schön braun und knusprig werden.

Mit einem scharfen Messer die Haut der Entenbrust rautenförmig einritzen und ohne Fett auf der Hautseite anbraten, bis sie braun und knusprig ist. Umdrehen, salzen, pfeffern und im Backofen bei 140° etwa 10 Min. ziehen lassen. Sie soll innen noch rosa sein.

Aus Essig, Senf, Salz, Pfeffer und etwas frischem Orangensaft eine Vinaigrette anrühren. Zum Schluss das Olivenöl dazu geben und die Vinaigrette über den Chicorée träufeln.

Eine Orange schälen, in Segmente zerteilen und mit der Entenbrust, dem Chicorée und den Oliven auf dem Salat anrichten. Der Chicorée - Salat kann kalt oder warm verspeist werden. Mir schmeckt er am besten lauwarm.

Buon Appetito!

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