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Sonntag, 15. September 2013

Ein letzter Sommergruß auf dem Teller: Weinbergpfirsiche, aber die echten!



Heute hat sich der Sommer noch einmal von seiner warmen Seite gezeigt.Wir konnten auf unserer Terasse noch einmal den Süden einfangen. Es gab dazu einen Salat von Roten Weinbergpfirsichen und Mozzarelline, Basilikum auf Rucola.


Ganz schön pelzig diese Dinger und fruchtig bis sauer im Geschmack.
Diese Kombination mit Roten Weinbergpfirsichen hat nochmal richtig nach Sommer geschmeckt, vollaromatisch aber wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Jahr.



Ich muss zugeben, ich hatte zum ersten Mal die echten Roten Weinbergpfirsiche auf dem Wochenmarkt gekauft. Bis dato hielt ich immer die flachen Pfirsiche für Weinbergpfirsiche.
Der nette Markthändler meines Vertrauens klärte mich aber auf.
Frau ist ja immer noch lernfähig. Außerdem wohne ich weit weg vom nächsten Weinberg und konnte das ja nicht wissen.


Für das Dressing habe ich dann auch besondere Zutaten verwendet. Zu dieser Salat-Kombination gefielen mir:
Hibiskusblütensalz, Mandelöl und Granatapfelessig, alle drei mitgebracht aus Mallorca.
Das Hibiskusblütensalz mache ich inzwischen auch selber, aber dieses hier war noch aus Ses Salines

Ist schon eine ganze Weile her, dass ich auf Mallorca war, aber ich hatte mich mit einigen Leckereien gut eingedeckt, zumal sie länger haltbar sind.


Sommer ade, es war schön mit dir. Vergiss mich bitte nicht!


Donnerstag, 5. April 2012

Pasta al Forno alla siciliana!


Wenn in Sizilien von Pasta al Forno gesprochen wird, dann ist damit keine Lasagne gemeint, sondern ein Auflauf mit Anelli siciliani. 
Immer, wenn mich die Sizilien-Sehnsucht packt - und das geschieht verdammt oft -, dann werden genau diese Anelli bei mir verkocht.



Drei sieben Dinge brauche ich dazu:
  • die original Anelli siciliani
  • Sugo alla bolognese
  • Pangrattato  Brotbrösel vom sizilianischen Brot grana duro
  • Bechamelsauce
  • Mozzarella oder Scamorza  Typ filata, also gut schmelzend
  • Erbsen   z.B. tiefgekühlt
  • Parmigiano  gerieben 

Andere Pasta zu diesem Auflauf zu verwenden geht rein gar nicht. Es muss die Sorte Anelli oder die kleinere Schwester Anellini sein. Lediglich an Gemüse kann etwas dazu gegeben werden, z.B. Aubergine. Das heißt aber nicht, dass dafür die Erbsen wegfallen. Die gehören unbedingt dazu.
Wir hier in Deutschland arbeiten seit Jahren daran, traditionelle Rezepte wieder zu reaktivieren. Das ist auch u.a. ein großes Slow Food -Anliegen. In Sizilien gibt es sie auch heute noch, die vielen Traditionen in der Küche. Dieses Gericht gehört eindeutig dazu.



Für den Sugo habe ich das Hackfleisch selbst durchgedreht. Da habe ich es in der Hand, wie das Mischungsverhältnis von Rind, Schwein, Kalb, Fett u.s.w. ist.
Mit exakten Mengenangaben nehme ich es nicht so genau, so wie eine sizilianische Mamma. Alles aus dem Bauch, scusi, aus dem Gefühl heraus.


Ist der Sugo vorbereitet, die Bechamelsauce fertig, sind die Anelli vorgekocht ........




....... das Brot und der Parmigiano gerieben, dann geht es ans Einschichten in die feuerfeste Form.



Drei / vier Schichten übereinander drappieren. Zum Schluss mit Pangrattato und Parmigiano bestreuen und ab in den Ofen. Damit das Brot nicht zu schnell bräunt, piano piano bei nur 150° etwa 40 Min. backen lassen.



Ist die Kruste goldgelb, ist die Pasta fertig und duftet wahnsinnig gut.



Eines weiß ich jetzt schon: beim nächsten Mal nehme ich eine große, sehr flache Form, dann habe ich viiiel mehr Kruste.


Oh wie lecker - come gustosissima!


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